Kategorie: Gastbeiträge

Gastbeiträge

SAP Business Partner Konzept

SAP Lösungen

Die Software SAP Business One sorgt für die umfangreiche Kontrolle über das gesamte Unternehmen. Die Software ermöglicht Transparenz in den Bereichen, die für das Unternehmen relevant sind. Der Einsatz von SAP Business explizit im Finanzmanagement wird Fehler vermeiden und die generellen Abläufe straffen. Je mehr Prozesse automatisiert werden, desto grösser ist die Kosten- und Zeitersparnis. Journaleinträge, unterschiedliche Buchungstätigkeiten, generelle Arbeitsabläufe in der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung können automatisch selbstständig aktiviert werden. Explizit Zahlungsbearbeitungen, wie Überweisungen, Rechnungen schreiben usw. fallen in dieses Raster. Der Geschäftspartner, der diese Bereiche überwacht, wird für effizientes Arbeiten sorgen.

Partner

Die Anforderungen steigen ständig, sodass ein kompetenter Partner hilfreich ist. oneresource ist in der Lage, mit dem Kunden ein Partner Konzept auszuarbeiten. Das SAP System ist das Fundament zur effizienten Geschäftsführung. Die Berater von oneresource können rechtzeitig Probleme oder Änderungen erkennen und Gegenmassnahmen erarbeiten. Aufgrund des fundierten Fachwissens und der Erfahrungswerte ist es sinnvoll, geeignete Berater einzusetzen. oneresource ist der beste Partner, der in allen Sparten behilflich ist, nicht nur in der Finanzbuchhaltung oder Administration.

Das optimale Business

Suchen Sie den kompetenten Business Partner bei oneresource. Individuelle Lösungen, Standardanwendungen, die normale Weiterentwicklung des Unternehmens sind Sparten, die der geeignete Business Partner mit Ihnen gemeinsam erörtern und realisieren kann. Rationelle Lösungen im Produktionsbereich und im Verwaltungstrakt werden von den Partnern erarbeitet und umgesetzt. Gemeinsam wird das Unternehmen erfolgreicher und arbeitet rationeller. Der Partner wird bei der SAP Einführung behilflich sein und darüber hinaus stets das Geschäftsgeschehen im Auge haben. Probleme, Unregelmässigkeiten, Fehler werden frühzeitig erkannt, sodass kein wesentlicher Schaden entstehen kann. Das Unternehmen wächst, es wird mehr Personal eingestellt. Die Informationstechnologie bleibt allerdings zurück. An dieser Stelle greift oneresource ein und präsentiert praktische Modelle, die gut durchdacht sind aufgrund des umfassenden Erfahrungsschatzes der Berater. Das IT-Management müsste neu organisiert werden mit modernen Methoden, die Unterstützung des kompetenten Partners ist gefragt. Die Durchsicht der Verträge, die aktuell und relevant sind, ist notwendig, jedoch in der Praxis nicht durchführbar. Auch an dieser Stelle sind die fachgerechte Beratung und Realisierung der Problemlösungen gefragt. Um beispielsweise einen bestimmten Vertrag zu suchen, wird Zeit und Arbeitskraft investiert. Der erfahrene, fachkundige Partner wird entsprechende Konzepte ausarbeiten. Sie werden Geld und Zeit sparen. Viele Arbeitsabläufe werden automatisiert mithilfe des qualifizierten Partners.

Empfehlenswerte Partner die im SAP Bereich zu Hause sind: oneresource► und itesys►

Weiterlesen...
Gastbeiträge

General Ledger Accounting Software

Dieser Kurs bei der Anwendung der General Ledger Accounting Software gibt Teilnehmern einen Überblick der verschiedenen Prozesse in den Finanzbuchhaltungs Komponenten der SAP ERP und General Ledger Software

Die Anwendung der General Ledger Accounting Software

Übernehmen Sie die Kontrolle über Ihr Hauptbuch mit der General Ledger Accounting Software

Buchhaltung in der Cloud

Ein Hauptbuch in diesem Bereich ist ein Konto beziehungsweise ein Datensatz zum Organisieren und Speichern von Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnungen. Grosse aber auch kleine Unternehmen verwenden Hauptbuchkonten, um Finanzinformationen eines Unternehmens in Kontoauszüge zu integrieren. Die beste Möglichkeit, das Hauptbuch zu verwenden, besteht darin, es automatisch in eine Buchhaltungssoftware zu integrieren, anstatt die Finanzinformationen manuell zusammenzustellen.

Eine Cloud-Buchhaltungssoftware verwaltet Forderungen und Verbindlichkeiten eines Betriebes, die ein Hauptbuch führen, indem und alle anderen Buchhaltungsfunktionen aufgezeichnet sind. Damit ist der Betrieb in der Lage, Transaktionen mit mehreren Verwendungszwecken zu verarbeiten, um seine Buchhaltungserfahrung anzupassen und Ihre Transaktionen effizienter abzuschliessen. Übernehmen Sie die Kontrolle über Ihr Hauptbuch.

Buchhaltung in der Cloud

Ein Hauptbuch ist ein Konto oder ein Datensatz zum Sortieren und Speichern von Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnungen. Grosse und kleine Unternehmen verwenden Hauptbuchkonten, um Finanzinformationen eines Unternehmens in Kontoauszüge zu integrieren. Die beste Möglichkeit, das Hauptbuch zu verwenden, besteht darin, es automatisch in eine Buchhaltungssoftware zu integrieren, anstatt die Finanzinformationen manuell zusammenzustellen.

Die Cloud-Buchhaltungssoftware FinancialForce verwaltet Ihre Forderungen und Verbindlichkeiten, das Hauptbuch und alle anderen Buchhaltungsfunktionen. Wir sind in der Lage, Transaktionen mit mehreren Verwendungszwecken zu verarbeiten, um Ihre Buchhaltungserfahrung anzupassen und Ihre Transaktionen effizienter abzuschliessen.

Ein Konto eines Hauptbuches

Als Hauptbuch dient ein Konto oder Datensatz, welcher zum Sortieren und Speichern von Bilanz- oder Erfolgsrechnungen dient. Diese können grosse und kleine Unternehmen bei der Ermittlung von Hauptbuchkonten anwenden, um die Finanzinformationen eines Unternehmens in Kontoauszüge zu integrieren. Die beste Möglichkeit, dieses Hauptbuch zu verwenden, besteht darin, es automatisch in eine Buchhaltungssoftware zu integrieren, anstatt eine Finanzinformationen manuell zusammenzustellen. Die Cloud-Buchhaltungssoftware FinancialForce verwaltet Forderungen und Verbindlichkeiten des jeweiligen Kunden des Hauptbuches und allen anderen Buchhaltungsfunktionen. Unser Unternehmen ist der Lage, Transaktionen mit mehreren Verwendungszwecken gleichzeitig zu verarbeiten, um Ihre Buchhaltungserfahrung anzupassen und Ihre Transaktionen effizienter abzuschliessen.

Der Ein Hauptbuch der Anwendung ist ein Konto oder ein Datensatz zum Sortieren und Speichern von Bilanz- und Erfolgsrechnungen zu erstellen. Grosse und kleine Unternehmen verwenden in der Regel Hauptbuchkonten, um Finanzinformationen eines Unternehmens in Kontoauszüge zu integrieren. Die beste Möglichkeit, das Hauptbuch zu verwenden, besteht darin, es automatisch in eine Buchhaltungssoftware zu integrieren, anstatt die Finanzinformationen manuell zusammenzustellen.

Empfehlenswerte Partner die im SAP Bereich zu Hause sind: oneresource► und itesys►

Weiterlesen...
Gastbeiträge

5 Tipps für Ihren Weg in die Selbstständigkeit – Tipp 5 Finanzierungsalternative auswählen

5 Tipps für Ihren Weg in die Selbstständigkeit - Tipp 2 Markt analysieren

Schon das Wort „Selbstständigkeit“ klingt für viele Angestellte nach absoluter Freiheit, Selbstbestimmung, Urlaub oder gar arbeiten am Strand. Selbstständig werden und der eigene Chef sein, ist jedenfalls für einen Großteil aller Beschäftigten ein Traum – oft aber auch mit zahlreichen Risiken verbunden, die durch viele Gründer per se ausgeblendet werden. Denn auch, wenn die Geschäftsidee etwas taugt bedeutet dies nicht zwangsläufig Erfolg in der Selbstständigkeit. Zahlreiche Faktoren gilt es für Existenzgründer weiter zu beachten, sei es in Bezug auf die Ausarbeitung des Geschäftskonzepts, die Sicherstellung der Finanzierung oder die Festlegung des Rechtsrahmens. Auch die Absicherung gegen die größten persönlichen und betrieblichen Risiken gehört zu einem erfolgreichen Start.

