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Kategorie: Allgemein

Allgemein Marketing

Das müssen Sie als Webseitenbetreiber zur neuen DSGVO wirklich wissen

Die zahlreichen Änderungen, die die DSGVO ab dem 25. Mai 2018 mit sich bringt, treffen jeden Unternehmer und Webseitenbetreiber. Es gibt in fast allen Bereichen des Datenschutzrechts umfangreiche Neuregelungen. Einige sind relativ einfach umzusetzen, andere sind sehr komplex.

Unser DSGVO-Special – das wir als eRecht24 Agenturpartner in Zusammenarbeit mit eRecht24 Premium für Sie zur Verfügung stellen – hilft Ihnen dabei, einen Überblick über die Anforderungen der DSGVO zu erhalten und zeigt Ihnen, wie Sie diese einfach und schnell für Ihre Webseite umzusetzen.

Gern unterstützen wir Sie in der DSGVOkonformen Umsetzung Ihrer Webseite. Sprechen Sie uns an.

  1. Einführung

Die DSGVO regelt ab dem 25. Mai 2018 den Umgang von Unternehmen mit personenbezogenen Daten – einheitlich europaweit. Viele der aktuellen Vorschriften des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) gelten dann nicht mehr bzw. das BDSG wird zeitgleich neu gefasst.

Die Datenschutzgrundverordnung vereinheitlicht das Datenschutzrecht innerhalb der EU, da bisher überall verschiedene Datenschutzgesetze und damit unterschiedliche Standards gelten. Unternehmer können also zukünftig darauf vertrauen, dass innerhalb der EU ein (überwiegend) einheitliches Datenschutzrecht gilt.

Die Verordnung gilt aber auch für Unternehmen mit Sitz außerhalb der EU, wenn diese Daten von Personen aus der EU verarbeiten. So soll sichergestellt werden, dass sich auch Cloud-Dienste oder soziale Netzwerke (etwa aus den USA) an die Regeln halten müssen.

Die DSGVO betrifft dabei wirklich JEDES Unternehmen, das im Internet aktiv ist: Nutzer-Tracking, Kundendaten, Newsletter oder Werbemails, Werbung auf Facebook, die eigene Datenschutzerklärung, vieles ändert sich durch die Neuregelungen. Im Einzelnen:

  1. Datenschutzerklärung und Impressum

Zunächst benötigt jede Webseite eine neue Datenschutzerklärung, die den Vorgaben der DSGVO entspricht. Grundsätze einer DSGVO-konformen Datenschutzerklärung:

  •    Einfache und verständliche Sprache
  •    ggf. eine vorgeschaltete, allgemein-zusammenfassende Erklärung
  •    Kontaktdaten des Seitenbetreibers
  •    Datenschutzbeauftragter, wenn vorhanden
  •    Die Rechtsgrundlage der jeweiligen Datenerhebung/Verarbeitung (gesetzliche Regelung oder Einwilligung) muss konkret benannt werden

Die folgenden Punkte muss eine Datenschutzerklärung nach DSGVO mindestens enthalten:

  •    Nennung aller Datenverarbeitungsvorgänge auf der Webseite
  •    Umgang Kunden- / Bestelldaten
  •    Tracking, Cookies, Social Media
  •    Newsletter, A(D)V
  •    Dauer der Speicherung, Löschungsfristen
  •    Auskunft, Berichtigung, Löschung, Widerspruch
  •    Recht auf Datenherausgabe und Übertragbarkeit

Eine Einwilligung darf nicht innerhalb der Datenschutzerklärung erklärt werden.

Achtung! Löschpflicht Art. 17 DSGVO:

Daten müssen gelöscht werden, wenn:

  •    der Erhebungszweck weggefallen ist,
  •    die Einwilligung widerrufen wurde (Newsletter-Abmeldung),
  •    ein Widerspruch des Nutzers erfolgt („Löschen Sie meine Daten“) und keine gesetzlichen Speicherpflichten entgegenstehen (Steuern und Buchhaltung)

Im Impressum sind keine Änderungen notwendig. Allerdings wird momentan diskutiert, dass für Auskunfts-, Berichtigungs- und Löschungsansprüche ein spezielles Kontaktformular geschaffen werden soll, das in die allgemeine Menüstruktur (bei Datenschutzerklärung und Impressum) integriert werden soll.

  1. Verarbeitungsverzeichnis (bisher: Verfahrensverzeichnis)

Sie benötigen ein Verarbeitungsverzeichnis, wenn Sie mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen und wenn Sie besondere Datenkategorien verarbeiten.

Die Pflicht gilt auch für Unternehmen unter 250 Mitarbeitern, wenn die Verarbeitung „nicht nur gelegentlich“ erfolgt. Es ist aber noch nicht abschließend geklärt, was dies genau bedeutet. Bis die Voraussetzungen abschließend geklärt sind, sollten Sie im Zweifel ein solches Verzeichnis anlegen.

Welche Inhalte gehören hinein?

  •    Angaben des Verantwortlichen
  •    Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen, seines Vertreters und des Datenschutzbeauftragten
  •    Zwecke der Verarbeitung
  •    Kategorien betroffener Personen und personenbezogener Daten
  •    Kategorien von Empfängern
  •    Übermittlungen von personenbezogenen Daten an ein Drittland
  •    Fristen für Löschung
  •    Beschreibung der technischen und organisatorischen Maßnahmen
  •    Angaben des Auftragsverarbeiters
  •    Name und Kontaktdaten des Auftragverarbeiters und des Verantwortlichen, ihrer Vertreter und des Datenschutzbeauftragten
  •    Kategorien von Verarbeitungen
  •    Übermittlungen von personenbezogenen Daten an ein Drittland

Beispiele und Aufbau eines solchen Verarbeitungsverzeichnis finden Sie z.B. bei der Bitkom:

https://www.bitkom.org/NP-Themen/NP-Vertrauen-Sicherheit/Datenschutz/FirstSpirit-1496129138918170529-LF-Verarbeitungsverzeichnis-online.pdf

  1. Cookies und Tracking

Im Hinblick auf Cookies und Tracking gibt es momentan keine Änderungen. Cookies werden spezifisch durch die ePrivacy-Verordnung (ePV) neu geregelt. Diese kommt allerdings wohl erst 2019.

