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Social Media Checkliste

von Robert Nabenhauer

Planung und Strategie  

Bei einem Social Media-Projekt kommt es auf 2 wesentliche Faktoren an:

1. Sorgfältige Planung
2. Ausgefeilte Strategie

Führen Sie einen internen Unternehmencheck durch, in welchem Bereich Social Media Ihrem Unternehmen Mehrwerte für den Kunden bietet.
Prüfen Sie, ob Ihre Zielgruppe in Social Media Portalen aktiv ist.  Erstellen Sie daraus eine genaue Auflistung.

Zu einer ausgeklügelten Strategie gehört eine klare Zielsetzung. Setzen Sie sich frühzeitig und vor dem eigentlichen Start realitische und umsetzbare Ziele für Ihre Social Media Aktivitäten
Durch die genaue Planung vermeiden Sie ein planloses „Drauflos Posten“ in die Social Media Portale, was eher zu negativen Ergebnissen führt.

Zielgruppencheck

Führen Sie in den wichtigsten Social Media Portalen wie Facebook, Twitter, Google+, Xing, LinkedIn und Pinterest einen Check durch, wo sich Ihre Zielgruppe verstärkt aufhält. Suchen Sie vermehrt in Fanpages oder in Gruppen. Richten Sie dann Ihre weiteren Aktivitäten danach aus. Beachten Sie, dass die Vorgehensweise bei Xing im Vergleich zu Facebook sehr unterschiedlich sein kann.
Prüfen Sie auch spezielle Foren, in der sich ihre Zielgruppe aufhalten kann.

Sichtbares Profil zeigen

Jedes Social Media Portal verfügt über den Bereich „Profil“. Hier ist es erforderlich, dass Sie entweder sich selber oder einen Mitarbeiter wählen, der sich nach Außen hin in den einzelnen Portalen öffentlich zeigt. Somit bauen Sie die Distanz zwischen Ihren Kontakten, Interessenten, Kunden, Fans deutlich ab.

Kontinuität

Social Media Aktivitäten beruhen auf kontinuierlicher Kommunikation mit dem Kontaktnetzwerk. Sporadisches Posten und „Einbahnstraßen-Kommunikation“ wird langfristig nicht zum Erfolg führen. Planen Sie Ihre Aktivitäten sorgfältig. Erstellen Sie eine Liste für die nächsten 2 Monate. Schreiben Sie genau auf, was Sie Wann und Wo in die jeweiligen Social Media Portale posten wollen.

Der Mix macht´s

Social Media Marketing heißt, dass Sie Ihrem Kontaktnetzwerk wertvolle Informationen zur Verfügung stellen. Dazu gehören Bilder, wertvolle Tipps, Informationen Ihrer Unternehmensaktivitäten, Produktvorstellungen, allgemeine Informationen zu ihrem Thema und zeitnahne Antworten auf Fragen ihres Netzwerkes.

Planen Sie auch hier sorgfältig Ihren Content, den sie einstellen wollen. Beachten Sie, dass weniger manchmal mehr ist. Darum posten Sie im Normalfall nie mehr als 6 Nachrichten pro Tag. Kein Link sollte auf den ersten Blick wie Werbung aussehen. Socialmedia heißt Austausch und Kommunikation.

Guideline

Erstellen Sie für Ihre Mitarbeiter eine Guideline. In dieser Guideline sollten Sie über die neuen Möglichkeiten und Gefahren von Social Media genau informieren. Geben Sie Ihren Mitarbeitern eine Checkliste an die Hand, wie Sie sich in Social Media Portalen in Bezug auf Ihr Unternehmen verhalten sollten.

Krisenmanagement

Viele Unternehmen haben Angst vor negativen Kommentaren in Social Media Portalen. Meinungen können in Social Media Portalen sehr schnell viral verbreitet werden. Gerade negative Kommentare verbreiten sich um ein Vielfaches schneller als positive Meinungen. Darum es ist sehr wichtig, daß Sie auf diesen Krisenfall professionell vorbereitet sind. Erstellen Sie einen Krisenkommunikationsplan, um vorbereitet zu sein.

Wichtig ist, dass Sie professionell mit negativen Kommentaren umgehen. Sie können jeden negativen in einen positiven Kommentar umwandeln.