Leider ist für viele Gründer die eigene Firmengründung ein Buch mit sieben Siegeln. „Dies ist grundsätzlich keine Katastrophe“, so die Experten von selbststaendigkeit.de. „Schließlich bringen viele Existenzgründer ganz andere Fähigkeiten mit, die für die Umsetzung des Gründungsvorhabens unerlässlich sind. Trotzdem sollte jeder Gründer für sich selber wissen, ob er die formalen Anforderungen einer Unternehmensgründung erfüllt oder nicht.“

Gehören auch Sie zu den Gründern, die sich in diesem Bereich noch unsicher fühlen? Dann lesen Sie einfach unsere Artikelserie „5 Tipps für Ihren Weg in die Selbstständigkeit“. Wir haben Ihnen 5 Tipps zusammengestellt, die Sie unterstützen und in Richtung Erfolg navigieren werden. In unserem vierten Tipp haben wir Ihnen gezeigt, was Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie Ihren Unternehmensstandort festlegen. Erfahren Sie heute in unserem 5. Tipp, was Sie bei der Auswahl der Finanzierungsalternative berücksichtigen sollten. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen selbststaendigkeit.de.

 

Tipp 5: Finanzierungsalternative auswählen

 

Ohne Kapital lässt sich kein Startup gründen, präziser gesagt, ohne ausreichendes Kapital. Denn leider ist noch immer die finanzielle Unterdeckung ein Hauptgrund für das Scheitern von Unternehmen. Deshalb sollten Sie bei der Firmengründung nicht auf die genaue Berechnung der benötigten Geldmittel verzichten. Dabei sind sowohl ein spärlicher Geldeingang nach Gründung vom Start up Unternehmen als auch Investitionen und Lebenshaltungskosten zu berücksichtigen. Und dies ist keine abschließende Aufzählung. Fragen Sie sich daher wie viel Geld sie benötigen und ermitteln Sie Ihren Finanzierungsbedarf.

Im Folgenden Beitrag finden Sie 7 Möglichkeiten, wie Sie Ihr Startup finanzieren können:

Möglichkeit 1: Bootstrapping

Unter Bootstrapping versteht man die Finanzierung von Startup Unternehmen mit Eigenkapital, also gänzlich ohne Fremdkapital. Der englische Begriff für Stiefelriemen bezieht sich auf die Geschichte des Barons von Münchhausen, wie er sich selbst an den eigenen Haaren aus einem Sumpf zieht. Gründer, die sich für Bootstrapping entscheiden, haben oft nur ein schmales Budget und einen engen Zeitrahmen zur Verfügung. Sie müssen sparsam und effizient wirtschaften und ihre finanziellen Mittel ausschließlich auf das Startup Unternehmen konzentrieren. Kundennahe Produktentwicklung, geschickte Personalpolitik und Outsourcing verhindern unnötige Ausgaben. Wenn sie schnellst möglich das operative Geschäft beginnen, erreichen sie früh den Break-even-Point. Ab diesem Zeitpunkt fließt ein positiver Cashflow. Sollte infolge zügigen Wachstums eine Fremdfinanzierung doch noch unabwendbar werden, sind die Investoren von den Leistungen dieser Gründer oft beeindruckt und helfen mit Einlagen.

Das Bootstrapping bringt diverse Vorteile mit sich. Zum einen sind Gründer, die sich mit Eigenkapital finanzieren, meist hoch motiviert und stolz auf ihre Leistung. Insbesondere dann, wenn die Gründung ohne fremde finanzielle Hilfe bewältigt wird. Darüber hinaus bleiben Bootstrapping-Gründer Alleineigentümer mit voller Entscheidungsgewalt. Letztlich ist das gegründete Start up Unternehmen durch die hohe Eigenkapitalquote finanziell gut strukturiert.

Allerdings gibt es beim Bootstrapping auch diverse Nachteile. Dazu gehört unter anderem der Druck, der meist stetig mit dem Zwang wächst die Ressourcen knapp zu halten. Die letztliche unternehmerische Freiheit birgt das Risiko von Fehlentscheidungen.

Möglichkeit 2: Fördermittel

Wer ein Startup gründen will, kann Fördermittel in Anspruch nehmen. Die Bundesrepublik, das ERP-Sondervermögen, die Kreditanstalt für Wiederaufbau, die Bundesländer und die Europäische Union unterstützen Existenzgründer bei ihrem Start in die Selbstständigkeit durch öffentliche Förderprogramme. Typisch für solche Kredite sind günstige Zinsen und lange Laufzeiten. Häufig werden rückzahlfreie Anlaufzeiten gewährt, bevor die Tilgungen beginnen. So kann sich der Empfänger vorrangig um sein Geschäft kümmern und Umsatz generieren. Unser Tipp: Nehmen Sie die kostenlose Erstberatung eines Gründungsberaters von selbststaendigkeit.de in Anspruch bevor Sie Ihr Start Up Unternehmen anderweitig finanzieren. Unabhängig davon, in welcher Phase der Existenzgründung Sie gerade stecken. Durch öffentliche Fördermittel können Startups zwischen 50 und 80 Prozent der Beratungskosten einsparen, mitunter sogar noch mehr!

Möglichkeit 3: Gründerwettbewerbe

Mit viel Glück lassen sich Startups auch anders finanzieren. Gemeint sind die vielen Gründerwettbewerbe. Für die Existenzgründer geht es dabei nicht nur um einzuplanendes Geld, sondern um die Gelegenheit, ihren Businessplan oder eine Skizze der Firma vor fachkundigem Publikum zu präsentieren. Gründerwettbewerbe werden teils bundesweit, teils in den einzelnen Bundesländern ausgeschrieben. Andere sind branchenbezogen oder widmen sich speziellen Themen.

Möglichkeit 4: Darlehen und Kredite

Für die Finanzierung größerer Investitionen ist der Kredit bei der Hausbank die richtige Finanzierung. Die Vergabe wird durch ein Eigenkapital von mindestens 20 % erleichtert. Zudem besteht die Bank auf die Hinterlegung von Sicherheiten, auch privater. Ein professioneller Businessplan und die Mitnahme eines Beraters sind ebenfalls förderlich. Der Termin sollte weder zu früh noch zu spät stattfinden. Selbstbewusstes Auftreten, nicht etwa das eines Bittstellers ist angesagt, weil es ein geschäftliches Gespräch ist. Verhandeln über das Angebot sowie die Einholung von Vergleichsangeboten sind erlaubt. Fördermöglichkeiten der öffentlichen Hände oder Bürgschaften für Darlehen können über die Hausbank abgewickelt oder mit deren Darlehen kombiniert werden.

Möglichkeit 5: Venture Capital und Businessangels

Banken, Industrieunternehmen und Privatleute bieten Existenzgründern Venture Capital an, wenn das Startup Unternehmen zwar riskant ist, aber überdurchschnittliche Chancen verspricht. Sie verfügen über eine hohe Finanzierungskompetenz und -kraft, die bei starkem Wachstum der Firma nicht zu unterschätzen ist. Die Venture Capital-Investoren stellen den Jungunternehmern Berater an die Seite, die Rat geben und die Führung überwachen. Berichtspflicht steht ganz oben auf der Agenda, weil die Geldgeber das Risiko mittragen. Sie treten erst in der späten Gründungsphase auf den Plan, wenn die Chancen deutlich überwiegen. Sie beteiligen sich häufig ab 500.000 Euro. Die Pharma- und die Computerindustrie sind bevorzugte Branchen.

Businessangels dagegen steigen in der Frühphase bei der Unternehmensgründung ein. Sie nehmen eine Minderheitsbeteiligung von 25.000 Euro bis 1,5 Mio. Euro auf, die sie nach einer vereinbarten Frist zwischen vier und sechs Jahren zurückgeben. Mehr Wert als die Kapitalbeteiligung hat für die Gründer, dass die Businessangels ihr Know-how, ihre Kontakte und Netzwerke einbringen. Durch ihre Beteiligung zu einem frühen Zeitpunkt übernehmen sie ein größeres Risiko als die Venture Capital-Geber.

