Kategorie: Marketing

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Unternehmer müssen ihre Marketing-Strategie anpassen – Inbound Marketing rückt in den Vordergrund

Die Marketingprioritäten sind klar: Als erstes muss der Traffic auf der Webseite erhöht werden, dann die Kontakte als Leads zum Unternehmer konvertiert werden. Dabei setzen führende Experten verstärkt auf die Bestandskundenpflege, während die Neukundengewinnung etwas in den Hintergrund rückt. Man hat erkannt, dass die bestehenden Kunden ein wichtiger Faktor für das Wachstum eines Unternehmens sind. Immer mehr Verantwortliche raten Ihren Auftraggeber deshalb das Potential von langjährigen Kunden zu erkennen und zu nutzen. Eine Neukundenakquise dauert wesentlich länger und ist kostenintensiver. Dabei muss auch der hohe Streuverlust von Werbung und die Qualität der eingehenden Leads berücksichtigt werden.

Mit dem Focus auf Bestandskunden ändert sich der klassische Marketing-Mix dahingehend, dass das Budget für Outbound Marketing zurückgeht und die Unternehmen mehr Geld in das Inbound Marketing investieren. Auch in der Kommunikation mit potentiellen Kunden müssen Unternehmen umdenken. Statt bezahlter Werbung werden Inhalte und deren Verbreitung wichtiger und dafür werden vor allem die eigene Homepage, soziale Netzwerke, YouTube und Instagram genutzt.

Unterschied Inbound zu Outbound Marketing

Sie besuchen eine Webseite und plötzlich startet ein Video, dass sich irgendwo auf der besuchten Seite befindet. Es passiert automatisch und verärgert den User. Auch das Überblenden von Werbebannern über wichtigen Nachrichten oder in aktuellen Nachrichtenvideos wird zunehmend unbeliebter. Mit neuesten Add-ons und Anti-Tracking-Tools verhindern immer mehr User, dass sie personalisierte Werbung erhalten oder ihr Verhalten im Internet analysiert wird. Dazu werden häufiger kleine Tools genutzt, die unerwünschte Werbung blockieren und völlig ausblenden. Die Wirkung der Kampagne verpufft ungenutzt.

Inbound Marketing gehört zum Pull-Marketing, bei dem der Kunde mit erstellten Inhalten angezogen wird. Beim Gegenteil, dem Push-Marketing, wird der Kunden mit einer Werbeaussage und einem Slogan aktiv auf ein Produkt oder Angebot aufmerksam gemacht. Beim Outbound Marketing steht der Kaufabschluss im Fokus, während beim Inbound Marketing die Kommunikation mit potentiellen Kunden während des gesamten Prozesses im Vordergrund steht. Vom ersten Interesse, über die Informationsphase bis hin zum Kaufabschluss. Aber auch die Nachbetreuung, die Reklamationsabwicklung, der Kundenservice und weitere Werbemaßnahmen gehören dazu.

Kunden fühlen sich zunehmend von Werbung über Outbound Marketing gestört

Der potentielle Kunde wird während seiner aktuellen Tätigkeit unterbrochen und gestört. Er sieht Werbung, die ihn nicht interessiert oder Anzeigen, die wichtige Inhalte überdecken. Bei der Suche nach einem bestimmten Thema oder mit einem konkreten Anliegen, kommt die Werbung für die meisten User ungelegen. Auch wenn sie zu einem späteren Zeitpunkt durchaus interessant für den User wäre. Der Zeitpunkt der Werbung ist ungünstig und sie wird deshalb als störend empfunden. Inbound Marketing setzt auf relevante Inhalte, die informieren sollen, Inspirationen bieten oder bei Problemen helfen können. Und das zur richtigen Zeit und dem passenden Punkt im Kaufentscheidungsprozess. Zu den Möglichkeiten für Inbound Marketing gehört unter anderem:
-ein Blog
-Video Tutorials
-Social-Media Posts
-Ratgeber
-Presseartikel
-Newsletter

Die Kreation und Verbreitung von relevantem Content wird vom Kunden nicht als klassische Werbung wahrgenommen und spricht ihn zeitlich optimal an. Ein erster Kontakt zum Unternehmen ist hergestellt und die Vertrauensbasis kann aufgebaut werden. Im Rahmen des Marketing-Mix werden in Zukunft vor allem erfolgreiche Effekte eine zentrale Aufgabe übernehmen, bei denen die Kommunikationspolitik eines Unternehmens darüber entscheidet, ob der User zum Kunden wird. Wie tritt ein Unternehmen auf? Welche Werte spiegelt es wieder? Wie modern und ansprechend ist seine Homepage gestaltet. Informiert es auch über Risiken?

Inbound Marketing wird vermehrt von Unternehmen genutzt

Langfristig werden Kunden häufiger den Inbound-Kanal nutzen, um auf ein Unternehmen aufmerksam zu werden. Andere Marketing-Kampagnen können reduziert werden, was auch zur Kostenersparnis führt. Am Anfang mag das Bemühen um die Kunden etwas zäh erscheinen, aber das Warten wird sich lohnen. Immer mehr erfolgreiche Unternehmen haben ihre Webseiten bereits an die neuen Trends im Onlinemarketing angepasst. Der hohe Informationswert und die persönliche Ansprache von individuellen Bedürfnissen wird deutlich. Der erste Schritt für eine Bindung ist getan.

Vom Gartenkalender und Diät-Tipps, über Aufbau-Anleitungen, Ratgebern und Do-it-Yourself Ideen, bis zu Hilfestellung bei Lebenskrisen oder Hintergrundwissen zu aktuellen medizinischen Themen. Ein Pharma-Hersteller informiert über die Krankheiten, die mit seinen Medikamenten behandelt werden können und legt Wert auf umfassende Aufklärung. Erst dann, in zweiter Priorität, bewirbt er seine Produkte und deren Vorteile für den Nutzer.

Inbound Marketing holt Kunden während Kaufentscheidung ab

Auch Verschiebungen bei den Kanälen, mit denen Kunden Kontakt zu einem Unternehmen herstellen, sind zu erkennen. Nur Telefon und E-Mail Kontakt zur Akquise führt bei Vertriebsmitarbeitern immer seltener zum erfolgreichen Abschluss. Stattdessen wird zunehmend wichtiger, den potentiellen Kunden da abzuholen, wo er sich gerade im Kaufentscheidungsprozess befindet. Dabei legen aktuelle Umfragen der „State of Inbound“ dar, dass personalisierte Informationen und problembezogene Unterstützung bei der Mehrheit der Kunden den Ausschlag für die Kaufentscheidung gab. Unternehmen müssen zukünftig noch exakter definieren, wer ihre Zielgruppe ist, die sie mit einer Dienstleistung oder einem Produkt erreichen möchten.

