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5 Tipps für Ihren Weg in die Selbstständigkeit - Tipp 3 Team zusammenstellen

Newsletter Marketing: Die Königsdisziplin im E-Mail-Marketing

Schon das Wort „Selbstständigkeit“ klingt für viele Angestellte nach absoluter Freiheit, Selbstbestimmung, Urlaub oder gar arbeiten am Strand. Selbstständig werden und der eigene Chef sein, ist jedenfalls für einen Großteil aller Beschäftigten ein Traum - oft aber auch mit zahlreichen Risiken verbunden, die durch viele Gründer per se ausgeblendet werden. Denn auch, wenn die Geschäftsidee etwas taugt bedeutet dies nicht zwangsläufig Erfolg in der Selbstständigkeit. Zahlreiche Faktoren gilt es für Existenzgründer weiter zu beachten, sei es in Bezug auf die Ausarbeitung des Geschäftskonzepts, die Sicherstellung der Finanzierung oder die Festlegung des Rechtsrahmens. Auch die Absicherung gegen die größten persönlichen und betrieblichen Risiken gehört zu einem erfolgreichen Start.

Leider ist für viele Gründer die eigene Firmengründung ein Buch mit sieben Siegeln. „Dies ist grundsätzlich keine Katastrophe“, so die Experten von selbststaendigkeit.de. „Schließlich bringen viele Existenzgründer ganz andere Fähigkeiten mit, die für die Umsetzung des Gründungsvorhabens unerlässlich sind. Trotzdem sollte jeder Gründer für sich selber wissen, ob er die formalen Anforderungen einer Unternehmensgründung erfüllt oder nicht.“

Gehören auch Sie zu den Existenzgründern, die sich in diesem Bereich noch unsicher fühlen? Dann lesen Sie einfach unsere Artikelserie „5 Tipps für Ihren Weg in die Selbstständigkeit“. Wir haben Ihnen 5 Tipps zusammengestellt, die Sie unterstützen und in Richtung Erfolg navigieren werden. In unserem zweiten Tipp haben wir Ihnen gezeigt wie Sie bei der Marktanalyse vorgehen sollten. Heute erfahren Sie wie Sie Ihr Team zusammenstellen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen selbststaendigkeit.de.

 

Tipp 3: Team zusammenstellen

 

"Der Starke ist am mächtigsten allein." Gilt dieser Satz von Friedrich Schiller auch für die Firmengründung? Er setzt voraus, dass der Gründer bereits beim Start stark ist. Dies ist nicht die Regel. Auch deswegen nicht, weil unterschiedliche Anforderungen an einen Existenzgründer gestellt werden, die nicht immer nur durch eine Person abgedeckt werden können. Eine Teamgründung ist deshalb die bessere Variante als der Alleingang. Vier Augen sehen mehr als zwei, sechs sogar noch mehr. Viele Experten sind der Meinung, dass die beste Größe für ein Team die von drei oder fünf Personen ist. Die ungerade Zahl garantiert schnellere Entscheidungen. Wichtiger als die Anzahl ist, dass sich das Team gut versteht und blind vertraut, bevor sie das Unternehmen gründen.

Wesentliche Vorteile der Teamgründung

Unternehmerteams, die gut funktionieren, erzielen immer ein Gesamtergebnis! Und dieses Gesamtergebnis ist zumeist mehr als die bloße Aggregation von Einzelergebnissen. Denn bei einer Teamgründung steht auch das gemeinsame Ziel im Vordergrund. Jeder unterstützt und hilft dabei dem Anderen. Schließlich fühlen sich sämtliche Gründermitglieder für das Gesamtergebnis und dem gemeinsamen Erfolg verantwortlich. Dabei sollten persönliche Befindlichkeiten keine Rolle spielen dürfen. Und schon gar nicht die Positionierung eigener Arbeitsergebnisse oder des eigenen Egos. Die Gründungsmitglieder sollten von der gemeinsamen Vision angetrieben werden – und dies auch bei Rückschlägen oder in schwierigen Situationen.

Zu den wesentlichen Vorteilen einer Teamgründung gehören im Einzelnen:

  1. Im Zuge der Existenzgründung werden sich die einzelnen Gründungsmitglieder einem sehr hohen Arbeitsaufkommen stellen. Und wahrscheinlich wird die zeitliche Belastung auch in den ersten Jahren nach dem Startschuss noch sehr hoch sein. Hier wird es auf Arbeitsteilung ankommen! Davon wird jedes Teammitglied profitieren können.
  2. Die Aufgabenstellungen werden für die Gründer neu und komplex sein. Nur Unternehmerteams, die auch unterschiedliche und komplementäre Fähigkeiten mitbringen, werden sich auch diesen Herausforderungen gemeinsam stellen können.
  3. Die Gesamtverantwortung lastet in einem Unternehmerteam nicht nur auf den Schultern eines Einzelnen. Dies hat nicht nur psychologische Vorteile, sondern auch Vorteile in Bezug auf die Vertretungsregelung. So reduziert sich in der Regel das Risiko der Handlungsunfähigkeit von Startups mit mehreren Gründungsmitgliedern. Zumal kann eine schlechte Erreichbarkeit die Außenwirkung des Unternehmens negativ beeinflussen. Sobald Kunden und Lieferanten den Eindruck erhalten, man würde unprofessionell arbeiten, könnten diese zur Konkurrenz abwandern.
  4. Auch die haftungsseitige Absicherung ist ein wesentlicher Vorteil: So wird bei Teamgründungen das unternehmerische Risiko aufgeteilt. Gründet man dagegen als Einzelunternehmer, so steht man auch alleine in der Haftung – im schlimmsten Fall vollständig mit dem Privatvermögen. Man sollte sich daher grundsätzlich fragen, welche Rechtsform am ehesten zum persönlichen Gründungsvorhaben passt. Neben haftungsrechtlichen Auswirkungen sind organisatorische, steuerliche sowie arbeitsrechtliche Aspekte zu berücksichtigen.
  5. Bei keiner Firmengründung werden Sie um Kurskorrekturen oder Richtungswechsel herumkommen. Der Vorteil im Team: Man erkennt sie schneller. So verhindert man, sich zu verrennen. Und durch einen kontinuierlichen Wissenstransfer können folgenschwere Fehleinschätzungen minimiert werden.
  6. In einer Teamgründung profitiert jedes Teammitglied vom persönlichen Netzwerk der privaten und beruflichen Kontakte der anderen Gründungsmitglieder.

Sie werden jetzt einschätzen können, worauf Sie zu achten haben, wenn Sie Ihr Unternehmerteam zusammenstellen. Freuen Sie sich heute schon auf unseren 4. Tipp „Standort bestimmen“.

Über den Autor:

2015_11_19 Roul Radeke Pressefoto Panorama

Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer der Onlineplattform selbststaendigkeit.de. Auf selbststaendigkeit.de finden Existenzgründer und Unternehmer News aus der Gründer- und Unternehmerszene, Know-How für die Unternehmensgründung und -führung, Beratung für Startups und Selbstständige sowie viele kostenlose Services und Tools. Hier geht es zur Homepage: www.selbststaendigkeit.de.

 

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5 Tipps für Ihren Weg in die Selbstständigkeit - Tipp 2 Markt analysieren

5 Tipps für Ihren Weg in die Selbstständigkeit - Tipp 2 Markt analysieren

Leider ist für viele Gründer die eigene Firmengründung ein Buch mit sieben Siegeln. „Dies ist grundsätzlich keine Katastrophe“, so die Experten von selbststaendigkeit.de. „Schließlich bringen viele Existenzgründer ganz andere Fähigkeiten mit, die für die Umsetzung des Gründungsvorhabens unerlässlich sind. Trotzdem sollte jeder Gründer für sich selber wissen, ob er die formalen Anforderungen einer Unternehmensgründung erfüllt oder nicht.“

Gehören auch Sie zu den Existenzgründern, die sich in diesem Bereich noch unsicher fühlen? Dann lesen Sie einfach unsere Artikelserie „5 Tipps für Ihren Weg in die Selbstständigkeit“. Wir haben Ihnen 5 Tipps zusammengestellt, die Sie unterstützen und in Richtung Erfolg navigieren werden. In unserem ersten Tipp haben wir Ihnen dazu geraten einen Businessplan aufzustellen. Erfahren Sie heute in unserem 2. Tipp wie Sie Ihren Markt analysieren. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen selbststaendigkeit.de.

 

Tipp 2: Markt analysieren

 

Am Anfang der Unternehmensgründung ist die Marktanalyse die wichtigste Aufgabe. Sie ist letztlich Bestandteil des Businessplans. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Marktanalyse gehen wir an dieser Stelle gesondert auf sie ein.

Wenn das geplante Produkt oder die geplante Dienstleistung keine oder zu wenig Käufer oder Kunden finden, ist das Geschäftsmodell bereits gestorben. Innovative oder kreative Ideen leiden häufig am fehlenden Markt. Letztlich werden nur solche Kunden Angebote nachfragen und Produkte kaufen, die der Überzeugung sind, dass das Produkt einen höheren Nutzen erbringt als ein Konkurrenzprodukt oder der Verzicht auf einen Kauf.

