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Die besten Content-Ideen für Social Media – Wie einem nie die Posts ausgehen!

von Robert Nabenhauer

Jeder, der Social Media schon einmal werblich genutzt hat, kennt diese Situation: Man ist gerade total motiviert, einen schönen Auftritt zu gestalten und neue Kunden über Social Media zu gewinnen. Das Problem: Man weiss einfach nicht, was man eigentlich posten soll? Genau gegen diese Situation stellt dieser Artikel ein Gegengift dar. Forbes hatte einmal einen Artikel veröffentlicht, welcher den Namen “100 Killer Ideas For Your Social Media Content” trägt. Im Artikel werden einige Content-Ideen einfach aufgelistet, ohne wirklich auf deren Zusammenhang einzugehen. Ich habe mir heute ein paar “Rubriken”, wie ich sie nenne, ausgesucht, die ich mit Ihnen genauer unter die Lupe nehmen möchte.

Den Artikel findet man hier: 

Allgemein sei hierbei gesagt: Auf Social Media sollte man immer in Rubriken denken. So wie es im TV das Frühstücksfernsehen, das Nachmittagsprogramm, die Nachrichten oder den Blockbuster gibt, gibt es auf Social Media Rubriken – bestimmte Inhaltsgruppen, die regelmäßig auf den Kanälen auftauchen. Um die Abstimmung und Erarbeitung dieser Rubriken geht es heute.

Fangen wir mit meinem persönlichen Favoriten an: Die “Fill in the blankets”-Posts. Dabei geht es darum, einen Satz zu posten, der eine bewusste Lücke oder ein offenes Ende enthält. Das regt den User dazu an, diesen Satz selbst zu vervollständigen. Es wird also direkt zur Interaktion aufgerufen, was den User dazu bringt länger beim Beitrag zu bleiben und sich damit auseinanderzusetzen. Das Gute an dieser Rubrik: Es ist allgegenwärtig und lässt sich in jedem Kontext mit einbringen. Ein konkretes Beispiel: “Fill in the blankets”-Satz: “Wenn Geld keine Rolle spielen würde, würde ich…” – bei Facebook, Instagram & Co. könnten User nun darauf antworten und ihre Ideen und Gedanken zum Ausdruck bringen. Im Optimalfall werden sogar die eigenen Freunde verlinkt, da diese ja auch ihre Sicht der Dinge kommentieren sollten.

Direkt auf Platz drei der Forbes-Liste findet sich eine weitere Idee, die wir häufig verwenden – Umfragen! Durch Umfragen, die sich auf auf allen großen Social Networks problemlos erstellen lassen (das Feature ist mittlerweile überall präsent), haben die Follower den Eindruck, direkt ‘gebraucht’ zu werden. Außerdem wird die Interaktions-Rate höher, da eine Umfrage nur aus wenigen Klicks besteht und somit fast schon ein Trigger ist, der den User zum Anklicken bewegt. Besonders interessant wird es vor allem dann, wenn man den Usern Fragen über das Vorgehen auf bspw. Social Media stellt. Besonders spannend wird es dann, wenn man den eigenen Usern einen Raum zum ‘mitgestalten’ der Social Media-Kanäle gibt. So zum Beispiel mit der Frage “Wie oft sollen wir auf Social Media posten?” – Dieses ‘Geschenk’ der Verantwortung nehmen die meisten User dankend an. Umfragen eignen sich außerdem prima für sämtliche Instagram-Stories, um ein stupides ‘Durchklicken’ zu unterbinden.

Eine Idee, die ebenfalls sehr effizient ist, ist das Teilen/Posten von UGC (‘User Generated Content’). Der Vorteil von User Generated Content ist, dass sich meine Follower damit optimal identifizieren können und ich somit deutlich glaubwürdiger und authentischer wirke. Mehr sogar: Die Follower sehen, dass wir einen engen Austausch mit der Community pflegen und empfinden das Unternehmen als ‘Community-nah’.

Ebenso halte ich die eigenen Statistiken und Danksagungen für sinnvoll – damit sollte man es jedoch nicht übertreiben. Warum kombiniert man dies also nicht einfach? Man könnte sich dafür bedanken, dass das Geschäft gut läuft, man eine Menge Feedback bekommt und die Community wächst. Ebenso ist das Auflisten von Meilensteinen oder das Vorstellen von neu eingestellten Mitarbeitern für die Community interessant. Das ganze lässt sich in der Rubrik “Über uns” zusammenfassen. Dazu zählen auch Erweiterungen der Räumlichkeiten, Änderungen im Kundensupport oder die Erweiterung der eigenen Produktpalette.

Wer sich nun die Forbes-Liste bereits angesehen hat, oder es auch nach diesem Artikel noch machen wird, der wird sich zunächst wundern, weshalb “Promote your products and services” an letzter Stelle steht. Schließlich befinden wir uns hier doch im Social Media-Marketing, wo es darum geht, sich (und somit auch seine Produkte) zu vermarkten, oder? – Richtig! Jedoch ist diese Erkenntnis nichts Neues mehr. Es geht nicht darum, Social Media-Marketing nur zu betreiben, sondern es vor allem ‘richtig’ zu machen. Jeder sollte sich also zunächst von denjenigen absetzen, die es nicht richtig machen. “Wie mache ich das?” – Wer es nicht richtig macht, der hat nicht verstanden, dass man den User zunächst emotional erreichen muss. Ich muss ihm zeigen, dass ich ihn verstanden habe oder dies zumindest erreichen möchte und es mir wichtig ist, dass der User sich wohl fühlt. Social Media ist weder Selbstzweck, noch Homeshopping. Und genau das muss ich mit meinem Content verkörpern: “Don’t talk about the product, talk around the product.”

Grundsätzlich schafft man das, indem man vom Fach spricht und Umfeldthemen definiert. Es geht also meistens gar nicht darum, sein Produkt direkt zu bewerben, sondern lieber etwas um den heißen Brei herumzureden. Wer eine Umfrage beantwortet oder einen Post kommentiert, setzt sich in der Regel danach auch mit der Website und dem Produkt auseinander. Der Werbe-Effekt wurde also erzielt, ohne – wie ein Spammer – jeden Tag zweimal zu posten, wie super das Produkt doch sei.
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