Welchen Wert hat mein Produkt für die Zielgruppe?

Nachdem die Zielgruppe festgelegt wurde, muss jedes Unternehmen den Wert seiner Angebote für die Gesellschaft prüfen. Wo können Nutzer unterstützt werden? Wie kann ich Kunden konkret weiterhelfen? Wenn diese Fragen geklärt sind, kann das Alleinstellungsmerkmal herausgearbeitet werden. Danach geht man mit Inbound-Marketing Konzepten gezielt über, potentielle Kunden mit relevanten und optimierten Inhalten anzusprechen.

Die erste Zielgruppe, die mit diesen Inhalten angesprochen wird, sind die Bestandskunden. Wem könnte ich besser helfen, als Kunden, die bereits meine Produkte nutzen. Das sekundenschnelle Beantworten von Fragen über Social Media oder das Bereitstellen von Anleitungen per Video auf der Unternehmenshomepage können dafür genauso Lösungen sein wie ein täglich aktualisierter Mondkalender oder die monatlichen Gartentipps. Auch Newsletter mit persönlichem Inhalt und einem Hinweis auf ein aktuelles Produkt oder eine Neuentwicklung sind erfolgversprechende Ansatzpunkte.

Erst danach geht man an potentielle Neukunden und informiert, berät, beantwortet offene Fragen oder hilft bei Anwenderproblemen. Da abholen, wo sich der Kunde zurzeit im Kaufentscheidungsprozess befindet. Für viele Unternehmen wird Inbound Marketing in naher Zukunft entscheidende Maßnahmen im Marketing-Mix auslösen.

Die richtige Mischung ist im Marketing wichtig

Mit Vertrauen und der richtigen Überzeugung fällt es Usern leichter, Kunden des Unternehmens zu werden. Und aus Kunden werden Bestandskunden, im Marketing-Mix auch „Fan“ genannt. Mit Inbound Marketing Maßnahmen wird der Streuverlust erheblich reduziert und die Effektivität von Marketingaktionen deutlich erhöht. Das Umdenken hat bereits viele Unternehmen erreicht, denn die positiven Resultate von Inbound-Marketing zeigen deren Wirkungsgrad. Die gezielte Auswahl des passenden Marketingkonzeptes, dass eine gute Mischung aus Inbound und Outbound Marketing sein muss, verspricht die höchsten Conversions und zu einer höheren Rendite im ROI (Return on Investment).

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Das sagt Wikipedia zum Online Marketing

Online-Marketing (auch Internetmarketing oder Web-Marketing genannt) umfasst alle Marketing-Maßnahmen, die online durchgeführt werden um Marketingziele zu erreichen, dies reicht von Markenbekanntheit bis zum Abschluss eines Online-Geschäftes. Online-Marketing wird meist als konventionelle Marketing-Strategie und als obligatorisch angesehen, dies entwickelte sich jedoch erst in den letzten Jahren.

Inhaltsverzeichnis

Eigenschaften und Abgrenzung

Die Begriffe Online-Marketing und Internetwerbung werden oftmals synonym benutzt, allerdings ist das Schalten von Werbung im Internet viel mehr eine von vielen Marketingstrategien, neben der auch das „Studium“ der potentiellen Kunden und das Anpassen von Produkten und Logos stehen.[1]

Teilgebiete des Online-Marketings sind neben Internetwerbung Suchmaschinenmarketing, Social Media Marketing und Affiliate-Marketing. Diese Marketing-Leistungen werden von Werbeportalen (meist kostenpflichtig) angeboten. Eine spezielle Form des Online-Marketings ist das Videomarketing. Durch die steigende Zahl an Smartphones, die immer größeren Internetbandbreiten und die kontinuierlich steigenden mobilen Internetzugriffe kommt dem Mobile Marketing und der Ausrichtung auf Mobilgeräte im Online-Marketing eine zunehmende Bedeutung zu. Einer der wesentlichen Vorteile des Online-Marketings gegenüber klassischen Marketingmaßnahmen wie Print oder TV ist die Messbarkeit der Werbewirkung.

Formen des Online-Marketing

Website

Die Gestaltung und der thematische Aufbau einer Unternehmenswebsite sind zentrale Bestandteile des Online-Marketings. Die Unternehmenswebsite dient dabei sowohl der Kundenbindung als auch zur Werbung neuer Kunden.

Eine Website ist als Sammlung von Seiten im Internet zu verstehen, die miteinander in Beziehung stehen und sich innerhalb derselben Domain befinden.[2] Die Startseite der Website wird als Homepage bezeichnet und ist kein Synonym für den Begriff der Website.[3] Die „Unterseiten“ beispielsweise eine Unterkategorie, wird als Webseite bezeichnet.

Display Advertising

Hauptartikel: Internetwerbung

Bei Displaywerbung handelt es sich um Werbeformen im Internet, die, wie Banner, sich dem Mittel von Bild- und ggf. auch Audiomaterial bedienen.

Werbetreibende nutzen Display Advertising dazu, ihre Produkte und Dienstleistungen im Internet zu bewerben. Es ist mit Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften sowie Werbespotsim Fernsehen vergleichbar.

Display-Advertising und Suchmaschinenmarketing sind die gängigsten Formen des Online-Marketings.

Suchmaschinenmarketing (SEM)

Hauptartikel: Internetwerbung → Suchmaschinenmarketing

Das Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing, SEM) beruht zum einen auf gezielt geschalteter Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, SEA) und zum anderen auf Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO), um bei bestimmten Themengebieten potentielle Kunden zu akquirieren.

Content Marketing

Das Content Marketing beschäftigt sich mit der Produktion und der Verteilung von Medien und Veröffentlichungsmaterial mit dem Ziel, neue Kunden zu erhalten und bestehende zu binden.[4] Diese Informationen können in einer Vielzahl an Formaten vorkommen, wie Blogs, News, Videos, Whitepapers, E-books, Grafiken, Fallstudien oder Ratgeber. Da die meisten Marketingstrategien irgendeine Form von Veröffentlichungsmaterial beinhalten, ist das Content-Marketing in den meisten Fällen als fester Bestandteil einer Kampagne integriert.[5] Ausnahmen bilden beispielsweise das telefonbasierte Marketing oder die Mund-zu-Mund-Werbung.

E-Mail-Marketing

Siehe auch: Internetwerbung → E-Mail-Werbung

Marketing mittels E-Mail, sogenanntes E-Mail-Marketing, ist das Äquivalent zu Direktmarketing im Offline-Bereich, also dem Postversand von Werbemitteln.

