Kategorie: Gastbeiträge

Gastbeiträge

Positionierung: Ziehen Sie die Neukunden an, die optimal zu Ihnen passen

Artikel von Oliver Kissner

Jeder erfolgsorientierte Unternehmer ist mehr oder weniger intensiv auf der Suche nach Neukunden. Allerdings ist nicht jeder neue Kunde für jedes Unternehmen gleichermaßen gut geeignet. Hier gilt es daher, Interessenten anzusprechen, die besonders gut zum eigenen Leistungsprofil passen. Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt Oliver Kissner professionelle Unternehmen bei der strategischen Positionierung.

Zeigen Sie deutlich, welche Neukunden Sie sich wünschen

Jeder Unternehmer und jedes Unternehmen weisen ganz individuelle Eigenschaften, Leistungsschwerpunkte, Stärken und Schwächen auf. Und entsprechend hierzu gibt es eine oder mehrere idealtypische Zielgruppen, deren Anforderungen, Bedürfnisse, Wünsche und auch Abneigungen exakt zum jeweiligen Unternehmen passen. Je besser Unternehmen und Zielgruppe miteinander harmonieren, desto entspannter und angenehmer gestaltet sich die Zusammenarbeit und desto positiver entwickelt sich die geschäftliche Beziehung mit Ihren Neukunden. Es lohnt sich also, hauptsächlich Neukunden anzusprechen und zu gewinnen, die besonders gut zu Ihnen passen.

Ein kleines Beispiel macht deutlicher, warum es so wichtig ist, die passenden Kunden anzuziehen. Stellen Sie sich hierzu einfach einmal eine Autowerkstatt vor, die ihren Kunden einen besonders umfassenden Service bietet. Das Fahrzeug des Kunden wird zuhause oder am Arbeitsplatz abgeholt. Dort erhält er sofort einen Leihwagen. Sein eigener Wagen wird sorgfältig untersucht und diagnostiziert. Anschließend werden alle erforderlichen Reparaturen mit den bestmöglichen Ersatzteilen durchgeführt, während die Mitarbeiter der Werkstatt gleichzeitig alle inzwischen fälligen Wartungs- und Pflegearbeiten durchführen. Abschließend wird das Kundenfahrzeug von innen und außen gründlich gereinigt und an den Kunden ausgeliefert.

Dieses Werkstattkonzept scheint auf den ersten Blick zu überzeugen. Allerdings müssen Sie sich bei seiner Beurteilung vor Augen führen, dass es nur für einen bestimmten Typus von Kunde geeignet ist. Wir sprechen hiermit nämlich ausschließlich Kunden an, die sich möglichst wenig mit ihrem eigenen Fahrzeug beschäftigen wollen, die großen Wert auf maximale Bequemlichkeit legen und die nichts dagegen haben, dass die entsprechenden Leistungen dadurch deutlich teurer sind, als bei einer Werkstatt mit einem weniger aufwendigen Service-Konzept.

Handelt es sich also stattdessen um einen preisbewussten Kunden, der genau wissen will, was mit seinem Wagen geschieht und der gerne dazu bereit ist, auf Komfort zu verzichten, wenn er dadurch etwas Geld sparen kann, dann wird er über das Angebot unserer Werkstatt entsetzt sein. Sie sehen also: Welcher Neukunde wirklich zu einem Unternehmen passt, lässt sich nur dann ermitteln, wenn wir zum einen die Stärken und Schwächen des Unternehmens analysieren, eine klar definierte Zielgruppe bestimmen und Alleinstellungsmerkmale entwickeln, die exakt zum Unternehmensprofil auf der einen und zur gewählten Zielgruppe auf der anderen Seite passen.

Die strategische Positionierung selektiert die passenden Neukunden

Die beschriebene Vorgehensweise bezeichnen Experten als strategische Positionierung und sie zählt zu den wichtigsten Dingen, die Sie für Ihr eigenes Unternehmen tun können. Warum ist das so? Die strategische Positionierung sorgt dafür, dass ein Interessent auf Anhieb entscheiden kann, ob Ihr Unternehmen mit seinen Angeboten und Leistungen gut zu ihm, seinen Wünschen und seinen Bedürfnissen passt. Sie beantworten auf diese Weise durch die strategische Positionierung die meist unbewust gestellte Frage eines potentiellen Neukunden, warum er ausgerechnet Ihr Unternehmen beauftragen sollte.

Kehren wir aus Gründen der Anschaulichkeit für einen kurzen Moment zu unserem Beispiel mit der sehr serviceorientierten Autowerkstatt zurück. Würde sich diese Werkstatt in der Öffentlichkeit präsentieren, wie es zum Beispiel im Rahmen einer Internet-Präsenz, innerhalb der Außenwerbung oder auch in anderen Formen der unternehmerischen Kommunikation geschieht, dann wäre es ausgesprochen wichtig, den sehr umfassenden Service in den Mittelpunkt der Präsentation zu stellen. Interessenten und Besucher müssen die Möglichkeit haben, auf Anhieb zu erkennen, welche Zielgruppe hier hauptsächlich angesprochen wird und aus welchen Gründen sich bestimmte Neukunden bei dem Anbieter besonders wohl fühlen werden.

Die strategische Positionierung hilft also in diesem Fall dabei, die Interessenten klar zu selektieren. Die Werkstatt wünscht sich auf der einen Seite Kunden, die an besonderem Komfort interessiert sind und bereit sind, hierfür etwas mehr zu bezahlen. Auf der anderen Seite will sie aber auch Neukunden fernhalten, die auf der Suche nach einem besonderes günstigen Angebot sind und sich ohnehin keinen sonderlichen Kundenservice wünschen. Die Positionierung sorgt also dafür, dass möglichst viele passende Neukunden mit dem Unternehmen in Kontakt treten.

Schaffen Sie also eine klare strategische Positionierung. Mit einer nach außen klar erkennbaren Positionierung werden sich die Kunden angesprochen fühlen und sich für Ihr Angebot interessieren, die Sie sich wünschen und die perfekt zu Ihnen und Ihrem Angebot passen.

Mehr Informationen zum Thema Positionierung finden interessierte Leser auf www.erfolgreiche-positionierung.de. Ein kostenfreies E-Book ist hier erhältlich: http://ebook.erfolgreiche-positionierung.de/

Über den Autor:

Oliver Kissner

Oliver Kissner ist Experte für die erfolgreiche Positionierung von Coaches, Beratern und sonstigen Dienstleistern, die oft gute Arbeit leisten, aber Schwierigkeiten haben, sich selbst zu vermarkten. Ein Zusammenarbeit mit Herrn Kissner bedeutet mehr Klarheit über die eigene Positionierung, eine bessere Wahrnehmung innerhalb der Zielgruppe und im Ergebnis: Die leichtere Gewinnung von Neukunden.

Anschrift:

Erfolgreiche-Positionierung

Oliver Kissner

Adelheidstraße 23

65185 Wiesbaden

Deutschland

Tel.: +49 611 150 9967

E-Mail: kontakt@erfolgreiche-positionierung.de

Web: www.erfolgreiche-positionierung.de

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Gastbeiträge

Aufräumen beginnt im Kopf

Gastartikel von Mylène Alt

Schauen Sie sich in Ihrem Büro um. Was fällt Ihnen auf? Brauchen Sie mehr als zwei Hände, um all‘ die Dinge zu benennen, die auf Ihrem Schreibtisch liegen? Und hätten Sie es gerne anders? Wenn ja, sind Sie in guter Gesellschaft. Wenn Sie darüber hinaus Aufräumen eher unsexy finden –  Bingo! Ich habe eine gute und eine weniger gute Nachricht für Sie: Lassen Sie uns mit dem Erfreulichen beginnen.