Eine Marktanalyse muss daher Aussagen zu den folgenden Fragen beinhalten:

  • Wie groß ist der Markt und wie hoch ist sein Wachstumspotential?
  • Was zeichnet die Wettbewerber aus?

Um entsprechende Aussagen treffen zu können, sollte daher zuerst das Marktvolumen untersucht werde. Dieses sollte in Bezug auf die Anzahl an Kunden, die Anzahl an Mengeneinheiten und den Gesamtumsatz in Euro beziffert werden.

Bei dieser Untersuchung werden Sie als Existenzgründer zwischen einem bestehenden Markt und einem neuen Markt unterscheiden müssen. Zu bestehenden Märkten finden Startups zahlreiche Informationen in Fachzeitschriften und im Internet.

Schwieriger ist die Identifizierung des Marktvolumens, wenn das Produkt oder die Dienstleistung etwas völlig Neues darstellt. In diesem Fall sind realistische Annahmen zu treffen.

In einem weiteren Schritt gilt es, die Konkurrenzsituation zu untersuchen. Ziel ist es hier herauszufinden, welche die wichtigsten Anbieter auf dem Markt sind und welchen Marktanteil diese haben. Existenzgründer sollten die Stärken und Schwächen der Konkurrenz analysieren und untersuchen, wie Mitbewerber vorgehen und arbeiten.

Fragen Sie sich als Startup auch, welche aktuellen Umwelttrends – zum Beispiel der demografische Wandel oder die Digitalisierung – sich auf Ihren Markt auswirken.

Zum Abschluss der Marketinganalyse empfiehlt sich eine sogenannte SWOT-Analyse. SWOT steht für „S = Strenghts beziehungsweise Stärken“, „W = Weaknesses beziehungsweise Schwächen“, „O = Opportunities beziehungsweise Chancen“, „T = Threats beziehungsweise Risiken“. Die SWOT-Analyse ist ein Instrument des strategischen Managements und zeigt Ihnen auf, wo in Ihrem Unternehmen die internen Stärken und Schwächen liegen und auf welche Weise Sie angesichts der externen Chancen und Risiken daraus eine erfolgreiche Unternehmensstrategie entwickeln können. Lesen Sie mehr zu diesem Thema auf selbststaendigkeit.de.

Wir hoffen Ihnen mit unserem Tipp Nr. 2 geholfen zu haben. Freuen Sie sich heute schon auf unseren 3. Tipp: Team zusammenstellen.

Über den Autor:

2015_11_19 Roul Radeke Pressefoto Panorama

Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer der Onlineplattform selbststaendigkeit.de. Auf selbststaendigkeit.de finden Existenzgründer und Unternehmer News aus der Gründer- und Unternehmerszene, Know-How für die Unternehmensgründung und -führung, Beratung für Startups und Selbstständige sowie viele kostenlose Services und Tools. Hier geht es zur Homepage: www.selbststaendigkeit.de.

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5 Tipps für Ihren Weg in die Selbstständigkeit - Tipp 1 Businessplan aufstellen

Wie es mit der Adressgewinnung im Online Marketing besser funktioniert

Schon das Wort „Selbstständigkeit“ klingt für viele Angestellte nach absoluter Freiheit, Selbstbestimmung, Urlaub oder gar arbeiten am Strand. Selbstständig werden und der eigene Chef sein, ist jedenfalls für einen Großteil aller Beschäftigten ein Traum - oft aber auch mit zahlreichen Risiken verbunden, die durch viele Gründer per se ausgeblendet werden. Denn auch, wenn die Geschäftsidee etwas taugt bedeutet dies nicht zwangsläufig Erfolg in der Selbstständigkeit. Zahlreiche Faktoren gilt es für Existenzgründer weiter zu beachten, sei es in Bezug auf die Ausarbeitung des Geschäftskonzepts, die Sicherstellung der Finanzierung oder die Festlegung des Rechtsrahmens. Auch die Absicherung gegen die größten persönlichen und betrieblichen Risiken gehört zu einem erfolgreichen Start.

Leider ist für viele Gründer die eigene Firmengründung ein Buch mit sieben Siegeln. „Dies ist grundsätzlich keine Katastrophe“, so die Experten von selbststaendigkeit.de. „Schließlich bringen viele Existenzgründer ganz andere Fähigkeiten mit, die für die Umsetzung des Gründungsvorhabens unerlässlich sind. Trotzdem sollte jeder Gründer für sich selber wissen, ob er die formalen Anforderungen einer Unternehmensgründung erfüllt oder nicht.“

Gehören auch Sie zu den Existenzgründern, die sich in diesem Bereich noch unsicher fühlen? Dann lesen Sie einfach unsere Artikelserie „5 Tipps für Ihren Weg in die Selbstständigkeit“. Wir haben Ihnen 5 Tipps zusammengestellt, die Sie unterstützen und in Richtung Erfolg navigieren werden. Unser erster Tipp: Stellen Sie einen Businessplan auf. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen selbststaendigkeit.de.

 

Tipp 1: Businessplan aufstellen

 

Der Businessplan ersetzt zwar nicht die Existenzgründung, aber er ist ein Werkzeug, damit Gründer und Startups ihr Ziel erreichen. Skeptiker meinen, dass der Geschäftsplan überschätzt wird. Kritiker halten ihn sogar für entbehrlich, weil er nur zur Vorlage bei Banken diene. In Wahrheit sollten Existenzgründer einen Plan erstellen, um sich selbst über ihr Vorhaben, das ihr bisheriges Leben grundlegend verändern wird, Klarheit zu verschaffen. Aus der Sicht von selbststaendigkeit.de gehört der Businessplan daher zum Pflichtprogramm eines jeden Existenzgründers – 10 Gründe sprechen laut der Onlineplattform für den Businessplan:

Grund 1: Scheitern vermeiden

Über die Hälfte der Neugründungen scheitert an sieben gravierenden Fehlern.

  1. Unzureichende Branchenkenntnisse: Der Gründer hat nur unzureichende Kenntnisse über die Branche, in der er tätig wird.
  2. Nicht eindeutiger Nutzen: Der Nutzen der angebotenen Produkte für die künftigen Kunden wird nicht in erforderlichem Maß ermittelt.
  3. Nicht ausreichende Geldmittel: Es fehlt an der ausreichenden Finanzierung, auch des privaten Bedarfs.
  4. Fehlerhafte Verkaufspreise: Die Angebote werden unzulänglich kalkuliert.
  5. Kein Spezialisten-Wissen: Detailkenntnisse für das geplante Geschäft sind kaum vorhanden.
  6. Keine kaufmännischen Fähigkeiten: Kaufmännisches Know-how fehlt in erschreckendem Maße.
  7. Nicht definierte Ziele: Überhaupt sind die Ziele der Existenzgründung schwer erkennbar.

 

Bereits der Blick in ein Businessplan Muster hätte den Gründern geholfen, diese Mängel abzustellen beziehungsweise teilweise zu beheben. Vor allem hätte er sie gelehrt, dass sie in erster Linie für sich die Businessplanung erstellen sollten. Ein Grundkonzept hätte Chancen und Risiken aufgedeckt. Es ist daher dringend zu empfehlen das Rad nicht neu zu erfinden und auf ein Businessplan Muster aufzubauen.

Grund 2: Orientierung erhalten

Existenzgründer bedürfen der Orientierung. Sie sind am Anfang ihres Vorhabens emotional von ihrer Geschäftsidee vollständig in Beschlag genommen. Sie entfernen sich von der Realität. So wichtig diese Einstellung zu Beginn der Gründung ist, so sehr bedarf sie der Korrektur durch Strukturierung der Gedanken und der Konfrontierung mit der Machbarkeit. Einen Businessplan erstellen hilft den Gründern nicht nur, den Weg in die Wirklichkeit zu finden; sondern sie hält dazu an, die Vollständigkeit ihrer Kenntnisse zu ermitteln, Probleme frühzeitig zu erkennen und nach Auswegen zu suchen. Wenn Gründer sich entscheiden und ihren Businessplan schreiben, stecken sie den Rahmen ab, in den die Geschäftsidee einzufügen ist.

Grund 3: Geschäftsidee entwickeln

Ist die Geschäftsidee geboren und hat Gestalt angenommen, gehört die Aussage: "Aller Anfang ist schwer" bereits der Vergangenheit an. Jetzt heißt es: "Aller Anfang ist leicht. Je weiter man kommt, desto schwieriger wird es". Aus dem Gedanken Wirklichkeit werden zu lassen, heißt, sich um die Umsetzung zu bemühen.