Der Versand von Werbung per E-Mail unterliegt rechtlichen Beschränkungen. In Deutschland regeln verschiedene Gesetze den Versand und bestimmte Pflichtangaben in geschäftlichen E-Mails (z. B. das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, UWG, enthält in § 7 über unzumutbare Belästigungen Bestimmungen zur „Werbung unter Verwendung von […] elektronischer Post“ und das Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister, EHUG, bestimmt, dass bestimmte Impressumsangaben in einer geschäftlichen E-Mail enthalten sein müssen), in Österreich regelt das Telekommunikationsgesetz (TKG) und in der Schweiz das Fernmeldegesetz (FMG) diese Form der Werbung. So ist seit 1. März 2006 auch als Spamming zu verstehen, wenn im Business-to-Business-Bereich mit unverlangten E-Mails geworben wird.

Affiliate-Marketing

Hauptartikel: Affiliate-Marketing

Beim Affiliate-Marketing nutzt der Marketing-Betreiber eine Vielzahl von Partnern (engl. Affiliates), um seine Dienstleistung oder sein Produkt zu vermarkten. Vorteil ist die Verteilung des Marketing-Aufwandes auf mehrere Partner, die nur für Erfolg vergütet werden. Es gibt verschiedene Vergütungsformen:

  1. Pay per Lead: für die Generierung eines Kundenkontaktes (z. B. Eintragen in einen Newsletter-Verteiler oder Bestellung eines Kataloges).
  2. Pay per Click: für jeden Klick auf einen Banner oder Link, der auf der Website oder in der E-Mail des Affiliates platziert wurde.
  3. Pay per Sale: für jeden Verkauf, der über die Werbemaßnahme des Affiliates zustande kommt, wird ein Festbetrag oder eine prozentuale Beteiligung am Verkaufspreis vergütet.

Weitere, seltenere Vergütungsmodelle beinhalten Pay per Link (Einbau eines Links auf der Webseite), Pay per View (Einblendung eines Werbemittels) und spezifische interaktionsassoziierte Vergütungsmodelle (Pay per Install, Pay per Signup, etc.).[6]

Social Media Marketing

Hauptartikel: Social Media Marketing

Mit Social Media Marketing (Abk.: SMM) werden in erster Linie Branding- und Marketingkommunikations-Ziele verfolgt, durch die Nutzung von Social-Media-Plattformen (z. B. Twitter, Facebook und Google+). Inzwischen wird auch eine „zweite Generation“ an Social-Media-Plattformen immer populärer, die – häufig auch über eine Mobile App – Trends wie geolokale Dienste (Foursquare, Path, Waze, Facebook Orte, Google Places) oder die zunehmende Visualisierung von Beiträgen (Instagram, Pinterest, Snapchat, Vine), aufgreifen und immer spezialisiertere Social-Media-Marketingmaßnahmen möglich machen.[7] Die zielgerichtete Optimierung einer Internetpräsenz auf möglichst weite Verbreitung in Social-Media-Netzwerken bezeichnet man als Social Media Optimization (Abk.: SMO).

Couponing

Mit Couponing wird die Ausgabe von Gutscheinen bezeichnet, die ein bestimmtes Verhalten belohnen, meist durch einen Rabatt.

Verbreitete Messgrößen

Zur Erfolgsmessung von Online-Marketing sind eine Reihe von speziellen Messgrößen verbreitet. Üblich sind etwa:

  • Verweildauer eines Nutzers auf der Seite
  • Absprungrate (engl. Bounce-Rate, abkz. BR)
  • Anzahl der Seitenabrufe (auch als Page Impressions bzw. Hits bezeichnet)
  • Anzahl der einzelnen Besucher (auch als Unique Visitor bzw. Unique User bezeichnet)
  • Anzahl der konvertierten Besucher (auch Umwandlungsquote genannt, engl. Conversion-Rate, abkz. CR, oder Leads)
  • Anzahl der organischen Besucher (auch als Organical Visitor bzw. Organical User bezeichnet)
  • Durchklickrate (engl. Click-Through-Rate, abkz. CTR)
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Online Marketing

Online-Marketing umfasst alle Marketing-Maßnahmen, die über das Internet, also Online, realisiert werden. Online-Marketing wird auch Web-Marketing genannt. Es wird zur Neukundengewinnung, Steigerung von Umsatz, Traffic oder Reichweite eingesetzt werden.
Wichtige Teildisziplinen im Online-Marketing sind Social Media Marketing, Suchmaschinenmarketing, Affiliate Marketing, E-Mail Marketing
Werden Online-Marketing-Maßnahmen überwiegend über Erfolgs-KPI gesteuert, spricht man auch von Performance Marketing.

Geschichte von Web 2.0

Eine grobe Einteilung der Entwicklungen im Online-Marketing lässt sich anhand der Bezeichnungen Web1.0 und Web2.0 darstellen. Mit dem Web 1.0 haben sich vor allem Newsletter-Marketing oder auch Suchmaschinenoptimierung sowie Suchmaschinenmarketing entwickelt.
Als Web 2.0 zum Beispiel wird üblicherweise das Social Media Marketing oder Blogmarketing angesehen. Dieses “Update” 2.0 soll also signalisieren, dass die Menschen nun im Dialog zueinander stehen. . Heute spiele vor allem die Unterform des Content Marketing eine relevante Rolle. Im Bereich der Automatisierung von Werbebuchungen ist Programmatic Marketing mit Hilfe von Big Data und Machine Learning ein wichtiger Faktor geworden.
Oftmals wird bereits von Web 3.0 oder auch Web 4.0 gesprochen. Doch kein Begriff hat sich in dieser Bezeichnungsreihe so etabliert wie der Begriff Web 2.0.

Vorteile von Online-Marketing

Im Vergleich zu klassischer Werbung in TV, Radio oder Print hat Online-Marketing in der Regel den Vorteil, dass Erfolge besser gemessen und auch skaliert werden können. Durch die immer größeren Datensätze, die mit Hilfe von Webanalyse-Tools generiert werden, sind auch immer genauere Schlussfolgerungen auf der Nutzerverhalten möglich. Oftmals besteht zwischenzeitlich die Tendenz dass eher zu viele Daten vorhanden sind.
Ob Online-Marketing in Summe tatsächlich immer günstiger ist als Print- oder TV-Werbung, ist abhängig vom Umfang der jeweiligen Kampagnen. Tatsächlich haben Online-Werbeformen das Potential, auch “viral” zu wirken. Das bedeutet, dass mit einem geringen finanziellen und materiellen Aufwand viel Reichweite oder Umsatz erzielt werden kann. Grundsätzlich ist Reichweite ein weiterer Vorteil von Online-Werbung gegenüber klassischem Marketing. Allein eine Webseite kann potentiell Kunden auf aller Welt erreichen, wenn sie entsprechend optimiert und gestaltet wird.
Formen des Onlinemarketings
Es gibt verschiedene Teilbereiche im Online-Marketing, die nicht immer allein durchgeführt werden müssen. Oftmals ergänzen sich die einzelnen Teilbereiche.