Sobald Sie wissen, welches Ding wohin gehört, reduziert sich das Aufräumen auf ein Minimum. Es liegt nämlich kaum mehr was herum. Sie haben beim ersten Kontakt mit dem Papier, Plan, Ordner, der Post eine kleine Entscheidung gefällt und es an den dafür bestimmten Ort versorgt. Die weniger gute Botschaft ist, dass das nicht auf Knopfdruck passiert. Und einfach Wegzaubern lässt sich das Papier leider auch nicht.

Platz im Kopf schafft Platz im Aussen.

Wie geht es dann? Zum einen, indem Sie gedanklich die Möglichkeit dazu schaffen. Statt sich wie bisher vielleicht als „Chaot“, „hoffnungsloser Fall“ oder „kreatives Genie, welches das Chaos beherrscht“ zu bezeichnen, seien Sie mal ganz ehrlich mit sich selbst. Sie brauchen es niemandem zu erzählen. Lassen Sie den Blick

noch einmal über Ihre Arbeitsfläche schweifen. Gehen wir mal davon aus, dass Sie die Muse küsst und Sie ein kreativer Schub ereilt. Wie lange brauchen Sie, um loszulegen?

Wie viel Zeit verstreicht, bis Sie parat sind, alle nötigen Unterlagen zur Hand haben und starten? 5 Minuten, 10 Minuten, 15 Minuten? Dauert es länger, ist der erste Energieschub verpufft und Sie sind reif für den nächsten Kaffee. Und sich dann wieder neu zu motivieren, dürfte schwierig sein. Ausser, es kommt Druck von aussen in Form neuer Aufträge, der Kunde ruft an, Ihre Deadline rückt näher. Das ungute Gefühl aber bleibt und wird von Tag zu Tag stärker.

Murphy lässt grüssen.

Und plötzlich ist jede Ablenkung recht, um sich nicht dem ungemütlichen Thema widmen zu müssen. Wichtiges wird plötzlich auch noch dringend. Und Murphy macht einen super Job, indem er Sie garantiert an vergangene Situationen erinnert, in denen es Ihnen gleich ergangen ist. Und schon sind Sie wieder in Ihrem mentalen Konzept von „Ich schaffe das nie“, „Warum immer ich“, „Hoffentlich merkt niemand, wie lange ich dafür gebraucht habe“, gefangen. Wenn Sie solche Gedanken, bewusst oder unbewusst, so lange mit sich herumtragen, bis Sie sie selber glauben und besagter Murphy Ihnen dank selbst erfüllender Prophezeiung laufend beweist, dass es einfach nichts wird, wen wundert’s wenn nichts Erfreulicheres dabei herausschaut. Schon Albert Einstein wusste, dass sich Probleme nicht auf derselben Ebene lösen lassen, auf der sie entstanden sind.

Neue Ergebnisse erfordern neue Handlungen.

Sind wir uns darin einig? Und wie sieht das konkret aus? Schauen Sie sich doch während eines Tages mal selber ein wenig über die Schulter

bzw. hören Sie sich zu. Was erzählen Sie sich selbst über sich? Welche abwertenden Gedanken schwirren durch Ihren Kopf in einem Stressmoment? Was erzählen Sie vertrauten Menschen über Ihren Arbeitstag? Ihre Energie folgt der Aufmerksamkeit –  Das, worauf Sie Ihre Wahrnehmung richten, bekommt mehr Raum, wird wichtiger. Und nun haben Sie die Wahl –  und ja, Sie haben eine echte Wahl – sich auf das zu konzentrieren, was schief läuft oder dem, was funktioniert und erfreulich ist, zumindest gleich viel Platz zu geben.

Der Vorteil vom Nachteil.

Es liest sich vielleicht etwas ketzerisch, wenn ich behaupte, dass jede noch so ungewollte Situation für etwas gut ist. Fragt sich, in welchem Augenblick wir das erkennen können. Oft kurz nach dem Ereignis, manchmal braucht es Jahre, um zu erkennen, dass – wie in meinem Fall –  ein Chef, mit dem ich das Heu bestimmt nicht auf der gleichen Bühne hatte –  ein Geschenk war. Heute würde ich mich bei ihm bedanken dafür, dass er so ist, wie er ist. Mir hat’s nämlich damals den berühmten Nuggi rausgehauen und ich habe meinen Job hingeschmissen. Seither widme ich mich meiner Passion, anderen Menschen zu zeigen, wie sie sich optimal organisieren und aufgeräumt durchs Leben gehen. Einem Thema, das auch erst entdeckt werden wollte.

Und auch wenn ich seit 2009 meinen Traumjob gefunden habe, das Leben bietet immer wieder neue Herausforderungen. Und statt wie früher in das Drama einzusteigen und mein ganzes Umfeld daran teilhaben zu lassen, notiere ich mir die stressvollen Gedanken, die ich über ein

Thema habe und untersuche sie mit der ebenso einfachen wie wirkungsvollen Methode von The Work of Byron Katie (Webseite des deutschsprachigen Verbandes siehe http://www.vtw-the-work.org/the-work).

Und genau das können Sie auch in allen Situationen tun, in denen Sie genervt sind, über Kollegen, den Chef, die Assistentin. Wenn Sie noch nicht so geübt sind, ist es von Vorteil, über andere Menschen zu schreiben. Später können Sie auch Ich-Sätze formulieren und sich damit selber auf die Schliche kommen.

The Work in der Praxis

Gehen wir davon aus, es ist Mittwochmorgen und Sie haben sich mal wieder richtig heftig über Ihren Chef geärgert, weil er eine Arbeit an Sie delegiert, die er seit zwei Wochen aktiv verschlampt hat. Dass die Anfrage schon so lange zurückliegt, lässt sich aus dem Mail, das er Ihnen dazu sendet, leicht erkennen. Eher ein undankbarer Job. Doch damit nicht genug. Er bittet Sie, die umfangreiche Arbeit doch bitte bis Ende dieser Woche fertigzustellen, damit er das Feedback an die Zentrale geben kann.

Was gäbe es da für mögliche stressvolle Gedanken dazu? Um es etwas greifbarer zu machen, nennen wir Ihren Chef in diesem Fall „Paul“:

 

  • „Paul sollte erkennen, dass ich mehr Zeit brauche.“
  • „Paul nützt meine Gutmütigkeit aus.“
  • „Paul hat keine Ahnung, wie viel Arbeit das ist.“
  • „Paul ist als Chef unbrauchbar.“

 

Vielleicht finden Sie noch mehr Varianten davon, das hängt davon ab, wie strapaziert Ihr Verhältnis zu Paul bereits ist, wie gut Ihre Tagesform ist, ob Sie Paul grundsätzlich schätzen und ob das beschriebene Szenario eher die Ausnahme als die Regel ist.

Picken wir mal einen Satz heraus:

„Paul sollte erkennen, dass ich mehr Zeit brauche.“

Beantworten Sie dazu folgende vier Fragen:
Dazu ein Tipp: The Work ist eine Meditation, es geht nicht darum, eine logische, rasche Antwort zu finden, es geht darum, sich einen Augenblick Zeit zu nehmen, um zu spüren, was Ihr Innerstes für Antworten für Sie parat hat. Gehen Sie zurück zu dem Augenblick, wo Ihnen der Gedanke das erste Mal gekommen ist. Meine möglichen Antworten lesen Sie in kursiver Schrift:


Frage 1: Ist das wahr? Als Antwort ist JA oder NEIN möglich. Bei NEIN, direkt zu Frage 3.

JA.

Frage 2: Können Sie mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?

JA

Frage 3: Wie reagieren Sie, was passiert, wenn Sie diesen Gedanken glauben?