Beschreiben Sie daher Ihre Geschäftsidee. Gehen Sie dabei ausführlich auf die einzelnen Merkmale Ihrer Produkte oder Dienstleistungen ein und stellen Sie heraus, warum Ihr Produkt durch die genannten Merkmale besonders ist. Fragen Sie sich: Was ist das Besondere an Ihrer Geschäftsidee und weshalb wird sich gerade Ihr Produkt am Markt durchsetzen? Was bringt es Ihren Kunden, wenn sie Ihr Produkt kaufen? Worin liegt also der eigentliche Nutzen? Stellen Sie die USP – die Unique Selling Proposition – Ihres Gründungsvorhabens beziehungsweise Ihres Produktes heraus! Weitere Details dazu lesen Sie auch auf selbststaendigkeit.de.

Bei der Beschreibung Ihres Gründungsvorhabens sollten Sie deutlich beschreiben, welches Problem Ihre GeschäftsIdee mit welchem Angebot löst. Beschreiben Sie dabei unbedingt das Problem und die Lösung. Gegen Sie dabei auch darauf ein, wie die beschriebene Lösung den Kunden einen unverwechselbaren Nutzen liefert. Füllen Sie diesen Nutzen mit Leben, indem Sie ihn in Form von Umsatz und Ergebnis quantifizieren. Wichtig dabei: Bleiben Sie selbstkritisch. Konsultieren Sie deswegen auch Experten, Kapitalgeber, Freunde oder Familie. Dadurch erhalten Sie rechtzeitig Feedback und erfahren wie Ihre Idee bei anderen ankommt.

Grund 4: Kunden finden

"Der Kunde ist König, er kann sogar den Chef entlassen." Diese Weisheit wird von Existenzgründern oft in ihrer Tragweite unterschätzt. Dass der Kunde König ist, wird beizeiten gelernt. Aber die Folgen werden geflissentlich übersehen. Er kann das Geschäft zum Erliegen bringen, wenn er unzufrieden ist oder gar nicht erst kommt. Existenzgründer definieren gern einen zu großen Markt. Um dies zu vermeiden sollten Sie bei der Erstellung des Marketingplans – genauer gesagt im Zuge der Marketinganalyse – Antworten auf folgende Fragestellungen finden:

  1. Wie groß ist der Markt und wie hoch ist sein Wachstumspotential?
  2. Was zeichnet die Wettbewerber aus (Siehe Grund 5)

Um entsprechende Aussagen treffen zu können, müssen Sie zuerst das Marktvolumen untersuchen. Das Marktvolumen sollte in Bezug auf die Anzahl an Kunden, die Anzahl an Mengeneinheiten und den Gesamtumsatz in Euro beziffert werden.

Grund 5: Marktbegleiter analysieren

"Marktbegleiter" heißt die neue höfliche, aber untertreibende Beschreibung für denjenigen, den man sonst Wettbewerber nennt oder früher als Konkurrenz bezeichnet hat. Die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. Deshalb müssen Existenzgründer Wettbewerbsanalyse und Marktbeobachtung betreiben. Sonst sind sie schnell wieder ausgemustert; denn die mit Argus-Augen wachsame Konkurrenz hat kein Interesse daran, dass Neulinge ihr ins Gehege kommen oder nicht bemerkte Nischen besetzen.

Grund 6: Kapitalbedarf aufstellen

Die Finanzplanung ist das Herzstück der Businessplanung. Sie ist schwierig, weil eine Fülle an Details zu berücksichtigen ist. Leicht werden Flüchtigkeitsfehler gemacht. Eine Kapitalunterdeckung wird geplant. Gründer neigen dazu, den Finanzbedarf zu unterschätzen. Sie berücksichtigen sogenannte "Durststrecken" nicht, gehen vielmehr davon aus, dass die Geschäfte auf Zuwachs programmiert sind. "Liquidität geht vor Rentabilität.", ist ihnen als Grundsatz leider noch unbekannt.

Grund 7: Geschäftsmodell dokumentieren

Der Geschäftsplan ist eine Ausarbeitung des Geschäftsmodells, das zunächst dem Existenzgründer Klarheit verschaffen soll. Er hält dessen Gedanken zu den Märkten, dem Wettbewerb, der Besonderheit seines Produktes und dem Finanzierungsbedarf fest. Nur die Schriftlichkeit garantiert die geforderte Intensität des Überlegens. Es genügt also nicht, dass der Existenzgründer seine Idee im Kopf mit sich umherträgt. Er muss sie formulieren und durch einen Geschäftsplan festhalten. Dieses Dokument kann er Geldgebern, Behörden oder anderen Interessierten vorlegen, damit sie sein Vorhaben beurteilen und Schlüsse daraus ziehen können. Je detaillierter und überzeugender der Plan ausgearbeitet ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit des späteren Geschäftserfolges. Investoren sind leichter für eine Beteiligung zu gewinnen.

Grund 8: Businessplan schreiben UND fortschreiben

Die Aufstellung des Geschäftsplans darf kein Einmalakt des Existenzgründers bleiben. Daher können Sie nicht nur einmal den Businessplan schreiben und anschließend in die Schublade legen. Denn dem Businessplan kann der Existenzgründer entnehmen, welche Maßnahmen auch fortzuführen und weiterzuentwickeln sind. So hat er qualitative und quantitative Ziele des Marketings aufzuschreiben, die er in festgelegten Zeiträumen erreichen will. Die Darstellung der schrittweisen Erweiterung des Kundenkreises gehört zu den wichtigsten Aufgaben, weil sie die Entwicklung des Unternehmens skizziert. Umfassend im Plan beschrieben, ist sie die Grundlage der Unternehmensentwicklung für die nahe Zukunft. Der Existenzgründer hat eine Basis für seine Planungen und braucht sich nicht ständig kurzfristige Ziele zu setzen.

Grund 9: Controlling einführen

Wird der Geschäftsplan mit den Ist-Zahlen verglichen, ist eine gute Grundlage für das effiziente Controlling der Entwicklung des Unternehmens vorhanden. Kurze Abstände wie etwa der Wochenrhythmus gewährleisten ein kontinuierliches Bild über die Geschäftsaktivitäten. Existenzgründer haben in der Anfangszeit Schwierigkeiten, ihre ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Das Controlling deckt die Fehlentwicklungen rechtzeitig auf. Die Ursachen können beseitigt werden.

Grund 10: Erfolg stabilisieren

Der Geschäftsplan sichert den Erfolg. Er ist ein internes Werkzeug für die Steuerung einer Existenzgründung. Extern wird er bei Behörden und Investoren vorgelegt. Er dient damit der Kommunikation. Existenzgründer, die eine Businessplanung erstellen, vermeiden die sieben häufigsten Fehler, die Unternehmen zum Scheitern bringen. Da der Plan Prognosen über den Geschäftsverlauf abgibt, bleibt Raum für Spekulationen. Dieser ist aber im Vergleich dazu gering, dass überhaupt keine Vorschau versucht wird. Unternehmen, die mit einem Geschäftsplan gestartet sind und ihn fortgeschrieben haben, sind erfolgreicher als solche ohne Planung und Kontrolle.

Die 10 erläuterten Gründe sprechen für die Aufstellung einer Businessplanung. Existenzgründer, die ihren persönlichen Businessplan erstellen und weiterentwickeln, sind nicht nur erfolgreicher; sie sind in der Lage, rechtzeitig gegenzusteuern, wenn die Geschäfte nicht den erwarteten Verlauf nehmen.

Wir hoffen Ihnen mit unserem 1. Tipp geholfen zu haben. Freuen Sie sich heute schon auf unseren 2. Tipp: Ihren Markt analysieren.

 

Über den Autor:

2015_11_19 Roul Radeke Pressefoto Panorama

Roul Radeke ist Gründer und Geschäftsführer der Onlineplattform selbststaendigkeit.de. Auf selbststaendigkeit.de finden Existenzgründer und Unternehmer News aus der Gründer- und Unternehmerszene, Know-How für die Unternehmensgründung und -führung, Beratung für Startups und Selbstständige sowie viele kostenlose Services und Tools. Hier geht es zur Homepage: www.selbststaendigkeit.de.

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Überstunden: Zwei Drittel der Deutschen arbeiten länger als vereinbart

Wie die Webseite „gehalt.de“ herausgefunden hat, arbeiten zwei Drittel der Berufstätigen in Deutschland länger als vereinbart. Nur rund ein Viertel davon erhält für die geleistete Mehrarbeit eine Entschädigung.

Laut der „Gehaltsdatenbank“ von der Website „gehalt.de“ arbeiten 64 Prozent der Berufstätigen länger als vereinbart. Nur jeder Vierte wird von seinem Unternehmen dafür entschädigt. Ähnliches gibt auch „Eurofound“ wieder. In einer Studie zum Thema Überstunden fand die EU-Agentur raus, dass ein Arbeitnehmer durchschnittlich 2 Stunden und 36 Minuten pro Woche länger arbeitet. Während im Mittel lediglich 37,7 Stunden vertraglich vereinbart sind, arbeiten deutsche Arbeitnehmer regelmäßig 40,3 Stunden in der Woche. Nirgendwo anders leisten Arbeitnehmer so viele Überstunden wie in Deutschland.

