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LinkedIn-Algorithmus

LinkedIn-Algorithmus

LinkedIn hat sich als das Business-Social-Network etabliert. LinkedIn löst sich auch immer mehr vom “nur Internationalen” – mittlerweile lassen sich dort auch immer mehr Kontakte auf nationaler und lokaler Ebene knüpfen. Man wird auf LinkedIn jedoch – wie sonst im Internet auch – nicht ‘einfach so’ gefunden. Auch hier gibt es gewisse Tricks und Kniffe, mit denen sich mein Ranking und somit auch die Anzahl meiner wertvollen Kontakte erhöhen lässt.

Das Zauberwort auf LinkedIn heisst – wie sonst auch so oft – Algorithmus. Der Algorithmus beeinflusst hier, wann ich welcher Nutzer-Gruppe vorgeschlagen werde. Welche Eigenschaften sollte mein LinkedIn-Profil also haben, um einer bestimmten Gruppe von Menschen als ‘Networking-Vorschlag’ angezeigt zu werden? Um genau diese Frage zu beantworten, gehen wir heute ein paar ‘Hacks’ durch, mit denen ich den LinkedIn-Algorithmus beeinflussen kann. Also, worauf warten wir?

1) Der Banner und das Profilbild

Neben dem Namen gehören der Banner und das Profilbild zu den ersten Informationen, welche die Plattform von einem neuen User abfragt. Beim Profilbild wird oft ein einfaches Portrait gewählt, was soweit auch völlig vertretbar ist.Wenn man jedoch ein Bild mit ein wenig mehr ‘Action’ parat hat, eignet sich das am besten – So zum Beispiel, wenn man gerade bei einem Meeting oder einem Auftritt fotografiert wurde. Das zeugt von einer gewissen Relevanz, frei nach dem Motto: “Es muss ja einen Grund geben, warum der Typ ein Mikrofon in der Hand hält und dabei fotografiert wird!”. 

Beim Banner gibt es nun zwei verschiedene Ansätze. Wenn ich wirklich dafür sorgen möchte, dass die Rate derer, welche mein LinkedIn-Profil besuchen und derer, welche danach mit mir – als Conversion – in Kontakt treten möglichst hoch ist, so sollte ich sämtliche Kontaktdaten (Mail-Adresse und Telefonnummer) bereits in meinem LinkedIn-Banner erwähnen. Hierbei würde ich jedoch nur Daten angeben, welche keinen privaten Bezug haben. Ich werde bei LinkedIn oft von komischen Online-Marketing-Gurus geaddet, welche mir ihre tollen Coachings andrehen wollen – Da wollte ich nicht, dass diese mir direkt eine Mail schreiben oder mich sogar, ganz ohne Recherche, auf meinem privaten Telefon anrufen können. Wir sind zwar auf LinkedIn, was jedoch nicht heißt, dass dort jeder User

2) Die Headline und die Skills

Auf jedem LinkedIn-Profil steht unter dem Namen der Person eine Zeile (die ‘Headline’) mit zentralen Keywords, im Normalfall stehen hier Fachgebiete und die Branchen, in welchen sich die Person auskennt. Weiter unten im Profil befinden sich die ‘Skills’. Das heisst, dass dort konkrete Fähigkeiten und Expertisen angegeben werden können, welche man sich durch das Passieren des eigenen Lebenslaufes aneignen konnte.

Nun kommt der interessante Part: Nur wenige wissen, dass diese beiden Felder stark voneinander abhängig sind. Natürlich kann ich die Funktionen einfach nur dafür nutzen, mein Profil gut aussehen zu lassen – Ich kann aber damit auch einen starken Impact auf den Algorithmus haben, wenn ich den folgenden (sehr einfachen) Tipp beachte: Die Keywords, welche in meiner Headline stehen, müssen sich am besten mit den ‘Skills’, welche ich weiter unten angebe wortwörtlich decken. Unter den Skills kann ich drei Kenntnisse und Fähigkeiten ausstellen, mindestens zwei dieser drei sollten also wieder in meiner Headline auftauchen. 