SOCIAL MEDIA MARKETING

Im Rahmen von Social Media Marketing werden Soziale Netzwerke wie Xing, Linkedin, Facebook, Google +, Instagram oder Twitter genutzt, um die Bekanntheit des Unternehmens bzw. eines Produktes zu erhöhen. Oftmals wird auch Youtube als Social Media Netzwerk genannt. Was es tatsächlich aber nicht ist.
Das Ziel von Social Media Marketing ist die Reichweite von Informationen über ein Unternehmen zu erhöhen und den Kontakt bzw. den Dialog zur Zielgruppe zu suchen.
Häufig wird Social Media Marketing deshalb auch im Rahmen von Content Marketing eingesetzt. Social-Media-Kanäle können im Rahmen der Marketingmaßnahmen auch gezielt für das Customer Relationship Management genutzt werden. Also der Kontakt-, bzw. Kundenpflege.
Zusätzlich zum organischen Reichweitenaufbau können Werbekunden in Sozialen Netzwerken auch einzelne Postings bewerben, um bestimmte Zielgruppen noch besser zu erreichen. (insbesondere Google Ads, Facebook Ads)

SUCHMASCHINENMARKETING

Suchmaschinenmarketing (auch: Search Engine Marketing oder SEM) umfasst sämtliche Marketingmaßnahmen in Bezug zu Suchmaschinen mit dem Ziel, dort ein möglichst hohes Ranking zu erzielen. Hierbei findet eine Unterscheidung zwischen direkt bezahlter Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, SEA) und Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) statt.
Für Suchmaschinenwerbung steht in den Suchergebnissen ein eigener, als Werbung markierter Bereich zur Verfügung. Neben den organischen Suchergebnissen unterliegen auch diese Werbeanzeigen einem internen Ranking, mit dem wesentlichen Unterschied, dass diese kostenpflichtig sind (bezahlte Suchergebnisse). Suchmaschinenoptimierung umfasst eine Vielzahl an Möglichkeiten, um das Ranking einer Webseite zu optimieren.

E-MAIL MARKETING

E-Mail Marketing umfasst jeglichen Kontakt mit bestehenden Geschäftskunden und potentiellen Neukunden per E-Mail. Mit regelmäßig verschickten Newslettern kann der Kunde an das Unternehmen gebunden werden. Über Marketing-Funnels können hier psychologische Verkaufstrichter erstellt werden. Ebenso können einzelne Mailings an Aktionen oder Neuigkeiten des Unternehmens erinnern. Zu den weiteren Vorteilen dieser Onlinemarketing-Form zählen der geringe Kostenaufwand und die schnelle Informationsübermittlung. E-Mail Marketing ist einer der wichtigsten Elemente des Online Marketings.
Aufgrund der Abneigung gegenüber dem Empfang lästiger Werbemails wird versucht, Newsletter mit nützlichen Informationen anzureichern und die eigentliche Werbung diskret beizufügen. Dadurch erhält der Newsletter eine weniger aufdringliche Wirkung und einer generellen Löschung solcher E-Mails durch den Leser, wird entgegengewirkt. Teilweise werden unterschiedliche Strategien angewendet in Unternehmen. Es finden sich Anbieter im Markt, welche reine Verkaufsmailings machen und andere Unternehmen wiederum wollen mit reinen Contenmailings die Empfänger vom Nutzen Ihrer Produkte und Dienstleistungen überzeugen. Letztlich dienen beide Vorgehensweise, als auch Mischungen davon, dem Ziel der Umsatzsteigerung.

AFFILIATE MARKETING

Affiliate Marketing (engl. affiliate “angliedern”) beschreibt ein Partnerprogramm, bei dem eine Kooperation von Händler (Merchant oder auch Vendor genannt) und Webseitenbetreiber (Publisher oder auch Affiliate genannt) zustande kommt. Die fremde Website wird dabei für die eigenen Werbezwecke genutzt, indem Banner oder Verlinkungen zum Online-Shop eingebunden werden. Je nach Vereinbarung zwischen den Geschäftspartnern erhält der Webseitenbetreiber eine Provision für die Vermittlung von Interessenten. Die Provision richtet sich entweder nach dem Zeitraum der geschalteten Werbung, dem Erwerb von Neukunden oder dem Bestellungseingang. Affiliate Marketing ist eine kostengünstige Alternative zum vergleichsweise teuren Banner-Marketing.
Professionelle Affiliates bewerben Produkte über E-Mail-Marketing, Social Media, Suchmaschinenoptimierung, Google Ads, Facebook Ads.

BANNER-WERBUNG

Banner können Grafiken in unterschiedlichen Formaten und in unterschiedlichen Ausführungen sein. Diese werden auf Webseiten, Suchmaschinen oder Internetportalen als Werbemittel eingeblendet. Ziele vom Display-Marketing sind Reichweite und Marktdurchdringung, sowie Erhöhung des Bekanntheitsgrades. Allerdings werden dieser Werbeform im Rahmen von Online-Marketing-Maßnahmen die größten Streuverluste zugesprochen, weshalb Banner-Werbung meist nur ein Bestandteil kompletter Werbekampagnen ist. Um den Erfolg mit dieser Werbeform zu erhöhen, wird Banner-Werbung meist im Retargeting verwendet.

CONTENT MARKETING

Content Marketing hat sich in den 2010er-Jahren als feste Größe im Online-Marketing-Mix etabliert. Diese Marketing-Form hat zum Ziel, durch die Verbreitung von hochwertigen Inhalten in Bild-, Text- oder Videoform eine Marke oder ein Produkt bekannter zu machen. Dabei geht Content Marketing meist nicht aggressiv vor und wirkt eher indirekt. Content Marketing ist eng verbunden mit Storytelling.

INFLUENCER MARKETING

Mit Influencer Marketing hat eine bereits in den Public Relations angewandte Methode ihren Weg ins Online-Marketing gefunden. Ähnlich wie beim Referral Marketing geht es um Empfehlungen. Doch in diesem Fall sind es einflussreiche Personen, das können bekannte Blogger oder auch Prominente sein, die im Web eine Marke oder ein Produkt zum Beispiel nach einem Produkttest weiterempfehlen.
Derzeit ist das Influencer Marketing unter starker Beobachtung und die Influencer werden zunehmends aufgefordert ihre Empfehlungen noch deutlicher als Werbung hervorzuheben.

PERFORMANCE MARKETING

Diese Marketingform ist ein Teilbereich des Online-Marketings, der besonders stark auf der Erfolgsoptimierung basiert. Mit Hilfe von Analysen und oftmals Programmen, die auf Machine Learning basieren, wird vor allem darauf abgezielt, kontinuierlich mehr Umsatz zu generieren. Performance Marketing wird oft im Affiliate Marketing eingesetzt.