Anzahl der maximalen Überstunden ist gesetzlich geregelt

Grundsätzlich scheint der Arbeitnehmer es leicht zu haben, sollte sein Chef ihm Überstunden aufschwatzen wollen. Denn wenn sich die beiden Parteien nicht auf eine individuelle Überstunden-Regelung geeinigt haben, dann kann der Arbeitnehmer die Mehrarbeit einfach ablehnen. Doch leichter gesagt als getan. Denn welcher Arbeitnehmer möchte sich bei seinem Chef unbeliebt machen, in dem er Überstunden ablehnt? Wohl niemand. Eigentlich müsste der Arbeitnehmer dem Unternehmen lediglich in Notfällen unter die Schulter greifen und länger als vereinbart arbeiten. Das regelt die Treuepflicht des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitgeber (§ 14 Abs. 1 Arbeitszeitgesetz). Die Treuepflicht kommt zum Beispiel zum Einsatz, wenn das Unternehmen einen Maschinenausfall zu beklagen hat. Nicht zum Tragen kommt es, wenn der Arbeitgeber plötzlich große Aufträge bekommt, mehrere Arbeitskräfte ausfallen oder ein Streik im Gange ist.

Dabei grenzt das Gesetz die Möglichkeit der Ansammlung von Überstunden grundsätzlich ein. Denn mehr als 10 Stunden pro Tag darf ein Mitarbeiter nicht arbeiten. Auf einen Zeitraum von einem halben Jahr sind pro Woche lediglich 48 Arbeitsstunden erlaubt. Auch macht der Gesetzgeber Angaben zu aufeinanderfolgenden Schichten: Zwischen dem Arbeitsende und dem –beginn müssen mindestens elf Stunden liegen.

Fluch und Segen: 2015 eingeführte Dokumentationspflicht

Seitdem der Mindestlohn am 1.1.2015 eingeführt wurde, hat auch die Dokumentationspflicht bestand. Arbeitgeber sind seitdem nicht nur dazu verpflichtet, ihren Mitarbeitern mindestens 8,50 Euro pro Stunde zu zahlen. Auch muss der Arbeitgeber nun in vielen Branchen die Arbeitszeit seiner Mitarbeiter erfassen und dokumentieren. Welche Branchen das sind, verrät eine PDF-Datei des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Wer sich nicht an die Zeiterfassung oder die Dokumentationspflicht hält, dem droht eine Strafe von bis zu 30.000 Euro. Der Arbeitgeber muss über die reine Arbeitszeit hinaus auch Überstunden, Fehlzeiten und Pausenzeiten dokumentieren und die Unterlagen zwei Jahre lang aufbewahren. Die Art und Weise der Dokumentation wurde nicht festgelegt. Theoretisch könnte das Unternehmen also auch auf Stift und Papier zurückgreifen:

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Gerichtsurteile zeigen, wie wichtig Vereinbarungen sind

Zwar hat der Gesetzgeber lediglich den Arbeitgeber dazu verpflichtet, die Arbeitszeiten zu erfassen. Doch zeigen einige gerichtliche Entscheidungen, dass es auch als Arbeitnehmer von Vorteil sein kann, diese zu dokumentieren.

Am 16. Mai 2012 wurde der Fall mit dem Aktenzeichen 5 AZR 331/11 verhandelt. Ein Kaufmann vereinbarte mit seinem Arbeitgeber, monatlich bis zu 20 Überstunden zu leisten. Dennoch beschwerte er sich vor Gericht darüber, dass er für die geleisteten Überstunden keine Entschädigung bekam. Das Gericht entschied: Da die Vereinbarung bestand, gibt es keinen Anspruch auf eine Entschädigung.

Das Aktenzeichen 5 AZR 765/10 vom 22. Februar 2012 zeigt eine etwas andere Auslegung des Gerichts. Ein Lagerarbeiter mit einem Brutto-Lohn von 1.800 Euro monatlich verlangte nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses die Vergütung seiner rund 1.000 Überstunden. Es bestand sogar eine Vereinbarung zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer, die regelte, dass der Arbeitnehmer je nach Notwendigkeit Überstunden zu leisten hat – und zwar ohne Entschädigung. Doch die Vereinbarung stufte das Gericht als nicht klar und verständlich ein. Der Mitarbeiter bekam Recht.

Tatsächlich spielen vor Gericht auch das Gehalt und die Branchenüblichkeit eine große Rolle. Fällt das Gehalt relativ zur Branche gesehen recht hoch aus, argumentiert das Gericht, dass eine zusätzliche Vergütung von Überstunden nicht stattfinden muss.

Über den Autor

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Moritz Hofmann

Moritz Hofmann studierte Informatik und Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Universität Dortmund und ist Geschäftsführer der clickbits GmbH in Unna. Das Unternehmen vertreibt seit 2009 die webbasierte Zeiterfassungssoftware clockodo. Damit können Arbeitszeiten unkompliziert und zuverlässig online erfasst werden.

 

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Gastbeiträge

Die Wichtigkeit von Content Marketing für die Reputation von Unternehmen

Allgemeines zu Content Marketing

Content Marketing war bis vor kurzem wohl nur einer kleinen Öffentlichkeit bekannt. Dies hat sich mit dem regelrechten Hype in den letzten Jahren jedoch drastisch geändert und heutzutage ist Content Marketing eine feste Marketing-Strategie zahlreicher Unternehmen.

Die Kernbotschaft dieser Strategie ist es durch hilfreiche Tipps, Ratschläge oder interessante Inhalte Vertrauen zur Zielgruppe aufzubauen um dadurch die Kundenbindung zu stärken. Damit wird in der Regel die klassische Werbung von Unternehmen um eine Facette erweitert.

Kunden verlieren das Vertrauen in die Werbung

Dabei stellt sich jedoch die Frage warum Unternehmen gerade in den letzten Jahren auf den Zug des Content Marketing aufgesprungen sind? Dies liegt vor allem daran, dass der Großteil der Konsumenten das Vertrauen in klassische Werbemittel verliert und die Glaubwürdigkeit einzelner Marketing-Kampagnen anzweifelt. So haben laut einer europaweiten Studie von statista.com aus dem Jahr 2014 lediglich 46 Prozent der Befragten ausreichend Vertrauen in Zeitungswerbung und Fernsehwerbung, 44 Prozent in Radiowerbung und nur 27 Prozent in Online-Banner-Werbung. Doch woher stammen diese Abnahme an Glaubwürdigkeit und der Anstieg an Skepsis Unternehmen gegenüber?

Hierfür müssen wir uns etwas näher mit der Kehrseite der Medaille des Internet 2.0 beschäftigen. Denn obwohl dadurch viele neue Möglichkeiten für Unternehmen entstanden sind um Produkte anzupreisen, so haben auf der anderen Seite auch Konsumenten stark an Macht gewonnen. Durch Plattformen wie zum Beispiel eBay werden Verbraucher mehr in den Distributionsprozess involviert, durch Rezensionen werden Bewertungen von fremden Menschen zu einem neuen Bezugspunkt welche über die mögliche Qualität und infolge dessen auch über den Kauf eines Produktes entscheiden können. Weiters haben es soziale Netzwerke wie Facebook und Co. vereinfacht eine große Gruppe von Menschen zu erreichen, um sich über mögliche Mängel oder Missstände bei Unternehmen auszutauschen. Diese Nachrede kann in manchen Fällen sogar zur Rufschädigung und infolgedessen auch zu Absatzeinbußen führen, weshalb Betriebe heutzutage besonders gefordert sind die eigene Reputation durch die richtigen Maßnahmen aufrecht zu halten.

Aufgrund dieser Entwicklungen haben sich neue Machtverhältnisse etabliert, weshalb andere Wege gesucht wurden, um der steigenden Skepsis entgegenzuwirken. Die Antwort darauf wurde im Content Marketing gefunden. Denn durch die hilfreichen Tipps und Informationen, welche mit dem Betreiben unterschiedlicher Blogs zu unternehmensnahen Themen geliefert werden, wird diese Skepsis eingeschränkt. Weiters wird dem Kunden auch ein gewisser Mehrwert zur Verfügung gestellt, wodurch im besten Fall das Interesse am Produkt und Unternehmen angekurbelt werden kann. Daraus entsteht im Laufe der Zeit eine Loyalität und dies schlägt sich im Unternehmenserfolg wieder. So reichen laut einer Harvard Business Studie bereits 5 Prozent treuer Kunden aus, um den Umsatz eines Unternehmens um 25 bis 95 Prozent zu steigern.