Bei den Skills ist außerdem wichtig, dass diese möglichst oft von anderen bestätigt werden. Je öfters jemand auf das ‘+’ neben einem der von mir angegebenen Skills klickt, desto mehr wird der Algorithmus darin bestätigt, dass der angegebene Skill tatsächlich etwas mit dem Profil zu tun hat. Die Folge? Das Profil wird entsprechend besser gerankt. Solche Bestätigungen (+) lassen sich einfach generieren, indem ich – rein aus Nettigkeit – auch die Skills eines anderen Users bestätige. Das lässt sich immer ganz einfach machen, wenn ich auf dem Profil eines anderen Users bin. Dieser ist meist dankbar und gibt die Empfehlungen auch gerne zurück.

3) Media und Text

Bezüglich sämtlicher anderer Features – der Biographie, den aktuellen Projekten, dem Media-Content und dem Lebenslauf – gilt einfach: Massive Progressive!

Mehr ist in dem Fall tatsächlich mehr. Wer einen ausführlichen Text über sich und seine aktuellen Projekte auf seinem Profil hat, bietet einem Besucher mehr Informationen, auf deren Basis die jeweilige Person entscheiden kann, ob man sich gegenseitig einen Mehrwert bieten kann, oder nicht. Dasselbe gilt für den Lebenslauf (d.h. alle relevanten Bildungs- und Arbeits-Stationen, welche man in seinem Leben durchlaufen hat, im Regelfall jedoch erst ab dem ersten relevanten Schulabschluss). Hier gilt auch: Je mehr verschiedene Seiten einer Branche ich auf diesem Weg kennenlernen durfte, umso eher rankt mich der Algorithmus. Neben dem Profil sollte außerdem immer das aktuelle Projekt, beziehungsweise die passende Unternehmens-/Projekt-Seite stehen, damit man sich – falls man sich dafür interessiert – direkt die entsprechenden Informationen ansehen kann.

Bezüglich Media-Content sollte man auf dem Profil alles anhängen, was entweder zeitlos oder zeitlich aktuell ist – also alles, außer Dinge die völlig veraltet und nicht mehr aktuell sind.

Das waren nun die drei Tipps, welche ich jedem mit auf den Weg geben würde, der sein LinkedIn-Profil gerade neu einrichten möchte. Befolgt man diese Ratschläge, steht einem guten Ranking nichts mehr im Wege. Ergänzt werden können diese noch dadurch, dass die ersten 50 User, welche man zum eigenen Netzwerk addet, alle aus derselben Branche kommen oder die selbe Positionsbezeichnung haben. Das bestärkt den Algorithmus auch noch einmal in der Annahme, einen User mit entsprechenden Keywords zu matchen.

 

Hier erfahren Sie, wie Sie mit Social Networks wie LinkedIn an Popularität gewinnen können. > 

 

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Allgemein Soziale Netzwerke Vertrieb

Mehr Umsatz im Vertrieb – durch das Social Media Tool Sometoo

Sehr geehrter Interessent,

heute zeige ich Ihnen ein Tool, welches Ihnen für einige Problemstellungen eine Lösung bietet.

1) Sie haben einen Blog
und möchten, dass diese Beiträge automatisch an Ihre Socialmedia-Kontakte (Xing, Linkedin, Facebook, Twitter) und zusätzlich wenn Sie wollen:
Google+, Pinterest und Instagram.

2)a) Sie bieten selbst Webinare an
und möchten, dass Ihre Webinare besser besucht werden. Dafür ist es hilfreich Ihre Socialmedia-Kontakte auf dieses Webinar aufmerksam zu machen.
Es ist empfehlenswert dies mehrfach zu machen, also ein paar Tage vorher, am Seminartag, eine Stunde vorher, 15 Minuten vorher usw.
Wenn Sie dies händisch, bzw. manuell machen, dann ist das nervig. Vor allem, weil Sie ja kurz vor Beginn des Webinares z.B. schon im Webinarraum sind und gedanklich sich auf Ihre Präsentation
vorbereiten möchten.
Dann ist es hilfreich, wenn als ein Tool im Hintergrund Ihnen hilft weitere Teilnehmer für Ihr Webinar zu akquirieren. Die wichtigste Webinar-Plattform Edudip ist automatisch mit Sometoo  verbunden.

2)b) Sie möchten gerne Webinare von anderen bewerben
um Provisionen dafür zu bekommen.
Edudip bietet ja dieses Provisionsmodell an. Wenn Sie Edudip und Sometoo ganz leicht miteiander verknüpfen (1 Einstellung/copy-paste das wars), werden diese Webinare auch automatisch gepostet, als ob es Ihre eigenen Webinare waren.
Selbstverständlich erzielen Sie damit regelmäßig Provisionseinahmen.
Das Beste: selbst wenn es neue Webinare gibt (nach vorheriger Vorauswahl) werden auch diese vollautomatisch übernommen.
Ich habe tatsächlich also nur ein einziges mal eine Einstellung gemacht und verdiene damit einen fast dreistelligen Monatsbeitrag damit. Nur weil ich interessante Webinare von anderen Anbietern empfehle – die Provisionen sind nur für die Teilnahme an Webinaren.

