Vertriebskanal SOCIAL NETWORKING – Die eierlegende Wollmilchsau?

von Robert Nabenhauer

Die Bedeutung des Internets als selbständiger Kommunikationskanal sollte mittlerweile keine Diskussionen mehr auslösen. Nicht „Gehen wir ins Internet oder brauchen wir das nicht?“ sondern „Was machen wir im Internet“ ist die Frage, mit der sich erfolgreiche Unternehmen auseinandersetzen.

Amazon und eBay haben den Handel weltweit revolutioniert. Auf jedem Fleck der Welt kann ein Unternehmen seine Produkte jedem Abnehmer auf  jedem Fleck der Welt anbieten. XING, Facebook, Twitter & Co. geben jedem Mensch auf der Welt die Möglichkeit zu jeder Zeit ihre Meinung kund zu tun und sich mit anderen auszutauschen. Fluch und Segen für die Wirtschaft.

Die Unternehmen, die eine Online Marketing Strategie verfolgen und sich auf diese Bedingungen flexibel einstellen, werden den Wettbewerb bestimmen.

Verbraucherportale, Rezensionen, Preisvergleiche und Bewertungsportale ersetzen heute den Rat des Freundes oder Nachbarn. Jede Aussage kann in Sekunden überprüft werden, jeder Preis wird ruckzuck verglichen – Transparenz ist das Zauberwort. Fast könnte man von einer wahren Demokratie des Volkes oder besser der Kunden sprechen…

Unternehmen, die sich am Social Networking aktiv beteiligen bauen sich einen mächtigen Vertriebskanal auf, der zurzeit keine Alternative kennt. Kein anderer Vertriebskanal ist annähernd so effektiv und weist einen besseren ROI auf.

Social Networking statt Kaltakquise. Jeder Verkäufer kennt die ermüdenden Stunden am Telefon, die vielen Besuche bei Kunden, die Diskussion mit der Sekretärin (Wer den Einfluss diese Wächters unterschätzt vergibt viele Chancen.) meines gewünschten Ansprechpartners. Stand bei Social Media Marketing immer noch die Hochglanzpräsentation meines Unternehmens oder Leistungen im Vordergrund, stehen beim Social Networking die Interaktion mit dem Interessenten und der Aufbau einer Beziehung im Vordergrund.

„Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“, dieses Prinzip funktioniert auch im Internet. Zum einen drücke ich meine Wertschätzung gegenüber meinem Geschäftspartner aus, zum anderen mache ich auf mich aufmerksam und pflege das zarte Pflänzchen der sich anbahnenden Geschäftsbeziehung.

Bei einem persönlichen Besuch vor Ort kann ich einen Kugelschreiber, Block oder Kaffeetasse überreichen, im Internet biete ich kostenlose eBooks, White Papers oder Video Tutorials an. Nur dass sich der Weg jetzt umgekehrt hat. Musste man früher auf Werbung nach dem Giesskannenprinzip setzen und hoffen, dass ein Tropfen Wasser an der richtigen Pflanze ankommt, kommt der Kunde heute auf mich zu.

Das Interesse des Kunden ist immer eine essentielle Voraussetzung für den Geschäftsabschluss. Und nachdem sich ein Interessent für meine Angebote interessiert, ist auch sein Interesse vorhanden.

Der Kunde hat sich im Internet umgesehen, hat recherchiert, Portale und Soziale Netzwerke befragt und ist dadurch auf einem hohen Wissenstand. Die Kontaktaufnahme ist also wohl überlegt.

Ein Leuchtturm Unternehmen weiss das, bietet seinen Interessenten überall die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme und holt seine Kunden genau da ab, wo sie gerade stehen. Social Networking ist auch nicht auf die digitale Welt beschränkt, vielmehr vermischen sich die Welten und ergeben ein grosses Ganzes.

http://goo.gl/mSFv8G

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