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Tipps rund um Ihren Computer von Roswitha Uhde

von Robert Nabenhauer

Liebe Leser.

Heute möchte ich Ihnen einen Gastbeitrag von Frau Roswitha Uhde präsentieren, und ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen.

Herzliche Grüße

Robert Nabenhauer

 

So gehen Sie vor, wenn sich ein Programm „aufhängt“!

Wenn ein Programm sich nicht mehr bedienen oder schließen lässt, sagt man in der Computersprache, das Programm hat sich aufgehängt. Manchmal passiert das, wenn man zu viele Programme gleichzeitig geöffnet hat oder wenn ein Programm im Hintergrund zu viel Prozessorkapazität und Arbeitsspeicher braucht und der Computer dadurch überlastet ist. Manchmal kommt man aber auch nicht dahinter, welchen Grund das Aufhängen hat.

Grundsätzlich verbraucht jeder Prozess Arbeitsspeicher und belastet die CPU-Gesamtleistung. Wenn Sie mit der Zeit immer mehr Software  installieren, werden immer mehr Prozesse ausgeführt und Ihr Computer  wird immer langsamer. Sicher haben Sie  diese Erfahrung auch schon gemacht. In diesem Fall können Sie durchaus überflüssige Prozesse beenden. Einige können sogar Viren enthalten und somit schädlich sein.

In meinem Artikel „Computerviren den Kampf ansagen“  http://www.senioren-computerkurs24.de/computerviren-den-kampf-ansagen/

gehe ich darauf ein, wie Sie sich vor Computerviren schützen können.

Es gibt nun zwei Möglichkeiten, wie man sich helfen kann, wenn sich ein Programm oder der ganze Computer aufgehangen hat. Allerdings rate ich von der zweiten ab, es sei denn, es geht nicht anders.

Ich empfehle Ihnen, das Programm mit dem Task-Manager zu schließen. Der Task-Manager gehört zum Windows-Paket, egal welche Version. Mit dem Task-Manager lassen sich Prozesse und ganze Anwendungen schließen, ohne Schaden anzurichten. Weiter unten gehe ich näher darauf ein.

Die zweite Variante ist es, den Computer ganz auszuschalten und neu hochzufahren. Das ist dann erforderlich, wenn sich der komplette Rechner aufgehangen hat.

Wenn Sie Prozesse beenden, die Systemdiensten zugeordnet sind, kann es passieren, dass Teile dieses Systems im Nachhinein nicht mehr funktionieren. Das ist aber eher die Ausnahme. Wenn Sie mit Bedacht Prozesse beenden, sollte eigentlich alles laufen.

Einen gewissen Schaden richten Sie durch das erzwungene Schließen einer Anwendung doch an. Wenn Sie gerade ein Dokument geöffnet hatten und dabei waren, dieses zu bearbeiten, gehen diese Daten unwiederbringlich verloren. Deshalb sollten Sie entweder die Funktion „Automatisch sichern“ einstellen (so vorhanden) und von Zeit zu Zeit Ihr Dokument manuell speichern. Bei der Bearbeitung von Dokumenten ist es immer empfehlenswert, nicht das Originaldokument zu bearbeiten, sondern eine Kopie davon. Wenn Sie damit fertig sind, können Sie das Originaldokument entweder mit der neuen Version des Dokumentes überschreiben oder in ein Archiv schieben, das Sie dafür angelegt haben.

So arbeiten Sie mit dem Task-Manager

Mit folgenden Tastenkombinationen landen Sie direkt bei den momentan aktiven Prozessen. Es gibt drei Möglichkeiten:

Rechtsklick auf die Taskleiste und das Betrefffeld „Task-Manager“ wählen

Tastenkombination „STRG“ + „SHIFT“ + „Esc“ drücken

Tastenkombination „STRG“ + „Alt“ + „Entf“ und hier auf  „Task-Manager“ klicken. Dieser Weg ist zwar umständlicher, aber mir geläufiger.

Im Reiter „Anwendungen“ sehen Sie alle Anwendungen, die gerade geöffnet sind. Hier wird auch angezeigt, welches Programm keine Rückmeldung gibt, das heißt, es hat sich aufgehangen. Zunächst markieren Sie mit der Maus die Anwendung, die Sie schließen wollen und klicken dann auf „Task“ beenden“. Dann erscheint eine Warnmeldung, die Sie getrost bestätigen können.

Am unteren Rand des Task-Managers können Sie die Anzahl der laufenden Prozesse und die CPU-Auslastung sehen. Die wird auf jedem Reiter angezeigt.

Im Reiter „Prozesse“ sehen Sie alle aktiven Prozesse. Ich rate Ihnen, dort nicht wahllos Prozesse zu beenden (es sei denn, Sie sind Profi). Ein unbedachter Schritt könnte dazu führen, dass Ihr Computer nicht mehr starten kann. Manchmal können mehrere Prozesse zusammenhängen. Um alle zusammenhängenden Prozesse beenden zu können, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Prozess und wählen dann „Prozessstruktur beenden.“ Sie haben nun alle zusammenhängenden Prozesse beendet.

Im Reiter „Leistung“ können Sie sehen, wie der Verlauf der Auslastung der CPU (der Prozessor) Ihres Computers und der Verwendungsverlauf des physikalischen Speichers im Moment ist.

So aktivieren Sie die Tastaturmaus

Genau so, wie sich ein Programm aufhängen kann, kann auch die Computermaus streiken. Wenn Ihre Maus nicht mehr funktioniert, kann es am Treiber liegen oder aber Ihre Maus hat den Geist aufgegeben. Keine Angst, Sie können Ihren Computer auch ohne Maus bedienen, ist vielleicht ungewohnt und umständlich, aber sehr hilfreich.

Mit der Tastaturmaus können Sie den Mauszeiger mit der Zehnertastatur des Zahlenblocks (rechts auf der Tastatur) steuern.

Die Tastenkombination zum Aktivieren und Deaktivieren der Maustasten besteht aus dem gleichzeitigen Drücken der Tasten <ALT>, der linken <UMSCHALT> und <NUM> und dann <OK>.

Zum Deaktivieren der Tastenkombination können Sie auch zum Center für erleichterte Bedienung Ihres Computers wechseln, in dem Sie auch die Maustastenfunktion mit den Nummerntasten aktivieren können.

Nach dem Aktivieren der Tastaturmaus klicken Sie einfach im Ziffernblock auf <5>, um die linke Maustaste zu simulieren.

Weitere Tipps rund um den Computer bekommen Sie in meinen Info-Briefen, im Senioren-Computerkurs und auf meinem Blog „Senioren-Computerkurs“ (http:www.senioren-computerkurs24.de), von dem Sie sich kostenfrei mein E-Book „Computer-Sicherheit in nur 3 Schritten“ herunter laden können.

Roswitha Uhde

http://www.senioren-computerkurs24.de

 

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