Die gute Nachricht: Google Analytics bleibt auch nach der DSGVO wie bisher „erlaubt“, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  •    A(D)V Vertrag mit Google abgeschlossen
  •    IP Anonymisierung aktiviert
  •    Opt-out Möglichkeiten für Desktop und Mobil

Achten Sie darauf, dass Sie ab dem 25. Mai 2018 einen DSGVO-konformen AV-Vertrag mit Google abschließen. Google wird vermutlich demnächst einen solchen Vertrag bereitstellen.

Eine Anleitung plus Tools zur korrekten Umsetzung finden Sie bei eRecht24 Premium.

Bei anderen Tools wie z.B. dem Facebook Pixel kann man momentan leider keine genaue Aussage treffen.

Allerdings wird die Rechtslage wahrscheinlich komplizierter.

  1. Newsletter und Einwilligungen

Einwilligungen von Nutzern, z.B. zum Newsletter-Versand, die bereits nach altem Recht wirksam eingeholt wurden (double opt-in) gelten grundsätzlich weiter.

Ausnahmen:

  •    Koppelungsverbot bei alten Einwilligungen nicht beachtet
  •    Einwilligungen durch Minderjährige

Was ist mit neuen Newsletter-Aktionen oder Preisausschreiben?

Wenn keine gesetzliche Erlaubnis zum Speichern / Übertragen von Daten vorhanden ist, wird immer eine Einwilligung benötigt.

Auch unter der DSGVO sollte das double opt-in Prinzip beachtet werden, um die Einwilligung im Zweifel auch nachweisen zu können. Die Einwilligung muss in jedem Fall elektronisch dokumentiert werden.

Die Einwilligung muss dabei „freiwillig“ erfolgen: Echtes Koppelungsverbot in Art. 7 Abs.4 DSGVO.

In der Regel: Keine Daten gegen Inhalte (z.B. E-Books, Gewinnspiele, Checklisten) und keine Koppelung von Newsletter-Versand an Vertragsschluss.

  1. Datenschutzbeauftragter

Unternehmen, die in der Regel mindestens zehn Personen ständig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen oder zu einer Datenschutz-Folgeabschätzung nach Artikel 35 DSGVO verpflichtet sind (Einzelheiten unten bei Ziff. 9.), müssen einen Datenschutzbeauftragten benennen.

Interessenskonflikte

Bei der Besetzung des Datenschutzbeauftragten dürfen keine Interessenkonflikte bestehen. Daher kann ein Vorstandsmitglied, ein Geschäftsführer oder der Unternehmensinhaber nicht Datenschutzbeauftragter sein. Diese Personen können im Fall von Konflikten zwischen den Unternehmensinteressen und den datenschutzrechtlichen Vorschriften nicht vermitteln.

Sie können auch einen externen Datenschutzbeauftragten bestellen, um Konflikte zu vermeiden.

Qualifikationen des Datenschutzbeauftragten

Der Datenschutzbeauftragte muss zuverlässig sein. Juristische sowie technische Fachkunde sind ebenfalls unumgänglich für die Position des Datenschutz- beauftragten. Schulungen/Seminare inkl. Prüfung werden bundesweit angeboten, um die entsprechenden Qualifikationen zu erwerben, z.B. beim TÜV.

  1. Mitarbeiterdaten

Mit der DSGVO kommen auch Neuregelungen zum Mitarbeiterdatenschutz. Die neuen Vorschriften enthalten zahlreiche Pflichten und Obliegenheiten, die Arbeitgeber künftig einhalten müssen.

Es sollen nur die Daten erhoben werden, die „erforderlich“ sind.

Mitarbeiterdaten sollen nur dann verarbeitet werden, wenn dies für die Entscheidung über die Einstellung eines Bewerbers oder zur Durchführung, Ausübung oder Beendigung eines Arbeitsverhältnisses erforderlich ist.

Erlaubt ist die Verarbeitung auch dann, wenn sie für die Erfüllung gesetzlicher Rechte und Pflichten, eines Tarifvertrags oder einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung oder zum Zwecke der Strafverfolgung erforderlich ist. Ob und wann die Erhebung bestimmter Daten tatsächlich erforderlich ist, muss dabei immer anhand des konkreten Einzelfalls bestimmt werden.

Einwilligungen einholen

Wer sich den rechtlichen Unsicherheiten rund um die „Erforderlichkeit“ entziehen will, kann freiwillig abgegebene Einwilligungen von seinen Arbeitnehmern einholen. Im Streitfall muss eine behauptete Freiwilligkeit der Einwilligung vom Arbeitgeber allerdings nachgewiesen werden.

Eine wirksame Einwilligung muss bestimmte formale Kriterien erfüllen. So muss sie grundsätzlich in Schriftform erfolgen, d. h. eigenständig unterschrieben werden. Da das allerdings nicht immer praktikabel ist, kann unter besonderen Umständen auch eine elektronische Einwilligung eingeholt werden. Zudem muss der Beschäftigte in geeigneter Form darauf hingewiesen werden, dass die Einwilligung jederzeit widerruflich ist. Schlussendlich müssen durch den Arbeitgeber bestimmte Voraussetzungen für die Widerrufserklärung geschaffen werden.

Ein Arbeitgeber muss die Einhaltung der soeben genannten Pflichten im Zweifel nachweisen können (Dokumentationspflichten). Des Weiteren sind Arbeitgeber künftig mit strengeren Informationspflichten bei Datenschutzverstößen und zahlreichen weiteren Pflichten (z.B. Löschungspflichten) konfrontiert.

Arbeitgeber sollten im Hinblick auf diese Pflichten ihre unternehmensinternen Prozesse daher gründlich überprüfen und ggf. anpassen lassen (Stichwort: Compliance-Management).