Reputation als Grundvoraussetzung für den Erfolg

Damit diese Punkte jedoch überhaupt erreicht werden können, ist es wichtig über die passende Reputation in der Gesellschaft zu verfügen. Dies bedeutet, dass ein Unternehmen ein hohes Ansehen genießt und als positiv von der Allgemeinheit wahrgenommen wird. Je höher diese Reputation ist, desto einfacher ist es sich gegen die Konkurrenz am Markt durchzusetzen und Kunden langfristig zu binden. Dafür wird von Unternehmen neben Pressemitteilungen, Sponsoring und öffentlichen Auftritten auch gerne die unternehmerische Gesellschaftsverantwortung, kurz CSR, genützt. Leisten Unternehmen einen freiwilligen Beitrag zu wirtschaftlichen, gesellschaftlichen oder ökologischen Problemen, so wird dies mit Wohlwollen aufgenommen und die Reputation kann gesteigert werden. Diese positiven Aktivitäten müssen jedoch auch richtig kommuniziert werden, um den optimalen Nutzen daraus ziehen zu können.

Wie hilft Content Marketing bei der Steigerung der Reputation?

Wie bei dem Kauf von Produkten so sind Konsumenten auch bei Maßnahmen im Bereich des CSR mittlerweile äußerst skeptisch geworden. Kunden wollen nicht aktiv zum Lesen von positiven Beiträgen eines Unternehmens gezwungen werden, sondern Sie wollen dies von sich heraus aus eigenem Antrieb machen. Aufgrund dieser Tatsache können Unternehmen die beiden Punkte des Content Marketing und CSR optimal miteinander verbinden. So entsteht zum Beispiel eine ganz andere Wahrnehmung einer freiwilligen gesellschaftlichen Maßnahme wenn diese in einem Blogbeitrag am Rande erwähnt wird und lediglich einen weiterführenden Link enthält. Oder wenn Umfragen und Tests zu einem Thema gemacht werden in dem das eigene Unternehmen von der Öffentlichkeit äußerst positiv wahrgenommen wird. Anhand dieser Vorgehensweise verlieren Kunden ihre Skepsis und sind bereit dem Unternehmen zu vertrauen. Dieses Vertrauen kann im Zuge des Content Marketing in sozialen Netzwerken genützt werden, um eine breite Öffentlichkeit damit zu erreichen wodurch die Reputation steigt. Dies ist auch besonders zu Krisenzeiten wichtig, da Unternehmen mit einem hohen Ansehen wirtschaftlich schwierige Zeiten wesentlich besser überstehen.

Sie sehen also, Content Marketing ist nicht nur eine Möglichkeit die Werbestrategie zu erweitern bzw. zu ergänzen, sondern es kann auch eingesetzt werden, um den Ruf und das Ansehen eines Unternehmens zu steigern. Dies kann besonders zu Zeiten sozialer Medien vielen Unternehmen einen Vorteil ermöglichen. Durch diesen Ansatz an der Wurzel des Marketings schaffen es Betriebe einen gesunden und loyalen Kundenstock zu generieren, welcher sich in Zukunft positiv auf den Unternehmenserfolg auswirken kann.

Beispiel eines Unternehmens für Content-Beratung:

Xortex

Vorstellung Gastautor

Mein Name ist Günther Wiesinger und neben meinem Job im Online-Marketing studiere ich Kommunikationswirtschaft mit dem Schwerpunkt Werbung. In meiner Freizeit verbringe ich auch viel Zeit mit dem Thema der Werbung und freue mich meine Eindrücke teilen zu können.

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DynaAds

Ohne sie gäb´s für Sie kaum Spielraum. Wie diese steile These zustande kommt, klärt sich gleich. Profis nutzen sie dosiert - DynaAds.

Egal ob man noch so spritzig formuliert oder der Witz alá Barth angesetzt hat, es wirkt, solange Infos und Schmunzeln drinstecken. Erfolg ist, wenn der Leser/Seher kommt und shoppt.

Hauptsache sie ist mit von der Partie die Sympathie oder kaufen Sie den Kram etwa vom Griesgram?
Nu(h)r direkt und wie üblich mit Fakten gespickt wirkt, denn die Aufmerksamkeitsspanne ist die Währung unserer Zeit.

Wer oder was versteckt sich nun dahinter?
Erstklassige Berichte, nützliche Infos zu ergänzenden Spezialthemen, zu Tools, Messen oder Experten sind des Journalisten Kunst.

Seriös und konsequent intelligent mit jährlichem update auf Wunsch. Gerade in Zeiten, in denen Halbwertzeiten von Aussagen nur halben Wert haben,zählt ein stabiler Anker doppelt.

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Spielräume entstehen erst durch die Pressefreiheit.

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Eine besinnliche Zeit + ein erfolgreiches Jahr 2016
Ihre Hamburger Jungs von DynaAds

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Crystal Stars bringt einzigartiges, handgezeichnetes und wunderschönes Energie Design in die Welt

Wir sind ein Familienunternehmen, das für Sie einzigartige und bedeutungsvolle Energie Kristall Produkte erarbeitet. „Energie“ ist eines der Schlagworte unserer Zeit. Unsere Zivilisation beruht auf Energie, und zwar sowohl in wirtschaftlicher als auch in persönlicher Hinsicht. Der Mensch braucht Energie zum Leben, für Atmung, Herzschlag, Bewegung, Verdauung und Wachstum. Positive Energie fängt im Kopf an. Stress ist heute für viele Menschen ein ständiger Begleiter. Umso wichtiger sind Kraftquellen, durch die die Menschen positive Energie tanken und ihre Herzen gegen Stress wappnen können. Unsere Energie Produkte machen gute Laune, damit Sie sich gut fühlen. Energie folgt den Gedanken und wir bringen mit unserer Idee mehr Freude und Glück in die Welt!

Unsere Philosophie basiert auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen und Veröffentlichungen des japanischen Wasserforschers Dr. Masaru Emoto, dass Wasserkristalle nicht nur gute und schlechte Informationen, Musik und Worte, sondern auch Gefühle und Bewusstsein speichern. Man kann Wasser mit guten Worten besprechen und dadurch verändert sich seine Struktur. Mit seiner Erfindung der Wasserkristall-Fotografie gelang es Dr. Masaru Emoto nachzuweisen: Wasser nimmt Informationen verschiedenster Art auf. Selbst Gedanken übertragen sich auf das Wasser und verändern die Struktur des Wassers.

Die Entdeckung von Dr. Masaru Emoto hat uns inspiriert und begeistert. Dadurch sind wir auf die Idee gekommen, Kristalle auf künstlerische und wirkungsvolle Weise als neues Design zu erschaffen.

Eines Tages kam unsere Designerin Julia heim und erzählte ihrer kleinen Schwester Chiara, dass man Wasser mit guten Worten besprechen kann und sich dadurch die Struktur des Wassers verändert. Sie nahm ein Glas Wasser in beide Hände, hielt es vor ihr Herz und sagte zu Chiara, dass sie zu dem Wasser jetzt Danke oder Liebe sagen kann. Dadurch bilden sich im Wasser wunderschöne Kristalle, die man zwar nicht sehen kann, aber das Wasser verändert sich durch die positiven Botschaften. Wenn wir es dann trinken, tut es unserem Körper richtig gut. Chiara fragte Julia, ob sie ihr einen Kristall  zeichnen könne und so malte Julia ihrer kleinen Schwester auf die Schnelle einen Kristall auf ein Blatt Papier.

Das war der URSPRUNGSKRISTALL, der wenige Tage später den Stein ins Rollen brachte.

Julia zeichnete nach und nach wunderschöne und kraftvolle Kristalle und dazu die positiven Wortbotschaften.

Intuitiv entwickelte sie ein Gespür dafür, wie die einzelnen Kristalle aussehen sollten. Dabei war es ihr besonders wichtig, dass durch die kristallinen Formen und Strukturen eine Harmonie entstand, die der Betrachter sofort spüren kann. Mit sehr viel Liebe zu jedem auch noch so kleinen Detail, bestimmte Julia die farbliche Gestaltung jedes einzelnen Kristalls, damit die ganze Kraft und Wirkung zum Ausdruck kommt. Insgesamt gibt es 27 verschiedene Kristalle mit den positiven Botschaften, die auf unseren Energie Shirts, Handyhüllen und Brillenetuis wundervoll zur Geltung kommen und ihre Wirkung entfalten.

Ab sofort haben wir unser Produktsortiment mit Wein- und Wassergläsern, sowie einer wunderschöne Karaffe erweitert. Hier arbeiten wir mit der weltbekannten Firma Schott in Zwiesel zusammen. Die hochwertigen Kristallgläser sind aus dem international patentierten TRITAN® Kristallglas und werden mit verschiedenen Kristallen in zwei Varianten veredelt. Ein ganz besonderer Trinkgenuss.

Unsere Produkte stehen als Anker für den Alltag, um sich immer wieder daran zu erinnern, wie wichtig gute Gedanken sind.

Unsere Ziele sind, mit unseren Produkten mehr Freude, Harmonie und Energie in das Leben der Menschen  zu bringen. Die Wirkung der Kristall-Energie kann Sie dabei unterstützen,  ein erfülltes, glückliches und zufriedenes Leben zu leben. Wer die Welt mit positiven Augen sieht und sich häufiger das Schöne im Leben bewusst macht, fühlt sich einfach wohler. Sie können mit unseren Energie Produkten, die gute Laune machen, in den Tag starten, das Leben genießen und die Freude fühlen.