Möglichkeit 6: Crowdfunding

Crowdfunding, auch Schwarmfinanzierung genannt, eignet sich für Objekte mit einem Kapitalbedarf bis zu 500.000 Euro. Die Last des Risikos liegt auf vielen Schultern, eben denen des Schwarms. Eine alte Dame wollte für ihre Enkel ein Buch über den Einmarsch der Russen gegen Ende des 2. Weltkrieges schreiben. Der Schwarm finanzierte das Book-on-Demand und bekam als Gegenleistung statt der Rückzahlung des Kredits ausreichend Exemplare zur Verfügung gestellt.

Folgende Arten des Crowdfunding sind gebräuchlich:

  • Reward-based Crowdfunding: Die Geldgeber, die Existenzgründungen in der Kreativwirtschaft unterstützen, erhalten eine Belohnung nach der Größe ihres finanziellen Einsatzes.
  • Equity-based Crowdfunding: Die Investoren erhalten einen Gesellschaftsanteil am Unternehmen mit Umsatzbeteiligung.
  • Lending-based Crowdfunding: Die Finanzierung wird für eine feste Laufzeit zu einem festen Zinssatz vereinbart.
  • Donation-based Crowdfunding: Die Finanzierung besteht aus Spenden. Sie wird für karitative Zwecke gewährt.

Möglichkeit 7: Inkubatoren und Acceleratoren

Der Inkubator stellt neben Venture Capital Räume und Büroeinrichtungen zur Verfügung. Außerdem berät er den Existenzgründer in Fragen des Tagesgeschäfts und analysiert mit ihm die einzelnen Schritte bei der Umsetzung der Geschäftsidee.

Der Accelerator wird dem Jungunternehmer von Universitäten, Venture Capital-Gesellschaften oder Industrieunternehmen als Mentor an die Seite gestellt. Der Investor erwirbt zugleich Gesellschaftsanteile am Startup. Umfangreiche Acceleratorprogramme werden von German Accelerator (Palo Alto), Pro 7/ Sat.1 Accelerator (Berlin) und Microsoft Ventures Accelerator (Berlin) angeboten. Hochschulen wollen sich mit Acceleratoren Zugang zu Märkten verschaffen, in denen sie ihre wissenschaftlichen Innovationen anbieten können.

Selbstverständlich wird jeder Existenzgründer noch weitere To Do’s auf seiner Liste haben. Dazu gehören unter anderem die Entscheidung für eine Rechtsform, der Abschluss von Versicherungen, Behördengänge zur Anmeldung des Gewerbes, Korrespondenz mit dem Finanzamt und viele mehr. Weitere Informationen welche Schritte zur Gründung Ihres Unternehmens noch weiter notwendig sind, finden Sie auf selbststaendigkeit.de.

Über den Autor:

2015_11_19 Roul Radeke Pressefoto Panorama

Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer der Onlineplattform selbststaendigkeit.de. Auf selbststaendigkeit.de finden Existenzgründer und Unternehmer News aus der Gründer- und Unternehmerszene, Know-How für die Unternehmensgründung und -führung, Beratung für Startups und Selbstständige sowie viele kostenlose Services und Tools. Hier geht es zur Homepage: www.selbststaendigkeit.de.

Weiterlesen...
Gastbeiträge

5 Tipps für Ihren Weg in die Selbstständigkeit – Tipp 4 Standort bestimmen

E-Mail Marketing: schnell, kostengünstig und effektiv

Für einen Großteil der Gründer ist die eigene Firmengründung immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. „Dies ist grundsätzlich keine Katastrophe“, so die Experten von selbststaendigkeit.de. „Schließlich bringen viele Existenzgründer ganz andere Fähigkeiten mit, die für die Umsetzung des Gründungsvorhabens unerlässlich sind.“

Gehören auch Sie zu den Gründer, die sich in diesem Bereich noch unsicher fühlen? Dann lesen Sie einfach unsere Artikelserie „5 Tipps für Ihren Weg in die Selbstständigkeit“. Wir haben Ihnen 5 Tipps zusammengestellt, die Sie unterstützen und in Richtung Erfolg navigieren werden. In unserem dritten Tipp haben wir Ihnen gezeigt, worauf Sie achten sollten, wenn Sie Ihr Gründer- bzw. Unternehmerteam zusammenstellen. Erfahren Sie heute in unserem 4. Tipp wie Sie Ihren Unternehmensstandort optimal bestimmen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen selbststaendigkeit.de.

 

Tipp 4: Standort bestimmen

 

Die Standortfrage ist insbesondere für Startups von hoher Bedeutung, die auf Laufkundschaft angewiesen sind. Hier kommt es auf die richtige Lage an. Sonst läuft das Geschäft buchstäblich an einem vorbei. Ein Rechtsanwalt, der seine Strafrechtskanzlei in einem Dorf mit weniger als 500 Einwohnern aufmacht – am besten noch in den Highlands von Schottland, hofft vergeblich auf lukrative Mandate der Wirtschaftskriminalität aus der Bankenwelt. So stellt jede Branche ihre eigenen Anforderungen an den richtigen Standort. Unabhängig davon gilt: Die Wahl des richtigen Standortes kann unter Umständen ein erfolgsbestimmender Faktor bei der Gründung Ihres Unternehmens sein.

Legen Sie der Wahl Ihres Standorts eine detaillierte Standortanalyse zugrunde. Dabei beleuchten Sie rechtliche, politische, wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen, indem Sie relevante Standortfaktoren sammeln und bewerten. Diese Faktoren sind ausschlaggebend dafür, wie attraktiv ein Standort für Ihr Unternehmen ist.

Dabei erfolgt eine Differenzierung zwischen harten und weichen Standortfaktoren.

Harte Standortfaktoren

Harte Standortfaktoren sind abgrenzbar und messbar und somit Voraussetzung für einen Vergleich, der im Ergebnis eine Entscheidung für oder gegen einen Standort bedeuten kann.

Zu den gängigen harten Standortfaktoren zählen insbesondere:

  • Marktpotential (Kundenstruktur und Kundennähe, Konkurrenzsituation)
  • Konjunktur und Arbeitslosigkeit
  • Steuern und Abgaben (Grundsteuer, Grunderwerbsteuer, städtische Abgaben)
  • Grundstückspreise und Mieten
  • Zuschüsse und Förderungen (Zuschüsse der Landesbanken, Förderprogramme der Städte)
  • Infrastruktur (Nähe zu Beschaffungs- und Absatzmärkten, Verkehrsanbindung)
  • Zugang zu Fachpersonal und Know-How

Weiche Standortfaktoren

Die weichen Standortfaktoren sind nicht in der gleichen Weise messbar wie harte Standortfaktoren und somit nicht objektiv vergleichbar.

Übliche weiche Standortfaktoren sind insbesondere:

  • Image der Stadt
  • Günstige Mietobjekte für Mitarbeiter
  • Familienfreundliche Lage mit Schulen oder Spielplätzen
  • Freizeitmöglichkeiten
  • Sicherheit und Kriminalität
  • Medizinische Versorgung
  • Klimatische Bedingungen
  • Bürokratische Hindernisse

Gewichten Sie die analysierten Faktoren bei der Erstellung Ihrer Standortanalyse in Abhängigkeit von Ihren langfristigen Unternehmenszielen. Denken Sie dabei auch daran, dass Standortfaktoren veränderbar sind. Daraus lassen sich zukünftige Chancen und Risiken für Ihr Gründungsvorhaen ableiten.

Wenn Sie sich nach Abschluss Ihrer Standortanalyse für einen Standort entschieden haben, beginnt Ihre Suche nach einer entsprechenden Gewerbeimmobilie. Neben den klassischen Büros, Hallenflächen oder Einzelhandelsimmobilien werden mittlerweile weitere Varianten angeboten. Für Existenzgründer interessant sind insbesondere kostengünstige Lösungen ohne langfristige Mietverträge. Hierfür kommen etwa das Büro auf Zeit, Coworking oder einmalig buchbare Konferenzräume in Frage. Mehr dazu lesen Sie auf selbststaendigkeit.de.

Erfahren Sie in unserem 5. und letzten Tipp in Kürze, was Sie bei der Beschaffung Ihrer Finanzierung und der Auswahl Ihrer Finanzierungsalternative berücksichtigen sollten.

Über den Autor:

2015_11_19 Roul Radeke Pressefoto Panorama

Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer der Onlineplattform selbststaendigkeit.de. Auf selbststaendigkeit.de finden Existenzgründer und Unternehmer News aus der Gründer- und Unternehmerszene, Know-How für die Unternehmensgründung und -führung, Beratung für Startups und Selbstständige sowie viele kostenlose Services und Tools. Hier geht es zur Homepage: www.selbststaendigkeit.de.