  1. Auftrags(daten)verarbeitung

Wenn das Erheben und Verarbeiten personenbezogener Daten durch ein „externes“ Unternehmen erfolgt, muss dies – wie auch im alten Recht – vertraglich geregelt werden.

Beispiele

  •    Agentur führt Werbemaßnahmen aus
  •    Externer Newsletter-Anbieter
  •    Webhoster
  •    Externe Wartungsverträge

Was ändert sich am Inhalt der A(D)V-Verträge?

Wenige inhaltliche Neuregelungen:

  •    Auftragsverarbeiter muss u.U. ein Verfahrensverzeichnis führen
  •    Auftragsverarbeiter muss die Weisungen des Verantwortlichen protokollieren
  •    keine Schriftform der Verträge mehr notwendig

Woher erhalte ich Muster für meine A(D)V-Verträge?

Einen DSGVO-konformen Mustervertrag finden Sie bei eRecht24 Premium!

  1. Datenschutz bei Minderjährigen

Bei Jugendlichen unter 16 Jahren müssen die Eltern einwilligen. Dies gilt aber nur für Fälle, bei denen die DSGVO eine Einwilligung vorschreibt (z.B. für Werbung) und in der Praxis nur dann, wenn es sich um Angebote handelt, die sich direkt an Kinder und Jugendliche richten.

Bei gemischten Angeboten (für Erwachsene und Jugendliche) sind keine spezifischen Vorgaben umzusetzen.

  1. Datenschutz-Folgenabschätzung

In bestimmten Fällen sind Sie verpflichtet, die Folgen der Datenverarbeitung zu bewerten und dies in einer sog. Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO festzuhalten. Eine sog. DSFA ist grundsätzlich immer dann durchzuführen, wenn „eine Form der Verarbeitung, insbesondere bei Verwendung neuer Technologien, aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die persönlichen Rechte und Freiheiten zur Folge (hat)“.

Dies ist z.B. bei den folgenden Konstellationen der Fall:

  •    Verarbeitung von Gesundheitsdaten, Religion, Sexualität
  •    Geschäftsgeheimisse
  •    Profiling/Scoring
  •    Strafbare Handlungen
  •    u.vm.

Wann und wie eine solche Datenschutz-Folgenabschätzung im Detail durchzuführen ist, können Sie im umfangreichen Whitepaper des Forum Privatfreiheit nachlesen:

https://www.forum-privatheit.de/forum-privatheit-de/publikationen-und-downloads/veroeffentlichungen-des-forums/themenpapiere-white-paper/Forum_Privatheit_White_Paper_Datenschutz-Folgenabschaetzung_2016.pdf

  1. Einsichtsrecht und Meldepflicht

Generell haben Betroffene Anspruch auf Auskunft zu ihren gespeicherten personenbezogenen Daten (Art. 15 DSGVO).

Form der Auskunft:

  •    schriftlich
  •    elektronisch (E-Mail)
  •    auf Verlangen mündlich

Frist der Auskunft: Unverzüglich, aber spätestens 1 Monat nach Eingang des Antrags

Wann müssen bei Datenpannen die Betroffenen und Aufsichtsbehörden informiert werden?

Hier gelten mittlerweile strengere Anforderungen als bisher. Nach Art 33 DSGVO müssen Datenpannen gegenüber Aufsichtsbehörden unverzüglich (möglichst binnen 72 Stunden) mittels umfassender Dokumentation vorgelegt werden.

Details zum Inhalt regelt Art. 33 Abs. 5 DSGVO 

  1. Bußgelder und Abmahnungen

Datenschutzverstöße können abgemahnt werden!

Bei Verstößen drohen Abmahnungen und Gerichtsverfahren, denn:

  •    Datenschutzrecht hat wettbewerbsrechtliche Relevanz!
  •    Verstöße können auch nach der DSGVO abgemahnt werden!

Bußgelder

Die DSGVO sieht Bußgelder bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Vorjahresumsatzes vor.

Bisher haben Datenschutzbehörden den oberen Rahmen der Bußgelder nur sehr selten und bei dauerhaften Verstößen ausgereizt.

Das wird sich aber sehr wahrscheinlich ändern., der hohe Bußgeldrahmen ist ein Kernbestandteil der DSGVO.

Wichtig: Anfragen/ Beschwerden von Nutzern ernst nehmen. Noch wichtiger: Anfragen/ Beschwerden von Datenschutzbehörden ernst nehmen.

Was sollten Sie jetzt konkret tun?

Sie wissen, dass Sie sich um Themen wie Datenschutz, Impressum, Bildrechte oder Facebook & Co. kümmern müssen? Sie haben keine Zeit, alle komplizierten rechtlichen Vorgaben aufwendig selbst zu recherchieren? Sie wollen oder können nicht für jede Webseitenprüfung einen teuren Anwalt bezahlen? Sie brauchen klare Antworten, verständliche Lösungen und praktische Tools statt noch mehr Fragen?

Das erhalten Sie im DSGVO-Special bei eRecht24-Premium:

  1. Praxis Leitfaden DSGVO

Wir haben Ihnen einen Praxis-Leitfaden für den Umgang mit den häufigsten Grundfragen zur DSGVO zusammen gestellt.

  1. Webinare zur DSGVO

Die Anwälte der Kanzlei Siebert Goldberg erläutern Ihnen in exklusiven Webinaren praktische Ansätze zum rechtssicheren Umgang mit der DSGVO.

  1. DSVGO-Datenschutzgenerator

Ihnen steht ab sofort der neue Profi-Datenschutzgenerator zur Verfügung. So erzeugen Sie in wenigen Minuten eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung.

  1. Häufige Fragen von Webseitenbetreibern

Wir haben die häufigsten 50+ Fragen, die Unternehmer im Zusammenhang mit der DSGVO haben, gesammelt, geordnet und beantwortet.