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Differenzierung nach Push und Pull im Internet Marketing

Es macht Sinn die Online-Marketing-Kanäle nach Push- und Pull-Marketing-Kanälen zu differenzieren.

Pull-Marketing bedeutet Maßnahmen zu ergreifen um potentielle Kunden früh im Recherche Prozess nach Produkten oder Lösungen zu erreichen und “einzufangen”. Dabei geht es oft um eine sehr frühe Stufe im Recherche Prozess, in der der Suchende nach einer Problemlösung sucht, aber noch kein konkretes Produkt im Auge hat. Man kann auch noch früher ansetzen und ihm ein mögliches Problem aufzeigen, um den Bedarf zu erzeugen.

Damit setzen Pull-Marketing-Maßnahmen einen Bedarf bzw. Interesse an einem Produkt oder Lösung eines Problems voraus. Der Kunde und seine Interessen stehen im Mittelpunkt, nicht die des Unternehmens.

Push-Marketing bedeutet, dass man sich aktiv auf die Zielgruppe zubewegt und versucht Aufmerksamkeit zu erlangen. Man unterbricht damit die Zielperson bei Tätigkeit, die sie gerade tut bzw. versucht das Interesse abzulenken.

Wie ich in meinem Buch: “Ich kenn Dich – darum kauf ich” als es 2011 erschienen ist deutlich geschrieben habe, war ich damals der Meinung, dass Pull Marketing die Zukunft ist. Zwischenzeitlich habe ich den Eindruck, dass wir uns in Wellen bewegen und derzeit (2018) wieder verstärkt auf Push Marketing setzen müssen um Überhaupt ausreichend Aufmerksamkeit von den Kunden zu bekommen.  

Buch “Ich kenn Dich – darum kauf ich”  können Sie hier aufen

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Suchmaschinenmarketing

Suchmaschinenmarketing gliedert sich in die Bereiche Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA). Alle Maßnahmen des Suchmaschinenmarketings zielen darauf ab, bessere Platzierungen bei Google zu erreichen. Während die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ein besseres Ranking in den organischen Suchtreffern erzielen will,  bezeichnet Suchmaschinenwerbung (SEA oder auch SEM) bezahlte Werbeanzeigen in den Suchergebnislisten.

Eine Umfrage SEO Monitor 2013 der der Agentur Barketing besitzt Suchmaschinenoptimierung noch vor Suchmaschinenwerbung den höchsten Stellenwert im Online Marketing-Mix von Unternehmen. Doch eine gute Platzierung in den Suchmaschinenergebnissen von Google zu erreichen, ist ohne entsprechende Systematik bei umkämpften Begriffen fast nicht möglich. Der genaue Bewertungsalgorithmus von Google ist nicht bekannt. Nach eigenen Angaben gewichtet Google über 200 verschiedene Faktoren, die einen Einfluss auf das Ranking einer Website in Suchmaschinen haben. Dazu gehörte in der Vergangenheit die Anzahl und Qualität von Backlinks.  Zunehmend scheinen auch Social Signals via Facebook, Google+ und Twitter eine Rolle zu spielen. Nach Aussage von Google ist aber vor allem die Qualität des Contents auf einer Website entscheidend für das Ranking. Google arbeitet seit Jahren in immer kürzeren Abständen an Updates seines Algorithmuses mit dem Ziel immer bessere Ergebnisse zu liefern.

Bei der Suchmaschinenwerbung (SEA) werden Werbeanzeigen zu bestimmten Keywords (Schlüsselbegriffe) in Bieterform gekauft. Dies wird auch als Keyword Advertising bezeichnet. Aufgrund der hohen Marktmacht von Google ist Keyword Advertising in Deutschland in der Regel mit Werbung durch Google Adwords gleichzusetzen. Um eine gute Platzierung der eigenen Werbeanzeigen bei Google zu erreichen, sollten sich Unternehmen fragen, mit welchen Suchbegriffen potenzielle Kunden über Google nach den eigenen Angeboten suchen könnten.

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So funktioniert Affiliate Marketing

Das Internet etabliert sich mehr und mehr als Einkommensquelle neben Arbeit und Beruf. Populär und konsequent ausgebaut stellt eine Internetpräsenz einen beachtlichen wirtschaftlichen Wert dar. Wer genügend Reichweite aufweist, ist interessant für Affiliate Marketing. Dann verdient die Website fast selbstständig Geld.

Anlauf nehmen, Nische finden

Die vielleicht schwerste Aufgabe auf dem Weg zum erfolgreichen Affiliate Marketer ist es, eine Nische zu finden. Langwierige Marktstudien sind mühsam, zahlen sich jedoch aus. Die Kunst besteht darin, ein Segment auszumachen, über das der zukünftige Affiliate Wissen besitzt oder einfach erwerben kann. Je mehr Begeisterung er für sein Thema aufbringt, desto leichter fällt es ihm, kontinuierlich gute Artikel über den Themenbereich zu lancieren. Leser über einen langen Zeitraum zu fesseln ist schwierig, gelingt aber, wenn der Seitenbetreiber für sein Projekt brennt. Bestimmte Bereiche sind tendenziell ungeeignet für das Affiliate Marketing. Nicht etwa, weil sie uninteressant sind, sondern weil sich bereits zu viele darin tummeln. Wer sich Voraussagen über Trendthemen der nahen Zukunft zutraut, spezialisiert sich darauf.

Basisarbeit Internetpräsenz aufbauen

Rund um die angestrebte Nische gilt es, den eigenen Webauftritt zu arrangieren. Immerhin sollen später Anzeige und Seiteninhalte wirken wie aus einem Guss. Gut eignen sich Blogs aber auch Infoseiten oder Internetlexika. Wichtig ist, dass sich eine relevante Zahl von Nutzern angesprochen fühlt. Je mehr Seitenbesucher, desto höher die Einnahmen als Affiliate. Facebook und Co. helfen, die Webseite bekannt zu machen. Es ist sinnvoll, von Anfang an auf das Thema der angestrebten Nische zu fokussieren. So macht sich Werbung vom Gartencenter oder Baumarkt gut im Pflanzenlexikon. Hingegen sollte ein Blog rund um Kindererziehung auf Werbung für Partnerbörsen eher verzichten.

Erfolgsrezepte klingen einfach

Affiliate Marketing setzt auf Influencer und die Macht des sozialen Netzwerkes. Kurz gesagt verkaufen sich Unternehmen über den guten Ruf eines Seitenbetreibers. Sie nutzen deren Website als zahlender Gast, um Nutzerreaktionen zu erzeugen. Für bereits erfolgreiche Webseitenbetreiber ergeben sich lukrative Chancen. Neben Partnerprogrammen finden Affiliate (Publisher) und Händler (Merchants) in Netzwerken zueinander. Mit dem Schalten von Anzeigen beginnt die Partnerschaft, von der beide profitieren. Der Publisher trifft eine wohlüberlegte Auswahl des Affiliates. Art und Inhalt müssen zum Stil der Website passen, sonst gehen Nutzer verloren.

