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Entscheidet Hardware über den klaren Prozess?

von Robert Nabenhauer

Optimieren, neue Systeme und alles läuft wie von selbst, so sollte es sein, aber?
Klingt doch alles sehr schlüssig, ein Ablauf wie man es sich wünscht. Über Jahrzehnte hinweg definierte sich einer der Hauptaufgaben und kämpfe in erster Linie im Bereich der IT-Abteilungen. CIO’s die Budgets im Millionenbereich zu rechtfertigen hatten als auch ausgeben konnten. Seit Jahren ergibt sich jedoch, komischerweise seit dem Online Boom Anfang 2000, dass die größten IT Budget im Marketing verantwortet werden.

Was läuft da falsch? Wieso im Marketing und nicht mehr in der IT?

Im Marketing sprechen wir doch von Kampagnen – Kosten im klassischen Bereich für:

  • Flyer
  • Werbeanzeigen
  • Print
  • Press
  • TV
  • Radio
  • Eventmarketing wie Messen

Was hat das ganze denn jetzt mit IT zu tun? Ich blick da noch nicht durch.

Anfang 2000 wurden auf einmal die Aufgaben neu vergeben. Die Steuerung des Bereich Kunden Software und die Verantwortung des Budgets dafür, wurde dem Marketing übergeben. Mhh, klingt logisch? Für die einen schon für die anderen wieder nicht.

CRM – Customer Relationship Management war auf einmal DAS Schlagwort. Die Prozesskette wurde neu definiert und der Vertrieb sagte ganz klar, Kaltaquise, NEIN DANKE, das Marketing muss uns die Leads liefern, also die Kontakte mit den wir dann in das potenzielle Verkaufsgespräch gehen können. Ok, aber wie das ganze bitte dann auch betreubar und flexibel gestalten. Der Vertrieb ist viel unterwegs, das Marketing wird zum Teil auch sehr modern geführt mit der Möglichkeit den Job auch vom Home Office zu machen.

Also wurde ein eigener Server aufgebaut, auf diesem ein unternehmensweites CRM installiert, die Prozesse für das Marketing und deren verschiedenen Kampagnen geschult und aufgesetzt. Der Vertrieb mit neuen mobilen Endgeräten ausgestattet, um auch von unterwegs Zugriff auf das CRM zu haben.

Somit konnte die Leadgenerierung, über Kampagnen gesteuert, starten. Das über alle Medien verteilt. Der Vertrieb hinterfragte die Kontakte, die auf diese zukamen, wie Sie zum Unternehmen kamen. Es wurde via E-Mail Marketing genau getriggert und festgehalten, wann der Kontakt zum Kunde wurde bzw. gekauft hat im Online – Shop.

Ebenso war auf einmal das Thema Kundenbindung eines, was aus einer ganz anderen neuen Sicht betrachtet werden konnte. Im CRM wurden Kampagnen gestartet, die sich nur an die Bestandskunden richteten. Einmalaktionen, Rabatte oder einfach nur nützliches was für den Kunden einen Mehrwert darstellte. Ja, es geht.

Hardware entscheidet zum Teil mit über den klaren Prozess. Also, Prozesse analysieren und dann in die Umsetzung gehen.

Marketing (86)

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