Weiterlesen...
Gastbeiträge

5 Tipps für Ihren Weg in die Selbstständigkeit – Tipp 3 Team zusammenstellen

Newsletter Marketing: Die Königsdisziplin im E-Mail-Marketing

Schon das Wort „Selbstständigkeit“ klingt für viele Angestellte nach absoluter Freiheit, Selbstbestimmung, Urlaub oder gar arbeiten am Strand. Selbstständig werden und der eigene Chef sein, ist jedenfalls für einen Großteil aller Beschäftigten ein Traum – oft aber auch mit zahlreichen Risiken verbunden, die durch viele Gründer per se ausgeblendet werden. Denn auch, wenn die Geschäftsidee etwas taugt bedeutet dies nicht zwangsläufig Erfolg in der Selbstständigkeit. Zahlreiche Faktoren gilt es für Existenzgründer weiter zu beachten, sei es in Bezug auf die Ausarbeitung des Geschäftskonzepts, die Sicherstellung der Finanzierung oder die Festlegung des Rechtsrahmens. Auch die Absicherung gegen die größten persönlichen und betrieblichen Risiken gehört zu einem erfolgreichen Start.

Leider ist für viele Gründer die eigene Firmengründung ein Buch mit sieben Siegeln. „Dies ist grundsätzlich keine Katastrophe“, so die Experten von selbststaendigkeit.de. „Schließlich bringen viele Existenzgründer ganz andere Fähigkeiten mit, die für die Umsetzung des Gründungsvorhabens unerlässlich sind. Trotzdem sollte jeder Gründer für sich selber wissen, ob er die formalen Anforderungen einer Unternehmensgründung erfüllt oder nicht.“

Gehören auch Sie zu den Existenzgründern, die sich in diesem Bereich noch unsicher fühlen? Dann lesen Sie einfach unsere Artikelserie „5 Tipps für Ihren Weg in die Selbstständigkeit“. Wir haben Ihnen 5 Tipps zusammengestellt, die Sie unterstützen und in Richtung Erfolg navigieren werden. In unserem zweiten Tipp haben wir Ihnen gezeigt wie Sie bei der Marktanalyse vorgehen sollten. Heute erfahren Sie wie Sie Ihr Team zusammenstellen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen selbststaendigkeit.de.

 

Tipp 3: Team zusammenstellen

 

“Der Starke ist am mächtigsten allein.” Gilt dieser Satz von Friedrich Schiller auch für die Firmengründung? Er setzt voraus, dass der Gründer bereits beim Start stark ist. Dies ist nicht die Regel. Auch deswegen nicht, weil unterschiedliche Anforderungen an einen Existenzgründer gestellt werden, die nicht immer nur durch eine Person abgedeckt werden können. Eine Teamgründung ist deshalb die bessere Variante als der Alleingang. Vier Augen sehen mehr als zwei, sechs sogar noch mehr. Viele Experten sind der Meinung, dass die beste Größe für ein Team die von drei oder fünf Personen ist. Die ungerade Zahl garantiert schnellere Entscheidungen. Wichtiger als die Anzahl ist, dass sich das Team gut versteht und blind vertraut, bevor sie das Unternehmen gründen.

Wesentliche Vorteile der Teamgründung

Unternehmerteams, die gut funktionieren, erzielen immer ein Gesamtergebnis! Und dieses Gesamtergebnis ist zumeist mehr als die bloße Aggregation von Einzelergebnissen. Denn bei einer Teamgründung steht auch das gemeinsame Ziel im Vordergrund. Jeder unterstützt und hilft dabei dem Anderen. Schließlich fühlen sich sämtliche Gründermitglieder für das Gesamtergebnis und dem gemeinsamen Erfolg verantwortlich. Dabei sollten persönliche Befindlichkeiten keine Rolle spielen dürfen. Und schon gar nicht die Positionierung eigener Arbeitsergebnisse oder des eigenen Egos. Die Gründungsmitglieder sollten von der gemeinsamen Vision angetrieben werden – und dies auch bei Rückschlägen oder in schwierigen Situationen.

Zu den wesentlichen Vorteilen einer Teamgründung gehören im Einzelnen:

  1. Im Zuge der Existenzgründung werden sich die einzelnen Gründungsmitglieder einem sehr hohen Arbeitsaufkommen stellen. Und wahrscheinlich wird die zeitliche Belastung auch in den ersten Jahren nach dem Startschuss noch sehr hoch sein. Hier wird es auf Arbeitsteilung ankommen! Davon wird jedes Teammitglied profitieren können.
  2. Die Aufgabenstellungen werden für die Gründer neu und komplex sein. Nur Unternehmerteams, die auch unterschiedliche und komplementäre Fähigkeiten mitbringen, werden sich auch diesen Herausforderungen gemeinsam stellen können.
  3. Die Gesamtverantwortung lastet in einem Unternehmerteam nicht nur auf den Schultern eines Einzelnen. Dies hat nicht nur psychologische Vorteile, sondern auch Vorteile in Bezug auf die Vertretungsregelung. So reduziert sich in der Regel das Risiko der Handlungsunfähigkeit von Startups mit mehreren Gründungsmitgliedern. Zumal kann eine schlechte Erreichbarkeit die Außenwirkung des Unternehmens negativ beeinflussen. Sobald Kunden und Lieferanten den Eindruck erhalten, man würde unprofessionell arbeiten, könnten diese zur Konkurrenz abwandern.
  4. Auch die haftungsseitige Absicherung ist ein wesentlicher Vorteil: So wird bei Teamgründungen das unternehmerische Risiko aufgeteilt. Gründet man dagegen als Einzelunternehmer, so steht man auch alleine in der Haftung – im schlimmsten Fall vollständig mit dem Privatvermögen. Man sollte sich daher grundsätzlich fragen, welche Rechtsform am ehesten zum persönlichen Gründungsvorhaben passt. Neben haftungsrechtlichen Auswirkungen sind organisatorische, steuerliche sowie arbeitsrechtliche Aspekte zu berücksichtigen.
  5. Bei keiner Firmengründung werden Sie um Kurskorrekturen oder Richtungswechsel herumkommen. Der Vorteil im Team: Man erkennt sie schneller. So verhindert man, sich zu verrennen. Und durch einen kontinuierlichen Wissenstransfer können folgenschwere Fehleinschätzungen minimiert werden.
  6. In einer Teamgründung profitiert jedes Teammitglied vom persönlichen Netzwerk der privaten und beruflichen Kontakte der anderen Gründungsmitglieder.

Sie werden jetzt einschätzen können, worauf Sie zu achten haben, wenn Sie Ihr Unternehmerteam zusammenstellen. Freuen Sie sich heute schon auf unseren 4. Tipp „Standort bestimmen“.

Über den Autor:

2015_11_19 Roul Radeke Pressefoto Panorama

Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer der Onlineplattform selbststaendigkeit.de. Auf selbststaendigkeit.de finden Existenzgründer und Unternehmer News aus der Gründer- und Unternehmerszene, Know-How für die Unternehmensgründung und -führung, Beratung für Startups und Selbstständige sowie viele kostenlose Services und Tools. Hier geht es zur Homepage: www.selbststaendigkeit.de.

 

Weiterlesen...
Gastbeiträge

5 Tipps für Ihren Weg in die Selbstständigkeit – Tipp 2 Markt analysieren

5 Tipps für Ihren Weg in die Selbstständigkeit - Tipp 2 Markt analysieren

Leider ist für viele Gründer die eigene Firmengründung ein Buch mit sieben Siegeln. „Dies ist grundsätzlich keine Katastrophe“, so die Experten von selbststaendigkeit.de. „Schließlich bringen viele Existenzgründer ganz andere Fähigkeiten mit, die für die Umsetzung des Gründungsvorhabens unerlässlich sind. Trotzdem sollte jeder Gründer für sich selber wissen, ob er die formalen Anforderungen einer Unternehmensgründung erfüllt oder nicht.“

Gehören auch Sie zu den Existenzgründern, die sich in diesem Bereich noch unsicher fühlen? Dann lesen Sie einfach unsere Artikelserie „5 Tipps für Ihren Weg in die Selbstständigkeit“. Wir haben Ihnen 5 Tipps zusammengestellt, die Sie unterstützen und in Richtung Erfolg navigieren werden. In unserem ersten Tipp haben wir Ihnen dazu geraten einen Businessplan aufzustellen. Erfahren Sie heute in unserem 2. Tipp wie Sie Ihren Markt analysieren. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen selbststaendigkeit.de.