Einsteigen und die User mitnehmen

Wer noch ganz am Anfang seiner Karriere zum Affiliate steht, ist entweder bei den Marktführern oder im Netzwerk gut untergebracht. Hier lassen sich erste Erfahrungen sammeln und die Performance des eigenen Webauftritts erhält den letzten Schliff. Dazu gehört auch die Betrachtung, wie viele Nutzer eventuell abspringen, wenn die Website jetzt Werbung zeigt. Erfolgreiche Affiliates, die im Internet Geld verdienen, widmen sich ausgiebig ihren Abonnenten. Gerade in der Umstellungsphase ist es entscheidend, an der Qualität des Contents festzuhalten. Der Nutzer will Mehrwert, sonst langweilt er sich und bleibt fern. Die Website soll dabei harmonisch wirken und auf den Inhalt fokussieren, nicht auf die Annoncen.

Hemmnisse und Aufgaben

Der Händler stellt Werbemittel in verschiedenen Formaten als Banner, Textanzeigen oder Widgets zur Verfügung. Diesen html-Code pflegt der Publisher in seinen Quellcode ein. Spätestens jetzt trifft der Affiliate auf eine ernst zu nehmende Hürde: den Adblocker beim Nutzer. Wissen darüber, wie der Affiliate trotzdem gesehen wird, vertiefte SEO-Kenntnisse und Reputation auf allen Plattformen erfordern vom Seitenbetreiber einiges an Know-how und einen nicht zu unterschätzenden zeitlichen Einsatz. Hinzu gesellt sich permanente Weiterbildung in den unterschiedlichen Bereichen. Erfolgreiche Blogger berichten davon, dass sie anfangs ununterbrochen mit dem Aufbau der Website beschäftigt waren. Die Zusammenarbeit mit Externen kostet Geld, aber entlastet – niemand kann alles.

Unterschiedliche Preismodelle

Sobald die Vorleistungen seitens der Publisher erbracht sind, kann das Geld verdienen beginnen. Drei Payment-Arten sind verbreitet:

1. Pay per Click (PPC): Hier erhält der Publisher eine Vergütung für jeden Klick auf eine Anzeige. Ob daraus ein Kauf resultiert, spielt eine untergeordnete Rolle. Bezahlt wird die erzeugte Aufmerksamkeit. Was der Händler dem Kunden nach dem Klick anbietet, bleibt ihm überlassen. Der Geschäftserfolg des Affiliates ist auf keinerlei Kundenreaktion wie Kauf oder Registrierung angewiesen. Da diese Aktion für die Händler häufig ohne den erhofften Erfolg endet, sind Abrechnungsmodi per 1.000 Klicks üblich.

2. Pay per Sale (PPS): Der PPS ist der Gegenentwurf zum PPC, da der Affiliate nur dann verdient, wenn der Nutzer auch ein Produkt erwirbt. Häufig sind die Vergütungen deshalb weiter oben angesiedelt. Faktisch ist es für den Affiliate schwer, Einfluss auf das Kaufverhalten seiner Nutzer nehmen. Ferner ist darauf zu achten, innerhalb welchen Zeitfensters der Kunde kauft, um die Provision tatsächlich zu erhalten. Manche Partnerprogramme beschränken sich dabei auf eine 24-Stunden-Frist, die Käufer teurer Anschaffungen gern verstreichen lassen. Kauft er am Tag darauf, geht der Affiliate ohne Vermittlungsgebühr aus.

3. Pay per Lead (PPL): Den Nutzer zu einer Handlung zu animieren belohnt der PPL. Ziel kann die Newsletteranmeldung, eine PDF-Bestellung oder die Antwort auf eine Frage sein. Im Anschluss auf die abgemachte Handlung erfolgt die Vergütung, ohne dass der User noch weiter einkauft oder auf andere Weise aktiv wird.

Darüber hinaus stellen manche Partnerprogramme eigene Vergütungskataloge vor, die ausgesprochen lukrativ sein können. Es lohnt sich, zunächst Erfahrungswerte zu sammeln, damit am Ende der große Sprung gelingt.

Gute Aussichten zum Geld verdienen

Für Berufsaussteiger oder die Arbeit zuhause ist Affiliate-Marketing eine lohnenswerte Option. Wie durch Zauberhand geraten die Einnahmen dennoch nicht auf das Konto. Wer im Internet Geld verdienen will, muss zusätzlich zur Idee noch Fachwissen sammeln und sich engagiert zeigen. Einige Probleme lassen sich durch Outsourcing lösen. Zahlreiche Texter bieten zum Beispiel gut recherchierte Artikel an. Ausgereifte Blog-Software wie etwa WordPress liefert den technischen Rahmen ohne besondere Programmierkenntnisse. Zuletzt fehlt nur noch ein wenig Geduld.

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Keywords und Carewords – Warum Sie für den Erfolg im Internet beide benötigen

Keywords gehören beim Erstellen von Online-Texten mittlerweile zum Standard, schließlich möchte jeder Webmaster, dass seine Website bei passenden Suchanfragen schnell gefunden wird. Wer Besucher jedoch zielgruppengerecht und emotional ansprechen möchte, muss in seinen Texten zusätzlich Carewords unterbringen. Sie binden Nutzer an die Website und steigern die Wahrscheinlichkeit, dass sie zu Leads und Kunden werden.

Keywords versus Carewords – was ist der Unterschied?

Keywords transportieren in erster Linie Fakten. Der Nutzer wählt seine Suchbegriffe meist nüchtern nach inhaltlichen Kriterien aus, um möglichst präzise Ergebnisse zu erhalten. Sobald er eine Internetpräsenz ausgewählt und aufgerufen hat, erwartet er jedoch mehr als eine Aneinanderreihung von suchmaschinengerecht formulierten Informationen. Hier kommen Carewords ins Spiel.

Der Begriff leitet sich ab vom englischen Verb „to care“, also „sich um jemanden kümmern“. Diese Worte stehen inhaltlich im Zusammenhang mit dem Suchbegriff und vermitteln dem Besucher oft unterbewusst den emotionalen Nutzen eines Angebots oder geben ihm tiefgreifende Informationen. Sie sorgen für Identifikation und erfüllen Erwartungen. Dadurch steigern sie die Nutzerfreundlichkeit einer Website und ermöglichen eine zielgruppengerechte Ansprache der Besucher.