Mehr Informationen über unsere Energie Kristalle und deren Wirkung auf unserer Webseite www.crystal-stars.com

 

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Gastbeiträge

Die 8 Phasen des Burnout

Gegen 35% der Beschäftigten in der Schweiz leiden unter chronischem Stress, 4% sind bereits in einem Burnout. Dies sind die Fakten der neusten Stressstudie, die das Staatsekretariat für Wirtschaft SECO 2010 veröffentlicht hat. Seit 2003 ist der Trend ansteigend.

Was führt zu einem Burnout?

Fehlende Entspannung und Stress. Heute wird die ständige Bereitschaft zum Kommunizieren erwartet, über E-Mail, SMS oder Handy. Man ist ständig auf Empfang. Es fehlt die Zeit in Ruhe nachzudenken, ist immer im Funktionszustand. Schlafprobleme nehmen zu mit Schwierigkeiten einzuschlafen und die Tiefschlafphasen zu erreichen, die zur Entspannung notwendig sind damit der Körper die Immunbotenstoffe produzieren kann, die den Körper vor Krankheiten schützen. Der dazu kommende Bewegungsmangel sowie eine unausgewogene Ernährung verhindern den Selbstreinigungsprozess des Körpers, der beim Burnout gestört ist.

Gibt es Berufsgruppen die besonders gefährdet sind?

Früher war das Erschöpfungssyndrom ein Phänomen bei den helfenden Berufen wie Lehrer/-innen, Sozialarbeiter/-innen, Krankenschwestern/-pflegern und Aertzen/-innen. Heute trifft es alle Berufe und Branchen. Der Auslöser ist nicht ein zu viel an Arbeit, sondern oft die zu grosse Diskrepanz zwischen den Zielen, unabhängig davon ob sie vorgegeben sind oder selbst gesetzt werden, und den individuell vorhandenen Ressourcen um diese auch erreichen zu können. Wer in seinem Job keine Ergebnisse erzielt, aber von Umständen abhängig ist, die er nicht beeinflussen kann, gerät in eine Sinnkrise, kann keine Erfüllung finden weil auch die Energiebilanz nicht mehr stimmt. Nicht die Work-Life-Balance ist entscheidend sondern vielmehr die Energiebilanz. Das bedeutet das so viel an Energie die in die Arbeit hinein gegeben wird auch wieder durch das Erlebnis der Erfüllung zurückkommt. Wenn die Energiebilanz stimmt und in der Balance ist, dann hat die Menge an Arbeit bzw. Arbeitsstunden eine untergeordnete Bedeutung. Burnout entwickelt sich immer im Kontext der Arbeit und hat, im Gegensatz zur Depression, keine genetische Komponente.

Gibt es Warnsignale?

Die Entwicklung eines Burnouts ist ein schleichender Prozess der sich typischerweise durch folgende Warnsignale bemerkbar macht:

  • Konzentrationsprobleme: Es fällt schwerer, nachzudenken und die normalen Leistungen zu erbringen. In der Kommunikation häufen sich Missverständnisse
  • Schlafstörungen: Langes Wachliegen vor dem Einschlafen oder häufige Schlafunterbrechungen verhindern nächtliche Erholung.
  • Störung des Denk- und Erinnerungsvermögens: Für Momente kann es schwarz vor den Augen werden. Zur Erinnerungslücken kommen kleine Aussetzer im Denken.
  • Emotionale Instabilität: Die Gefühle sind schlecht zu kontrollieren. Sie schwanken zwischen Weinen und plötzlichen Wutausbrüchen.
  • Verspannungsschmerzen: Körperliche Beschwerden häufen sich, z.B. Herzrasen, Bluthochdruck und Muskelverspannungen im Rücken und Nacken.
  • Fehlleistungen: Die zur Verfügung stehende Zeit reicht nicht mehr aus. Leistungen sind nur mit extremen Anstrengungen möglich. Immer öfter passieren Fehler.
  • Gedanken kreisen: Es fällt schwer, Entscheidungen zu treffen, der Kopf fühlt sich leer an, Routine ist noch möglich, aber kein produktives Denken mehr.
  • Regeneration ist nicht mehr möglich: In der Endphase, im manifesten Burnout, ist jede Aktivität mühsam. Der Schlaf ist stark gestört. Zu Schweissausbrüchen können Tinitus (Hörsturz) und Brechreiz kommen.

Was kann man tun, wenn man diese Warnzeichen bei sich selbst bemerkt?

Unbedingt reagieren, einen Tankstellenstopp machen. Bewegen Sie sich in der Natur und stellen Sie sich folgende 5 Fragen:

  • Was ist mit meinem Körper los?
  • Wie zufrieden bin ich mit meinem Beziehungsleben?
  • Was läuft am Arbeitsplatz gut und was müsste ich verändern?
  • Habe ich überhaupt freie Zeit oder muss ich mir mehr Musse verschaffen?
  • Wann habe ich das letzte Mal ein Ereigniss mit allen Sinnen genossen?

Wenn es gelingt in diesen Lebensthemen wieder eine Balance zu erreichen und Energie aufzubauen, ist es möglich, bezugnehmend auf das Bild der Verkehrsampel, sich aus dem orangen Bereich des Burnouts wieder zu befreien. Am besten suchen Sie sich einen Coach, der in Neuroimaginationscoaching ausgebildet ist, siehe:  http://neuroimagination.com/ und Ihnen helfen kann, dass Stressmanagement zu optimieren. Als Ratgeber empfehle ich das Buch von Horst Kraemer, "Soforthilfe bei Stress und Burnout - Das Praxisbuch". München 2012 zu lesen.

Auf meiner Website: http://www.hwyssling.ch/beratung-und-coaching finden Sie unter "Beratung und Coaching" einen Kurztest zum Burnout-Messung. Weitere Informationen zu Stress und Burn-out auf:  http://burn-out-praevention.net/

Heinz Léon Wyssling, hwyssling@bluewin.ch, +41 78 661 87 15

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Gastbeiträge

Positionierung: Ziehen Sie die Neukunden an, die optimal zu Ihnen passen

Artikel von Oliver Kissner

Jeder erfolgsorientierte Unternehmer ist mehr oder weniger intensiv auf der Suche nach Neukunden. Allerdings ist nicht jeder neue Kunde für jedes Unternehmen gleichermaßen gut geeignet. Hier gilt es daher, Interessenten anzusprechen, die besonders gut zum eigenen Leistungsprofil passen. Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt Oliver Kissner professionelle Unternehmen bei der strategischen Positionierung.

Zeigen Sie deutlich, welche Neukunden Sie sich wünschen

Jeder Unternehmer und jedes Unternehmen weisen ganz individuelle Eigenschaften, Leistungsschwerpunkte, Stärken und Schwächen auf. Und entsprechend hierzu gibt es eine oder mehrere idealtypische Zielgruppen, deren Anforderungen, Bedürfnisse, Wünsche und auch Abneigungen exakt zum jeweiligen Unternehmen passen. Je besser Unternehmen und Zielgruppe miteinander harmonieren, desto entspannter und angenehmer gestaltet sich die Zusammenarbeit und desto positiver entwickelt sich die geschäftliche Beziehung mit Ihren Neukunden. Es lohnt sich also, hauptsächlich Neukunden anzusprechen und zu gewinnen, die besonders gut zu Ihnen passen.

Ein kleines Beispiel macht deutlicher, warum es so wichtig ist, die passenden Kunden anzuziehen. Stellen Sie sich hierzu einfach einmal eine Autowerkstatt vor, die ihren Kunden einen besonders umfassenden Service bietet. Das Fahrzeug des Kunden wird zuhause oder am Arbeitsplatz abgeholt. Dort erhält er sofort einen Leihwagen. Sein eigener Wagen wird sorgfältig untersucht und diagnostiziert. Anschließend werden alle erforderlichen Reparaturen mit den bestmöglichen Ersatzteilen durchgeführt, während die Mitarbeiter der Werkstatt gleichzeitig alle inzwischen fälligen Wartungs- und Pflegearbeiten durchführen. Abschließend wird das Kundenfahrzeug von innen und außen gründlich gereinigt und an den Kunden ausgeliefert.

Dieses Werkstattkonzept scheint auf den ersten Blick zu überzeugen. Allerdings müssen Sie sich bei seiner Beurteilung vor Augen führen, dass es nur für einen bestimmten Typus von Kunde geeignet ist. Wir sprechen hiermit nämlich ausschließlich Kunden an, die sich möglichst wenig mit ihrem eigenen Fahrzeug beschäftigen wollen, die großen Wert auf maximale Bequemlichkeit legen und die nichts dagegen haben, dass die entsprechenden Leistungen dadurch deutlich teurer sind, als bei einer Werkstatt mit einem weniger aufwendigen Service-Konzept.

