20 wichtige Benimm-Regeln im Business

von Robert Nabenhauer

Persönliches Engagement und fachliche Kompetenz alleine reichen heutzutage nicht mehr aus, um beruflich erfolgreich zu sein. Ebenso wichtig sind ein stilsicheres Auftreten sowie der richtige Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten.

Regel 1: Der erste Eindruck ist entscheidend

Wer zu Beginn einen schlechten Eindruck hinterlässt, kann diesen in der Regel nicht mehr gutmachen. Menschen entscheiden innerhalb von nur 3 Sekunden, ob ihnen ihr Gegenüber sympathisch ist oder nicht.

Regel 2: Die eigene Persönlichkeit hervorheben

Bei aller gebotenen Höflichkeit und Rücksichtnahme auf Benimm-Regeln sollte die eigene Persönlichkeit keinesfalls vernachlässigt werden. Durch das Hervorheben der eigenen positiven Eigenschaften kann man sich positiv von anderen Mitarbeitern abheben.

Regel 3: Die richtige Begrüßung

Im Business erfolgt die Begrüßung immer in der Reihenfolge der Hierarchie. Nur bei Personen der gleichen Hierarchieebene stellt das Geschlecht ein Kriterium dar.

Regel 4: Die Anrede

Vorgesetzte werden immer mit Sie angesprochen. Dies gilt auch dann, wenn die betreffende Person von früher bekannt ist. Dazu darf nur der Vorgesetzte dem Untergebenen das „Du“ anbieten und niemals umgekehrt.

Regel 5: Small Talks richtig führen

Small Talks sind eine gute Möglichkeit, um sein Gegenüber in einer lockeren Atmosphäre besser kennenzulernen. Sollte das Gegenüber stillos auftreten oder unqualifizierte Kommentare von sich geben, gilt es, das Gespräch geschickt in eine andere Richtung zu lenken. Deplatzierte Witze sollten nach Möglichkeit einfach überhört werden.

Regel 6: Der Schriftverkehr

Schreiben an Mitarbeiter sollten immer möglichst persönlich formuliert werden. Bei handschriftlichen Mitteilungen anstatt eines Kugelschreibers besser einen Füller verwenden.

Regel 7: Das Gespräch korrekt beenden

Am Ende eines netten Gesprächs ist es angebracht, sich dafür zu bedanken. Zumeist reicht hierfür ein kurzes „Danke“ bereits aus.

Regel 8: Übergabe von Visitenkarten

Zu Beginn eines Treffens übergibt immer der ranghöchste Teilnehmer dem ranghöchsten Eingeladenen seine Visitenkarte. Anschließend wird den anderen Anwesenden in rangabsteigender Reihenfolge eine Visitenkarte gereicht. Neben dem Namen sollte die Visitenkarte auch den akademischen Grad, die Stellung innerhalb des Unternehmens, eine E-Mail-Adresse sowie die Rufnummer enthalten. In einigen Ländern wie China kommt der Übergabe von Visitenkarten eine besonders hohe Bedeutung zu und sollte deshalb genau beachtet werden.

Regel 9: Benehmen im Restaurant

Das Handy muss vor dem geschäftlichen Treffen im Restaurant immer lautlos oder komplett ausgeschaltet werden. In keinem Fall darf während des Essens ein Gespräch angenommen werden. Dazu ist es nicht schicklich, während der Gänge den Tisch zu verlassen.

Regel 10: Kleine Aufmerksamkeiten

Bei einem geschäftlichen Besuch oder einer Einladung zum Essen ist es durchaus angebracht, seinem Gegenüber eine kleine Aufmerksamkeit zu überreichen. Handelt es sich dabei um einen offiziellen Galaempfang der Firma, ist dies jedoch nicht erforderlich.

Regel 11: Die passende Kleidung für Herren

Die Kleidung sollte immer dem Anlass angemessen sein. Ein grauer Anzug wirkt dezent und dennoch professionell. Der schwarze Anzug ist im gehobenen Management oder für besonders festliche Anlässe angebracht. Zum Anzug immer dunkle Socken anziehen und darauf achten, dass die Hosenbeine mit den Schuhen abschließen. Die Krawatte sollte ebenso wie die Schuhe farblich auf den Anzug abgestimmt sein.

Regel 12: Kleidung für Damen

Auch Damen sollten bei der Business-Kleidung dezente Farbtöne bevorzugen. Der Rock sollte mindestens bis kurz oberhalb des Knies reichen. Zudem sind gepflegte Haare und Nägel eine Selbstverständlichkeit.

Regel 13: Der richtige Duft

Parfum nicht zu stark auftragen und für den geschäftlichen Alltag keinen zu blumigen Duft wählen. Besser sind frische und unaufdringliche Düfte mit Elementen wie Zitrus.

Regel 14: Die Wahl der Schuhe

Bei Damen sollte der Absatz maximal 6 cm hoch sein. Plateau-Sohlen sind ebenso wie offene Schuhe bei geschäftlichen Anlässen eher unangebracht. Herren sollten Schuhe mit Ledersohlen wählen, da diese deutlich eleganter wirken.

Regel 15: Körpersprache

Die richtige Körpersprache ist genauso wichtig wie das passende Outfit. Verschränkte Arme zeigen Ablehnung und Desinteresse und sollten deshalb unbedingt vermieden werden. Während eines Gesprächs immer Blickkontakt halten.

Regel 16: Distanzzonen einhalten

Hierzulande liegt die berufliche Distanzzone bei einer Armlänge. Näher sollte man nie an seinen Gesprächspartner herantreten, da dieser sich sonst unwohl und bedrängt fühlen könnte.

Regel 17: Auch bei E-Mails ist Stil gefragt

Für geschäftliche E-Mails gelten dieselben Regeln wie für einen Brief. Eine korrekte Rechtschreibung und die Einhaltung der Höflichkeitsformen sind auch hier selbstverständlich. Zudem sind Smileys in geschäftlichen E-Mails unangebracht.

Regel 18: Den Schreibtisch immer aufräumen

Ein aufgeräumter Schreibtisch signalisiert, dass der Mitarbeiter organisiert und seiner Aufgabe gewachsen ist. Insbesondere vertrauliche Dokumente sollten in keinem Fall offen auf dem Schreibtisch herumliegen.

Regel 19: Feedback in Gruppen

Ein negatives Feedback sollte niemals aus einer Gruppe heraus erfolgen. Stattdessen den Mitarbeiter beiseite nehmen und das Ganze in einem Vier-Augen-Gespräch klären.

Regel 20: Auf Pünktlichkeit achten

In Deutschland zählt Pünktlichkeit nach wie vor zu den wichtigsten Tugenden. Wer sich verspätet, sollte den Wartenden rechtzeitig hierüber informieren.

Robert Nabenhauer – Nabenhauer Consulting

Nabenhauer Consulting – offen und ehrlich

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