" "

Die Facebook-Aktie

von Robert Nabenhauer

Liebe Leser!

Ein viel-erwarteter Börsengang

Seit Jahren wurde dem Börsengang des Software-Riesen Facebook entgegengefiebert. Wenig ist bekannt, in dem doch sehr liberalen Amerika, über die ganz großen Industriegiganten. Doch der Gang zur Börse ruft für viele dieser Unternehmen zum ersten Mal die amerikanische Börsenaufsicht auf den Plan, die das Unternehmen vollständig nach Compliance und korrekten Büchern hin untersucht. Lange hat sich Facebook in der Anfangsphase also gesträubt, diesen Schritt zu wagen. In 2012 war es nun aber endlich so weit und Aktienneulinge wie -profis auf der ganzen Welt versuchten Teil zu haben an dem vermeintlichen Erfolg dieses internationalen Unternehmens.

Die Schattenseiten des Aktienspiels

Viele Neuanleger wissen nur unzureichend über die enormen Risiken des Aktienhandels Bescheid. Eine Investition, geringer als 10.000 Euro kann schon nach kurzer Zeit enorm an Wert verlieren und keine Chance mehr haben einen Gewinn herauszuarbeiten. Auch ist alles ein großes Geschäft mit dem Risiko, das so wenig wie möglich von fremder Hand, sei es Banken, gesteuert werden sollte. Besonders das Risiko auf den erstmaligen Börsengang eines Unternehmens zu wetten ist ein viel zu großes Risiko, um mit geringen Ersparnissen teilhaben zu wollen, doch gibt es viele, die hier ihr Glück versuchen. Ein Zusammenspiel aus Medienhype, massiver Überschätzung des Real- und Börsenwertes des Unternehmens Facebook und dem viel zu starken öffentlichen Interesse waren bereits eindeutige Vorboten, dass dieses Spiel nicht gut ausgehen kann. Wo die Banken zu Beginn noch den Aktienkurs unterstützt haben, da sie dachten, er würde sich noch fangen, war schon nach wenigen Tagen eindeutig klar, dass mit weit über 100 Milliarden Dollar der Börsenwert viel zu hoch eingeschätzt wurde.

Innere Schwierigkeiten

Es ist weiterhin stark umstritten, wie weit ein Software-Unternehmen rein durch Werbung, d.h. ohne Premium-Mitgliedschaften und zahlende Benutzer, einen guten Umsatz erwirtschaften kann. Facebook kann sich sicherlich sehr gut über Wasser halten, aber das Konzept erlaubt nicht die großen Sprünge, die von Börsianern erwartet wurden. Auch dämpft das Aufkommen von Smartphones und die geringere Werbekapazität der Mobilversion der Seite die Werbeeinnahmen. Doch ausgehend von der früheren Innovationsfähigkeit dieses sozialen Netzwerkes kann man sich sicher sein, dass Facebook auch hier wieder einen Weg aus dem Tiefschlag findet.

Herzliche Grüße

Robert Nabenhauer

Nabenhauer Consulting – Social Media Beratung 

Related Posts

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen