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Affiliate Marketing

von Robert Nabenhauer

Liebe Leser!

Affiliate Marketing – beginnt nun der Preiskampf?

Als Affiliate Marketing werden Vertriebslösungen bezeichnet, die zwei Anbieter werbetechnisch zusammenbringen. Nämlich den, der sein Produkt verkaufen möchte und den, der es auf seiner Webseite vorstellt und verkaufen kann. Bisher ist es so, dass Betreiber eines Affiliate-Netzwerks 30 Prozent der Provision genommen haben, die von den Werbekunden an die Publisher ausgezahlt werden. Der Anbieter Tradedoubler will nun in den Preiskampf gehen und damit den Markt verändern.

Tradedoubler  meldet sich mit neuen Ideen zurück

Tradedoubler ist ein schwedischer Affiliate Marketing – Network-Betreiber, der es mit viel Fleiß seit seiner Gründung 1999 auf das Top 3-Treppchen in Sachen Online-Marketing geschafft hat. Neben diesem Unternehmen gibt es noch Zanox und Affilinet. Heutzutage droht überall das Dumping, alles muss günstiger und dennoch besser werden. Das denkt sich auch Tradedoubler und will nun die Preise für Werbung über Partnerprogramme drücken. Im Klartext heißt das, dass die Netzwerkgebühr (Network Fee) auf die Hälfte reduziert werden soll.

Was hinter den Preisen steckt

Die Network Fee ist die Gebühr, die erhoben wird, wenn Sie als Werbekunde die Infrastruktur des Netzwerkes nutzen, Klicks erfassen lassen möchten, für Leads und Sales und für die Einordnung der Beteiligung an die Website-Betreiber (Publisher). Hier kommen die angesprochenen 30 Prozent ins Spiel, die, sollte der Plan von Tradedoubler aufgehen, auf 15 Prozent gekürzt werden sollen. Ob das klappen kann, ist fraglich, doch die Motive hinter dieser Idee sind mehr als nachvollziehbar und lassen ahnen, dass dies einiges verändern könnte.

Warum der Preiskampf beim Affiliate Marketing?

Die Begründung für dieses Vorhaben ist relativ einfach erklärt und deswegen auch schnell verstanden. Der Tradedoubler-Verkaufsschef Matthias Stadelmeyer plant, die Netzwerk-Infrastruktur komplett neu zu strukturieren. Damit könnte erreicht werden, dass die administrativen Prozesse zentralisiert werden könnten und die Münchener Account-Manager entlastet werden, damit diese sich effizienter mit der Programmbetreuung auseinandersetzen können. Anreiz dazu gegeben hat der britische Affiliate Marketing Markt, der als sehr modern gilt. Zudem ist dessen Anteil am britischen Online-Marketing um zwei Prozent höher als in Deutschland – 9 Prozent zu 7 Prozent. Natürlich ist Tradedoubler nicht der erste Anbieter, der versucht genau auf diese Art und Weise etwas zu verändern. Auch auf der Fachmesse Internet World wurde dieses Thema von dem Technologieanbieter Ingenious Technologies (ehemals Zieltraffic) bereits angeschnitten. Bisher hat sich allerdings noch nicht viel getan. Dass diese Diskussion allerdings immer wieder aufkommt, zeigt, dass auch die Netzwerke im Umbruch sind und sich dem Preiskampf stellen müssen. Auch sie sind nicht davor gefeit, dass ihre Kunden möglichst wenig ausgeben möchten.

Herzliche Grüße

Robert Nabenhauer

Nabenhauer Consulting – Vertrieb auf Autopilot 

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