Handelt es sich also stattdessen um einen preisbewussten Kunden, der genau wissen will, was mit seinem Wagen geschieht und der gerne dazu bereit ist, auf Komfort zu verzichten, wenn er dadurch etwas Geld sparen kann, dann wird er über das Angebot unserer Werkstatt entsetzt sein. Sie sehen also: Welcher Neukunde wirklich zu einem Unternehmen passt, lässt sich nur dann ermitteln, wenn wir zum einen die Stärken und Schwächen des Unternehmens analysieren, eine klar definierte Zielgruppe bestimmen und Alleinstellungsmerkmale entwickeln, die exakt zum Unternehmensprofil auf der einen und zur gewählten Zielgruppe auf der anderen Seite passen.

Die strategische Positionierung selektiert die passenden Neukunden

Die beschriebene Vorgehensweise bezeichnen Experten als strategische Positionierung und sie zählt zu den wichtigsten Dingen, die Sie für Ihr eigenes Unternehmen tun können. Warum ist das so? Die strategische Positionierung sorgt dafür, dass ein Interessent auf Anhieb entscheiden kann, ob Ihr Unternehmen mit seinen Angeboten und Leistungen gut zu ihm, seinen Wünschen und seinen Bedürfnissen passt. Sie beantworten auf diese Weise durch die strategische Positionierung die meist unbewust gestellte Frage eines potentiellen Neukunden, warum er ausgerechnet Ihr Unternehmen beauftragen sollte.

Kehren wir aus Gründen der Anschaulichkeit für einen kurzen Moment zu unserem Beispiel mit der sehr serviceorientierten Autowerkstatt zurück. Würde sich diese Werkstatt in der Öffentlichkeit präsentieren, wie es zum Beispiel im Rahmen einer Internet-Präsenz, innerhalb der Außenwerbung oder auch in anderen Formen der unternehmerischen Kommunikation geschieht, dann wäre es ausgesprochen wichtig, den sehr umfassenden Service in den Mittelpunkt der Präsentation zu stellen. Interessenten und Besucher müssen die Möglichkeit haben, auf Anhieb zu erkennen, welche Zielgruppe hier hauptsächlich angesprochen wird und aus welchen Gründen sich bestimmte Neukunden bei dem Anbieter besonders wohl fühlen werden.

Die strategische Positionierung hilft also in diesem Fall dabei, die Interessenten klar zu selektieren. Die Werkstatt wünscht sich auf der einen Seite Kunden, die an besonderem Komfort interessiert sind und bereit sind, hierfür etwas mehr zu bezahlen. Auf der anderen Seite will sie aber auch Neukunden fernhalten, die auf der Suche nach einem besonderes günstigen Angebot sind und sich ohnehin keinen sonderlichen Kundenservice wünschen. Die Positionierung sorgt also dafür, dass möglichst viele passende Neukunden mit dem Unternehmen in Kontakt treten.

Schaffen Sie also eine klare strategische Positionierung. Mit einer nach außen klar erkennbaren Positionierung werden sich die Kunden angesprochen fühlen und sich für Ihr Angebot interessieren, die Sie sich wünschen und die perfekt zu Ihnen und Ihrem Angebot passen.

Mehr Informationen zum Thema Positionierung finden interessierte Leser auf www.erfolgreiche-positionierung.de. Ein kostenfreies E-Book ist hier erhältlich: http://ebook.erfolgreiche-positionierung.de/

Über den Autor:

Oliver Kissner

Oliver Kissner ist Experte für die erfolgreiche Positionierung von Coaches, Beratern und sonstigen Dienstleistern, die oft gute Arbeit leisten, aber Schwierigkeiten haben, sich selbst zu vermarkten. Ein Zusammenarbeit mit Herrn Kissner bedeutet mehr Klarheit über die eigene Positionierung, eine bessere Wahrnehmung innerhalb der Zielgruppe und im Ergebnis: Die leichtere Gewinnung von Neukunden.

Anschrift:

Erfolgreiche-Positionierung

Oliver Kissner

Adelheidstraße 23

65185 Wiesbaden

Deutschland

Tel.: +49 611 150 9967

E-Mail: kontakt@erfolgreiche-positionierung.de

Web: www.erfolgreiche-positionierung.de

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Gastbeiträge

Aufräumen beginnt im Kopf

Gastartikel von Mylène Alt

Schauen Sie sich in Ihrem Büro um. Was fällt Ihnen auf? Brauchen Sie mehr als zwei Hände, um all‘ die Dinge zu benennen, die auf Ihrem Schreibtisch liegen? Und hätten Sie es gerne anders? Wenn ja, sind Sie in guter Gesellschaft. Wenn Sie darüber hinaus Aufräumen eher unsexy finden –  Bingo! Ich habe eine gute und eine weniger gute Nachricht für Sie: Lassen Sie uns mit dem Erfreulichen beginnen.

Sobald Sie wissen, welches Ding wohin gehört, reduziert sich das Aufräumen auf ein Minimum. Es liegt nämlich kaum mehr was herum. Sie haben beim ersten Kontakt mit dem Papier, Plan, Ordner, der Post eine kleine Entscheidung gefällt und es an den dafür bestimmten Ort versorgt. Die weniger gute Botschaft ist, dass das nicht auf Knopfdruck passiert. Und einfach Wegzaubern lässt sich das Papier leider auch nicht.

Platz im Kopf schafft Platz im Aussen.

Wie geht es dann? Zum einen, indem Sie gedanklich die Möglichkeit dazu schaffen. Statt sich wie bisher vielleicht als „Chaot“, „hoffnungsloser Fall“ oder „kreatives Genie, welches das Chaos beherrscht“ zu bezeichnen, seien Sie mal ganz ehrlich mit sich selbst. Sie brauchen es niemandem zu erzählen. Lassen Sie den Blick

noch einmal über Ihre Arbeitsfläche schweifen. Gehen wir mal davon aus, dass Sie die Muse küsst und Sie ein kreativer Schub ereilt. Wie lange brauchen Sie, um loszulegen?

Wie viel Zeit verstreicht, bis Sie parat sind, alle nötigen Unterlagen zur Hand haben und starten? 5 Minuten, 10 Minuten, 15 Minuten? Dauert es länger, ist der erste Energieschub verpufft und Sie sind reif für den nächsten Kaffee. Und sich dann wieder neu zu motivieren, dürfte schwierig sein. Ausser, es kommt Druck von aussen in Form neuer Aufträge, der Kunde ruft an, Ihre Deadline rückt näher. Das ungute Gefühl aber bleibt und wird von Tag zu Tag stärker.

Murphy lässt grüssen.

Und plötzlich ist jede Ablenkung recht, um sich nicht dem ungemütlichen Thema widmen zu müssen. Wichtiges wird plötzlich auch noch dringend. Und Murphy macht einen super Job, indem er Sie garantiert an vergangene Situationen erinnert, in denen es Ihnen gleich ergangen ist. Und schon sind Sie wieder in Ihrem mentalen Konzept von „Ich schaffe das nie“, „Warum immer ich“, „Hoffentlich merkt niemand, wie lange ich dafür gebraucht habe“, gefangen. Wenn Sie solche Gedanken, bewusst oder unbewusst, so lange mit sich herumtragen, bis Sie sie selber glauben und besagter Murphy Ihnen dank selbst erfüllender Prophezeiung laufend beweist, dass es einfach nichts wird, wen wundert’s wenn nichts Erfreulicheres dabei herausschaut. Schon Albert Einstein wusste, dass sich Probleme nicht auf derselben Ebene lösen lassen, auf der sie entstanden sind.

Neue Ergebnisse erfordern neue Handlungen.

Sind wir uns darin einig? Und wie sieht das konkret aus? Schauen Sie sich doch während eines Tages mal selber ein wenig über die Schulter

bzw. hören Sie sich zu. Was erzählen Sie sich selbst über sich? Welche abwertenden Gedanken schwirren durch Ihren Kopf in einem Stressmoment? Was erzählen Sie vertrauten Menschen über Ihren Arbeitstag? Ihre Energie folgt der Aufmerksamkeit –  Das, worauf Sie Ihre Wahrnehmung richten, bekommt mehr Raum, wird wichtiger. Und nun haben Sie die Wahl –  und ja, Sie haben eine echte Wahl – sich auf das zu konzentrieren, was schief läuft oder dem, was funktioniert und erfreulich ist, zumindest gleich viel Platz zu geben.

Der Vorteil vom Nachteil.

Es liest sich vielleicht etwas ketzerisch, wenn ich behaupte, dass jede noch so ungewollte Situation für etwas gut ist. Fragt sich, in welchem Augenblick wir das erkennen können. Oft kurz nach dem Ereignis, manchmal braucht es Jahre, um zu erkennen, dass - wie in meinem Fall –  ein Chef, mit dem ich das Heu bestimmt nicht auf der gleichen Bühne hatte –  ein Geschenk war. Heute würde ich mich bei ihm bedanken dafür, dass er so ist, wie er ist. Mir hat’s nämlich damals den berühmten Nuggi rausgehauen und ich habe meinen Job hingeschmissen. Seither widme ich mich meiner Passion, anderen Menschen zu zeigen, wie sie sich optimal organisieren und aufgeräumt durchs Leben gehen. Einem Thema, das auch erst entdeckt werden wollte.