Webseite/Blog

Social Media fängt auf ihrer Webseite bzw. Blog an. Integrieren Sie Social Media Buttons von allen wichtigen Portalen in ihre Webseite. Setzen Sie diese Social Media Buttons unter jeden Artikel. Fordern Sie Ihre Besucher auf, auf diese Buttons zu klicken und Ihre Meinung abzugeben. Somit verbreitet sich Ihr Artikel „Viral“.

Monitoring

Jede Social Media Aktivität sollte von ihnen genau beobachtet werden. Dadurch können sie sehr schnell auf mögliche Trends und Meinungen reagieren. Doch nicht nur die eigenen Aktivitäten können Sie beobachten, sondern auch die Ihrer Mitbewerber. Im Internet gibt es zahlreiche Monitoringtools, die sie dafür einsetzen können.

Wir haben für Sie nochmal die wichtigsten Fragen zusammengestellt, die Sie vor Ihrem Start in die Social Media welt beantworten sollten.

1. Haben sie Ihre Ziele für Ihre Socialmedia Aktivitäten konkret definiert?
2. Ist ihre Zielgruppen in Social Media Portalen aktiv. Wenn ja, in welchen Portalen.
3. Haben Sie ihre Mitarbeiter in ihr Social Media Vorhaben integriert?
4. Haben Sie einen Krisenkommunikationskonzept erstellt?
5. Haben Sie Ihre Mitarbeiter für Social Media geschult?
6. Haben Sie einen Guideline für Ihre Mitarbeiter erstellt?
7. Haben Sie einen Social Media Manager in Ihrem Unternehmen ernannt?
8. Haben Sie genug Content für die nächsten 2 Monate vorbereitet?
9. Haben Sie gegeignete Monitoringtools rausgesucht?
10. Ist Ihre Webseite oder Blog ready for Social Media?

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Haben Sie Ihre Social Media Planung abgeschlossen, kann es jetzt richtig losgehen. Wir haben Ihnen für die wichtigsten Social Media Portale eine Grafische Übersicht erstellt, wie Sie in den einzelnen Netzwerken aktiv dabei sein sollten.

Blog:
Posten Sie 1-2 Artikel à 500 Wörter pro Woche
Suchen Sie sich vorher relevante Suchbegriffe (Keywords) für die Artikel heraus
Schreiben Sie Ihre Hauptkeywörter in die Überschrift und in den Blogcontent. (Keyworddichte ca. 2-3%)
Posten Sie die Artikel durch Plugins in die sozialen Netzwerke.
Fragen Sie Ihre Leser nach Kommentaren und Likes

Facebook:
Stellen Sie Updates auf Ihre Pinnwand bzw. Fanpage 4-6x täglich ein
Variieren Sie mit ihren Informationen, wie Fun, Business, Promotion
Fragen Sie Ihr Netzwerk nach Kommentaren und nach „Gefällt mir“.

Twitter:
Senden Sie 3 neue Tweets pro Tag
Variieren Sie mit ihren Informationen, wie Fun, Business, Promotion
Folgen Sie 10 Menschen pro Tag neu
Retweeten Sie 2 Tweets pro Tag

Xing und LinkedIn:
Stellen Sie Statusmeldungen 2-3x täglich ein
Suchen sie sich täglich 3-5 neue und gezielte Kontakte
Treten Sie in relevante Gruppen ein und seien dort aktiv dabei
Stellen Sie sich am Anfang selber vor

Pinterest:
Folgen Sie 4-5 Pinboards pro Woche, die zu Ihrem Thema passen
Erstellen Sie ein Pinboard und stellen Sie 5-6 Pins pro Woche ein
(Pins sind Bilder und Videos)
Jeder Pin sollte Ihre relevanten Keywords enthalten

Youtube:
Erstellen Sie ein Storyboard, wie und was Ihr Video enthalten soll
Schreiben Sie in die Headline Ihr Hauptkeyword rein
Schreiben Sie in die Beschreibung Ihr Hauptkeyword rein
Vergeben Sie mindestens 5 Tags mit ihren wichtigsten Keywörtern pro Video
Richten sie Ihren Youtubekanal ein
Verlinken Sie im Kanal zu Ihrer Webseite
Suchen Sie sich 3-5 relevante Kanäle pro Woche, die Sie abonnieren

Herzliche Grüße

Robert Nabenhauer

Nabenhauer Consulting – offen und ehrlich 

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