Ich merke, wie eine Wut in mir aufsteigt, ich könnte Paul zum Mond schiessen. Ich fühle mich ungerecht behandelt, unverstanden, total ausgenützt. Meine Gedanken rasen, ich bin sprachlos, bringe kein Wort heraus. Meine Schultern verkrampfen sich, ich schwitze, möchte am liebsten flüchten.

Frage 4: Wer wären Sie (in derselben Situation) ohne diesen Gedanken?

Ich wäre entspannt, würde Paul zuhören, würde sehen, dass er ein echtes Problem hat und meine Unterstützung braucht. Ich hätte Verständnis und würde ihm sagen, dass ich es mir anschaue. Ich würde ihm ruhig erläutern, warum ich dafür mehr Zeit benötige und bis wann ich es fertig stellen kann.

Bei der Frage 4 geht es darum, sich die Situation aus neutraler Sicht vorzustellen, als ob Sie diesen Gedanken gar nicht denken könnten. Hilfreich ist es, wenn Sie sich bildlich vorstellen, wie Sie den Satz für ein paar Minuten in eine Schublade verstauen. Oder Sie schauen sich die Situation aus übergeordneter Warte/dissoziiert an, als ob Sie durch ein Fernrohr schauen würden. Sie sehen sich am Pult sitzen, Paul steht neben Ihnen und gibt Ihnen den Auftrag. Beschreiben Sie, was Sie sehen und wie Sie sich dabei fühlen (ohne den Gedanken).

Anschliessend kehren Sie den ursprünglichen Satz um:

Gehen Sie nochmals zurück in den Moment, als Sie den Gedanken das erste Mal dachten und schauen Sie, ob die Umkehrungen möglicherweise auch stimmen könnten. Finden Sie drei echte Beispiele in der spezifischen Situation. Ich habe Ihnen meine Variante in kursiver Schrift dazugeschrieben. Finden Sie dazu Ihre eigenen Beispiele oder anders gesagt, überlegen Sie, wofür es gut sein könnte, wenn ….

Umkehrung ins Gegenteil: Paul sollte nicht erkennen, dass ich mehr Zeit brauche.

Beispiel 1: Weil er in dem Moment so im Stress ist, dass er dafür keine Kapazität hat.

Beispiel 2: Weil es nicht sein Job ist, meine Ressourcen einzuteilen.

Beispiel 3: Weil er offensichtlich nicht weiss, was meine Prioritäten sind.

Umkehrung zur anderen Person: Ich sollte erkennen, dass Paul mehr Zeit braucht.

Beispiel 1: Ich könnte ich ihn in Zukunft aktiver entlasten statt abzuwarten.

Beispiel 2: Wir könnten wöchentlich kurz zusammensitzen/Pendenzen besprechen.

Beispiel 3: Dann bleibt auch mehr Zeit für ihn, um zu erkennen, was ich leiste.

Umkehrung zu sich selbst: Ich sollte erkennen, dass ich mehr Zeit brauche.

Beispiel 1: Um mir ein Bild von der Aufgabe zu machen, bevor ich mich aufrege.

Beispiel 2: Um Paul zu sagen, wie viel Zeit ich zusätzlich benötige.

Beispiel 3: Um mir zu überlegen, wer mich dabei unterstützen kann (Praktikant).

Wenn sich das etwas abstrakt liest, liegt das möglicherweise daran, dass Ihr Verstand an dem festhalten möchte, was er kennt. Um mit Byron Katie, der Frau, die The Work geprägt hat, zu sprechen: Wollen Sie Recht haben oder frei sein?“. Und Ihr Verstand hat nur eine Referenz, die Vergangenheit, er wird Ihnen Lösungen vorschlagen, die Sie früher schon ausprobiert haben, möglicherweise mit mässigem Erfolg. Sie erinnern sich: Neue Ergebnisse rufen nach einer neuer Handlung.

Und es geht niemals um richtig oder falsch, auch nicht darum, ob Ihre Antworten für Ihren Verstand Sinn machen. Ihr Inneres kennt die Antwort bereits und freut sich, sie Ihnen mitzuteilen. Dafür braucht es Momente der Stille, in der Neues entstehen kann. Auch die Frage, wer an einer Situation schuld ist, bringt Sie nicht wirklich weiter und vergrössert die Distanz zum Gegenüber.

Das Geniale an The Work ist, dass es sich auf jede scheinbar noch so banale Situation anwenden lässt. Ob mich die langsame Kassiererin in der Migros ärgert, ob mein Nachbar den Rasenmäher über Mittag anwirft oder mein Sohn sein Zimmer mal wieder nicht aufräumt. Sie haben jederzeit die Wahl, ob Sie sich weiter ärgern wollen, auf Konfrontation gehen mit Ihren Mitmenschen oder sich einen Moment der Stille gönnen und die Situation hinterfragen. Und mit etwas Übung lässt sich The Work überall durchführen. Selbst beim Hundespaziergang.

Und das Schönste daran ist: Egal, ob Sie mit dem Handwerk, dem Aufräumen auf dem Tisch, oder mit dem Aufräumen in Ihren Gedanken beginnen, beides wird seine Wirkung zeigen. Wie Innen, so Aussen.

Autorenportrait:

Mylène Alt, Inhaberin BüroProjekt seit 2009, professioneller Arbeitsplatz- und Aufräumcoach für die ganze Schweiz, Coach für The Work of Byron Katie, und gehört dem deutschsprachigen Verband vtw an. www.aufraeumen.ch

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Gastbeiträge

Sichere Passworte verwenden, den Hackern entgegentreten – neue Erkenntnisse, Teil 2

Gastartikel von Christian Perst

Wie wichtig es ist, unterschiedliche Zeichen in Passwörtern zu verwenden und diese recht Christian Perstlang zu gestalten, wurde im letzten Teil aufgezeigt. Die Vorgangsweise von Hackern ist schlau, allerdings kann man diesen entgegensteuern, indem man sichere Passwörter aufbaut.

Wie kann man diese Passwörter bilden?
Die Sicherheit eines Passwortes hängt von bestimmten Faktoren ab. Der Passwortlänge und –Passworterstellung, dem Zahlenraum, aber auch von der Verwendung und Verwaltung des Passwortes, welche dabei auch eine entscheidende Rolle spielen.

Eine historische Wende, in der unsere PCs immer noch leistungsfähiger werden, steht bevor. Aus diesem Grund wird es auch viel leichter, Passwörter zu knacken. Ungefähr alle 18 Monate verdoppelt sich die Geschwindigkeit, mit der Hacker Passwörter knacken können. Aus diesem Grund ist es wichtig, immer sichere Passwörter zu wählen.
Die bisherige Faustregel, bei der mindestens acht Zeichen ein sicheres Passwort ergeben, ist schon lange nicht mehr gültig. Für sensible Konten, wie zum Beispiel ein Administratorenkonto eines Unternehmens, waren ursprünglich zwölf Zeichen ausreichend. Nun heißt es für normale Anwender, zehn statt acht Zeichen und für Administratoren 14 oder 16 Zeichen statt zwölf zu verwenden. Sich solche Passwörter zu merken, ist jedoch überhaupt nicht leicht. Diese müssen irgendwie verwaltet werden.
Passwörter, die in Wörterbüchern zu finden sind, sind leicht zu knacken. Leicht zu erratende Daten wie zum Beispiel das Geburtsdatum, der Name der Mutter oder des Haustieres gelten ebenfalls als tabu, denn man kann sie leicht herausbekommen. Eine zufällige Zeichenfolge ist ideal, um ein sicheres Passwort zu erstellen. Man kann auch einen Satz nehmen, den man sich merken kann. Davon nimmt man die Anfangs- und Endbuchstaben der Wörter und ergänzt sie mit Sonderzeichen oder Ziffern, wie z. B. statt „i“ eine „1“ oder statt „A“ eine „8“ oder „@“.

