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Positionierung des Marketing verbessern

von Robert Nabenhauer

Liebe Leser.

In vielen Unternehmen ist das Marketing nur schwammig definiert. Eine genaue Definition der einzelnen Aufgaben bleibt leider häufig aus. Deshalb ist eine Hand in Hand Arbeit bei abteilungsübergreifenden Punkten nur schwer machbar. Hier ist es nicht selten der Fall, dass keiner weiß, wer eigentlich was genau erledigen soll. Deshalb ist es wichtig folgende Themenfelder klar zu definieren:

1. Interne Transparenz: Die Vermarktung nach außen funktioniert in den meisten Unternehmen sehr gut. Häufig wird aber vergessen, dass auch ein unternehmensinternes Marketing erforderlich ist. Denn nur, wenn die Marketing Abteilung ihre eigene Position und ihre Aufgabenfelder in der Firma vermarktet wissen die anderen Mitarbeiter, was die eigentlichen Aufgaben dieses Unternehmenszweiges sind.
2. Wirtschaftlichkeit aufzeigen: Das Marketing muss zeigen, welchen Beitrag es zur besseren Positionierung des Unternehmens auf dem Markt leistet. Die wichtigsten Schlagworte hierzu sind „Marketing ROI“ und „Marketing Spend Effectiveness“. Dies ist zwar meistens leichter gesagt als in der Praxis umgesetzt. Aber es ist wichtig, dass das Marketing aufzeigt, an welchen Erfolgen von Aktionen es beteiligt ist und darüber ein transparentes Reporting abgibt.

3. Fundiertes Wissen: Detailwissen ist auch im Marketing gefragt. Die Abteilung benötigte in allen Fachbereichen fundiertes Wissen. Zusätzlich zu den eigenen Qualifikationen im Bereich der Vermarktung. Dazu kommt das Wissen über die Entwicklung auf dem Absatzmarkt und den neusten Trends. Zeitgleich muss das Marketing aber auch über den aktuellen Wettbewerb bescheid wissen und über die neusten Produkte der Konkurrenz. Dies ist nicht nur Aufgabe des Vertriebs, denn dieser hat immer nur mit Einzelkunden Kontakt und nicht den Überblick über den gesamten Absatzmarkt.
4. Organisiertes Arbeiten: Dies betrifft sicherlich nicht nur das Marketing, aber hier ist es ebenso wichtig. Generell hat das Marketing meist eine informelle Entscheidungsfreiheit, aber formell liegt diese innerhalb des Unternehmens häufig nicht vor. Wer wirklich kunden- und marktorientiert arbeiten möchte, muss das Marketing in Entscheidungsausschüsse einbinden. Idealerweise wird hierzu ein CMO auf Ebene der Geschäftsführung eingesetzt.

Herzliche Grüße

Robert Nabenhauer

Nabenhauer Consulting – Vertrieb und Marketing 

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