 

Tipp 2: Markt analysieren

 

Am Anfang der Unternehmensgründung ist die Marktanalyse die wichtigste Aufgabe. Sie ist letztlich Bestandteil des Businessplans. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Marktanalyse gehen wir an dieser Stelle gesondert auf sie ein.

Wenn das geplante Produkt oder die geplante Dienstleistung keine oder zu wenig Käufer oder Kunden finden, ist das Geschäftsmodell bereits gestorben. Innovative oder kreative Ideen leiden häufig am fehlenden Markt. Letztlich werden nur solche Kunden Angebote nachfragen und Produkte kaufen, die der Überzeugung sind, dass das Produkt einen höheren Nutzen erbringt als ein Konkurrenzprodukt oder der Verzicht auf einen Kauf.

Eine Marktanalyse muss daher Aussagen zu den folgenden Fragen beinhalten:

  • Wie groß ist der Markt und wie hoch ist sein Wachstumspotential?
  • Was zeichnet die Wettbewerber aus?

Um entsprechende Aussagen treffen zu können, sollte daher zuerst das Marktvolumen untersucht werde. Dieses sollte in Bezug auf die Anzahl an Kunden, die Anzahl an Mengeneinheiten und den Gesamtumsatz in Euro beziffert werden.

Bei dieser Untersuchung werden Sie als Existenzgründer zwischen einem bestehenden Markt und einem neuen Markt unterscheiden müssen. Zu bestehenden Märkten finden Startups zahlreiche Informationen in Fachzeitschriften und im Internet.

Schwieriger ist die Identifizierung des Marktvolumens, wenn das Produkt oder die Dienstleistung etwas völlig Neues darstellt. In diesem Fall sind realistische Annahmen zu treffen.

In einem weiteren Schritt gilt es, die Konkurrenzsituation zu untersuchen. Ziel ist es hier herauszufinden, welche die wichtigsten Anbieter auf dem Markt sind und welchen Marktanteil diese haben. Existenzgründer sollten die Stärken und Schwächen der Konkurrenz analysieren und untersuchen, wie Mitbewerber vorgehen und arbeiten.

Fragen Sie sich als Startup auch, welche aktuellen Umwelttrends – zum Beispiel der demografische Wandel oder die Digitalisierung – sich auf Ihren Markt auswirken.

Zum Abschluss der Marketinganalyse empfiehlt sich eine sogenannte SWOT-Analyse. SWOT steht für „S = Strenghts beziehungsweise Stärken“, „W = Weaknesses beziehungsweise Schwächen“, „O = Opportunities beziehungsweise Chancen“, „T = Threats beziehungsweise Risiken“. Die SWOT-Analyse ist ein Instrument des strategischen Managements und zeigt Ihnen auf, wo in Ihrem Unternehmen die internen Stärken und Schwächen liegen und auf welche Weise Sie angesichts der externen Chancen und Risiken daraus eine erfolgreiche Unternehmensstrategie entwickeln können. Lesen Sie mehr zu diesem Thema auf selbststaendigkeit.de.

Wir hoffen Ihnen mit unserem Tipp Nr. 2 geholfen zu haben. Freuen Sie sich heute schon auf unseren 3. Tipp: Team zusammenstellen.

Über den Autor:

2015_11_19 Roul Radeke Pressefoto Panorama

Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer der Onlineplattform selbststaendigkeit.de. Auf selbststaendigkeit.de finden Existenzgründer und Unternehmer News aus der Gründer- und Unternehmerszene, Know-How für die Unternehmensgründung und -führung, Beratung für Startups und Selbstständige sowie viele kostenlose Services und Tools. Hier geht es zur Homepage: www.selbststaendigkeit.de.

Weiterlesen...
Gastbeiträge

5 Tipps für Ihren Weg in die Selbstständigkeit – Tipp 1 Businessplan aufstellen

Wie es mit der Adressgewinnung im Online Marketing besser funktioniert

Schon das Wort „Selbstständigkeit“ klingt für viele Angestellte nach absoluter Freiheit, Selbstbestimmung, Urlaub oder gar arbeiten am Strand. Selbstständig werden und der eigene Chef sein, ist jedenfalls für einen Großteil aller Beschäftigten ein Traum – oft aber auch mit zahlreichen Risiken verbunden, die durch viele Gründer per se ausgeblendet werden. Denn auch, wenn die Geschäftsidee etwas taugt bedeutet dies nicht zwangsläufig Erfolg in der Selbstständigkeit. Zahlreiche Faktoren gilt es für Existenzgründer weiter zu beachten, sei es in Bezug auf die Ausarbeitung des Geschäftskonzepts, die Sicherstellung der Finanzierung oder die Festlegung des Rechtsrahmens. Auch die Absicherung gegen die größten persönlichen und betrieblichen Risiken gehört zu einem erfolgreichen Start.

Leider ist für viele Gründer die eigene Firmengründung ein Buch mit sieben Siegeln. „Dies ist grundsätzlich keine Katastrophe“, so die Experten von selbststaendigkeit.de. „Schließlich bringen viele Existenzgründer ganz andere Fähigkeiten mit, die für die Umsetzung des Gründungsvorhabens unerlässlich sind. Trotzdem sollte jeder Gründer für sich selber wissen, ob er die formalen Anforderungen einer Unternehmensgründung erfüllt oder nicht.“

Gehören auch Sie zu den Existenzgründern, die sich in diesem Bereich noch unsicher fühlen? Dann lesen Sie einfach unsere Artikelserie „5 Tipps für Ihren Weg in die Selbstständigkeit“. Wir haben Ihnen 5 Tipps zusammengestellt, die Sie unterstützen und in Richtung Erfolg navigieren werden. Unser erster Tipp: Stellen Sie einen Businessplan auf. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen selbststaendigkeit.de.

 

Tipp 1: Businessplan aufstellen

 

Der Businessplan ersetzt zwar nicht die Existenzgründung, aber er ist ein Werkzeug, damit Gründer und Startups ihr Ziel erreichen. Skeptiker meinen, dass der Geschäftsplan überschätzt wird. Kritiker halten ihn sogar für entbehrlich, weil er nur zur Vorlage bei Banken diene. In Wahrheit sollten Existenzgründer einen Plan erstellen, um sich selbst über ihr Vorhaben, das ihr bisheriges Leben grundlegend verändern wird, Klarheit zu verschaffen. Aus der Sicht von selbststaendigkeit.de gehört der Businessplan daher zum Pflichtprogramm eines jeden Existenzgründers – 10 Gründe sprechen laut der Onlineplattform für den Businessplan:

Grund 1: Scheitern vermeiden

Über die Hälfte der Neugründungen scheitert an sieben gravierenden Fehlern.

  1. Unzureichende Branchenkenntnisse: Der Gründer hat nur unzureichende Kenntnisse über die Branche, in der er tätig wird.
  2. Nicht eindeutiger Nutzen: Der Nutzen der angebotenen Produkte für die künftigen Kunden wird nicht in erforderlichem Maß ermittelt.
  3. Nicht ausreichende Geldmittel: Es fehlt an der ausreichenden Finanzierung, auch des privaten Bedarfs.
  4. Fehlerhafte Verkaufspreise: Die Angebote werden unzulänglich kalkuliert.
  5. Kein Spezialisten-Wissen: Detailkenntnisse für das geplante Geschäft sind kaum vorhanden.
  6. Keine kaufmännischen Fähigkeiten: Kaufmännisches Know-how fehlt in erschreckendem Maße.
  7. Nicht definierte Ziele: Überhaupt sind die Ziele der Existenzgründung schwer erkennbar.

 

Bereits der Blick in ein Businessplan Muster hätte den Gründern geholfen, diese Mängel abzustellen beziehungsweise teilweise zu beheben. Vor allem hätte er sie gelehrt, dass sie in erster Linie für sich die Businessplanung erstellen sollten. Ein Grundkonzept hätte Chancen und Risiken aufgedeckt. Es ist daher dringend zu empfehlen das Rad nicht neu zu erfinden und auf ein Businessplan Muster aufzubauen.