3) Sie möchten Inhalte noch besser verbreiten
Ich bin auf sehr vielen Plattformen und Portalen präsent. Es wird auch viel berichtet und geschrieben. Viele Inhalte laden wir auch selbst auf kostenfreien Plattformen hoch. Jetzt möchten wir natürlich, dass diese Inhalte auch gefunden werden.
Sometoo  kann ich mit sehr vielen dieser Portale verbinden. Jetzt macht das Tool, was es soll: es publiziert diese Inhalte an meine Kontakte und ich kann dadurch immer wieder etwas neues bieten.

4) Sie möchten mehr Interessenten in Ihren Verteiler bekommen oder haben bisher nur eine sehr geringe Anzahl Adressen in Ihrem Newsletter?
Dann nutzen Sie doch Ihre Socialmedia-Kontakte.
Sie dürfen gem. den Regularien dieser Netzwerke per Statusmeldungen (genau das macht Sometoo) regelmäßige Mitteilungen veröffentlichen. Ob das jetzt Werbebotschaften oder wertvoller Inhalt ist, bleibt Ihnen überlassen,
aber ich persönlich veröffentliche mindestens alle 30 Minuten etwas. Mit Sometoo können Sie entweder:
*sofort etwas versenden
*zeitversetzt
*zeitversetzt und wiederholend (dauerhaft oder z.b. maximal 10 x wiederholen)
usw.

Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung berichten, wie positiv die Resonanz der Empfänger ist. Die oftmals geäußerte Sorge: “ich möchte meine Kontakte nicht mit Posts überrollen”, ist dahingehend unbegründet, weil Ihre Botschaften nur dann von Ihren Social-Media-Kontakten gesehen werden,
wenn diese (sehr vereinfacht jetzt ausgedrückt) in etwa zur gleichen Zeit wie diese Nachricht verbreitet wird in diesem Social-Network-Portal z.B. Linkedin eingeloggt sind.
Jetzt verstehen Sie auch, weshalb Sie so oft posten sollten, weil Ihre Kontakte sicherlich über den ganzen Tag verteilt in den Netzwerken aktiv sind. Dadurch erreichen Sie demnach praktisch jeden Ihrer Kontakte.
Und wenn Sie das jetzt verteilt auch über die ganze Woche machen, dann erhalten Sie letztlich die Aufmerksamkeit, welche es braucht um langfristig etwas zu verkaufen.
Ich weiß, dass vielen Menschen es eventuell unangenehm ist so sehr “aufzufallen”. Sie müssen das ja nicht so intensiv machen. Machen Sie es so, wie Sie sich wohlfühlen. Ich kann Ihnen aber sagen, dass ich rund 19.000 Posts in den letzten Monaten gemacht habe.
Ja, tatsächlich ca. 3 Leute haben sich bei mir “beschwert” mit den Worten “Ich lese zuviel von Ihnen und möchte daher nicht mehr Ihr Kontakt sein”. Vermutlich gibt es nochmals eine Handvoll, welche sich auch aus meinem Kontaktkreis verabschiedet hat, mir gegenüber dies aber nicht kommuniziert hat.
Zum Vergleich: ich habe aktuell rund 30.000 Social-Media-Kontakte.
In meinem Buch: “ich kenn Dich – darum kauf ich” – gibt es einen Abschnitt, den ich besonders gerne erwähne. Es geht darin um folgendes:
Wenn Du trommelst (also Werbeaktivitäten machst), dann mache es laut – so dass Du auch gehört wirst.

Ich erkläre auch weshalb wir gerade in Mitteleuropa damit so enorme Probleme haben dies zu machen und welche Lösung es dafür gibt.