  1. Ihre Fragen zur DSGVO

Stellen Sie Ihre zusätzlichen Fragen zur DSGVO im Rahmen der Erstberatung. Diese werden von Rechtsanwalt Siebert und seinem Team beantwortet.

  1. Anwaltlicher DSGVO-Check mit 100 Euro Rabatt

Die Kanzlei Siebert Goldberg bietet allen ein umfassendes anwaltliches Webseiten-Audit zum Festpreis. Alle eRecht24 Premium-Nutzer erhalten darauf 100 Euro Rabatt.

  1. Weitere Highlights

Bei eRecht24 Premium finden Sie nicht nur Antworten zur DSGVO, sondern darüber hinaus zahlreiche Tools, Video-Schulungen, Live-Webinare, Vertragsmuster und Checklisten zum Datenschutz, Bildrechten und Urheberrecht, Newsletter-Marketing oder Facebook & Co.

Sichern Sie sich jetzt eRecht24 Premium und schützen Sie sich vor DSGVO-Abmahnungen schnell und einfach ab! 

Die zahlreichen Änderungen, die die DSGVO ab dem 25. Mai 2018 mit sich bringt, treffen jeden Unternehmer und Webseitenbetreiber. Es gibt in fast allen Bereichen des Datenschutzrechts umfangreiche Neuregelungen. Einige sind relativ einfach umzusetzen, andere sind sehr komplex.

Unser DSGVO-Special – das wir als eRecht24 Agenturpartner in Zusammenarbeit mit eRecht24 Premium für Sie zur Verfügung stellen – hilft Ihnen dabei, einen Überblick über die Anforderungen der DSGVO zu erhalten und zeigt Ihnen, wie Sie diese einfach und schnell für Ihre Webseite umzusetzen.

Gern unterstützen wir Sie in der DSGVOkonformen Umsetzung Ihrer Webseite. Sprechen Sie uns an.

  1. Einführung

Die DSGVO regelt ab dem 25. Mai 2018 den Umgang von Unternehmen mit personenbezogenen Daten – einheitlich europaweit. Viele der aktuellen Vorschriften des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) gelten dann nicht mehr bzw. das BDSG wird zeitgleich neu gefasst.

Die Datenschutzgrundverordnung vereinheitlicht das Datenschutzrecht innerhalb der EU, da bisher überall verschiedene Datenschutzgesetze und damit unterschiedliche Standards gelten. Unternehmer können also zukünftig darauf vertrauen, dass innerhalb der EU ein (überwiegend) einheitliches Datenschutzrecht gilt.

Die Verordnung gilt aber auch für Unternehmen mit Sitz außerhalb der EU, wenn diese Daten von Personen aus der EU verarbeiten. So soll sichergestellt werden, dass sich auch Cloud-Dienste oder soziale Netzwerke (etwa aus den USA) an die Regeln halten müssen.

Die DSGVO betrifft dabei wirklich JEDES Unternehmen, das im Internet aktiv ist: Nutzer-Tracking, Kundendaten, Newsletter oder Werbemails, Werbung auf Facebook, die eigene Datenschutzerklärung, vieles ändert sich durch die Neuregelungen. Im Einzelnen:

  1. Datenschutzerklärung und Impressum

Zunächst benötigt jede Webseite eine neue Datenschutzerklärung, die den Vorgaben der DSGVO entspricht. Grundsätze einer DSGVO-konformen Datenschutzerklärung:

  •    Einfache und verständliche Sprache
  •    ggf. eine vorgeschaltete, allgemein-zusammenfassende Erklärung
  •    Kontaktdaten des Seitenbetreibers
  •    Datenschutzbeauftragter, wenn vorhanden
  •    Die Rechtsgrundlage der jeweiligen Datenerhebung/Verarbeitung (gesetzliche Regelung oder Einwilligung) muss konkret benannt werden

Die folgenden Punkte muss eine Datenschutzerklärung nach DSGVO mindestens enthalten:

  •    Nennung aller Datenverarbeitungsvorgänge auf der Webseite
  •    Umgang Kunden- / Bestelldaten
  •    Tracking, Cookies, Social Media
  •    Newsletter, A(D)V
  •    Dauer der Speicherung, Löschungsfristen
  •    Auskunft, Berichtigung, Löschung, Widerspruch
  •    Recht auf Datenherausgabe und Übertragbarkeit

Eine Einwilligung darf nicht innerhalb der Datenschutzerklärung erklärt werden.

Achtung! Löschpflicht Art. 17 DSGVO:

Daten müssen gelöscht werden, wenn:

  •    der Erhebungszweck weggefallen ist,
  •    die Einwilligung widerrufen wurde (Newsletter-Abmeldung),
  •    ein Widerspruch des Nutzers erfolgt („Löschen Sie meine Daten“) und keine gesetzlichen Speicherpflichten entgegenstehen (Steuern und Buchhaltung)

Im Impressum sind keine Änderungen notwendig. Allerdings wird momentan diskutiert, dass für Auskunfts-, Berichtigungs- und Löschungsansprüche ein spezielles Kontaktformular geschaffen werden soll, das in die allgemeine Menüstruktur (bei Datenschutzerklärung und Impressum) integriert werden soll.

  1. Verarbeitungsverzeichnis (bisher: Verfahrensverzeichnis)

Sie benötigen ein Verarbeitungsverzeichnis, wenn Sie mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen und wenn Sie besondere Datenkategorien verarbeiten.

Die Pflicht gilt auch für Unternehmen unter 250 Mitarbeitern, wenn die Verarbeitung „nicht nur gelegentlich“ erfolgt. Es ist aber noch nicht abschließend geklärt, was dies genau bedeutet. Bis die Voraussetzungen abschließend geklärt sind, sollten Sie im Zweifel ein solches Verzeichnis anlegen.

Welche Inhalte gehören hinein?