Als Beispiel hier ein Ausspruch von Schopenhauer:
Vom Standpunkt der Jugend aus gesehen, ist das Leben eine unendlich lange Zukunft. Vom Standpunkt des Alters aus eine sehr kurze Vergangenheit.
Jetzt benötigen wir die ersten Buchstaben der Wörter, die den Satz bilden und machen daraus:  VSdJagidLeulZ.VSdAaeskV.
Das „eine“ können wir durch „1“ ersetzen. Wir ändern noch ein paar Zeichen, damit nicht jeder Satz mit einem Großbuchstaben beginnt und mit einem Punkt aufhört.
Das ergibt: vSdJ@g,idLeulZ-VSd8a1skV!
Das einzige Problem dabei ist, dass der Ausspruch sehr bekannt ist. Das Passwort kann man sich jedoch schon sehr gut merken.

Verschiedene Zeichenarten sind ebenfalls wichtig, um ein sicheres Passwort zu bilden. Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Zeichen, Sonderzeichen, sie alle dienen dazu, Hackern das Leben schwer zu machen. Die Frage ist, ob es denn besser sei, ein kurzes Passwort mit verschiedenen Zeichen oder aber ein längeres Passwort aus einer einzigen Art von Zeichen zu verwenden. Auch wenn es kürzer ist, kann man sich die erste Art von Passwort schwerer merken, denn man muss sich auch die Sonderzeichen merken.
Hier bringt ein Rechenbeispiel Klarheit. In der Tabelle wird die Anzahl der möglichen Passworte dargestellt. [2]
Es ist bewiesen worden: Ein Passwort ausschließlich aus Groß- und Kleinbuchstaben bestehend, das um zwei Ziffern länger ist als ein Passwort mit Sonderzeichen, bietet mehr Sicherheit. Fast zehn Mal länger dauert es, dieses zu knacken. Dies gilt bis zu einer Länge von 14 Zeichen. Es ist in der Folge unumstritten, wenn das gleiches Passwort nun zusätzliche Sonderzeichen enthält, es 5000-mal länger dauern würde.
Wiederverwendete gleiche Passwörter sind nicht zu empfehlen. Am besten, man verwendet immer nur ein Passwort für einen Zugang, denn sonst könnte dem Hacker viel leichter einen Identitätsdiebstahl gelingen. Es ist natürlich nicht leicht, sich für jeden Anbieter und jeden Zugang ein anderes Passwort zu merken. Um eine gewisse Anzahl von Passwörtern zu verwalten, ist ein Passwort-Safe nötig.
Passwort-Safes sind Programme, in denen man ein sogenanntes Haupt- oder Masterpasswort definieren kann. Damit kann man den Safe entsperren und die Passwörter „befreien“. Nach der Entsperrung des Safes können Sie die Passwörter – meist mit Copy-Paste – in die Anwendungen eingeben. Mit dem Passwort-Safe können zufällige Passwörter erstellt werden, die man sich nicht merken muss. Allein das Masterpasswort sollte man kennen.
Sichere Passwörter mit mindestens 16 Zeichen sind damit also leicht zu verwalten. Hier einige Beispiele dazu:

aic9ii5jucho0xuK ShohMaetho4Se9ci ach3AV8AeGhoWoo4 IuzahYaDatoh7air
cae2ap5Eeyeir7Ei bi6raefeicheaGho Niexunga6Soh7Sai OoN6eiNgeejai8di
jee9Thei4pherie9 zee9Ahf4aecheSh4 oocheeNgacie8duu niud8ahshe1aThae
Mit Sonderzeichen:
dahKah8Lu2eik>e6 AeWiew7ifo7Ao[th ieD5eek{uZ5ivu3v roo5nei{bahqu1Ey
PheewahL9mi7yae^ sieP.esePh3gu1eJ tie4ISeiS#ai=do) Ge!i;lei8aqu{aey
Ii=p0atize8eeQua Au1hi:hetheej7gu AZeifil0laix(oos uo>Koosh9ime,cho

Als Hinweis wäre hinzuzufügen, dass Sie sich das Hauptpasswort des Passwort-Safes auf ein Papier notieren und in einen Briefumschlag stecken. Diesen Umschlag müssen Sie dann in einen Safe einschließen. Wenn man nämlich das Masterpasswort vergisst, hat man keine Alternative mehr, um an die anderen Passwörter zu gelangen. Allein den  zu knacken, wäre eine Möglichkeit. Doch dafür haben Sie gewiss schon ein sicheres Passwort gewählt.
Beispiele von Programmen, die als Passwort-Safe taugen, finden Sie nachstehend. Sie sind Open-Source und kostenlos erhältlich.
http://www.itexperst.at/wie-waehle-ich-sichere-passwoerter-3991.html#verwalten

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Gastbeiträge

Sichere Passworte verwenden, den Hackern entgegentreten – neue Erkenntnisse, Teil 1

Gastartikel von Christian Perst

Sichere Passwörter dienen dazu, Hackern das Leben schwer zu machen. Sie werden verwendet, um den Zugang zu E-Mail-Konten und Konten auf sozialen Netzwerken abzusichern, um Zugänge zu Computersystemem zu reglementieren genauso wie Online-Banking-Zugänge. Aber eine etwas bessere Alternative ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung, bei der zwei Mechanismen verwendet werden. Ein Passwort sowie eine Chipkarte dienen dazu, diese Zwei-Faktor-Authentifizierung möglich zu machen.
Trotzdem verlieren sichere Passwörter auch zukünftig nicht ihre Bedeutung. Hacker versuchen ständig, diese mit Trojanischen Pferden auszuspionieren, zu stehlen oder zu knacken. 5 Dollar kostet eine geknackte Identität von Facebook mittlerweile nur noch auf dem Schwarzmarkt.

Wie Hacker Passworte knacken
Hacker probieren zunächst die wahrscheinlichsten Kombinationen aus. Wenn der Benutzername beispielsweise Hans123 ist, wird als Passwort Hans123, Hans321, 123 Haus usw. getestet. Diese Passwortmöglichkeiten können sogenannte Passwort-Cracker testen, Programme also, die dafür geschrieben wurden, um Zugänge zu knacken. Aber leicht zu erratenden Passwörter wie diese erleichtern Hackern ihre Arbeit. Statistiken haben bewiesen, dass gerade solche Passwörter relativ oft von Nutzern eingesetzt werden.
Wenn es mit dem Erraten des Passwortes nicht geklappt hat, werden als nächstes häufig verwendete Kennwörter getestet. Wenn der Zugang dann immer noch nicht geknackt wurde, kommt eine spezielle Wörterbuch-Methode an die Reihe. Cyber-Kriminelle testen alle Passwörter aus einem bestimmten Wörterbuch – das ist ein sogenannter Dictionary-Attack, eine Wörterbuchattacke also. Wörterbücher in vielen Sprachen und zu diversen Themen stehen im Internet frei zur Verfügung.
Die Möglichkeiten der Hacker sind allerdings nicht unbegrenzt. Denn wenn auch die Wörterbuchattacke erfolglos bleibt, gehen sie zur Brute-Force-Attacke über. Dabei werden alle theoretisch möglichen Kombinationen ausprobiert. Der Hacker beginnt mit der schnellsten Variante, indem er hofft, dass der Nutzer kein aufwendiges Passwort eingesetzt hat. Die Brute-Force-Attacke beginnt mit einstelligen Passwörtern mit Groß- und Kleinbuchstaben, den Zahlen 0 bis 9 und sogar Sonderzeichen. Es folgen die zweistelligen und dreistelligen Passwörter, usw.