Bei praktisch all meinen Beratungen und Coachings ist das Thema Neukundengewinnung, mehr Umsatz, Umsatzsteigerung etc. ein Thema. Kurz gesagt: jeder möchte mehr Kunden, aber keiner getraut sich auf sich bzw. sein Unternehmen aufmerksam zu machen.
Ja, die Marktschreier (die kennen Sie sicherlich auch noch. Aale-Franz oder wie die alle hießen), die hört man auf dem Markt. Von manchem werden die belächelt. Aber wenn Sie deren Tagesumsätze mal ansehen, dann wisssen Sie, weshalb die das machen!
Ich erhalte auch regelmäßig e-mails oder Botschaften mit “haben Sie das nötig” oder “so oft wie sie Dinge anpreisen..”.
Liebe Interessenten, ich überlasse es Ihnen ob Sie es “nötig haben” Umsatz zu machen oder ob Ihnen bereits die gebratenen Tauben in den Mund fliegen. Aus meinen Umfragen weiß ich aber, dass der überwiegende Teil meiner Kunden. Mehr Umsatz “nötig” hat.
Aber wissen Sie was, dafür brauchen Sie sich nicht zu schämen. Sie sind in Elitärer Runde. Alle Top 500 Unternehmen weltweit haben ausnahmslos in den letzten Jahrzehnten die Meinung vertreten “wir haben es nötig mehr Kunden zu bekommen”.
Bevor Sie jetzt den Spendenscheck für diese bedürftigen Unternehmen zücken, orientieren Sie sich eher an deren Marketing und Vertriebswegen. Es gibt viele Wege zu mehr Umsatz, aber ein grundsätzlicher Weg ist:
erhöhen Sie Ihre Reichweite, Ihre Frequenz und werden Sie lauter.
Mit lauter meine ich nicht die leider häufig eingesetzten Übertreibungen. “So werden Sie Millionär in 10 Tagen”. Nein, ich meine damit, werden Sie häufiger Präsent. Zeigen Sie sich. Zeigen Sie, dass Sie etwas zu berichten haben, etwas zu sagen haben. Einen Wert Ihren Interessenten bieten können.

Ich habe mir hier etwas Sarkasmus erlaubt. Einfach weil ich sehr oft erlebe, dass ich mir den Mund fusselig rede. Ich darf mir immer wieder anhören, warum was nicht klappt. Aber ich orientiere mich an den erfolgreichen Menschen und versuche deren Strategien und Empfehlungen zu folgen.
Ja, manchmal hat es nicht funktioniert. Aber sehr oft bin ich ein Stückchen weiter gekommen als vorher. Daher meine Empfehlung: machen Sie das, was andere bereits vor Ihnen erfolgreich gemacht haben.

Hier ist meine Empfehlung.
1. Nutzen Sie dieses Tool: es kostet Sie nach einem kostenfreien Testmonat nur 14 € im Monat. (jederzeit kündbar)a
Es hat noch viele weitere Vorteile, welche ich gar nicht alle aufgeführt habe..

2. Nutzen Sie mein Gratis-Coaching;

3. Besuchen Sie dieses Webinar von mir:
http://www.webeinladung.presalesmarketing.com/socialmedia

Mit besten Grüssen
Robert Nabenhauer

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Allgemein

Tweets, Newsletter oder Telefonanrufe – welcher Kanal ist geeignet für die Kontaktpflege?

Das klassische Marketing geht von Zielgruppen aus, die über spezifische Ansprachen erreicht werden können: Wirtschaftsbosse erreicht man am besten über Anzeigen und Artikel in renommierten Wirtschaftszeitungen oder über N24, die Mittelschicht über den Lokalteil der Zeitung, Jugendliche über Werbung und lustige Spiele auf Facebook oder SchülerVZ.

So einfach ist das aber nicht, denn inzwischen tummeln sich auch viele ältere Erwachsene auf Facebook, Tendenz steigend. Die ehemals kleine Personengruppe von über 40-jährigen hat in den letzten Jahren deutlich an Umfang zugenommen. Die aktuellen Nutzerzahlen können Sie unter http://allfacebook.de/userdata/ abrufen – um sich selbst ein Bild zu machen. Die gleiche Entwicklung lässt sich auch in allen anderen sozialen Netzwerken beobachten.

Damit ist die Theorie einer spezifischen Zielgruppe ziemlich wackelig – wenn Senioren auch auf Facebook unterwegs sind, muss man sich entsprechend auch dort um sie bemühen?