Je allgemeiner ein Suchbegriff gehalten ist, desto unterschiedliche Bedürfnisse, Intentionen und Erwartungen kann der Suchende haben. Wer beispielsweise nach „Pianist buchen Berlin“ googelt, kann unter anderem einen Lounge-Musiker für eine entspannte Firmenveranstaltung oder einen Bach spielenden Konzertpianisten für eine elegante Gala suchen. Nach beiden Suchanfragen scannt der Nutzer den Text unterbewusst nach komplett anderen Carewords. Diese ziegen ihm auf den ersten Blick, ob er auf der aufgerufenen Website das Gesuchte finden wird.

Beide Wort-Typen ergänzen sich also in ihrer Funktion: Keywords führen den Nutzer strategisch geschickt über die Suchmaschine auf die eigene Website. Anschließend sorgen Carewords auf der Seite dafür, dass sich der Besucher dort wohlfühlt und zielgruppengerecht angesprochen wird, sodass er die gewünschten Aktionen durchführt. Dabei kann es sich um die Anmeldung zum Newsletter, einen Kauf oder die Teilnahme an einem Gewinnspiel handeln. Carewords führen den Besucher durch das Angebot und zeigen ihm, dass er auf dieser Website richtig ist.

Vorteile von Carewords

Kaufentscheidungen werden nicht ausschließlich aufgrund von Fakten, sondern auch aufgrund von Gefühlen wie Sympathie getroffen. Die emotionale Ebene, die Carewords ansprechen, ist daher erfolgsentscheidend. Über die Wortwahl grenzt sich ein Anbieter zudem von der Konkurrenz ab und schärft sein Markenprofil. Auch das hilft beim Gewinnen und Binden von Kunden.

Hält sich der Besucher länger auf einer Website auf, profitiert die Website ganz nebenbei auch im SEO-Bereich. Die Aufenthaltsdauer signalisiert Google, dass die Seite zum entsprechenden Keyword passt und der Nutzer die gesuchten Informationen mit hoher Wahrscheinlichkeit gefunden hat. Das stärkt die Rankingposition der Onlinepräsenz.

Wie lassen sich Carewords auswählen?

Während sich Keywords mit Hilfe teils kostenloser SEO-Tools relativ leicht recherchieren lassen, muss der Webmaster bei der Auswahl der korrekten Carewords seine Zielgruppe ziemlich gut kennen. Zudem hilft es, das eigene Angebot aus der Sicht des Nutzers zu betrachten. Folgende Fragen helfen dabei:

Mit welchem Ziel ruft der Nutzer die Website auf?

Welches Bedürfnis erfüllt das Angebot der Website?

Welche Tonalität und welche Inhalte erwartet die Zielgruppe?

Es ist unwahrscheinlich, dass der Betreiber einer Website sofort die richtigen Carewords identifiziert. Hier lohnt es sich, verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren, und die Entwicklung der Aufenthaltsdauer und Conversion Rate nach Änderungen genau zu verfolgen.

Wer geeignete Carewords für seine Zielgruppe ermittelt hat, muss diese gut sichtbar auf den einzelnen Unterseiten einbinden. Nutzer scannen aufgerufene Seiten zunächst grob. So finden sie heraus, ob sich das Lesen überhaupt lohnt. Carewords sollten daher genau wie ausgewählte Keywords gefettet und/oder in Zwischenüberschriften und Menüpunkten eingebunden werden. So fühlt sich der Nutzer auf der Website sofort gut aufgehoben.

 

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Allgemein Marketing Online Marketing Magazin

Beziehungsmanagement im Presales-Marketing: Erfolgreich durch sorgfältige Kontaktpflege

Kundenakquise und Marketing: Vor diesen Herausforderungen stehen Startups wie auch etablierte Unternehmen immer wieder. Althergebrachte Strategien wie beispielsweise die Kaltakquise erzielen heutzutage nicht immer den gewünschten Erfolg. Unternehmen entdecken daher immer häufiger die sozialen Netzwerke für sich. Aber Ehrgeiz und Fleiß allein sind noch kein Erfolgsgarant. Das Konzept des Presales-Marketing hilft dabei Struktur und Ordnung in die Marketingaktivitäten zu bringen.

Die Vorgehensweise des Presales-Marketings

Die Grundannahme des Konzeptes ist die Vereinigung klassischer Formen des Marketings mit den Möglichkeiten und Chancen der digitalen Medien. Der Vorteil dieser Kombination: Schon mit einem kleinen Budget können große Effekte erzielt werden. Das Presales-Marketing ist daher auch bestens für kleine und mittelständische Unternehmen geeignet. Das Vorgehen hierfür gliedert sich in drei Schritten. Zunächst ist es nötig, einen Experten-Status zu erlangen. Dies geschieht idealerweise durch Publikationen oder Beiträgen in Fachblogs. Im Anschluss daran ist es vor allem wichtig, eine Vielzahl von Kontakten zu schließen. Eine intensive Kontaktpflege macht den dritten Schritt der Strategie aus.

Beziehungsmanagement als Schlüssel zum Erfolg

Hinter dieser Vorgehensweise steckt ein simpler Kerngedanke: Jeder der generierten Kontakte stellt immer auch einen möglichen Kunden dar. Das Presales-Marketing ist eine nachhaltige Marketingstrategie, welche auf anhaltenden und langfristigen Erfolg setzt. Die zuvor geschlossenen Kontakte dienen dabei stets als Grundlage für spätere Verkaufsgespräche.

Neue Kontakte knüpfen


Der Erfolg des Konzeptes hängt maßgeblich von der Anzahl der neuen Kontakte ab. Neben Messen und anderen relevanten Veranstaltungen sind die sozialen Netzwerke sicherlich der erste Anlaufpunkt, um neue Kontakte zu finden. Netzwerke wie Facebook, Google Plus oder Xing erzielen eine besonders große Reichweite. Letzteres kann als das größte deutschsprachige Business-Portal eine höher Nutzerqualität aufweisen, da viele der Kontakte dort in Führungspositionen arbeiten.

Nachdem ein erster Ruf als Experte erworben wurde, ist es von immenser Wichtigkeit, die Online-Profile möglichst vollständig zu befüllen. Dabei sollten die Inhalte nicht zu werblich erscheinen. Auf ein seriöses und kompetent wirkendes Profilbild sollte besonders viel Wert gelegt werden. Die Wahl der passenden Kleidung ist dabei maßgeblich. Durch ein Engagement in Gruppen innerhalb der Netzwerke haben Sie die Möglichkeit, ihre Zielgruppe genauer zu erfassen. Vor den ersten Kontaktaufnahmen ist es ratsam, zunächst informative Beiträge in den Gruppen zu teilen. So werden sie gegebenenfalls sogar von selbst angesprochen.