  •    Angaben des Verantwortlichen
  •    Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen, seines Vertreters und des Datenschutzbeauftragten
  •    Zwecke der Verarbeitung
  •    Kategorien betroffener Personen und personenbezogener Daten
  •    Kategorien von Empfängern
  •    Übermittlungen von personenbezogenen Daten an ein Drittland
  •    Fristen für Löschung
  •    Beschreibung der technischen und organisatorischen Maßnahmen
  •    Angaben des Auftragsverarbeiters
  •    Name und Kontaktdaten des Auftragverarbeiters und des Verantwortlichen, ihrer Vertreter und des Datenschutzbeauftragten
  •    Kategorien von Verarbeitungen
  •    Übermittlungen von personenbezogenen Daten an ein Drittland

Beispiele und Aufbau eines solchen Verarbeitungsverzeichnis finden Sie z.B. bei der Bitkom:

https://www.bitkom.org/NP-Themen/NP-Vertrauen-Sicherheit/Datenschutz/FirstSpirit-1496129138918170529-LF-Verarbeitungsverzeichnis-online.pdf

  1. Cookies und Tracking

Im Hinblick auf Cookies und Tracking gibt es momentan keine Änderungen. Cookies werden spezifisch durch die ePrivacy-Verordnung (ePV) neu geregelt. Diese kommt allerdings wohl erst 2019.

Die gute Nachricht: Google Analytics bleibt auch nach der DSGVO wie bisher „erlaubt“, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  •    A(D)V Vertrag mit Google abgeschlossen
  •    IP Anonymisierung aktiviert
  •    Opt-out Möglichkeiten für Desktop und Mobil

Achten Sie darauf, dass Sie ab dem 25. Mai 2018 einen DSGVO-konformen AV-Vertrag mit Google abschließen. Google wird vermutlich demnächst einen solchen Vertrag bereitstellen.

Eine Anleitung plus Tools zur korrekten Umsetzung finden Sie bei eRecht24 Premium.

Bei anderen Tools wie z.B. dem Facebook Pixel kann man momentan leider keine genaue Aussage treffen.

Allerdings wird die Rechtslage wahrscheinlich komplizierter.

  1. Newsletter und Einwilligungen

Einwilligungen von Nutzern, z.B. zum Newsletter-Versand, die bereits nach altem Recht wirksam eingeholt wurden (double opt-in) gelten grundsätzlich weiter.

Ausnahmen:

  •    Koppelungsverbot bei alten Einwilligungen nicht beachtet
  •    Einwilligungen durch Minderjährige

Was ist mit neuen Newsletter-Aktionen oder Preisausschreiben?

Wenn keine gesetzliche Erlaubnis zum Speichern / Übertragen von Daten vorhanden ist, wird immer eine Einwilligung benötigt.

Auch unter der DSGVO sollte das double opt-in Prinzip beachtet werden, um die Einwilligung im Zweifel auch nachweisen zu können. Die Einwilligung muss in jedem Fall elektronisch dokumentiert werden.

Die Einwilligung muss dabei „freiwillig“ erfolgen: Echtes Koppelungsverbot in Art. 7 Abs.4 DSGVO.

In der Regel: Keine Daten gegen Inhalte (z.B. E-Books, Gewinnspiele, Checklisten) und keine Koppelung von Newsletter-Versand an Vertragsschluss.

  1. Datenschutzbeauftragter

Unternehmen, die in der Regel mindestens zehn Personen ständig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen oder zu einer Datenschutz-Folgeabschätzung nach Artikel 35 DSGVO verpflichtet sind (Einzelheiten unten bei Ziff. 9.), müssen einen Datenschutzbeauftragten benennen.

Interessenskonflikte

Bei der Besetzung des Datenschutzbeauftragten dürfen keine Interessenkonflikte bestehen. Daher kann ein Vorstandsmitglied, ein Geschäftsführer oder der Unternehmensinhaber nicht Datenschutzbeauftragter sein. Diese Personen können im Fall von Konflikten zwischen den Unternehmensinteressen und den datenschutzrechtlichen Vorschriften nicht vermitteln.

Sie können auch einen externen Datenschutzbeauftragten bestellen, um Konflikte zu vermeiden.

Qualifikationen des Datenschutzbeauftragten

Der Datenschutzbeauftragte muss zuverlässig sein. Juristische sowie technische Fachkunde sind ebenfalls unumgänglich für die Position des Datenschutz- beauftragten. Schulungen/Seminare inkl. Prüfung werden bundesweit angeboten, um die entsprechenden Qualifikationen zu erwerben, z.B. beim TÜV.

  1. Mitarbeiterdaten

Mit der DSGVO kommen auch Neuregelungen zum Mitarbeiterdatenschutz. Die neuen Vorschriften enthalten zahlreiche Pflichten und Obliegenheiten, die Arbeitgeber künftig einhalten müssen.

Es sollen nur die Daten erhoben werden, die „erforderlich“ sind.

Mitarbeiterdaten sollen nur dann verarbeitet werden, wenn dies für die Entscheidung über die Einstellung eines Bewerbers oder zur Durchführung, Ausübung oder Beendigung eines Arbeitsverhältnisses erforderlich ist.

Erlaubt ist die Verarbeitung auch dann, wenn sie für die Erfüllung gesetzlicher Rechte und Pflichten, eines Tarifvertrags oder einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung oder zum Zwecke der Strafverfolgung erforderlich ist. Ob und wann die Erhebung bestimmter Daten tatsächlich erforderlich ist, muss dabei immer anhand des konkreten Einzelfalls bestimmt werden.

Einwilligungen einholen

Wer sich den rechtlichen Unsicherheiten rund um die „Erforderlichkeit“ entziehen will, kann freiwillig abgegebene Einwilligungen von seinen Arbeitnehmern einholen. Im Streitfall muss eine behauptete Freiwilligkeit der Einwilligung vom Arbeitgeber allerdings nachgewiesen werden.

