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Das Pareto-Prinzip – Wie wende ich es auf meinen Social Media-Kanälen an?

Das Pareto-Prinzip (benannt nach Vilfredo Pareto), auch bekannt als ‘80-20-Regel’, hat eine simple Aussage, welche man auf nahezu alle Bereiche des Lebens anwenden kann. Die 80-20-Regel besagt, dass sich mit 20% der Zeit, 80% des Ergebnisses herbeiführen lassen, während man für die weiteren 20%, welche zu dem 100%igen-Ergebnis fehlen würden, weitere 80% der Zeit aufwenden muss.

Doch wie sieht das eigentlich in der Anwendung aus? Ein einfaches Beispiel hierfür wäre das schreiben von Blog-Posts; Ich könnte 100% meiner Zeit dafür aufwenden, einen Artikel zu schreiben, der dann auch wirklich 100% perfekt/fertig wäre. In derselben Zeit könnte ich aber auch einfach 5 Artikel schreiben, welche ‘nur’ zu 80% perfekt werden, was eben dem oben umschriebenen Pareto-Prinzip zuzuschreiben ist.

Andere Beispiele für die Anwendung der Pareto-Regel im Alltag, wären folgende:

20% meiner Kunden sorgen für 80% der Beschwerden.
20% der eingesetzten Zeit beim Lernen für eine Klausur sorgen für 80% der erzielten Punkte.
20% meiner Handlungen erzeugen 80% des Umsatzes.

Bevor wir nun jedoch auf die titelgebende Frage zurückkommen, möchte ich einmal den grundsätzlichen Zweck, beziehungsweise Weckruf, des Pareto-Prinzips erklären.
Natürlich ist es nicht immer genau ein Verhältnis von 80 zu 20. Es kann natürlich auch 90 zu 10 oder 70 zu 30 Prozent sein. Knapp formuliert kann man nun also sagen, dass es sich nicht lohnt, perfektionistisch zu sein (also nach den 100% zu streben), sondern man sich auf die 80% Ergebnis konzentrieren sollte, die man schon mit 20% der Zeit erreichen kann. Wenn ich also weiss, welche 20% bei mir die große Hebelwirkung von 80% haben, kann ich meine Zeit darauf konzentrieren, die 20%-Aufgaben die ganze Zeit lang zu machen und dabei die 80%-Zeit-20%-Umsatz-Aufgaben zu delegieren.

Für viele, die das hier gerade lesen, wird dieses Arbeitsprinzip wahrscheinlich nichts Neues sein, wichtig ist jedoch, dass dieses Prinzip auch auf Social Media – und allgemein auf’s Content-Marketing – Anwendung findet, beziehungsweise sogar sehr gut zutrifft. Ein paar Beispiele dafür möchte ich in den folgenden Abschnitten liefern.

Algorithmen – Sie wissen nie, wann sie Sie im Stich lassen

Auf vor allem Instagram und YouTube hängt ein Großteil des Erfolges vom eigenen Algorithmus ab. Dieser Algorithmus bestimmt praktisch, welche Beiträge bei den Suchergebnissen hoch gerankt werden oder welche Videos beispielsweise auf YouTube in die “Trends” kommen. Diese Algorithmen lassen sich rein technisch natürlich beeinflussen. Dabei kommt es auf beispielsweise die Größe des Beitrages, die Tags oder auch die Upload-Frequenz des Accounts an. Zu 100% beeinflussbar sind diese Algorithmen jedoch nicht – was einen Algorithmus ja auch ausmacht. Wenn ich nun also einen Beitrag für Instagram oder YouTube produziere, weiss ich im Endeffekt nie, ob dieser Beitrag nun der eine wird, der mir einen Auftritt in den Instagram-Features oder YouTube-Trends verschafft. Es ist also nicht sinnvoll, in jeden Beitrag 100% meiner Energie und Zeit zu stecken, da ich dann nicht genug Beiträge produziere, und somit insgesamt nur sehr selten von einem Algorithmus ‘mitgenommen’ werden kann. Das Pareto-Prinzip lehrt hierbei also, dass ich lieber viele Beiträge mit jeweils 20% meiner Zeit produzieren soll, da ich im Endeffekt sowieso nie weiß, welcher davon denn nun wirklich hoch gerankt wird. Wenn man also immer die ‘überflüssigen’ 100%-Beiträge veröffentlicht, liefert man weiterhin einen guten Content und hat aufgrund der Menge und Frequenz eine overall höhere Chance, ein gutes Ranking zu erhalten.

Ebenso ist es bei Werbung und normalen Postings; Woher weiss ich auf einmal, welche meiner Paid-Ads nun genau den Trigger bei meinen Kunden zieht? Woher weiss ich, welcher Beitrag von einer bekannten Persönlichkeit geteilt wird und auf einmal eine sehr große Publicity erhält? Woher weiss ich, welcher meiner Hashtags morgen von großen Blogs getaggt wird und dementsprechend zusätzlichen Traffic für mich generieren wird?

Hinter diesen Fragen stecken zu viele Faktoren, die nicht von einem selbst abhängig sind, weshalb man bei seinen Beiträgen zwar eine konstante Qualität erhalten, seine Zeit aber nicht im Stile eines Perfektionisten verschwenden sollte. Ganz getreu der 80-20-Regel.

Kurz und Knapp: Was sollte man aus diesem Artikel mitnehmen?

Allgemein sollte man sich bei Postings immer an der 80-20-Regel orientieren. Ausnahmen hierfür sind Videos, die zeitlos sein sollen. Beispielsweise die Trailer-Videos, die auf der Website eingebettet oder im YouTube-Kanal angeheftet werden – diese sollten immer möglichst perfekt sein und hierbei lohnt es sich auch immer, die scheinbar unrentablen 80% der Zeit auch noch in den Beitrag zu investieren. Der Grund dafür ist, dass das Ziel dieser Videos nicht unbedingt jenes ist, auf einen Algorithmus aufzuspringen und schnell viral zu gehen, sondern über eine längere Zeit hinweg immer mehr Leute zu erreichen, da sie auf der jeweiligen Seite als angepinnter Blickfang dienen.

Zusammenfassend lässt sich auch noch einmal die Pareto-Regel auf das gesamte Social-Media-’Game’ an sich anwenden – 20% Ihrer Posts sorgen für 80% der Website-Klicks/Abschlüsse/Leads und so weiter. Hier gilt es eben auch, diese 20% zu erkennen und sich auf diese zu konzentrieren.

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Marketing Social Media

Social Media in Unternehmen

Keine Frage, ohne Social Media arbeitet heutzutage kaum ein Unternehmen. Der Trend zur Vermarktung im Internet hat inzwischen selbst den konservativsten Unternehmenschef erreicht. Die Bandbreite der Möglichkeiten steigt von Jahr zu Jahr und genau das stellt viele vor ungeahnte Herausforderungen. Die Frage ist, welche Social Media Plattform ist denn nun geeignet für welches Unternehmen? Muss ein Unternehmen auf allen Kanälen vertreten sein? Wie hoch sollte die Präsenz sein, um Kunden effektiv zu erreichen?

Mit Sicherheit sind Social Media für Unternehmen die ideale Möglichkeit, treffsicher um ihre Kunden zu werben. Theoretisch kann mit einem Minimum an Budget ein Maximum an Kunden angesprochen werden. Es gilt aber herauszufinden, auf welcher Social Media Plattform sich die Zielgruppe des Unternehmens größtenteils aufhält. Da meist weder die Zeit noch die Mittel zur Verfügung stehen, auf allen Social Media Plattformen präsent zu sein, macht es Sinn, herauszufiltern, welche Plattform die geeignetste für Ihr Unternehmen ist.

Alt aber sehr bekannt: Facebook

Zu den wohl ältesten und bekanntesten Social Media Kanälen gehört Facebook. Es ist kein Geheimnis, dass auch die User zu der etwas älteren Generation gehören. Bei den über 60-jährigen Nutzern belegt Facebook den ersten Platz. Zudem wird Facebook häufig privat genützt, beispielsweise um mit dem Freundeskreis in Kontakt zu bleiben. Das heißt aber nicht, dass Facebook nicht auch eine hilfreiche Social Media für Ihr Unternehmen sein kann. Viele Plattformen sprechen eher weibliche Nutzer an, Facebook hingegen ist ein Kanal für die breite Masse und punktet mit einer enormen Größe und somit enormer Reichweite.

