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Hat Facebook seinen Zenit erreicht?

von Robert Nabenhauer

Liebe Leser!

Die Stärken des Social-Media-Riesen

Ob Google+ oder Whatsapp, Pinterest, Instragram oder andere mobile Messengerdienste; Facebook sieht sich immer mehr Mitstreitern gegenüber, die auch einen Teil vom Kuchen des Marktes für soziale Netzwerke beanspruchen. Besonders das Aufkommen der Smartphones und die Entdeckung immer weiterer Möglichkeiten, sich und seine Freunde virtuell und mobil zu vernetzen, stellt Facebook vor einige ungelöste Probleme. Die beiden Hauptfunktionen, die Facebook für mobile Anwender so attraktiv macht, sind die Chats mit Freunden aus allen Bereichen des persönlichen und virtuellen Lebens und das Teilen von Inhalten wie Bildern und Textbotschaften. Der große Vorteil ist dabei wie so häufig nur noch die schiere Größe der Anwenderzahlen von Facebook. Wie fast jeder eine Email-Adresse besitzt, so hat auch fast jeder neue Kontakt einen Facebook-Account und man kann sich mit Leichtigkeit vernetzen.

Verluste an allen Fronten

Die Zahl der Nutzer, die sich mindestens einmal im Monat in das sozialen Netzwerk einwählen, schrumpft in allen wichtigen Märkten des Softwareriesen. In den USA in 2013 haben 4% der Nutzer die Seite weniger genutzt, in Großbritannien sogar 4,5%. Auch wenn diese Zahlen nur grobe Schätzungen sind, bestätigen doch andere Social-Media-Forscher, dass immer mehr besonders jüngere Mitglieder dem sozialen Netzwerk den Rücken kehren. Immer weniger Zeit wird für das Surfen auf Facebook verwandt. Natürlich ist dies auch eine direkte Folge der Verbreitung von Smartphones, die die Internetnutzungszeit auf das Wesentliche beschränken und mehr Alternativen zum „Netzwerken“ bieten.

Eine kleine Entwarnung

Neben dem Sinken der Nutzerzahlen, die sich aktiv auf der Seite umsehen, ist Facebook doch immer noch ein Wachstumsmarkt. Mit über 1 Milliarde registrierten Benutzern wächst die Zahl der internationalen Facebookgemeinde immer noch weiter. Mit einer Verbreitung von über 50 Prozent der gesamten Internetnutzer einzelner Länder hat dieses Netzwerk offensichtlich den Zenit seines Erfolges noch bei weitem nicht überschritten und ein Absturz wie der von MySpace – damals das am stärksten verbreitete soziale Netzwerk – ist hier noch lange nicht vorhergesagt. Aber auch wie MySpace, das einmal fast 270 Millionen registrierte Nutzer hatte und nun nur noch 34 Millionen, so kann auch Facebook möglicherweise bald abgelöst werden. Die Entwicklungen bleiben spannend.

Herzliche Grüße

Robert Nabenhauer

Nabenhauer Consulting – offen und ehrlich 

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