Eine wirksame Einwilligung muss bestimmte formale Kriterien erfüllen. So muss sie grundsätzlich in Schriftform erfolgen, d. h. eigenständig unterschrieben werden. Da das allerdings nicht immer praktikabel ist, kann unter besonderen Umständen auch eine elektronische Einwilligung eingeholt werden. Zudem muss der Beschäftigte in geeigneter Form darauf hingewiesen werden, dass die Einwilligung jederzeit widerruflich ist. Schlussendlich müssen durch den Arbeitgeber bestimmte Voraussetzungen für die Widerrufserklärung geschaffen werden.

Ein Arbeitgeber muss die Einhaltung der soeben genannten Pflichten im Zweifel nachweisen können (Dokumentationspflichten). Des Weiteren sind Arbeitgeber künftig mit strengeren Informationspflichten bei Datenschutzverstößen und zahlreichen weiteren Pflichten (z.B. Löschungspflichten) konfrontiert.

Arbeitgeber sollten im Hinblick auf diese Pflichten ihre unternehmensinternen Prozesse daher gründlich überprüfen und ggf. anpassen lassen (Stichwort: Compliance-Management).

  1. Auftrags(daten)verarbeitung

Wenn das Erheben und Verarbeiten personenbezogener Daten durch ein „externes“ Unternehmen erfolgt, muss dies – wie auch im alten Recht – vertraglich geregelt werden.

Beispiele

  •    Agentur führt Werbemaßnahmen aus
  •    Externer Newsletter-Anbieter
  •    Webhoster
  •    Externe Wartungsverträge

Was ändert sich am Inhalt der A(D)V-Verträge?

Wenige inhaltliche Neuregelungen:

  •    Auftragsverarbeiter muss u.U. ein Verfahrensverzeichnis führen
  •    Auftragsverarbeiter muss die Weisungen des Verantwortlichen protokollieren
  •    keine Schriftform der Verträge mehr notwendig

Woher erhalte ich Muster für meine A(D)V-Verträge?

Einen DSGVO-konformen Mustervertrag finden Sie bei eRecht24 Premium

  1. Datenschutz bei Minderjährigen

Bei Jugendlichen unter 16 Jahren müssen die Eltern einwilligen. Dies gilt aber nur für Fälle, bei denen die DSGVO eine Einwilligung vorschreibt (z.B. für Werbung) und in der Praxis nur dann, wenn es sich um Angebote handelt, die sich direkt an Kinder und Jugendliche richten.

Bei gemischten Angeboten (für Erwachsene und Jugendliche) sind keine spezifischen Vorgaben umzusetzen.

  1. Datenschutz-Folgenabschätzung

In bestimmten Fällen sind Sie verpflichtet, die Folgen der Datenverarbeitung zu bewerten und dies in einer sog. Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO festzuhalten. Eine sog. DSFA ist grundsätzlich immer dann durchzuführen, wenn „eine Form der Verarbeitung, insbesondere bei Verwendung neuer Technologien, aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die persönlichen Rechte und Freiheiten zur Folge (hat)“.

Dies ist z.B. bei den folgenden Konstellationen der Fall:

  •    Verarbeitung von Gesundheitsdaten, Religion, Sexualität
  •    Geschäftsgeheimisse
  •    Profiling/Scoring
  •    Strafbare Handlungen
  •    u.vm.

Wann und wie eine solche Datenschutz-Folgenabschätzung im Detail durchzuführen ist, können Sie im umfangreichen Whitepaper des Forum Privatfreiheit nachlesen:

https://www.forum-privatheit.de/forum-privatheit-de/publikationen-und-downloads/veroeffentlichungen-des-forums/themenpapiere-white-paper/Forum_Privatheit_White_Paper_Datenschutz-Folgenabschaetzung_2016.pdf

  1. Einsichtsrecht und Meldepflicht

Generell haben Betroffene Anspruch auf Auskunft zu ihren gespeicherten personenbezogenen Daten (Art. 15 DSGVO).

Form der Auskunft:

  •    schriftlich
  •    elektronisch (E-Mail)
  •    auf Verlangen mündlich

Frist der Auskunft: Unverzüglich, aber spätestens 1 Monat nach Eingang des Antrags

Wann müssen bei Datenpannen die Betroffenen und Aufsichtsbehörden informiert werden?

Hier gelten mittlerweile strengere Anforderungen als bisher. Nach Art 33 DSGVO müssen Datenpannen gegenüber Aufsichtsbehörden unverzüglich (möglichst binnen 72 Stunden) mittels umfassender Dokumentation vorgelegt werden.

Details zum Inhalt regelt Art. 33 Abs. 5 DSGVO

  1. Bußgelder und Abmahnungen

Datenschutzverstöße können abgemahnt werden!

Bei Verstößen drohen Abmahnungen und Gerichtsverfahren, denn:

  •    Datenschutzrecht hat wettbewerbsrechtliche Relevanz!
  •    Verstöße können auch nach der DSGVO abgemahnt werden!

Bußgelder

Die DSGVO sieht Bußgelder bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Vorjahresumsatzes vor.

Bisher haben Datenschutzbehörden den oberen Rahmen der Bußgelder nur sehr selten und bei dauerhaften Verstößen ausgereizt.

Das wird sich aber sehr wahrscheinlich ändern., der hohe Bußgeldrahmen ist ein Kernbestandteil der DSGVO.

Wichtig: Anfragen/ Beschwerden von Nutzern ernst nehmen. Noch wichtiger: Anfragen/ Beschwerden von Datenschutzbehörden ernst nehmen.

Was sollten Sie jetzt konkret tun?

Sie wissen, dass Sie sich um Themen wie Datenschutz, Impressum, Bildrechte oder Facebook & Co. kümmern müssen? Sie haben keine Zeit, alle komplizierten rechtlichen Vorgaben aufwendig selbst zu recherchieren? Sie wollen oder können nicht für jede Webseitenprüfung einen teuren Anwalt bezahlen? Sie brauchen klare Antworten, verständliche Lösungen und praktische Tools statt noch mehr Fragen?

Das erhalten Sie im DSGVO-Special bei eRecht24-Premium:

  1. Praxis Leitfaden DSGVO

Wir haben Ihnen einen Praxis-Leitfaden für den Umgang mit den häufigsten Grundfragen zur DSGVO zusammen gestellt.