Facebook bietet eine Unternehmensseite als Visitenkarte des Unternehmens. Mithilfe einer Zielgruppenrecherche können Unternehmen zielgruppengerechte Werbung erstellen und somit den Kontakt zur Zielgruppe herstellen. Relevante Informationen können damit leicht verbreitet werden, durch Social Signals kann das Google Ranking verbessert werden. Der Nachteil von Facebook ist, dass ein Algorithmus eingeführt wurde, durch den die Beiträge für den Nutzer nach Relevanz vorsortiert werden. Aus diesem Grund müssen Unternehmen Ihre Facebook-Seite kostenpflichtig bewerben, um die nötige Präsenz zu erreichen.

Social Media jung und weiblich: Instagram

Bei Instagram kann nur etwas veröffentlicht werden, wenn auch ein Bild geteilt wird. Bisher wurde diese Plattform vor allem von jugendlichen und jüngeren Nutzern verwendet, ein großer Teil davon weiblich. Jedoch ist Instagram auch die am schnellsten wachsende Plattform und wird immer interessanter als Social Media für Unternehmen. Auch auf Instagram kann ein sogenannter Business-Account eingerichtet werden. Dort können relevante Bilder, etwa von Produkten gepostet werden und mithilfe der Storys ist es möglich, Angebote mittels kurzer Videos ersichtlich zu machen.

Wer auf Instagram werben möchte, sollte sich mit Influencern in Verbindung setzten. Sie haben oft millionenfache Follower und fungieren für diese auch als Meinungsmacher. Wird ein Produkt von einem Influencer empfohlen, wird es von vielen seiner Fans ebenfalls gekauft. Durch die Shopping Funktion kommen User direkt auf die Webseite des Unternehmens und können per Klick das Produkt erwerben.

Kurz halten bei Twitter

Das oberste Gebot bei Twitter ist es, sich kurzzufassen. Unternehmer können praktisch in Echtzeit mit den Nutzern kommunizieren. Dadurch kann Kontakt mit Kunden aufgenommen und gehalten werden und die eigene Marke gestärkt werden. Diese Social Media ist für Unternehmen eine Plattform, in der neue Gesprächsthemen erörtert und Geschäftspartner gefunden werden können. Auf Twitter sind viele Journalisten präsent, somit ist der Kanal optimal für Pressearbeit. Auf Twitter können aber auch unzufriedene Kunden schnell herausgefiltert werden, nachdem sie sich dort Luft gemacht haben. Das bietet Unternehmen die Möglichkeit, umgehend zu reagieren.

Von fast jedem genutzt: YouTube

Genaugenommen ist YouTube nach Google die zweitgrößte Suchmaschine, hier wird ausschließlich Videomaterial hochgeladen und mit der Öffentlichkeit geteilt. Dies ist optimal zum Aufbau der Marke eines Unternehmens, weil das Unternehmen selbst sowie die Produkte und Dienstleistungen präsentiert werden können. So kann der Kontakt zu Kunden aufgebaut werden und durch weitere Videos gehalten werden.

Inspiration durch Pinterest

Dieser Kanal wird gerne zur Produktsuche und Inspiration genutzt. Es wird vorwiegend mit Bildern gearbeitet, die gut in Szene gesetzt werden. Das daraus resultierende rege Teilen auf Pinterest sendet ein positives Signal für Ihre Webseite aus, was sich positiv auf das Google Ranking auswirkt. Webshop Besitzer können massenhaft Kunden generieren, auch weil die Lebenszeit der Bilder dort nahezu unbegrenzt ist. Mittels Unternehmensprofil ist diese Social Media für Unternehmen eine perfekte Auslage und für viele Inspirationsquelle für neue Blogartikel.

Bildquelle: geralt – Pixabay.com

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How to Build a Free Facebook Messenger Chatbot for Lead Generation

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A 5-Step Guide to Get Better Survey Response Rates Using Messenger

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Facebook is Testing Recurring Donations for Nonprofit Organizations

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Facebook’s New “Memories” Page Highlights Engaging Posts from Years Past

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Facebook Changes Requirements for Pages With Large US Audiences, Start From 2019

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How to 7x Your ROAS with Facebook Click-to-Messenger Ads

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