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Gastbeiträge

Drei gute Möglichkeiten deinen Online Kurs zu vermarkten

Im folgenden Artikel möchte ich dir drei Möglichkeiten / Plattformen vorstellen, um deinen Online Kurs zu veröffentlichen und zu vermarkten.

Zuerst einmal, was verstehe ich unter einem Onlineprodukt?

Ein Onlineprodukt ist letztlich ein nicht physisches Produkt, das ein Kunde online nutzen und auch erwerben kann. Dazu gehören die klassischen E-Books, Videokurse und auch zunehmend Podcasts.

Beliebt sind auch eine Kombination aus einem Videokurs mit Checklisten oder kurzen Anleitungen in Textform.

Ich persönlich habe Mitte 2017 einen Online Video Kurs zum Thema zielführendes E-Mail Marketing mit Klick-Tipp erstellt und mir in dem Zusammenhang auch verschiedene Möglichkeiten angeschaut und getestet um meinen Kurs zu vermarkten.

Wie starte ich den Vertriebsprozess?

Nun ist dein Online-Produkt „fertig“ und du möchtest es an den Mann oder die Frau bringen!

Was heißt hier in dem Zusammenhang Produkt ist „fertig“?

Ich beobachte immer wieder, dass ein Online Kurs, bevor überhaupt Resonanz und Meinungen von potienellen Kunden eingeholt werden, bis zum letzten Detail erstellt und optimiert wird.

Dabei besteht immer die Gefahr, dass du deinen, aus deiner Sicht perfekten Kurs, an den Wünschen und Vorstellungen deiner Kunden vorbei entwickelst!

Binde daher sehr frühzeitig, deine Kunden oder auch Interessenten ein und stelle Fragen, was sich die Kunden wünschen, was Ihnen bei ihrem Problem am besten weiterhilft.

Fängst du ganz neu an und verfügst noch nicht über einen nennenswerten Interessenten- und Kundenstamm, würde ich das Produkt in einem sehr frühzeitigen Stadium schon veröffentlichen und begrenzt kostenlos anbieten. Von deinen “Testkunden” forderst du dann Kundenmeinungen und Vorschläge zu Verbesserung an.

Online Plattformen

Hierzu bieten sich verschiedene Online-Plattformen an, auf denen du dein Online Produkt kostenfrei hochladen kannst. Beim Verkauf des Produktes, fallen dann Gebühren an, die von Betreiber zu Betreiber variieren und meist zwischen 3 % und 8 % des Verkaufspreises liegen.

Hierbei gibt es zwei Arten von Plattformen:

Bezahldienstanbeiter die nur die Zahlungsabwicklung und die Präsentation des Produktes gegenüber Endkunden bzw. auch Vertriebspartner übernehmen, da ist der größte Anbieter z.B. Digistore 24. Dein Kurs muss hier noch zusätzlich in einem passwortgeschützten Mitgliederbereich hochgeladen werden, auf denen die Käufer dann nach Kauf zugreifen können. Ein typischer Anbieter ist hier Digimember wo in Verbindung mit WordPress Mitgliederseiten gestaltet werden können.

Online Plattformen, die sowohl die Zahlungsabwicklung, als auch den Mitgliederbereich verwalten. Diese sind vor allem für Neulinge, einfacher in der Handhabung. Ein positives Beispiel ist hier Elopage, die mittlerweile gute Funktionalität und einen guten Service anbieten.

Eine weitere Möglichkeit im Vertrieb besteht darin, Partner (Affiliates) zu finden, die dein Produkt vertreiben und dafür eine Provision erhalten, i.d.R. sind hier bei Online Produkten 30-50 % des Verkaufspreises üblich.

Der Marktplatz für Partner von Digistore24 mit mittlerweile über 4000 Produkten ist hierfür ein anschauliches Beispiel.

Ich würde den Vertrieb mit einem begrenzten kostenlosen Angebot starten, um die Resonanz auf dein Produkt durch deine neue Kunden zu prüfen.

Auch bekommst du hierbei vielleicht schon die ersten positiven Kundenmeinungen, die du wirksam auf deiner Verkaufsseite platzieren kannst.

Erst nach einer Einführungsphase und einigen Kundenfeedbacks, würde ich dann den eigentlichen Vertriebsprozess starten, indem du z.B. kostenpflichtige Werbung buchst.