Und auch wenn ich seit 2009 meinen Traumjob gefunden habe, das Leben bietet immer wieder neue Herausforderungen. Und statt wie früher in das Drama einzusteigen und mein ganzes Umfeld daran teilhaben zu lassen, notiere ich mir die stressvollen Gedanken, die ich über ein

Thema habe und untersuche sie mit der ebenso einfachen wie wirkungsvollen Methode von The Work of Byron Katie (Webseite des deutschsprachigen Verbandes siehe http://www.vtw-the-work.org/the-work).

Und genau das können Sie auch in allen Situationen tun, in denen Sie genervt sind, über Kollegen, den Chef, die Assistentin. Wenn Sie noch nicht so geübt sind, ist es von Vorteil, über andere Menschen zu schreiben. Später können Sie auch Ich-Sätze formulieren und sich damit selber auf die Schliche kommen.

The Work in der Praxis

Gehen wir davon aus, es ist Mittwochmorgen und Sie haben sich mal wieder richtig heftig über Ihren Chef geärgert, weil er eine Arbeit an Sie delegiert, die er seit zwei Wochen aktiv verschlampt hat. Dass die Anfrage schon so lange zurückliegt, lässt sich aus dem Mail, das er Ihnen dazu sendet, leicht erkennen. Eher ein undankbarer Job. Doch damit nicht genug. Er bittet Sie, die umfangreiche Arbeit doch bitte bis Ende dieser Woche fertigzustellen, damit er das Feedback an die Zentrale geben kann.

Was gäbe es da für mögliche stressvolle Gedanken dazu? Um es etwas greifbarer zu machen, nennen wir Ihren Chef in diesem Fall „Paul“:

 

  • „Paul sollte erkennen, dass ich mehr Zeit brauche.“
  • „Paul nützt meine Gutmütigkeit aus.“
  • „Paul hat keine Ahnung, wie viel Arbeit das ist.“
  • „Paul ist als Chef unbrauchbar.“

 

Vielleicht finden Sie noch mehr Varianten davon, das hängt davon ab, wie strapaziert Ihr Verhältnis zu Paul bereits ist, wie gut Ihre Tagesform ist, ob Sie Paul grundsätzlich schätzen und ob das beschriebene Szenario eher die Ausnahme als die Regel ist.

Picken wir mal einen Satz heraus:

„Paul sollte erkennen, dass ich mehr Zeit brauche.“

Beantworten Sie dazu folgende vier Fragen:
Dazu ein Tipp: The Work ist eine Meditation, es geht nicht darum, eine logische, rasche Antwort zu finden, es geht darum, sich einen Augenblick Zeit zu nehmen, um zu spüren, was Ihr Innerstes für Antworten für Sie parat hat. Gehen Sie zurück zu dem Augenblick, wo Ihnen der Gedanke das erste Mal gekommen ist. Meine möglichen Antworten lesen Sie in kursiver Schrift:


Frage 1: Ist das wahr? Als Antwort ist JA oder NEIN möglich. Bei NEIN, direkt zu Frage 3.

JA.

Frage 2: Können Sie mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?

JA

Frage 3: Wie reagieren Sie, was passiert, wenn Sie diesen Gedanken glauben?

Ich merke, wie eine Wut in mir aufsteigt, ich könnte Paul zum Mond schiessen. Ich fühle mich ungerecht behandelt, unverstanden, total ausgenützt. Meine Gedanken rasen, ich bin sprachlos, bringe kein Wort heraus. Meine Schultern verkrampfen sich, ich schwitze, möchte am liebsten flüchten.

Frage 4: Wer wären Sie (in derselben Situation) ohne diesen Gedanken?

Ich wäre entspannt, würde Paul zuhören, würde sehen, dass er ein echtes Problem hat und meine Unterstützung braucht. Ich hätte Verständnis und würde ihm sagen, dass ich es mir anschaue. Ich würde ihm ruhig erläutern, warum ich dafür mehr Zeit benötige und bis wann ich es fertig stellen kann.

Bei der Frage 4 geht es darum, sich die Situation aus neutraler Sicht vorzustellen, als ob Sie diesen Gedanken gar nicht denken könnten. Hilfreich ist es, wenn Sie sich bildlich vorstellen, wie Sie den Satz für ein paar Minuten in eine Schublade verstauen. Oder Sie schauen sich die Situation aus übergeordneter Warte/dissoziiert an, als ob Sie durch ein Fernrohr schauen würden. Sie sehen sich am Pult sitzen, Paul steht neben Ihnen und gibt Ihnen den Auftrag. Beschreiben Sie, was Sie sehen und wie Sie sich dabei fühlen (ohne den Gedanken).

Anschliessend kehren Sie den ursprünglichen Satz um:

Gehen Sie nochmals zurück in den Moment, als Sie den Gedanken das erste Mal dachten und schauen Sie, ob die Umkehrungen möglicherweise auch stimmen könnten. Finden Sie drei echte Beispiele in der spezifischen Situation. Ich habe Ihnen meine Variante in kursiver Schrift dazugeschrieben. Finden Sie dazu Ihre eigenen Beispiele oder anders gesagt, überlegen Sie, wofür es gut sein könnte, wenn ….

Umkehrung ins Gegenteil: Paul sollte nicht erkennen, dass ich mehr Zeit brauche.

Beispiel 1: Weil er in dem Moment so im Stress ist, dass er dafür keine Kapazität hat.

Beispiel 2: Weil es nicht sein Job ist, meine Ressourcen einzuteilen.

Beispiel 3: Weil er offensichtlich nicht weiss, was meine Prioritäten sind.

Umkehrung zur anderen Person: Ich sollte erkennen, dass Paul mehr Zeit braucht.

Beispiel 1: Ich könnte ich ihn in Zukunft aktiver entlasten statt abzuwarten.

Beispiel 2: Wir könnten wöchentlich kurz zusammensitzen/Pendenzen besprechen.

Beispiel 3: Dann bleibt auch mehr Zeit für ihn, um zu erkennen, was ich leiste.

Umkehrung zu sich selbst: Ich sollte erkennen, dass ich mehr Zeit brauche.

Beispiel 1: Um mir ein Bild von der Aufgabe zu machen, bevor ich mich aufrege.

Beispiel 2: Um Paul zu sagen, wie viel Zeit ich zusätzlich benötige.

Beispiel 3: Um mir zu überlegen, wer mich dabei unterstützen kann (Praktikant).

Wenn sich das etwas abstrakt liest, liegt das möglicherweise daran, dass Ihr Verstand an dem festhalten möchte, was er kennt. Um mit Byron Katie, der Frau, die The Work geprägt hat, zu sprechen: Wollen Sie Recht haben oder frei sein?“. Und Ihr Verstand hat nur eine Referenz, die Vergangenheit, er wird Ihnen Lösungen vorschlagen, die Sie früher schon ausprobiert haben, möglicherweise mit mässigem Erfolg. Sie erinnern sich: Neue Ergebnisse rufen nach einer neuer Handlung.

Und es geht niemals um richtig oder falsch, auch nicht darum, ob Ihre Antworten für Ihren Verstand Sinn machen. Ihr Inneres kennt die Antwort bereits und freut sich, sie Ihnen mitzuteilen. Dafür braucht es Momente der Stille, in der Neues entstehen kann. Auch die Frage, wer an einer Situation schuld ist, bringt Sie nicht wirklich weiter und vergrössert die Distanz zum Gegenüber.

Das Geniale an The Work ist, dass es sich auf jede scheinbar noch so banale Situation anwenden lässt. Ob mich die langsame Kassiererin in der Migros ärgert, ob mein Nachbar den Rasenmäher über Mittag anwirft oder mein Sohn sein Zimmer mal wieder nicht aufräumt. Sie haben jederzeit die Wahl, ob Sie sich weiter ärgern wollen, auf Konfrontation gehen mit Ihren Mitmenschen oder sich einen Moment der Stille gönnen und die Situation hinterfragen. Und mit etwas Übung lässt sich The Work überall durchführen. Selbst beim Hundespaziergang.

Und das Schönste daran ist: Egal, ob Sie mit dem Handwerk, dem Aufräumen auf dem Tisch, oder mit dem Aufräumen in Ihren Gedanken beginnen, beides wird seine Wirkung zeigen. Wie Innen, so Aussen.

Autorenportrait:

Mylène Alt, Inhaberin BüroProjekt seit 2009, professioneller Arbeitsplatz- und Aufräumcoach für die ganze Schweiz, Coach für The Work of Byron Katie, und gehört dem deutschsprachigen Verband vtw an. www.aufraeumen.ch

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