Grund 2: Orientierung erhalten

Existenzgründer bedürfen der Orientierung. Sie sind am Anfang ihres Vorhabens emotional von ihrer Geschäftsidee vollständig in Beschlag genommen. Sie entfernen sich von der Realität. So wichtig diese Einstellung zu Beginn der Gründung ist, so sehr bedarf sie der Korrektur durch Strukturierung der Gedanken und der Konfrontierung mit der Machbarkeit. Einen Businessplan erstellen hilft den Gründern nicht nur, den Weg in die Wirklichkeit zu finden; sondern sie hält dazu an, die Vollständigkeit ihrer Kenntnisse zu ermitteln, Probleme frühzeitig zu erkennen und nach Auswegen zu suchen. Wenn Gründer sich entscheiden und ihren Businessplan schreiben, stecken sie den Rahmen ab, in den die Geschäftsidee einzufügen ist.

Grund 3: Geschäftsidee entwickeln

Ist die Geschäftsidee geboren und hat Gestalt angenommen, gehört die Aussage: “Aller Anfang ist schwer” bereits der Vergangenheit an. Jetzt heißt es: “Aller Anfang ist leicht. Je weiter man kommt, desto schwieriger wird es”. Aus dem Gedanken Wirklichkeit werden zu lassen, heißt, sich um die Umsetzung zu bemühen.

Beschreiben Sie daher Ihre Geschäftsidee. Gehen Sie dabei ausführlich auf die einzelnen Merkmale Ihrer Produkte oder Dienstleistungen ein und stellen Sie heraus, warum Ihr Produkt durch die genannten Merkmale besonders ist. Fragen Sie sich: Was ist das Besondere an Ihrer Geschäftsidee und weshalb wird sich gerade Ihr Produkt am Markt durchsetzen? Was bringt es Ihren Kunden, wenn sie Ihr Produkt kaufen? Worin liegt also der eigentliche Nutzen? Stellen Sie die USP – die Unique Selling Proposition – Ihres Gründungsvorhabens beziehungsweise Ihres Produktes heraus! Weitere Details dazu lesen Sie auch auf selbststaendigkeit.de.

Bei der Beschreibung Ihres Gründungsvorhabens sollten Sie deutlich beschreiben, welches Problem Ihre GeschäftsIdee mit welchem Angebot löst. Beschreiben Sie dabei unbedingt das Problem und die Lösung. Gegen Sie dabei auch darauf ein, wie die beschriebene Lösung den Kunden einen unverwechselbaren Nutzen liefert. Füllen Sie diesen Nutzen mit Leben, indem Sie ihn in Form von Umsatz und Ergebnis quantifizieren. Wichtig dabei: Bleiben Sie selbstkritisch. Konsultieren Sie deswegen auch Experten, Kapitalgeber, Freunde oder Familie. Dadurch erhalten Sie rechtzeitig Feedback und erfahren wie Ihre Idee bei anderen ankommt.

Grund 4: Kunden finden

“Der Kunde ist König, er kann sogar den Chef entlassen.” Diese Weisheit wird von Existenzgründern oft in ihrer Tragweite unterschätzt. Dass der Kunde König ist, wird beizeiten gelernt. Aber die Folgen werden geflissentlich übersehen. Er kann das Geschäft zum Erliegen bringen, wenn er unzufrieden ist oder gar nicht erst kommt. Existenzgründer definieren gern einen zu großen Markt. Um dies zu vermeiden sollten Sie bei der Erstellung des Marketingplans – genauer gesagt im Zuge der Marketinganalyse – Antworten auf folgende Fragestellungen finden:

  1. Wie groß ist der Markt und wie hoch ist sein Wachstumspotential?
  2. Was zeichnet die Wettbewerber aus (Siehe Grund 5)

Um entsprechende Aussagen treffen zu können, müssen Sie zuerst das Marktvolumen untersuchen. Das Marktvolumen sollte in Bezug auf die Anzahl an Kunden, die Anzahl an Mengeneinheiten und den Gesamtumsatz in Euro beziffert werden.

Grund 5: Marktbegleiter analysieren

“Marktbegleiter” heißt die neue höfliche, aber untertreibende Beschreibung für denjenigen, den man sonst Wettbewerber nennt oder früher als Konkurrenz bezeichnet hat. Die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. Deshalb müssen Existenzgründer Wettbewerbsanalyse und Marktbeobachtung betreiben. Sonst sind sie schnell wieder ausgemustert; denn die mit Argus-Augen wachsame Konkurrenz hat kein Interesse daran, dass Neulinge ihr ins Gehege kommen oder nicht bemerkte Nischen besetzen.

Grund 6: Kapitalbedarf aufstellen

Die Finanzplanung ist das Herzstück der Businessplanung. Sie ist schwierig, weil eine Fülle an Details zu berücksichtigen ist. Leicht werden Flüchtigkeitsfehler gemacht. Eine Kapitalunterdeckung wird geplant. Gründer neigen dazu, den Finanzbedarf zu unterschätzen. Sie berücksichtigen sogenannte “Durststrecken” nicht, gehen vielmehr davon aus, dass die Geschäfte auf Zuwachs programmiert sind. “Liquidität geht vor Rentabilität.”, ist ihnen als Grundsatz leider noch unbekannt.

Grund 7: Geschäftsmodell dokumentieren

Der Geschäftsplan ist eine Ausarbeitung des Geschäftsmodells, das zunächst dem Existenzgründer Klarheit verschaffen soll. Er hält dessen Gedanken zu den Märkten, dem Wettbewerb, der Besonderheit seines Produktes und dem Finanzierungsbedarf fest. Nur die Schriftlichkeit garantiert die geforderte Intensität des Überlegens. Es genügt also nicht, dass der Existenzgründer seine Idee im Kopf mit sich umherträgt. Er muss sie formulieren und durch einen Geschäftsplan festhalten. Dieses Dokument kann er Geldgebern, Behörden oder anderen Interessierten vorlegen, damit sie sein Vorhaben beurteilen und Schlüsse daraus ziehen können. Je detaillierter und überzeugender der Plan ausgearbeitet ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit des späteren Geschäftserfolges. Investoren sind leichter für eine Beteiligung zu gewinnen.

Grund 8: Businessplan schreiben UND fortschreiben

Die Aufstellung des Geschäftsplans darf kein Einmalakt des Existenzgründers bleiben. Daher können Sie nicht nur einmal den Businessplan schreiben und anschließend in die Schublade legen. Denn dem Businessplan kann der Existenzgründer entnehmen, welche Maßnahmen auch fortzuführen und weiterzuentwickeln sind. So hat er qualitative und quantitative Ziele des Marketings aufzuschreiben, die er in festgelegten Zeiträumen erreichen will. Die Darstellung der schrittweisen Erweiterung des Kundenkreises gehört zu den wichtigsten Aufgaben, weil sie die Entwicklung des Unternehmens skizziert. Umfassend im Plan beschrieben, ist sie die Grundlage der Unternehmensentwicklung für die nahe Zukunft. Der Existenzgründer hat eine Basis für seine Planungen und braucht sich nicht ständig kurzfristige Ziele zu setzen.

Grund 9: Controlling einführen

Wird der Geschäftsplan mit den Ist-Zahlen verglichen, ist eine gute Grundlage für das effiziente Controlling der Entwicklung des Unternehmens vorhanden. Kurze Abstände wie etwa der Wochenrhythmus gewährleisten ein kontinuierliches Bild über die Geschäftsaktivitäten. Existenzgründer haben in der Anfangszeit Schwierigkeiten, ihre ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Das Controlling deckt die Fehlentwicklungen rechtzeitig auf. Die Ursachen können beseitigt werden.

Grund 10: Erfolg stabilisieren

Der Geschäftsplan sichert den Erfolg. Er ist ein internes Werkzeug für die Steuerung einer Existenzgründung. Extern wird er bei Behörden und Investoren vorgelegt. Er dient damit der Kommunikation. Existenzgründer, die eine Businessplanung erstellen, vermeiden die sieben häufigsten Fehler, die Unternehmen zum Scheitern bringen. Da der Plan Prognosen über den Geschäftsverlauf abgibt, bleibt Raum für Spekulationen. Dieser ist aber im Vergleich dazu gering, dass überhaupt keine Vorschau versucht wird. Unternehmen, die mit einem Geschäftsplan gestartet sind und ihn fortgeschrieben haben, sind erfolgreicher als solche ohne Planung und Kontrolle.

Die 10 erläuterten Gründe sprechen für die Aufstellung einer Businessplanung. Existenzgründer, die ihren persönlichen Businessplan erstellen und weiterentwickeln, sind nicht nur erfolgreicher; sie sind in der Lage, rechtzeitig gegenzusteuern, wenn die Geschäfte nicht den erwarteten Verlauf nehmen.