Mit den richtigen Kanälen Kontakte pflegen

Sich einfach auf wenige vertraute Kanäle zu verlassen, das macht wenig Sinn. Die veränderte Kommunikationssituation durch den New Media Umbruch macht es auch im Vertrieb und Verkauf notwendig, ganz neue Wege zu gehen. Dazu gehört es, weniger in Zielgruppen als in Zielpersonen zu denken. Klingt schwierig? Ist es aber nicht, überlegen Sie mal: Coca-Cola hat beispielsweise Fans durch alle Altersgruppen hinweg. Deswegen findet sich Coca-Cola Werbung auch überall: ganz klassisch auf Plakatwänden und im Fernsehen, genauso wie als Live-Event speziell zu Weihnachten und – selbstverständlich – als Facebook-Fanpage und als Tweet. Ist tatsächlich auch gar nicht so teuer, wie es auf Anhieb klingt – viele Werbekanäle nutzt Coca-Cola schon seit Jahren und hat entsprechend Erfahrung damit.

Einfach mal zu prüfen, wo sich die potentiellen Zielpersonen für das eigene Produkt informieren, ist für die richtige Ansprache der erste Schritt. Dicht gefolgt davon, auf möglichst vielen Kanälen präsent zu sein.

Die Message auf vielen Kanälen verbreiten

Eine wichtige Strategie im PreSales Marketing ist es, mit einer einzigen Nachricht auf möglichst vielen Kanälen präsent zu sein. Um bei den Online-Medien zu bleiben: Über Newsletter, Blog, Twitter, Facebook und die XING-Gruppe lässt sich mit wenig Aufwand leicht die gleiche Botschaft transportieren – natürlich, in Abhängigkeit vom Medium, immer leicht modifiziert. Wortwörtlich will niemand die gleiche Nachricht hören, das langweilt schnell.

Geschickter ist es, Sie präsentieren beispielsweise Ihre neueste Broschüre zunächst auf Ihrer Homepage. In Ihrer XING-Gruppe können Sie die Broschüre auf Ihre Nützlichkeit hin bewerten lassen – Ihre Gruppenmitglieder werden bei der Bitte um Mithilfe gerne diskutieren und Anregungen liefern. Über Twitter geben Sie die Veröffentlichung der Broschüre an Ihre dortigen Follower bekannt. Auf Facebook können Sie beispielsweise ein kleines Empfehlungsspiel an die Veröffentlichung knüpfen: Sobald eine festgelegte Zahl von „gefällt mir“ erreicht ist, gibt es ein kostenloses Tool, eine bestimmte Anleitung oder ähnliches kostenfrei für alle, die bei der Aktion mitgemacht haben.

Damit erreichen Sie die ideale Verteilung auf verschiedenen Kanälen:

–      In der XING-Gruppe erreichen Sie Ihre Business-Kontakte und Personen, die mit Ihrem Thema an sich viel gemein haben und entsprechend fachlich bewerten und beurteilen können.

–      Über Twitter erreichen Sie Ihre gesamte Follower-Gemeinde, damit auch potentiell Gatekeeper, die diese Information an komplett andere Personenkreise weiterleiten.

–      Facebook und Ihre Homepage schließlich erreichen die Zielpersonen, die nicht auf Twitter oder XING aktiv sind und trotzdem zu Ihrem Web-Angebot gefunden haben.

Das sind nun lediglich die Möglichkeiten innerhalb der Online-Medien. Entsprechend flexibel können Sie Ihre Werbung, beziehungsweise Ihre Botschaft auch über klassische Kanäle wie Print, TV oder Radio verteilen. Da hier die Kosten für die Veröffentlichung deutlich höher sind, ist eine genauere Eingrenzung der Zielpersonen aber sehr wichtig.

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Allgemein

Kontakte pflegen & erhalten

Durch Zufall bin ich auf den Deutschen Knigge-Rat gestoßen. Der gibt recht oberflächliche Empfehlungen zum Thema „Stilvolle Kontaktpflege durch soziale Medien“. Da wird unter anderem empfohlen, sich die Netzwerke sorgfältig auszusuchen, authentisch zu bleiben und keine allzu plumpen Vertraulichkeiten auszusprechen. Zwei Tipps werden speziell für die geschäftliche Nutzung von sozialen Medien ausgesprochen: Empfehlungen sollten abgegeben werden und aufdringliche Werbung gehöre nicht ins Social Media Umfeld.

Im Grunde genommen: alles richtig. Ein bisschen praxisfern ist es aber leider auch, denn Kontakte zu pflegen bedeutet eben mehr, als ab und an eine Empfehlung auszusprechen – wofür überhaupt? Eine Empfehlung kann schließlich vieles bedeuten: vom zuletzt entdeckten Italiener bis hin zum potentiell interessanten Geschäftspartner.

