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Kurz vorgestellt: Das soziale Netzwerk Pinterest

von Robert Nabenhauer

Liebe Leser!

Kurz vorgestellt: Das soziale Netzwerk Pinterest

Pinterest ist ein soziales Netzwerk, in dessen Mittelpunkt Bilder stehen. Nutzer haben hier die Möglichkeit, Bilder auf ihre virtuellen Pinnwände zu hängen und sie zu organisieren. Zudem können sie die Pinnwände anderer Nutzer abonnieren, sowie deren Bilder repinnen oder liken.

Die meisten Pinterest Nutzer sind Frauen – jedenfalls in den USA

Das Nutzerprofil der Pinterest-User variiert stark von Land zu Land. Während Branchenkennern bekannt sein dürfte, dass der überwiegende Teil der amerikanischen Nutzer weiblich ist, sind in Großbritannien überraschenderweise über die Hälfte der Nutzer Männer. Der hohe Gesamtanteil an Frauen lässt sich an der Art der Bilder trotzdem sehr gut erkennen. Scherzhaft wird behauptet, dass ein Großteil der Bilder auf Pinterest Aufnahmen des kanadischen Schauspielers Ryan Gosling mit freiem Oberkörper seien.

Unternehmen können Pinnwände als Schaufenster nutzen

Auch kommerzielle Anbieter haben die Möglichkeit, auf der Plattform Pinnwände zu erstellen und sie als eine Art virtuelles Schaufenster für ihre Produkte zu nutzen. Der Erfolg ist zumindest in den USA sehr groß. So kaufen Kunden, die über Pinterest auf eine Shoppingseite kommen, für mehr als doppelt so viel Geld ein, wie Kunden, die aus anderen sozialen Netzwerken kommen. Tatsächlich haben Studien gezeigt, dass das Netzwerk aktuell Verkäufe besser ankurbelt, als alle anderen sozialen Netzwerke.

Probleme mit dem Copyright sind vorprogrammiert

Wie beim Thema nicht anders zu erwarten, gibt es bei Pinterest natürlich massive Probleme mit dem Copyright. Es wurde bereits festgestellt, dass die Plattform auch gegen die relativ liberalen Copyrightgesetze in den USA verstößt. In der Regel sind die Nutzer nämlich nicht Besitzer von Rechten an den Bildern, die sie über das Netzwerk verbreiten. Bis heute hat es allerdings keinerlei rechtliche Schritte gegen Nutzer gegeben. Die Bekanntheit des Netzwerks trägt sicher dazu bei, dass sich Unternehmen keinen Imageschaden zufügen wollen, indem sie gegen private Nutzer des Netzwerks vorgehen. Gewerbliche Nutzer gerade aus Deutschland sollten aber vorsichtig sein. Inzwischen bietet Pinterest Rechteinhabern die Möglichkeit, ihre Inhalte löschen zu lassen. Zudem können Webseitenbetreiber den „nopin“ Metatag in ihre Seiten einbauen, um das Pinnen ihrer Bilder zu verhindern.

Herzliche Grüße

Robert Nabenhauer

Robert Nabenhauer und seine Unternehmensberatung 

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