Wir hoffen Ihnen mit unserem 1. Tipp geholfen zu haben. Freuen Sie sich heute schon auf unseren 2. Tipp: Ihren Markt analysieren.

 

Über den Autor:

2015_11_19 Roul Radeke Pressefoto Panorama

Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer der Onlineplattform selbststaendigkeit.de. Auf selbststaendigkeit.de finden Existenzgründer und Unternehmer News aus der Gründer- und Unternehmerszene, Know-How für die Unternehmensgründung und -führung, Beratung für Startups und Selbstständige sowie viele kostenlose Services und Tools. Hier geht es zur Homepage: www.selbststaendigkeit.de.

Weiterlesen...
Gastbeiträge

Microsoft Business Solution Navision

Mit Microsoft Business Solution Navision bietet Microsoft bereits seit Jahren eine zuverlässige und flexible Business-Lösung. nun hat Microsoft Business sich entschieden den Namen von Microsoft Business Solution Navision anzupassen, in Zukunft heisst die Lösung für Ihr Business Microsoft Dynamics NAV. Mit der neuesten Version des Programmes, der Microsoft Dynamics NAV 5.0 erhalten Sie die gewohnte Qualität mit vielen neuen Features.

Dabei ist die Lösung von Microsoft Business direkt auf die Bedürfnisse von mittelständigen Unternehmen zugeschnitten, die ein Wachstum erwarten. Die Grundsätze von Microsoft Business Solution Navision bleiben komplett erhalten und gelten weiterhin für alle Unternehmen. Die Lösung ist Einfachheit, Flexibilität und Innovation. Sie können das Programm einfach implementieren und nach Ihren eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen leicht anpassen. Die Bedienung und Wartung von Microsoft Dynamics NAV 5.0 erfolgt intuitiv und wird zusätzlich von den Anweisungen des Programms geführt, sodass auch unerfahrene Mitarbeiter nur eine kurze Einarbeitungszeit benötigen.

Die zuverlässige und leistungsstarke Lösung wird von Unternehmen und Firmen auf der ganzen Welt genutzt. Die Software kann einfach eine bestehende veraltete Software ersetzen oder wird in die IT-Umgebung als Lösung integriert und entsprechend angepasst. Durch die flexible Ausrichtung des Programms kann Ihre Business-Lösung einfach mit Ihrem Unternehmen mitwachsen und stellt dadurch eine sichere Investition in die Zukunft Ihres Unternehmens da.

Die Neuerungen der aktuellen Version

Mit der neuen Version kommen natürlich viele neue Funktionen für ein hocheffizientes Businessmanagement. So kann Microsoft Dynamics NAV 5.0 bei Routineaufgaben einspringen und die Mitarbeiter deutlich entlasten, hierfür können Sie das Programm in das 2007 Microsoft Office System integrieren und alle Funktionen im Bereich Supply Chain Management, Lagerverwaltung, Finanzmanagement und Business Intelligence mit dem Programm managen.

Alle Vorteile von Microsoft Dynamics NAV 5.0 für ihr Unternehmen:

– Vertiefte Integration mit der Microsoft Office Familie und dadurch eine maximale Steigerung der Technologieinvestitionen für Ihr Unternehmen
– SQL Server Optimierung bietet eine leistungsstarke und komplexe Datenabfragen
– Höhere Geschwindigkeit bei den Arbeitsprozessen und gesteigerte Produktivität dank dem Supply Chain Management, inklusive der Lagerverwaltung, c und dem Finanzmanagement
– Branchenspezifische Templates erhöhen die Implementierung
– Einfaches Anpassen an die Bedingungen des Unternehmens, dank der Erweiterungen der Entwicklungsumgebung C/SIDE

Empfehlenswerte Partner die im SAP Bereich zu Hause sind: oneresource► und itesys►

Weiterlesen...
Gastbeiträge

Überstunden: Zwei Drittel der Deutschen arbeiten länger als vereinbart

Wie die Webseite „gehalt.de“ herausgefunden hat, arbeiten zwei Drittel der Berufstätigen in Deutschland länger als vereinbart. Nur rund ein Viertel davon erhält für die geleistete Mehrarbeit eine Entschädigung.

Laut der „Gehaltsdatenbank“ von der Website „gehalt.de“ arbeiten 64 Prozent der Berufstätigen länger als vereinbart. Nur jeder Vierte wird von seinem Unternehmen dafür entschädigt. Ähnliches gibt auch „Eurofound“ wieder. In einer Studie zum Thema Überstunden fand die EU-Agentur raus, dass ein Arbeitnehmer durchschnittlich 2 Stunden und 36 Minuten pro Woche länger arbeitet. Während im Mittel lediglich 37,7 Stunden vertraglich vereinbart sind, arbeiten deutsche Arbeitnehmer regelmäßig 40,3 Stunden in der Woche. Nirgendwo anders leisten Arbeitnehmer so viele Überstunden wie in Deutschland.

Anzahl der maximalen Überstunden ist gesetzlich geregelt

Grundsätzlich scheint der Arbeitnehmer es leicht zu haben, sollte sein Chef ihm Überstunden aufschwatzen wollen. Denn wenn sich die beiden Parteien nicht auf eine individuelle Überstunden-Regelung geeinigt haben, dann kann der Arbeitnehmer die Mehrarbeit einfach ablehnen. Doch leichter gesagt als getan. Denn welcher Arbeitnehmer möchte sich bei seinem Chef unbeliebt machen, in dem er Überstunden ablehnt? Wohl niemand. Eigentlich müsste der Arbeitnehmer dem Unternehmen lediglich in Notfällen unter die Schulter greifen und länger als vereinbart arbeiten. Das regelt die Treuepflicht des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitgeber (§ 14 Abs. 1 Arbeitszeitgesetz). Die Treuepflicht kommt zum Beispiel zum Einsatz, wenn das Unternehmen einen Maschinenausfall zu beklagen hat. Nicht zum Tragen kommt es, wenn der Arbeitgeber plötzlich große Aufträge bekommt, mehrere Arbeitskräfte ausfallen oder ein Streik im Gange ist.

Dabei grenzt das Gesetz die Möglichkeit der Ansammlung von Überstunden grundsätzlich ein. Denn mehr als 10 Stunden pro Tag darf ein Mitarbeiter nicht arbeiten. Auf einen Zeitraum von einem halben Jahr sind pro Woche lediglich 48 Arbeitsstunden erlaubt. Auch macht der Gesetzgeber Angaben zu aufeinanderfolgenden Schichten: Zwischen dem Arbeitsende und dem –beginn müssen mindestens elf Stunden liegen.

Fluch und Segen: 2015 eingeführte Dokumentationspflicht

Seitdem der Mindestlohn am 1.1.2015 eingeführt wurde, hat auch die Dokumentationspflicht bestand. Arbeitgeber sind seitdem nicht nur dazu verpflichtet, ihren Mitarbeitern mindestens 8,50 Euro pro Stunde zu zahlen. Auch muss der Arbeitgeber nun in vielen Branchen die Arbeitszeit seiner Mitarbeiter erfassen und dokumentieren. Welche Branchen das sind, verrät eine PDF-Datei des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Wer sich nicht an die Zeiterfassung oder die Dokumentationspflicht hält, dem droht eine Strafe von bis zu 30.000 Euro. Der Arbeitgeber muss über die reine Arbeitszeit hinaus auch Überstunden, Fehlzeiten und Pausenzeiten dokumentieren und die Unterlagen zwei Jahre lang aufbewahren. Die Art und Weise der Dokumentation wurde nicht festgelegt. Theoretisch könnte das Unternehmen also auch auf Stift und Papier zurückgreifen:

bild2

 

Gerichtsurteile zeigen, wie wichtig Vereinbarungen sind

Zwar hat der Gesetzgeber lediglich den Arbeitgeber dazu verpflichtet, die Arbeitszeiten zu erfassen. Doch zeigen einige gerichtliche Entscheidungen, dass es auch als Arbeitnehmer von Vorteil sein kann, diese zu dokumentieren.

Am 16. Mai 2012 wurde der Fall mit dem Aktenzeichen 5 AZR 331/11 verhandelt. Ein Kaufmann vereinbarte mit seinem Arbeitgeber, monatlich bis zu 20 Überstunden zu leisten. Dennoch beschwerte er sich vor Gericht darüber, dass er für die geleisteten Überstunden keine Entschädigung bekam. Das Gericht entschied: Da die Vereinbarung bestand, gibt es keinen Anspruch auf eine Entschädigung.