Die Attacke setzt nicht viel Wissen voraus, denn wenn nur Kleinbuchstaben das Passwort bilden, gibt es beim einstelligen Kennwort nur 26 Möglichkeiten. Bei Groß- und Kleinbuchstaben und Zahlen sind es schon 62 mögliche Passwörter. Schließt man auch die Sonderzeichen mit ein, ergeben sich 95 Passwörter. Samt den länderspezifischen Umlauten und nicht druckbaren Zeichen sind es bis zu 256 Varianten. Die Anzahl der unterschiedlichen Zeichen nennt man Zahlenraum.
Je länger das Passwort ist und je größer der Zahlenraum, umso mehr Passwort-Möglichkeiten gibt es. Der Hacker benötigt also sehr viel Zeit, um dieses Passwort zu knacken, theoretisch könnten es sogar Jahre sein. Dieses Unterfangen ist für den Hacker dann nicht mehr attraktiv – ein leichteres Ziel muss her.

Die folgende Tabelle zeigt die Anzahl der Passwort-Varianten an, die von der Länge des Passwortes und von dem Zahlenraum abhängig sind. Es wird von einer Geschwindigkeit von 250.000 Versuche pro Sekunde ausgegangen. [1]

Dem Hacker stehen zwei Alternativen zur Wahl, um einen Zugang zu knacken. Er kann sie direkt am Server austesten, z.B. bei Facebook. Eine relativ nervenaufreibende Variante, denn der Hacker muss geduldig auf die Reaktionen des Servers warten. Der Versuch, das Passwort herauszufinden, dauert unterschiedlich lange, je nachdem, von welchem System aus (Facebook, Internet, FTP-Konto eines Serverzugangs) dieses geknackt wird.
Die zweite Möglichkeit gibt dem Cyber-Kriminellen Zugriff auf eine Datei mit sogenannten „gehashten“ Passwörtern. Das Hashing ist eine Sonderform der Verschlüsselung, in der eine mathematische Einwegfunktion auf einen Text angewandt wird. Dieser Text ist in diesem Fall das Passwort (Klartext-Passwort). Aus dem gehashten Kennwort kann man das Klartext-Passwort nicht wieder herstellen. Wenn man das Passwort finden will, das mit dem gehashten Passwort übereinstimmt, so muss die Einwegfunktion auf die möglichen Klartext-Passwörter angewandt werden. Wenn der Hash-Text übereinstimmt, so stimmt auch das Passwort.
Die zweite Methode hat also den Vorteil, dass der Hacker nicht mehr auf die Reaktionen des Facebook-Servers oder eines entfernten E-Mail-Kontos warten muss, sondern er vergleicht einfach das mögliche Passwort mit dem gehashten. Oft ist dieser Weg um den Faktor 1000 schneller. Um das Passwort zu knacken, ist nur noch die Geschwindigkeit seines eigenes Systems das ausschlaggebendes Kriterium.
Unverschlüsselte Zugangsdaten werden weiterhin von Cyber-Kriminellen erbeutet. Es ist ein großer Fehler, wenn unverschlüsselte Zugangsdaten einfach auf einem Computer gespeichert werden, der eine Verbindung zum Internet hat.
Die Passwörter können unterschiedlich schnell ausgetestet werden, wie z.B.:
WLAN WEP Verschlüssungen: 4.600.000 Versuche pro Sekunde (Intel i5, 4 CPUs mit 3,4 GHz und 8 GB Ram)
Verschlüsselte Zip-Datei: 115.000 Versuche pro Sekunde (PC wie oben)
Ein Hacker kann die Passwortsuche parallel auf mehreren Computern verteilen und hat es damit viel leichter, sein Ziel zu erreichen. Somit muss ein sicheres Passwort her, das nicht geknackt werden kann.
In Teil 2 zeigen wir Ihnen, wie Sie ein sicheres Passwort erstellen und verwalten können.

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Expertentipps zur Pensionierung: Frühzeitig planen, clever investieren

Dass Unternehmer Gedanken an ihre Pensionierung auf die lange Bank schieben, geschieht ausgesprochen häufig. Mit Überlegungen in puncto Nachfolge sieht es vielfach ähnlich aus. Unser fachkundiger Ratschlag dazu lautet: Beginnen Sie idealerweise im Alter um die 50 Jahre, sich mit Ihrer individuellen Pensionierungsplanung auseinanderzusetzen. In unserem kostenlosen eBook „Ihre Pensionierung planen. Ist Frühpensionierung möglich?“ haben wir Fakten, Tipps und Anregungen zur Vorbereitung auf die Rente zusammengestellt.

Die Frage nach der richtigen Entscheidung zwischen Renten- und Kapitalbezug aus der Pensionskasse kommt eines Tages ganz sicher auch auf Sie zu. Da sie ausgesprochen individuell ist, lässt sie sich nicht aus dem Stand beantworten. Dafür bedarf es einer detaillierten Analyse, Bewertung und Einschätzung mehrerer Faktoren, die bei der Pensionierungsplanung zu berücksichtigen sind. Dazu gehören vor allen Dingen:

  • Ihre finanzielle Situation,
  • Ihre familiären Verhältnisse,
  • Ihr beruflicher Status,
  • Ihre privaten und beruflichen Zukunftspläne und –aussichten,
  • Ihre Gesundheit (eingeschränkte Lebenserwartung ja oder nein?).

Steuerliche Aspekte müssen ebenfalls in die Berechnungen mit einbezogen werden. Leider wird deren Relevanz vielfach unterschätzt. Mit einer speziell für die personenbezogene Pensionierungsplanung entwickelten Profi-Software sind wir von der Milesi Asset Management AG in der Lage, die für Sie bestmögliche Variante zu ermitteln. Aber uns interessieren selbstverständlich nicht nur reine Zahlen und Fakten. Wir nehmen uns für persönliche Gespräche Zeit und Ruhe. Schliesslich gilt es, ein optimales Modell zu finden, mit dem Sie sich wohlfühlen und rundum zufrieden sind.

Aufgrund unserer Praxiserfahrung hat sich ergeben, dass der Bezug des Pensionskassenkapitals vielfach eine vernünftige Lösung darstellt. Das alleine ist allerdings nicht ausschlaggebend. Die durch den Kapitalbezug zur Verfügung stehenden Vermögenswerte müssen auch rentabel investiert werden. Nur auf diesem Weg kann finanzielle Planungssicherheit im Alter erreicht werden.

Für den Laien stellt eine Vermögensverwaltung aufgrund des gegenwärtig sehr tief angesiedelten Zinsniveaus momentan eine schwierig zu lösende Aufgabe dar. Das Zinsniveau wird sich in den folgenden Jahren wieder nach oben hin entwickeln. Davon sind wir als Finanzberater der Milesi Asset Management AG fest überzeugt. Aus diesem Grunde sehen wir vom Kauf langfristiger Obligationen ab. Das ist auch die dringende Empfehlung an unsere Kunden.

Erstklassige Staatsanleihen, zu denen beispielsweise diejenigen aus Deutschland und der Schweiz gehören, leiden derzeit unter einer ausgesprochen niedrigen Rendite. Mit einem viel zu hohen Risiko sind unserer Ansicht nach Anleihen aus Südeuropa wie unter anderem Spanien und Italien verbunden. Solange die gegenwärtige Krise nicht beendet ist, der Euro noch schwächelt und die Staatsverschuldungen bestehen bleiben, raten wir zu anderen Anlageformen. Unsere Wahl fällt dabei bevorzugt auf solide Unternehmensobligationen.