Die drei Anbieter im Vergleich

Ich möchte hier exemplarisch drei verschiedene Anbieter vorstellen, für E-Books und Podcasts gibt es auch noch eine Anzahl von weiteren Plattformen, dies würde hier aber den Rahmen sprengen.

Udemy

Ist eine Internationale Plattform die vorwiegend Videokurse (min 60% Anteil Videos im Kurs) aus allen Lebensbereichen anbietet. Ein Vorteil dieser Plattform ist, die hohe Reichweite.

Nachteilig sind die hohen Rabatte, die häufig auf Kurse gegeben werden und damit wirkt die Plattform als “Billiganbieter”. Du kannst dich allerdings von den Rabatten ausschließen lassen und die Kurse selbst vermarkten und letztlich Udemy dann nur als Bezahldienstanbieter verwenden.

Ich verwende diesen Anbieter, um meine neuen Kurse auf Resonanz zu testen und Kundenmeinungen zu gewinnen.

Auf meinem Blog habe ich einen ausführlichen Udemy-Erfahrungsbericht, auch mit meinen Einnahmen, veröffentlicht.

Elopage

Elopage ist ein deutscher Anbieter und bietet einen Mitgliederbereich und einen Bezahldienst in einer Plattform an, ähnlich wie Udemy.

In verschiedenen Preismodellen können einzelne digitale Produkte wie z.B. E-Books, oder auch komplette Onlinekurse eingestellt werden.

Die Einrichtung des Kurses und der gesamte Einrichtungsprozess ist sehr einfach und übersichtlich gehalten, das gefällt mir sehr gut!
Es ist kein externer Mitgliederbereich einzurichten und es ist alles sehr übersichtlich zu handhaben.

Die Preise für die Mitgliederbereiche und auch die anfallenden Gebühren beim Verkauf eines Produktes sind m.E. moderat und fair. Hier kommt es darauf an, ob z.B. nur ein E-Book oder ein kompletter Kurs eingestellt wird.

Es steht leider kein Marktplatz für Affiliates zur Verfügung, was die Plattform meiner Meinung nach fast perfekt machen würde.

Digistore24

Digistore 24 ist der Platzhirsch unter den Plattformen für digitale Produkten im deutschsprachigen Raum. Allerdings bietet Digistore24 keinen Mitgliederbereich an, dieser muß dann, wie schon erwähnt, z.B. mit Digimember zusätzlich erworben und aufgebaut werden. Schnittstellen zwischen Digistore 24 und einigen Softwareherstellern von Mitgliederbereichen sind integriert.

Der große Vorteil dieser Plattform ist, der hohe Bekanntheitsgrad, insbesondere bei Affiliates und die ausgereifte Technik, bzw. Schnittstellen zu anderen Programmen. So gibt es sehr gute Möglichkeiten auch Upsell- und Downsell Produkte in den Verkaufsprozess einzubinden.

Nutze diese Plattform, wenn du deine Produkte auch über Partner anbieten möchtest oder eine hohe Automation mit anderen Plattformen anstrebst. Die Verkaufsgebühren liegen mit knapp 8% schon zu den teuersten Gebühren im Markt.

Meine persönliche Vorgehensweise bei der Vermarktung meines Kurses

Ich habe meinen Kurs zuerst auf Udemy eingestellt, um vor allem die Kundenresonanz zu testen und um zu erkennen, ob dieser Kurs überhaupt auf Interessen stößt.

Nachdem ich gute Bewertungen erhalten habe ich dann den Kurs auf Digistore 24 eingestellt und mit Digimember einen eigenen Mitgliederbereich auf meiner Webseite integriert.

Der Hauptgrund war die Möglichkeit auch leichten Zugang zu Affiliates (Vertriebspartner) zu bekommen, so einen großen und bekannten Affiliatemarktplatz bietet z.Z. nur Digistore 24 in dem Umfang an.

Die Vermarktung des Kurses erfolgt vorwiegend über die organischen Besucher meines Blogs und auch über bezahlte Werbung (PPC).

Frank Hückinghaus

Über den Autor:
Ich beschäftige mich auf meinem Blog schwerpunktmäßig mit dem Themen Online Business gründen, E- Mail Marketing und Erfahrungsberichten zu Softwareprodukten in diesem Bereich.

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