  1. Webinare zur DSGVO

Die Anwälte der Kanzlei Siebert Goldberg erläutern Ihnen in exklusiven Webinaren praktische Ansätze zum rechtssicheren Umgang mit der DSGVO.

  1. DSVGO-Datenschutzgenerator

Ihnen steht ab sofort der neue Profi-Datenschutzgenerator zur Verfügung. So erzeugen Sie in wenigen Minuten eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung.

  1. Häufige Fragen von Webseitenbetreibern

Wir haben die häufigsten 50+ Fragen, die Unternehmer im Zusammenhang mit der DSGVO haben, gesammelt, geordnet und beantwortet.

  1. Ihre Fragen zur DSGVO

Stellen Sie Ihre zusätzlichen Fragen zur DSGVO im Rahmen der Erstberatung. Diese werden von Rechtsanwalt Siebert und seinem Team beantwortet.

  1. Anwaltlicher DSGVO-Check mit 100 Euro Rabatt

Die Kanzlei Siebert Goldberg bietet allen ein umfassendes anwaltliches Webseiten-Audit zum Festpreis. Alle eRecht24 Premium-Nutzer erhalten darauf 100 Euro Rabatt.

  1. Weitere Highlights

Bei eRecht24 Premium finden Sie nicht nur Antworten zur DSGVO, sondern darüber hinaus zahlreiche Tools, Video-Schulungen, Live-Webinare, Vertragsmuster und Checklisten zum Datenschutz, Bildrechten und Urheberrecht, Newsletter-Marketing oder Facebook & Co.

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Internationales Marketing wird immer wichtiger für Unternehmen

Trotz politischer Spannungen in Bezug auf die transatlantischen Beziehungen, wächst die Wirtschaft im Zuge der Globalisierung weiter zusammen. Dies ist auch einer der Gründe dafür, warum das internationale Marketing speziell für deutsche Industrieunternehmen immer wichtiger wird. Doch was zeichnet ein erfolgreiches Vorgehen in diesem Zusammenhang aus?

Warum ist das internationale Marketing für Unternehmen aus Deutschland so wichtig?

Durch die zunehmende Öffnung nationaler Märkte auf globaler Ebene gestaltet sich der internationale Vertrieb von Waren und Dienstleistungen derzeit so attraktiv wie nie zuvor. So können im Ausland aufstrebende Wirtschaftsräume erschlossen werden, wodurch sich der Unternehmenserfolg um ein Vielfaches steigern lässt. Vor allem schnell wachsende Märkte wie unter anderem Indien oder China bergen hier ein gigantisches Absatzpotential.

 

Auch im Zusammenhang mit der Wettbewerbsfähigkeit spielt die Erschließung internationaler Märkte eine fundamentale Rolle. Prinzipiell kann der internationale Vertrieb für zahlreiche Betriebe als eine Art Grundfundament für eine erfolgreiche Zukunft von vielen Unternehmen angesehen werden. Insbesondere Unternehmen aus der Automobilindustrie und dem Maschinenbau wie Anbieter von High-End-Drehmaschinen, Pumpentechnik oder Solaranlagen finden im Ausland ideale Bedingungen für eine Expansion vor. Weiterhin lässt sich durch das internationale Geschäft ebenfalls der Bekanntheitsgrad der eigenen Marke effektiv steigern.

Welche Branchen können besonders stark von internationalem Marketing profitieren?

Neben dem Automobil- und Maschinenbau sind ebenfalls die Produkte der deutschen Chemieindustrie auf globaler Ebene sehr gefragt. Auch Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten finden im Ausland ideale Bedingungen für die Erschließung neuer Märkte vor. Ein weiterer Exportschlager aus deutscher Produktion sind optische und elektrische Erzeugnisse. Die große Beliebtheit sowie der gute Ruf der hiesigen Produkte machen die Expansion in internationale Märkte für Unternehmen der genannten Branchen deutlich einfacher.

 

Wichtig für den Erfolg ist, dass die Erschließung ausländischer Wirtschaftsräume einer strikten Zielplanung unterliegt. So müssen alle Ziele sowie der genaue Ablauf der Marketingmaßnahmen im Vorfeld genauestens formuliert werden. Wer hier nicht aufpasst, kann schnell in eines der zahlreichen „Fettnäpfchen“ in Bezug auf internationale Beziehungen treten. Vor allem kulturelle Unterschiede und Sprachbarrieren können hier zu schnell zu ungewollten und unnötigen Komplikationen führen.

Was für Strategieoptionen stehen Unternehmen im Zuge des internationalen Marketings zur Verfügung?

Ob die Umsetzung der Marketingziele am Ende erfolgreich verläuft, ist maßgeblich von der angewendeten Strategie abhängig. So muss zum Beispiel die richtige Form des Markteintritts gewählt werden. Hier können Unternehmen beispielsweise den indirekten Export oder Direktexport mit indirektem Vertrieb wählen. Auch der Erwerb einer Beteiligung oder ein Joint Venture können für den Markteintritt genutzt werden. Weiterhin ist auch das Timing wichtig für den Erfolg. Insbesondere in Zeiten einer ansteigenden Dynamisierung der wettbewerbsbedingten und politischen Rahmenbedingungen gewinnt der Zeitfaktor eine immer größere Bedeutung.

Welche Kanäle sind aktuell besonders effektiv?

Ein guter Weg, um auf einem ausländischen Markt Fuß zu fassen ist die Kooperation mit einem Unternehmen vor Ort. Ein Vorteil ist hierbei, dass regionale Partner im Ausland bereits bestens mit den kulturellen Gepflogenheiten des Standortes vertraut sind. Auf diese Weise lässt sich die Gefahr von Komplikationen effektiv auf ein Minimum reduzieren. Jedoch sollte das Partnerunternehmen im Ausland sorgfältig ausgewählt werden. So ist die Zuverlässigkeit essentiell wichtig für eine vertrauenswürdige sowie erfolgreiche Geschäftsbeziehung. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, potenzielle Kooperationspartner im Vorfeld genauestens auf ihre Seriosität hin zu überprüfen.