Mit einer Kombination, bei der Sie neben Obligationen zusätzlich in beständige Sachwerte wie Immobilien, Gold und Aktien investieren, treffen Sie auch in Zeiten mit schweren Krisen eine hervorragende Wahl mit hohem Sicherheitsfaktor. Der beste Mix bringt eine gute Rendite. Wie Sie Ihr Kapital anteilig auf die unterschiedlichen Anlageklassen verteilen, kann pauschal nicht empfohlen werden. Für eine individuelle Beratung sind ausgewiesene Experten die geeigneten Ansprechpartner.

Bei Anlagen in Aktien bevorzugen wir Qualität. Zu den bevorzugten Branchen gehören die Pharmaindustrie und die Nahrungsmittelbranche. Unsere Tipps aus diesen Branchen: Roche, Nestlé und Novartis aus der Schweiz sowie Unilever, Danone und Bayer aus Europa.

Wenn in Immobilien investiert wird, müssen überbezahlte Regionen auf jeden Fall gemieden werden. Nun kann es sein, dass kein Kapital für eigene Liegenschaften wie beispielsweise Mehrfamilienhäuser zur Verfügung steht. Doch für diese Fälle gibt es eine geeignete Alternative, die sich ebenso gut mit anderen Sachwerten mischen lässt: Immobilienfonds. Immobilienfonds lassen sich zudem bestens über die Börse handeln.

Mit dem derzeit schwachen Goldpreis bietet sich Einsteigern eine selten gute Chance für den Einstieg. Der Sachwert Gold ist für jedes Depot unverzichtbar und wir raten dazu, diese Gelegenheit nicht ungenutzt zu lassen. Langfristig gesehen erwarten wir ein Ansteigen des Goldpreises.

Setzen Sie sich gerne für eine unabhängige Beratung mit uns in Verbindung.

Milesi Asset Management AG
Sternengasse 18, 4051 Basel
Tel: 061 206 04 00, Fax: 061 206 04 09

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www.milesi-asset.ch

www.die-pensionierung-planen.ch

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Gastbeiträge

Schulungsangebot auf afoma

afoma ist Deutschlands führende Online Marketing Akademie mit einem breiten Angebot an kostenlosen Schulungen, die sowohl für den angehenden Chef eines Startup Unternehmens als auch für den erfahrenen Vertriebler, der seine Online-Kenntnisse vertiefen will, interessant sind. Die Beiträge werden von verschiedenen Referenten in Form von Videos zur Verfügung gestellt. Ein Thema ist meist in mehrere Lektionen unterteilt so dass der Lernende sich die einzelnen Elemente einer Schulung gezielt nacheinander erarbeiten kann.

Vielseitig und strukturiert

Generell werden die Beiträge in die Schwierigkeitsstufen Beginner und Professional eingeteilt.

Thematisch lassen sich die Schulungen größtenteils den vier großen Bereichen Firmengründung, Marketing, Erfolgscoaching und Aufbau einer Internetpräsenz zuordnen.

Im Bereich Firmengründung findet man zwei sehr gut aufbereitete Klassiker: Der Leitfaden zum erfolgreichen Businessplan sowie Erläuterungen zu den Vor- und Nachteilen der Kleinunternehmerregelung. Für jeden Gründer sind diese Schulungen ein absolutes Muss.

Internetpräsenz

Rund um den gelungenen Internetauftritt drehen sich die meisten Schulungen auf afoma. Das Content Management System WordPress wird in zahlreichen Schulungen näher betrachtet, auch zum Joomla-System findet sich ein ausführlicher Beitrag. Wie man Bezahlsysteme im Griff hat wird ebenso erklärt wie der Weg zur richtigen Domain. Abegrundet wird das Angebot mit Material zum Thema Traffic Management, Landingpages und mehreren hochwertigen Tutorials zu Erstellung von Videos sowie einer gelungenen Schulung zum überaus wichtigen Thema der Suchmaschinenoptimierung.

Erfolgscoaching

In diesem Bereich gibt es einen Persönlichkeitstest, den Unternehmer-Mentor sowie Erfolgstipps amerikanischer Unternehmer; außerdem gibt es einen sehr interessanten Beitrag mit dem Titel “Grundlagen eines Unternehmensaufbaus”. Anders als man vermuten würde handelt es sich dabei nicht um eine Schulung in Aufbau- und Ablauforganisation. Der Referent beleuchtet dort die persönlichen Werte und Voraussetzungen, die der zukünftige Firmengründer für den Erfolg mitbringen sollte.

Online-Marketing

Hier wartet afoma mit einigen besonders interessanten Titeln auf: Eine allgemeine Einführung für Beginner im Online-Marketing verschafft einen guten Überblick über die Materie. Social Media Marketing haben gleich zwei Schulungen zum Inhalt, ebenso gibt es zwei Beitrage zum Bereich Ebook und Crossmedia Referencing. Besonders hervorzuheben ist in diesem Bereich der Beitrag zum Thema Musik im Videomarketing der in dieser Form einzigartig ist.

(Link zu http://www.afoma.de?a=5936)

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Gastbeiträge

Fallen beim Immobilienverkauf

Beim vorzeitigen Ablösen einer Finanzierung erheben die Geldinstitute in der Regel eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung.

Sie begründen das damit, daß ihnen aus der vorzeitigen Ablösung Einnahmen entgehen.

Ohne Zweifel trifft diese Begründung zu, zumal die Darlehensverträge in der Vergangenheit zu einem erheblich höheren Zinssatz abgeschlossen waren.

Der Streit geht somit auch nicht um die Berechtigung, sondern um die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung.

Aktuelle Bemühungen um eine Begrenzung auf europäischer Ebene helfen gegenwärtig nicht weiter.

Tipp: Bei Zweifel an der Berechtigung

oder Höhe einer

Vorfälligkeitsentschädigung

wenden Sie sich an die zuständige

Schiedsstelle.

Die Anschrift finden Sie in den

allgemeinen Geschäftsbedingungen

Ihrer Bank.

Tipp: Die zum Teil erhebliche Belastung,

mitunter bis zu 10 % der

Restdarlehenssumme, sollten Sie

unbedingt bei der Planung

des Immobilienverkaufes

berücksichtigen.

Fallen bei der Immobilienfinanzierung

Immobilienkäufer können in Schwierigkeiten geraten, weil sie

– Ihr Budget überschätzen

Tipp: Bei einem ehrlichen Kassensturz

sollte der Ansatz für die

Lebenshaltungskosten realistisch

angesetzt werden.

Der Vergleich Warmmiete mit

Tilgungsrate geht an der

Wirklichkeit vorbei, weil Sie

die Nebenkosten zusätzlich zur

Tilgungsrate bezahlen müssen.

– keine Reserven bilden

Tipp: Ein je nach Alter und Zustand

der erworbenen Immobilie

anzusetzender Betrag sollte als

Sicherheit für unvorhergesehene

Instandsetzungen und

Investitionen einbehalten werden.

Realistischer Ansatz sind

ca. 2,00 ? pro Monat

und m² Wohnfläche. 2

– ungünstig finanzieren

Tipp: Vertrauen Sie Ihrer Hausbank

erst, wenn Sie wenigstens zwei

Vergleichsangebote eingeholt

haben, dabei nutzen Sie das

derzeitige Zinstief zu einer

höheren Tilgungsrate und

möglichst langer Zinsbindung.

Das günstigste Angebot ist

nicht das mit dem geringsten

Nominalzins sondern das

mit der geringsten Restschuld

am Ende der Zinsbindung.

Eine intensive Beratung über

Fördermöglichkeiten durch

einen Fachmann ist

unverzichtbar.

– keine Absicherung gegen

Wechselfälle des Lebens

Vorsehen

Tipp: Zumindest gegen

Berufsunfähigkeit und Tod

der Darlehensnehmer, z.B.

mit einer Risikolebensversicherung

sollte man sich absichern,

um die Weiterzahlung

Darlehens zu ermöglichen.