Kontakte erfolgreich pflegen

Ein großes Netzwerk an Kontakten ist lediglich der Grundstein des Presales-Marketings. Von weitaus größerer Bedeutung sind persönliche Beziehungen und die Pflege dieser zwischenmenschlichen Beziehungen. In den sozialen Netzwerken erledigt sich die effektive Beziehungspflege oftmals am einfachsten, denn hier lassen sich ohne großen Aufwand tausende Kontakte gleichzeitig betreuen. Dies wäre im persönlichen Gespräch oder am Telefon nur schwer umzusetzen. Mit kostenlosen Inhalten generieren Sie bei ihren Kontakten das Gefühl, etwas zurückgeben zu wollen. Häufig erfolgt diese Gegenleistung in Form eines Auftrages oder aber in Weiterempfehlungen. Die Inhalte sollten allerdings stets einen wirklichen Mehrwert bieten, frei von offensichtlicher Werbung sein und exklusiv für Ihre Kontakte zur Verfügung stehen.

Durch eine persönliche und direkte Kommunikation schenken Sie ihrem Gegenüber Aufmerksamkeit und Anerkennung. Bei wichtigen Kontakten lohnt es sich daher durchaus Glückwünsche oder Grüße auch einmal in klassischer Form per Brief zu übermitteln. Bei langjährigen Kontakten kann es auch förderlich sein, über private Dinge wie den letzten Urlaub zu reden. So wird mit simplem Mitteln eine echte Kundennähe erzielt. Auch Weiterempfehlungen bringen eine Wertschätzung bestens zum Ausdruck. Wichtig ist, dass diese auch auf Sie zu rückverfolgbar ist, um ihre Kontaktpflege voranzutreiben. Das Konzept des Presales-Marketing leitet dazu an, sich aktiv in entsprechenden Netzwerken zu engagieren und enge Bindungen und Beziehungen zu erzielen. Ein gut strukturiertes und organisiertes Beziehungsmanagement kann so maßgeblich zum Unternehmenserfolg  beitragen.

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B2B Marketing Strategie, Trends und News

B2B-Marketing = Business to Business Marketing. Also von Unternehmen zu Unternehmen.

B2B-Marketing zielt also ausschließlich auf die Geschäftsbeziehung zwischen Unternehmen und Organisationen untereinander ab. Dabei stehen Produkte und Leistungen im Vordergrund, die dem jeweils anderen Unternehmen einen Mehrwert bieten. Es kann ebenfalls als Industriegüter- oder Investitionsgütermarketing bezeichnet werden. Die Unternehmen, die an den Geschäftsbeziehungen im Rahmen des B2B-Marketing beteiligt sind, erhoffen sich jeweils Vorteile. Wird das Marketing gut vorangetrieben, können alle Seiten davon profitieren und mitunter ihren Umsatz stark steigern sowie von einem Imagegewinn profitieren.

Warum ist B2B-Marketing notwendig?

Besonders in der heutigen Zeit, in der das Internet eine immer wichtigere Rolle im täglichen Leben von Privatpersonen, aber vor allem auch von Unternehmen einnimmt, ist das B2B-Marketing eine sehr effektive Art und Weise der Geschäftsbeziehungen. Die Unternehmen können schnell und einfach verhandeln und zusammenarbeiten. Auch der Kunde kann beim B2B-Marketing mit eingebunden werden, allerdings ist dieser Faktor momentan noch nicht der wichtigste Aspekt.

Welche Aspekte spielen beim B2B-Marketing eine Rolle?

Es gibt einige Dinge, die für ein erfolgreiches B2B-Marketing beachtet werden müssen. So sind unter anderem auch die Optimierung von Webseiten für mobile Endgeräte oder eben eine Kundenorientierung sehr wichtig. Der wichtigste Aspekt für ein gelungenes B2B-Marketing ist jedoch, dass die Unternehmen eine zielgerichtete Gesamt-Strategie verfolgen.

Die Nutzungsverhältnisse sowie die Kundenwünsche müssen beachtet werden und in die Geschäftsbeziehungen eingearbeitet werden. Nur so ist ein erfolgreiches Marketing möglich und auch durchführbar. Wird die Kommunikation beim B2B-Marketing online durchgeführt, spricht man ein breites Publikum an und erreicht somit ein zukunftsfähiges Marketing in der heutigen Zeit. B2B-Marketing bietet eine Vielzahl verschiedener Jobs an. So kann jeder, der an einem Job im Bereich Marketing interessiert ist, sich auf den verschiedenen Internetseiten näher informieren und gegebenenfalls beraten lassen.

B2B-Marketing beschreibt eine moderne Form der Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen, wobei im Vordergrund steht, dass die Unternehmen dabei im bestmöglichen Umfang von den Beziehungen untereinander profitieren können.

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Empfehlungsmarketing

Worum geht es beim Empfehlungsmarketing?

Empfehlungsmarketing ist ein Marketing-Instrument, bei dem Meinungsmacher und Multiplikatoren eingeladen werden, um neue Produkte und Dienstleistungen kennenzulernen. Nach dem Kennenlernen sollen die Meinungsmacher öffentlich über die beworbenen Produkte bzw. Dienstleistungen sprechen und ihre Meinung gegenüber potenziellen Interessenten kundtun.

Eine abgewandelte Form des Empfehlungsmarketing ist das Influencer Marketing.

Eine weitere Form des Empfehlungsmarketings bei welcher im Vorfeld klar ist, dass Provisionen vergütet werden ist das Affiliate-Marketing  oder auch Partnermarketing 

Welche Vorteile bringt Empfehlungsmarketing mit sich?

Folgende Vorteile bringt das Konzept des Empfehlungsmarketings mit sich:

  • frühzeitiges Feedback durch engagierte Projektteilnehmer
  • Rückmeldung als Grundlage für die spätere Produktargumentation
  • ausführlicher Test von Dienstleistungen und Produkten
  • sorgt für erhöhte Aufmerksamkeit in der Zielgruppe
  • bewirkt optimierte Rankings bei Suchmaschinen
  • authentische und echte Produkterlebnisse werden dokumentiert
  • das Unternehmen erhält engagierte Botschafter für Produkt, Dienstleistung oder Marke

Wie läuft Empfehlungsmarketing ab?

Ein Empfehlungsmarketing läuft in mehreren Phasen ab:

  • Entwicklung eines Konzeptes
  • Selektieren und Rekrutieren von Teilnehmern für das geplante Projekt (die richtigen Meinungsmacher finden)
  • Bereitstellen eines Projektblogs im Internet (zum Festhalten der Erfahrungen)
  • Auswählen der zuständigen Projektmoderatoren (sowohl online als auch persönlich)
  • Abwickeln von Bemusterungen
  • Eine Community mit den Meinungsmachern bilden
  • die Erfolgsmessung des Projektes
  • Die Verknüpfung des Empfehlungsmarketing-Projekts mit weiteren Marketing-Maßnahmen wie beispielsweise Werbung oder Aktionen
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