Das Aktenzeichen 5 AZR 765/10 vom 22. Februar 2012 zeigt eine etwas andere Auslegung des Gerichts. Ein Lagerarbeiter mit einem Brutto-Lohn von 1.800 Euro monatlich verlangte nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses die Vergütung seiner rund 1.000 Überstunden. Es bestand sogar eine Vereinbarung zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer, die regelte, dass der Arbeitnehmer je nach Notwendigkeit Überstunden zu leisten hat – und zwar ohne Entschädigung. Doch die Vereinbarung stufte das Gericht als nicht klar und verständlich ein. Der Mitarbeiter bekam Recht.

Tatsächlich spielen vor Gericht auch das Gehalt und die Branchenüblichkeit eine große Rolle. Fällt das Gehalt relativ zur Branche gesehen recht hoch aus, argumentiert das Gericht, dass eine zusätzliche Vergütung von Überstunden nicht stattfinden muss.

Über den Autor

moritz-hofmann_d-5b8b77f1

Moritz Hofmann

Moritz Hofmann studierte Informatik und Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Universität Dortmund und ist Geschäftsführer der clickbits GmbH in Unna. Das Unternehmen vertreibt seit 2009 die webbasierte Zeiterfassungssoftware clockodo. Damit können Arbeitszeiten unkompliziert und zuverlässig online erfasst werden.

 

Weiterlesen...
Gastbeiträge

Die Wichtigkeit von Content Marketing für die Reputation von Unternehmen

Allgemeines zu Content Marketing

Content Marketing war bis vor kurzem wohl nur einer kleinen Öffentlichkeit bekannt. Dies hat sich mit dem regelrechten Hype in den letzten Jahren jedoch drastisch geändert und heutzutage ist Content Marketing eine feste Marketing-Strategie zahlreicher Unternehmen.

Die Kernbotschaft dieser Strategie ist es durch hilfreiche Tipps, Ratschläge oder interessante Inhalte Vertrauen zur Zielgruppe aufzubauen um dadurch die Kundenbindung zu stärken. Damit wird in der Regel die klassische Werbung von Unternehmen um eine Facette erweitert.

Kunden verlieren das Vertrauen in die Werbung

Dabei stellt sich jedoch die Frage warum Unternehmen gerade in den letzten Jahren auf den Zug des Content Marketing aufgesprungen sind? Dies liegt vor allem daran, dass der Großteil der Konsumenten das Vertrauen in klassische Werbemittel verliert und die Glaubwürdigkeit einzelner Marketing-Kampagnen anzweifelt. So haben laut einer europaweiten Studie von statista.com aus dem Jahr 2014 lediglich 46 Prozent der Befragten ausreichend Vertrauen in Zeitungswerbung und Fernsehwerbung, 44 Prozent in Radiowerbung und nur 27 Prozent in Online-Banner-Werbung. Doch woher stammen diese Abnahme an Glaubwürdigkeit und der Anstieg an Skepsis Unternehmen gegenüber?

Hierfür müssen wir uns etwas näher mit der Kehrseite der Medaille des Internet 2.0 beschäftigen. Denn obwohl dadurch viele neue Möglichkeiten für Unternehmen entstanden sind um Produkte anzupreisen, so haben auf der anderen Seite auch Konsumenten stark an Macht gewonnen. Durch Plattformen wie zum Beispiel eBay werden Verbraucher mehr in den Distributionsprozess involviert, durch Rezensionen werden Bewertungen von fremden Menschen zu einem neuen Bezugspunkt welche über die mögliche Qualität und infolge dessen auch über den Kauf eines Produktes entscheiden können. Weiters haben es soziale Netzwerke wie Facebook und Co. vereinfacht eine große Gruppe von Menschen zu erreichen, um sich über mögliche Mängel oder Missstände bei Unternehmen auszutauschen. Diese Nachrede kann in manchen Fällen sogar zur Rufschädigung und infolgedessen auch zu Absatzeinbußen führen, weshalb Betriebe heutzutage besonders gefordert sind die eigene Reputation durch die richtigen Maßnahmen aufrecht zu halten.

Aufgrund dieser Entwicklungen haben sich neue Machtverhältnisse etabliert, weshalb andere Wege gesucht wurden, um der steigenden Skepsis entgegenzuwirken. Die Antwort darauf wurde im Content Marketing gefunden. Denn durch die hilfreichen Tipps und Informationen, welche mit dem Betreiben unterschiedlicher Blogs zu unternehmensnahen Themen geliefert werden, wird diese Skepsis eingeschränkt. Weiters wird dem Kunden auch ein gewisser Mehrwert zur Verfügung gestellt, wodurch im besten Fall das Interesse am Produkt und Unternehmen angekurbelt werden kann. Daraus entsteht im Laufe der Zeit eine Loyalität und dies schlägt sich im Unternehmenserfolg wieder. So reichen laut einer Harvard Business Studie bereits 5 Prozent treuer Kunden aus, um den Umsatz eines Unternehmens um 25 bis 95 Prozent zu steigern.

Reputation als Grundvoraussetzung für den Erfolg

Damit diese Punkte jedoch überhaupt erreicht werden können, ist es wichtig über die passende Reputation in der Gesellschaft zu verfügen. Dies bedeutet, dass ein Unternehmen ein hohes Ansehen genießt und als positiv von der Allgemeinheit wahrgenommen wird. Je höher diese Reputation ist, desto einfacher ist es sich gegen die Konkurrenz am Markt durchzusetzen und Kunden langfristig zu binden. Dafür wird von Unternehmen neben Pressemitteilungen, Sponsoring und öffentlichen Auftritten auch gerne die unternehmerische Gesellschaftsverantwortung, kurz CSR, genützt. Leisten Unternehmen einen freiwilligen Beitrag zu wirtschaftlichen, gesellschaftlichen oder ökologischen Problemen, so wird dies mit Wohlwollen aufgenommen und die Reputation kann gesteigert werden. Diese positiven Aktivitäten müssen jedoch auch richtig kommuniziert werden, um den optimalen Nutzen daraus ziehen zu können.

Wie hilft Content Marketing bei der Steigerung der Reputation?

Wie bei dem Kauf von Produkten so sind Konsumenten auch bei Maßnahmen im Bereich des CSR mittlerweile äußerst skeptisch geworden. Kunden wollen nicht aktiv zum Lesen von positiven Beiträgen eines Unternehmens gezwungen werden, sondern Sie wollen dies von sich heraus aus eigenem Antrieb machen. Aufgrund dieser Tatsache können Unternehmen die beiden Punkte des Content Marketing und CSR optimal miteinander verbinden. So entsteht zum Beispiel eine ganz andere Wahrnehmung einer freiwilligen gesellschaftlichen Maßnahme wenn diese in einem Blogbeitrag am Rande erwähnt wird und lediglich einen weiterführenden Link enthält. Oder wenn Umfragen und Tests zu einem Thema gemacht werden in dem das eigene Unternehmen von der Öffentlichkeit äußerst positiv wahrgenommen wird. Anhand dieser Vorgehensweise verlieren Kunden ihre Skepsis und sind bereit dem Unternehmen zu vertrauen. Dieses Vertrauen kann im Zuge des Content Marketing in sozialen Netzwerken genützt werden, um eine breite Öffentlichkeit damit zu erreichen wodurch die Reputation steigt. Dies ist auch besonders zu Krisenzeiten wichtig, da Unternehmen mit einem hohen Ansehen wirtschaftlich schwierige Zeiten wesentlich besser überstehen.

Sie sehen also, Content Marketing ist nicht nur eine Möglichkeit die Werbestrategie zu erweitern bzw. zu ergänzen, sondern es kann auch eingesetzt werden, um den Ruf und das Ansehen eines Unternehmens zu steigern. Dies kann besonders zu Zeiten sozialer Medien vielen Unternehmen einen Vorteil ermöglichen. Durch diesen Ansatz an der Wurzel des Marketings schaffen es Betriebe einen gesunden und loyalen Kundenstock zu generieren, welcher sich in Zukunft positiv auf den Unternehmenserfolg auswirken kann.

Beispiel eines Unternehmens für Content-Beratung:

Xortex

Vorstellung Gastautor

Mein Name ist Günther Wiesinger und neben meinem Job im Online-Marketing studiere ich Kommunikationswirtschaft mit dem Schwerpunkt Werbung. In meiner Freizeit verbringe ich auch viel Zeit mit dem Thema der Werbung und freue mich meine Eindrücke teilen zu können.

Weiterlesen...
1 2 3 4 5 14

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen