Kategorie: Marketing

Allgemein Marketing Vertrieb

Online Werbung vs. Klassische Werbung

Gibt es überhaupt Unterschiede zwischen der Klassischen – und der Online Werbung? Und oh ja, die gibt es!

Das Hauptwort ist aber erst einmal das gleiche: Werbung. Werbung ist ein Teilbereich des Marketing, oder noch genauer ein Teilbereich des Kommunikationskanals (Promotion), als einer der vier Säulen des Marketing-Mix. Die Werbung soll den potentiellen Käufer von den Vorzügen des Produktes eines bestimmten Herstellers überzeugen.

Werbung gab es auch schon immer. In der Geschichte der Menschheit werben Männer schon immer um die Gunst der Frauen, die Brautwerbung. Und Frauen – so sie denn aus dem elterlichen Gefängnis ausbrechen wollten – betrieben ordentlich Eigenwerbung. Oft werden beide wohl in der ersten Nacht etwas erschrocken gewesen sein, als die „Werbe“ hüllen gefallen sind.

Zum Glück sind wir heute in unserer emanzipierten Welt ein paar Schritte weiter und nicht mehr gezwungen unbedingt zu heiraten, um dem Elternhaus zu entfliehen.

Vollkommen unabhängig von der Werbeform wird es daher immer sein, die Werbebotschaft zum richtigen Zeitpunkt an die richtige Zielgruppe zu richten. Ein nützliches Instrument ist hier die BCG Matrix oder auch Marktwachstums/Marktanteils – Matrix.

Entwickelt von der berühmten Unternehmensberatung Boston Consulting Group basiert die Matrix auf dem Zusammenhang zwischen dem Produktlebenszyklus und der Kostenerfahrungskurve. Und entsprechend der Einteilung in die verschiedenen Produktlebensphasen muss auch die Werbung in verschiedene Phasen eingeteilt werden.

Es werden vier Typen von Kategorien definiert, die je nach Marktwachstum und Marktanteil eingeteilt werden. Typischerweise startet ein Produkt als „Fragezeichen“, wird zum „Star“, geht zum „Goldesel“ über und endet als „Armer Hund“.

  • Fragezeichen: Junge Produkte, die noch einen geringen Marktanteil haben, aber ein hohes Marktwachstum vorhanden ist.
  • Stars: Etablierte Produkte mit einem hohen Marktanteil in einem Wachstumsmarkt.
  • Goldesel: Etablierte Produkte, die einen hohen Marktanteil haben, das Marktwachstum. jedoch stagniert.
  • Arme Hunde: Auslaufende Produkte, die einen geringen Marktanteil haben und der Markt stagniert.

Diese Veränderungen im Produktlebenszyklus oder auch der äusseren Bedingungen durch z.B. gesellschaftliche Entwicklungen, müssen sich auch immer in der Werbung widerspiegeln.

Noch bis in die 1990er Jahre war Werbung oder Verbraucherinformation eine Einbahnstrasse. Die zur Verfügung gestellten Informationen kamen direkt vom Hersteller und waren schwer zu überprüfen. Ausser der Stiftung Warentest gab es keine objektive Instanz, die Produkte auf den Prüfstand stellte und dabei mehrere Anbieter miteinander verglichen hat.

Die Anfänge des Internet waren ebenfalls noch statisch geprägt. Das Internet wurde bei den Agenturen als Erweiterung der Werbewelt gesehen und als virtuelles Schaufenster missbraucht.

Das hat sich nun in den letzten 20 Jahren radikal geändert. Man könnte fast meinen Immanuel Kant wäre aus seinem Grab gekommen und hätte die internetaffinen Konsumenten aufgeklärt. Einer Revolution gleich ist das Internet heute erwachsen geworden. Zu jeder Zeit ist jede Information immer und überall überprüfbar. Mit dem Smartphone scannen wir den Barcode von Produkten und wissen Sekunden später wie teuer oder günstig das Angebot ist.

Vergleichsportale und Bewertungsportale sind heute die objektiven Begleiter, um Kaufentscheidungen zu treffen. Guter Rat ist nicht mehr teuer, die Intelligenz des Schwarms zwingt die Hersteller mehr und mehr auf die Konsumenten zuzugehen und die Verbraucherinformation müssen authentisch sein.

Dazu kommen die sozialen Netzwerke, in denen der User das Internet bewegt. Auf Instagram, YouTube, Facebook oder Twitter erzählen Freunde von ihren Erfahrungen, in Sekunden ist eine Beschwerde per Email verschickt oder ein Post an die Unternehmensseite gehängt…. und Millionen sehen es. Reaktionszeiten sind da wichtiger als Hochglanzbroschüren oder nettes Briefpapier.

Im Mitmachnetz des Jahres 2015 ergeben sich ganz neue Chancen für Hersteller und Anbieter neue Kunden zu gewinnen. Ob B2C oder B2B, der klare Nutzen für den User muss sichtbar dargestellt werden.

Nabenhauer Consulting – Robert Nabenhauer

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Marketing

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Allgemein Marketing Online Marketing Magazin

Wer benötigt alles Marketing?

Marketing ist nicht nur für jeden KMU, Selbstständigen und Freiberufler nötig um sich selbst und die eigenen Angebote bekannter zu machen.

Teilweise werden Marketingmaßnahmen und Vorstellungen bezüglich der Marketingstrategie bereits im Businessplan gefordert.

Der profitable und somit weitreichende Unternehmenserfolg ist heute jedoch von mehreren wesentlichen Faktoren abhängig.

Eine innovative, nützliche Dienstleistung, ein praktikables, funktionales oder einfaches Produkt gepaart mit einer Marketing abhängigen perfekten Online Präsenz und weiteren definierten Marketing Maßnahmen. Das wichtigste im Vorfeld ist jedoch eine klare „Unique Selling Proposition (USP)“ in der die Alleinstellungsmerkmale und die Differenzierung zum Wettbewerb erarbeitet werden. Zwischenzeitlich hat sich der Begriff Hervorhebungsmerkmal auch ergeben, weil oftmals keine “Alleinstellung” mehr erreicht werden kann.

Die vier P´s

Marketing wird als Werkzeug verstanden, mit dem marktgerichtete Maßnahmen zusammengefasst werden. D.h., es geht um den Markt und die jeweilige Kundenzielgruppe des Unternehmens.

Hier werden die Marketinginstrumente angewendet, die auch als die vier P bezeichnet werden: Product, Price, Promotion und Place. Es geht also um Produkte/Leistungen, um den Preis, um die Kommunikation und um den Vertrieb.

Bei der Produktpolitik geht es darum, Produkte und Dienstleistungen den Gegebenheiten des Marktes anzupassen, Namen sinnvoll zu vergeben oder Verpackungen zu gestalten.

Die Preispolitik beschäftigt sich mit den Konditionen, die für die Vermarktung wichtig sind.

Die Kommunikationspolitik erstreckt sich auf die Kommunikation zwischen Kunden – aktuelle und künftige Kunden – und dem Unternehmen.

Durch die Vertriebspolitik als letztes »P« werden die verschiedenen Absatzkanäle gestaltet.

Wann wirkt das Marketing?

Natürlich bringen Marketingmaßnahmen nicht sofort einen Erfolg, oft ist es so, dass viel Geduld aufgebracht werden muss – manchmal monatelang. Gegebenenfalls muss die Marketingstrategie geändert werden, wenn Kosten und Nutzen nicht miteinander zu vereinbaren sind.

Zuerst einmal heißt es, effizient zu arbeiten. Dazu gehört auch, sich nicht auf alle Marketingmöglichkeiten einzulassen, sondern sich auf einige wenige zu beschränken, die am sinnvollsten sind.

Beim Direktmarketing kann mit einer zeitnahen Reaktion gerechnet werden. Bei Anzeigen und Pressetexten dauert es vergleichsweise länger, bis sich ein Erfolg einstellt.

Wichtig ist, dass im Internet sehr kurze Reaktionszeiten verlangt werden. Das heißt, hier muss das Unternehmen selbst rasch auf Anfragen reagieren, denn ansonsten wenden sich Interessenten schnell dem nächsten Anbieter zu.

Welche Bedeutung hat das Online-Marketing als Teil der Kommunikationspolitik?

In Zeiten des Internets sind es laut Umfragen mehr als 50 Prozent aller Unternehmen, die ihre Kunden über das Internet gewinnen. Netzwerke wie XING, Facebook oder andere werden angewendet, dazu kommt die Nutzung der eigenen Homepage. Herrmann Simon sagte einst: “Im Marketing ist das Internet nicht alles, aber ohne das Internet ist alles nichts.” Das deutet schon darauf hin, welchen Stellenwert das Online-Marketing im Gesamtbild des Marketings genießt.

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