Wenn Sie regelmäßig interessante Informationen rund um die Immobilie erhalten wollen, melden Sie sich über folgenden Link an:

https://www.klick-tipp.com/form.php?id=34961&type=if

Impressum:
Unabhängiges Maklerbüro
Klaus Vennemann
Neuer Weg 2
97725 Elfershausen
Deutschland
www.vennemann-immobilien.de
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Gastbeiträge

Kennen Sie den Wert ihres geschlossenen Immobilienfonds?

Gastartikel von Joachim Kraus

Viele Anleger von geschlossenen Immobilienfonds zucken bei der Frage, was denn ihr Fondsanteil wert sei, nur mit den Schultern. Fondsexperte Joachim Kraus bietet hierfür eine Lösung an. Der Sachverständige für Fondsbewertungen bietet neuerdings standardisierte Kurzgutachten zu überschaubaren Honoraren an. Um den Aufwand zu beherrschen, werden die Angaben des letzten Rechenschaftsberichts der jeweiligen Fondsgesellschaft als Grundlage für die Bewertung herangezogen.

Der Brancheninsider ist seit 30 Jahren als unabhängiger Finanzanlagenvermittler tätig und hat auf nahezu allen Wertschöpfungsstufen der geschlossenen Fonds gearbeitet. Er hat selbst eigene Immobilienfonds aufgelegt und einige geschlossene Fonds erfolgreich saniert. Die fachlich fundierten Kurzgutachten werden im Ertragswertverfahren erstellt und basieren auf der Immobilien-Wertermittlungs-Verordnung. Dipl. Ing. Joachim Kraus ist seit 1996 als Grundstücksgutachter tätig.

Daraus ergibt sich die Tätigkeit als Fondsgutachter, wo einerseits die Insiderkenntnisse der Fondsbranche und andererseits die Erfahrung als Grundstücksgutachter sich gut ergänzen.

Wie bei jeder Bewertung einer vermieteten Immobilie, steht der nachhaltige erzielbare Mietertrag sowie der Liegenschaftszins, der sich über Standort, Nutzungsart und Drittverwendung bestimmt, im Mittelpunkt der Bewertung. Auch das Alter der Immobilie bzw. die Restnutzungsdauer ist ein wertbeeinflussender Faktor.

“Alleine die Ausschüttung als Maßstab für den Wert der Beteiligung zu nehmen, halte ich für grundlegend falsch.”, so Joachim Kraus. Viele Zweitmarktbörsen machen es sich zu einfach, denn kein Mensch würde auf die Idee kommen, den Wert eines Unternehmens anhand der an die Gesellschafter ausgeschütteten Beträge zu bestimmen. “Es kommt auf die inneren Werte an.” Neben dem Immobilienwert, fließen die Fremdmittel und die vorhandene Liquidität ein. Außerdem erstellt Kraus eine Deckungsbeitragsrechnung um die Bewertung des Fondsanteil zu stützen.

Die Fondsgutachten bringen Klarheit in das Portfolio der Zeichner und bilden eine gute Basis, um professionell handeln zu können. Dieses Wissen  hilft dem Anleger, Chancen und Risiken seiner Fondsanteile rechtzeitig zu erkennen. Auf der homepage www.fondsgutachter.de können interessierte Anleger ein Beispiel für eine Bewertung kostenlos anfordern.

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Gastbeiträge

Stress am Arbeitsplatz kostet viel Geld?

Das Wort «Stress» ist in aller Munde: Stress macht krank und führt zu Burn-out. Dies betrifft aber nicht nur die Menschen, sondern auch komplette Organisationen.

Von Heinz Wyssling

Bis in die 30er-Jahre gab es das Wort Stress im heutigen Sinne noch nicht. Es stammt ursprünglich aus der Werkstoffkunde, wo es den Zustand eines unter Druck stehenden Materials bezeichnet. Der österreichisch-kanadische Mediziner Horst Selye übertrug 1936 den Begriff auf Menschen. Seither versteht man unter Stress psychische und körperliche Reaktionen auf äussere und innere Reize sowie Belastungen, die als unangenehm, bedrohlich oder überfordernd bewertet werden.

Positiver und chronischer Stress. Stress und die damit verbundenen Reaktionen sind normalerweise nichts Negatives, sondern können kurzfristig durchaus sinnvoll sein. Aber dieser Zustand sollte nur dann vorhanden sein, wenn Stresssituationen dem Körper guttun (z.B. Sport) oder in Gefahrensituationen (Flucht oder Angriff). Gefährlich für die Gesundheit wird es, wenn die Entspannungsphasen gegenüber der Anspannung immer weniger werden oder sich ein dauerhaftes Missverhältnis einspielt resp. wenn die mit dem Stress verbundene Hormonausschüttung, der Stresshormonpegel, nicht mehr abgebaut werden kann. Bei Stress wird Adrenalin freigesetzt, das Energie zur Bewältigung einer Aufgabe bereitstellt, die Herzfrequenz und der Blutdruck steigen. Wenn die damit verbundene Anstrengung nicht zu einem Ergebnis führt, ergebnislos weitergeführt wird oder dauerhaft auf hohem Niveau ohne Abbau bleibt, wird zusätzlich Cortisol freigesetzt.

Cortisol aktiviert den Stoffwechsel, dämpft bzw. beeinträchtigt das Immunsystem und die Produktion von mmunbotenstoffen, die den Schutz vor viralen Infektionen gewährleisten. Auch Serotonin, das sogenannte Glückshormon, wird in der Wirkung behindert. Zu viel Cortisol führt zu einer Wahrnehmungsverzerrung. Wenn Adrenalin und Cortisol in höherer Konzentration zum Dauerzustand werden oder die Situation als in einem hohen Masse bedrohlich erlebt wird, dann werden noch körpereigene Morphine (Endorphine) freigesetzt. Der Betroffene kommt in einen neurobiologischen Ausnahmezustand.

 Was es im Stressmanagement zu unterscheiden gilt.

Wer unter chronischem Stress steht, wird irgendwann krank. Zu unterscheiden gilt es zwischen der Stretch-Zone und der Stress-Zone. In der Stretch-Zone ist eine Herausforderung individuell zu bewältigen, die Lücke zwischen dem vorhandenen Wissen, Können und der Erfahrung zu dem, was verlangt wird, kann geschlossen werden. Der Lerneffekt und die damit verbundene Persönlichkeitsentwicklung führen zu einem Wachstum an Kompetenzen. Ist die Lücke zwischen den individuell vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen, die zur Bewältigung einer Aufgabe zur Verfügung stehen, und den neuen Anforderungen zu gross und kann nicht geschlossen werden, fällt der Betroffene in die Stress-Zone. Die damit verbundene Überforderung führt auf die Dauer zu chronischem Stress, mit dem Risiko auszubrennen.

 Stress nimmt zu

Über eine Million Arbeitnehmer in der Schweiz sind erschöpft. Dies kostet die Unternehmen viel Geld. Gemäss einer vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) 2010 in Auftrag gegebenen Studie fühlt sich rund ein Drittel der Erwerbstätigen in der Schweiz häufig oder sehr häufig gestresst. Die Studie stellt fest, dass der Anteil der Personen, die «häufig» und «sehr häufig» Stress empfinden, von 26,6% auf 34,4% zugenommen hat. Im Vergleich zum Jahr 2000 sind damit rund 30% mehr Erwerbstätige chronisch d.h. länger andauernd gestresst. Der Anteil der Personen, die «nie» und «manchmal» Stress empfinden, hat von 17,4% auf 13,2% abgenommen. Von den betroffenen Personen fühlen sich im Vergleich zur früheren Studie 11% weniger völlig imstande, ihren Stress zu bewältigen (Rückgang von 31% auf 20%). Dies sind 30% mehr als noch vor zehn Jahren. Das Erleben von Stress hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen.

 Auswirkung

Für das Stressempfinden sind gemäss der Studie folgende Faktoren besonders bedeutend: Arbeit während der Freizeit, mehr als zehn Stunden am Tag arbeiten (ein bis zwei Mal pro Woche bis jeden Tag), unklare Arbeitsanweisungen und die Anforderung in der Arbeit, Gefühle zeigen zu müssen, die mit den eigenen nicht übereinstimmen. Bei Erwerbstätigen, die starkem Termindruck oder Arbeit in hohem Tempo ausgesetzt sind, ist der Anteil der Personen, die sich gestresst fühlen, beinahe doppelt so hoch (66%), wie bei Personen, die unter weniger Zeitdruck arbeiten (34%). Ebenfalls sind Personen, die angeben, während der Arbeit unter sozialer Diskriminierung (wie beispielsweise Mobbing) zu leiden, doppelt so häufig gestresst wie andere Erwerbstätige.

 Führungsverhalten als Schutzfaktor.

Die Studie kommt zum Schluss, dass das Führungsverhalten von Vorgesetzten die Gesundheit der Mitarbeitenden massgeblich beeinflusst. Wenn die Mitarbeitenden das Führungsverhalten ihres direkten Vorgesetzen positiv beurteilen (wie beispielsweise respektiert die Mitarbeitenden, löst Konflikte gut, kann gut planen und organisieren usw.), konnte festgestellt werden, dass die Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen am höchsten und die Anzahl Personen, die sich gestresst oder emotional verbraucht fühlen, am niedrigsten ist.

Diese Personen sind zudem in einem besseren allgemeinen Gesundheitszustand als Personen, die ihre Vorgesetzten negativ erleben. Wenn alle Aspekte des Führungsverhaltens positiv beurteilt werden, fühlen sich nur 5% der Mitarbeitenden gestresst, im Vergleich zu 95%, wenn das Führungsverhalten negativ bewertet wird.

Gute Führung setzt Persönlichkeit voraus und hilft, chronischen Stress zu vermeiden

Gute Führung ist nicht eine Frage der Methode oder der Technik, sie hat vielmehr mit der Persönlichkeit zu tun. In der Führungsverantwortung müssen die Fragen «Wer bin ich?», «Was kann ich?», «Wie bin ich intrinsisch motiviert?» beantwortet werden können.

Die eigenen Stärken und Schwächen müssen bekannt und die blinden Flecken aufgearbeitet sein. Nur wer sich selber kennt, weiss, wie er tickt und in der Lage ist, kontext- und personenbezogen, d.h. situativ zu führen und dabei unterschiedliche Stile anzuwenden, ist auf die Dauer erfolgreich und sorgt für ein gutes Betriebsklima. Im Kompetenzportfolio ist von den fünf Kompetenzen (Fach-, Methoden-, Sozial-, Selbst- und Systemkompetenz) die Selbstkompetenz am stärksten zu gewichten. Die Entwicklung der Persönlichkeit, der «Leadership» ist ein Muss in der Führungsverantwortung. Mit dem Assessment LEADERSIHP (HR-Cockpit: http://www.constant-dialog.ch/hr/die/module.html) kann ein detailliertes Profil des Führungspotentials (für künftige Führungskräfte) und der Führungskompetenz (für bestehende), mit einem starken Fokus auf die Führungspersönlichkeit und deren individuelle Entwicklung, erstellt werden. Dies ergibt dann die Möglichkeit gezielt Weiterbildungsmassnahmen zu machen.

Man muss Menschen gerne haben und auch mit ihren Schwächen angemessen umgehen können. Der strategische Umgang mit Stress ist Chefsache. Zentral ist, die Strukturen, Funktionen und Aufgaben so zu gestalten und zu optimieren, dass Erschöpfung vermieden oder zumindest rechtzeitig erkannt wird. Wenn Mitarbeitende als das grösste Kapital bezeichnet werden, dann darf es nicht verbrannt werden. Sie müssen gemäss ihren individuellen Stärken eingesetzt werden und die dafür notwendigen Ressourcen und Kompetenzen zur Verfügung haben. Sinnhaftigkeit entsteht dann, wenn die Energie, die in die Arbeit investiert wird, durch das Gefühl zurückkommt, das zu tun, was für einen selbst bedeutsam ist.

 Strategischer Wirtschaftsfaktor Gesundheit.

Permanente und gnadenlose Beschleunigung führt zu Orientierungslosigkeit, einer unkontrollierten Flut von Aktivitäten und «Burnout » für alle. Eine heiss gelaufenen Organisation entwickelt sich wie eine verengende Spirale, die vom hektischen Aktionismus zu Chaos führt und letztendlich einen Tunnelblick zur Folge hat. Der Kopf ist nicht mehr frei, das Denken wird verengt. In der Stressstudie im Jahr 2000 wurden anhand von persönlichen Interviews die Absenz- und Behandlungskosten in Zusammenhang mit Stress auf 4,2 Mia. Franken geschätzt.

Heute dürften sie aufgrund der Zunahme bei ca. 6 Mia liegen. Nachhaltiger und auch profitabler in Bezug auf Produktivität und finanziellen Gewinn ist es deshalb, das Unternehmen langfristig auf einem tragfähigen Energieniveau zu halten. Nur wenn die Mitarbeitenden und die Organisation gesund sind, können Wertschöpfung und Profitabilität wachsen. Gesundheit ist ein strategischer Wirtschaftsfaktor. Das reine Effizienzdenken führt in den Blues, zuerst bei den Mitarbeitenden, dann bei den Teams und erfasst am Schluss das ganze Unternehmen. Ein Business-Coaching kann das Management bei einer Gefährdung zum Organizational Burn-out unterstützen, um aus der kollektiven oder individuellen Beschleunigungsfalle herauszukommen.

Heinz Léon Wyssling ist Neuroimaginations-Coach®, Supervisor

und Organisationsberater BSO, Wibichstrasse 76, 8037 Zürich.

http://burn-out-praevention.net/, hwyssling@bluewin.ch

Video zu Stressbiologie: http://www.youtube.com/watch?v=UFPNdVyl4RY

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Gastbeiträge

Das Erfolgs-Geheimnis einer Unternehmens-Strategie

Liebe Leser.

Nachfolgend finden Sie einen Gastbeitrag von Herrn Jo Vorstadt.

Herzliche Grüße

Robert Nabenhauer

 

Das Erfolgs-Geheimnis einer Unternehmens-Strategie

 

Bei vielen Unternehmen kommt das Thema Unternehmens-Strategie viel zu kurz. Bei dem oftmals turbulenten Tagesgeschäft bleibt auch einfach keine Zeit mehr dafür übrig. Zudem wird dieses Thema meist als Beschäftigungstherapie für geschulte Stabsmitarbeiter großer Konzerne eingeschätzt.

 

Und dennoch hat jedes Unternehmen – bewusst oder unbewusst – bereits eine Strategie. Unsere Erfahrung zeigt, dass diese Strategie fast immer verbesserungsfähig ist, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger.

 

“Ein Durchschnittsmensch, der sich auf den wirkungsvollsten Punkt konzentriert,
wird erfolgreicher als ein Genie, das sich verzettelt!” (Prof. h.c. Wolfgang Mewes)

 

Also konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken. Grundsatz der Aktiv-Strategie ist die einzigartige Einzigartigkeit eines jeden Menschen und daraus logischerweise auch eines jeden Unternehmens. Legen Sie also den Fokus auf die Einzigartigkeit Ihres Unternehmens, denn das Erfolgs-Geheimnis heißt Spezialisierung, weil diese Konzentration auf den wirkungsvollsten Punkt 5 große Vorteile mit sich bringt:

 

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