Kontakte pflegen – aber richtig!

Ein erster Grundsatz lautet: Intensiv und authentisch darf die Kontaktpflege schon sein. Einmal pro Jahr einen Newsletter zu versenden oder die obligatorische Weihnachtskarte an alle Kunden in der Datenbank zu versenden, ist definitiv nicht ausreichend. Je häufiger Ihre Kunden und Geschäftspartner von Ihnen hören, umso besser fühlen sie sich auch betreut, wertgeschätzt und beachtet. Aber: Für die Häufigkeit der Kontaktaufnahme gibt es je nach Branche und Anlass ganz unterschiedliche Frequenzen.

Kontaktpflege über Newsletter

Für geschäftliche Belange haben sich für Newsletter Abstände zwischen vier bis sechs Wochen als angemessen erwiesen.

Eine kleine Entscheidungshilfe:

  1. Unternehmen mit eingeführten Markennamen können getrost größere Zeitspannen zwischen einzelnen Newsletter-Versendungen entstehen lassen. Meist werden besondere Angebote, Zusammenfassungen oder wichtige Entwicklungen in der Branche als Inhalte angeboten.
  2. Unternehmen, die sich einen Ruf erst erarbeiten müssen, fahren mit einem etwas enger gesteckten Zeitrahmen besser. Häufiger als alle zwei Wochen ist allerdings nur dann empfehlenswert, wenn wirklich wertvolle Inhalte mitgeliefert werden!

Kontaktpflege über direkte E-Mails oder Direktnachrichten

Wirkliche Kontaktpflege entsteht aber erst dann, wenn Sie sich in einen tatsächlichen Dialog begeben: Ihren Stamm-Bäcker beehren Sie ja nicht nur deshalb, weil er so nette Plakate aufhängt, sondern weil er auch Ihren Namen kennt, nachfragt, wenn Sie länger nicht bei ihm waren und so offensichtlich ein echtes Interesse an Ihrer Person zeigt.

Dafür braucht es aber eben echte Anlässe – die sind es, die Sie zunächst finden oder schaffen müssen. Ideal dafür: Geburtstage, Jahrestage und Statusmeldungen Ihrer Kontakte, die Ihnen entsprechende Anknüpfungspunkte liefern. Die eingangs erwähnte Empfehlung kann da auch gut untergebracht werden – wichtige Geschäftskontakte empfinden es in aller Regel als sehr angenehm, wenn Sie sie weiterempfehlen.

Wichtig: Sortieren Sie Ihre Empfehlungen in Abhängigkeit von der Thematik. Wenn jemand Sie persönlich nach einem guten Schuldnerberater befragt, sollten Sie eine entsprechende Empfehlung sehr diskret vornehmen. Wer öffentlich in seiner Statusmeldung nach einem guten Grafikdesigner sucht, der nimmt die öffentliche Empfehlung Ihrerseits als Kommentar auch gut an. Kontaktpflege hat also immer auch etwas mit Fingerspitzengefühl zu tun!

Kontaktpflege – klassisch

Bei all den schönen neuen Möglichkeiten durch XING, Facebook oder Twitter: vergessen Sie Ihre klassischen Marketingwege nicht! Wenn Sie schon immer zu Weihnachten allen Kunden eine hübsche Karte geschickt haben, dann machen Sie das weiterhin. Dann eben mit dem Zusatz, dass Sie ja auch unter XING, bei Facebook oder mit einer besonders informativen Seite im Internet zu finden sind.

Bei ausgewählten Kontakten sind auch gut gestaltete Anschreiben mit besonderen Angeboten eine gute Möglichkeit für die Kontaktpflege. Viele Automobilhersteller nutzen Anlässe wie den Jahrestag des Fahrzeugkaufs, um in Kontakt mit den Kunden zu treten. Peinlich wird es aber, wenn der Kunde bereits seit einigen Monaten oder gar Jahren dieses Fahrzeug nicht mehr besitzt.

Aktuelle Informationen sind deshalb das eigentlich Wichtige, wenn Sie Kontakte persönlich ansprechen wollen! Haben Sie ein Auge darauf, dass Sie stets über die wichtigsten Änderungen im Leben Ihrer Kontakte informiert sind. Soziale Netzwerke und die dortigen Profile sind eine gute Möglichkeit, über diese Änderungen informiert zu bleiben.

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