Was bleibt unterm Strich zum Thema zu sagen?

In der Gesamtbetrachtung zeigt sich, dass internationales Marketing bei richtiger Umsetzung den unternehmerischen Erfolg massiv ankurbeln kann. Wie erfolgreich die internationale Tätigkeit am Ende verläuft, ist dabei in hohem Ausmaß von der Planung abhängig. Beim Thema Vorbereitung sollten Unternehmen daher keine Kosten und Mühen scheuen.

 

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Messen als effektiver Vertriebskanal

Das Thema Globalisierung und Digitalisierung wird immer wichtig für Unternehmen. Dies betrifft insbesondere das Thema Marketing und Vertrieb im internationalen Umfeld. Insbesondere Startups unterschätzen dabei im Zuge der Digitalisierung die klassischen und über Jahre hinweg etablierten Marketinginstrumente, wie etwa das Marketing in Printmedien oder auf Messen. Aber warum sind Messestände so effektive Werbemaßnahmen und worauf kommt es dabei besonders an?

Warum sind Messen für die Bereiche Marketing und Vertrieb so wichtig?

Sowohl für das Marketing als auch den Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen sind Messen ein effektives Instrument und dass trotz der zunehmenden Fokussierung auf Online-Kanäle. Es gibt aber Bereiche, welche die Präsentation und damit die Zielgruppen auf Messen besser erreichen können als es online der Fall ist. Dazu gehört unter anderem das direkte und persönliche Verkaufsgespräch mit Geschäftspartnern und Kunden. Zum anderen können auf einer Messe die eigenen Dienstleistungen und Produkte nicht nur besser in Szene gesetzt werden, sondern sie können von Interessenten auch direkt vor Ort begutachtet und ggf. sogar persönlich getestet werden. So lassen sich Funktionalität und Qualität viel besser und vor allen Dingen schneller beurteilen und zusätzliche Kaufanreize schaffen.

 

Nicht zu vergessen ist die besondere Atmosphäre von Messen die dazu führt, dass die Bereitschaft zum Gespräch und zum Kauf deutlich höher ist. Aus diesen Gründen wird für kleine und mittelständische Unternehmen das Messemarketing immer wichtiger. Schließlich können sie dort neue Geschäftskontakte knüpfen und neue Partner für sich begeistern. Des Weiteren sind Messen bestens dafür geeignet um Neukunden anzuwerben, was im direkten Gespräch einfacher ist als beim Online-Marketing. Hinzu kommt natürlich noch die Pflege von Bestandskunden, denn wo sonst haben Verbraucher die Chance persönlich mit dem Hersteller zu sprechen?

Worauf kommt es beim Messemarketing und dem Messestand an?

Der erste Schritt, um erfolgreiches Messemarketing zu betreiben, besteht darin zunächst alle Messen auszuwählen und zu prüfen die relevant für die eigene Zielgruppe sein könnten und dann im nächsten Schritt diejenigen Messen zu wählen, die einen gewissen Bekanntheitsgrad haben bzw. sich etabliert haben und die gewünschte Resonanz erzielen könnten. Nur so kann gewährleistet werden auf möglichst viele Interessenten zu treffen und seine Reichweite nachhaltig zu erhöhen.

 

Der nächste Schritt besteht darin seinen Messestand in den gewünschten Fokus zu rücken, indem der Stand Aufmerksamkeit erregt und viele Menschen anlockt. Dies erreicht man nur durch ein angemessenes Erscheinungsbild vom Messestand, schließlich fungiert er als Eye-Catcher. Wichtig ist hier, dass der Stand interessant und seriös wirkt und mit dem Logo der Firma versehen ist. Verkaufsgespräche sollten dabei ausschließlich von geschultem Messepersonal durchgeführt werden. Außerdem gilt unbedingt Prospekten auch ansprechende Visitenkarten und womöglich auch Werbegeschenke griffbereit zu haben, so dass diese nach einem positiven Verkaufsgespräch an interessierte Kunden ausgehändigt werden können, um die spätere Kontaktaufnahme zu erleichtern und um in Erinnerung zu bleiben.

Was bei den Kosten für einen Messestand beachten?

Die Kosten für einen Messestand und dem dazugehörigen Equipment sollte man keineswegs unterschätzen. Im direkten Vergleich zu anderen Marketingmaßnahmen, wie das Online-Marketing, ist ein Messestand mit höheren Kosten verbunden. Kosten werden nicht nur durch den Messestand selbst verursacht, auch die Kleinigkeiten wie Giveaways, Flyer, Visitenkarten und Broschüren. Hinzu kommen Kosten für das Messepersonal, die Stellfläche, Logistik, Strom und das Catering. Um das Budget nicht unnötig in die Höhe zu treiben, ist hier eine sorgfältige Vorplanung das A und O. So kann genau abgewogen werden, in welchen Bereichen Kosten eingespart werden können. Außerdem sollte bei der Kostenaufstellung auch immer darauf geachtet werden, dass die Kosten in Relation zum gewünschten Messeerfolg stehen. Der Erfolg von einem Messestand kann zum Beispiel anhand von Vertragsabschlüssen und Kundengesprächen durch das Marketing- und Vertriebs-Team erfasst werden.

Das Fazit…

Für einen erfolgreichen Messestand, darf das Marketing im Vorfeld auf keinen Fall fehlen. Dazu gehört, dass die Information auf welcher Messe man anzutreffen ist verbreitet wird, indem bestehende Kunden zum Beispiel via E-Mail oder Brief darüber informiert werden. Des Weiteren sollte auf der eigenen Webseite ein Vermerk vorhanden sein sowie auf sozialen Netzwerken, auf denen das Unternehmen anzutreffen ist, genauso wie auf Messeblogs und ähnlichem.

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