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LinkedIn – Internationales Netzwerkeln für Profis

von Robert Nabenhauer

Liebe Leser.

Karrierenetzwerke im World Wide Web boomen. Millionen von Arbeitnehmern und Unternehmen vernetzen sich über digitale Businessnetzwerke miteinander und tauschen auf diesem Weg Informationen über spezifische Karrierethemen, Jobs und Unternehmen aus. So auch die 225 Millionen Mitglieder des internationalen Karrierenetzwerks LinkedIn, dem weltweit größten Karrierenetzwerk. Dass das Model funktioniert, belegen die jüngsten Quartalszahlen. Ein Erfolgsfaktor: LinkedIn bietet seinen Mitgliedern Chancen, aber nur bei sinnvollem Einsatz. Was das Karrierenetzwerk kann und was es überhaupt nicht kann, zeigt der Beitrag.

LinkedIn feierte seinen 10. Geburtstag. Ob die Gründer Reid Hoffman, Allen Blue, Konstantin Guericke, Eric Ly und Jean-Luc Vaillant  damit gerechnet haben? Aus den anfänglichen 4500 Mitgliedern sind derweil mehr als 225 Millionen registrierte Nutzer in über 200 Ländern geworden. Damit ist LinkedIn das weltweit größte Karrierenetzwerk im Internet und es wächst rasant. Zum Vergleich: Im ersten Quartal des Jahres 2013 steigt die Besucherzahl um 30 Prozent während es im ersten Quartal des letzten Jahres nur 19 Prozent waren. Ein Erfolgsfaktor liegt sicherlich auch in der Zielgruppenspezialisierung. LinkedIn ist nicht sexy – genauso wenig wie der Durchschnitts-Businesstyp-Nutzer – aber erfolgreich.

Netzwerkeln mit dem Basisaccount?

Bei LinkedIn sind rund 80 Prozent Führungskräfte, die gerne in internationale Märke vordringen möchten. Der Aufbau ähnelt anderen sozialen Netzwerken. Die Bedienung ist einfach und intuitiv. Der soziale Fokus liegt auf der Pflege bestehender und auf dem Knüpfen von neuen, nützlichen Geschäftskontakten. Das gewählte Kontomodell ist dabei der entscheidende Erfolgsfaktor. Ähnlich dem deutschen Karrierenetzwerk Xing bietet LinkedIn seinen Mitgliedern als Warm-up ein kostenloses Basiskonto mit einfachen Funktionen an. Ein absolutes Plus: Nutzer können sehen, wer ihr Profil aufgerufen hat. Der Nachteil des Basiskontos ist allerdings, dass keine Nachrichten außerhalb des eigenen Netzwerkes an LinkedIn-Mitglieder adressiert werden können.

Was können Premiummitgliedschaften?

Kostenpflichtige Premiummitgliedschaften bieten erweiterte Funktionen, die sich für Jobsuchende oder Unternehmer lohnen könnten. Gerade auf dem internationalen Markt stoßen Karrierenetzwerke hierzulande an ihre Grenzen. Aufgrund der Multilingualität – insgesamt ist LinkedIn in rund 19 Sprachen zu bedienen –  bietet Linkedin die Chance auf eine internationale Vernetzung. Eine kostenpflichtige Premiummitgliedschaft unterscheidet sich noch mal darin, wie viele E-Mails außerhalb des eigenen Netzwerkes versenden werden sollen, wie viele Suchergebnisse angezeigt werden sollen und wie viele Suchagenten pro Tag ausgeführt werden sollen. Ein absolutes Plus: Die Suchfunktion in jeder  Premiummitgliedschaft bietet gegenüber dem Basisaccount zusätzliche Suchfilter. Mitglieder können Suchergebnisse nach Job-Level, Funktionen im Unternehmen sowie Unternehmensgröße filtern.

Fazit:

Für welches Konto sich die LinkedIn-Nutzer entscheiden, hängt im wesentlichen vom persönlichen Bedarf ab. Nur eines ist sicher; ob kostenloses Basiskonto oder kostenpflichtige Premiummitgliedschaft – ein absolutes Muss für erfolgreiches Netzwerkeln ist ein aussagekräftiges Nutzerprofil.

Herzliche Grüße

Robert Nabenhauer

Nabenhauer Consulting – Mehr Erfolg im Internet 

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