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Übernahme – die alternative Form der Existenzgründung

von Robert Nabenhauer

Liebe Leser,

Nachstehend präsentiere ich Ihnen einen Gastartikel von Herrn Udo Goetz, Vorstand der axanta AG, und wünsche Ihnen nützliche Informationen.

Herzliche Grüße

Robert Nabenhauer

 

Übernahme – die alternative Form der Existenzgründung

von Udo Goetz, Vorstand der axanta AG

Aller Anfang ist schwer. Dies gilt insbesondere für Existenzgründer. Eine kleine Erleichterung auf dem Weg in die Selbstständigkeit kann die Übernahme eines bestehenden Betriebs sein, denn hier ist die benötigte Infrastruktur – anders als bei Neugründungen – bereits vorhanden.

Alleine in Deutschland suchen jährlich rund 22.000 meist kerngesunde Unternehmen einen Nachfolger  – das belegen aktuelle Zahlen des Institutes für Mittelstandforschung aus Bonn. Die Auswahl ist also vorhanden. Zumal sich ein ähnlicher „Generationenwechsel der Eigentümer“ auch in Österreich und der Schweiz abzeichnet. Ein Großteil der mittelständischen Betriebe hat große Schwierigkeiten, einen Nachfolger innerhalb der Familie zu finden. Das ist DIE Chance für Gründer.

 

Warum alles neu aufbauen, wenn ein gut laufendes Unternehmen übernommen werden kann?

Den Einstieg in ein Unternehmen zu prüfen, lohnt sich in jedem Fall, denn die Vorteile gegenüber einer Neugründung liegen auf der Hand. So ist der komplette Betrieb einsatzbereit. Im Gegensatz zu einer Neugründung gibt es hier keine langen Vorlaufzeiten bis das operative Geschäft beginnt. Denn der Betrieb läuft bereits und muß nicht erst auf die Lösung bürokratischer Probleme warten. Besonders wichtig: Der Betrieb erwirtschaftet ab dem ersten Tag Umsatz. Außerdem ist die komplette Infrastruktur schon vorhanden: Sei es der langjährige Steuerberater, die Buchhaltung, EDV und natürlich der Schatz jedes Unternehmens – der Kundenstamm. Auch ein eingespieltes Mitarbeiterteam arbeitet bereits. In Zeiten des Fachkräftemangels ist das ein erheblicher Vorteil.

Kundenstamm und eingespielte Mitarbeiter

Die vorhandene Kundenbasis ist ein weiteres überzeugendes Argument, das für Nachfolge statt Neugründung spricht. Denn ein langjährig bestehendes Unternehmen ist bereits am Markt eingeführt und verfügt über einen gewissen Bekanntheitsgrad. Somit muss bei der Neukundenakquise nicht bei „Null“ begonnen werden. Diese Grundlage schafft Sicherheit und überzeugt auch Banken, wenn es um Kreditvergaben geht.

Mut, Unternehmergeist und Ideenreichtum auch bei Nachfolge gefragt

Ganz klar, in Sachen Gestaltungsfreiheit reicht nichts an eine Neugründung heran. Hier muss keinerlei Rücksicht auf Bestehendes genommen werden. Doch wer meint, eigene Ideen ließen sich ausschließlich im Rahmen einer Neugründung verwirklichen, der irrt. Denn auch in bestehenden Unternehmen ist Platz für neue Impulse – die oftmals sogar nötig sind. Der große Vorteil ist hier eine solide Finanzbasis, die eine zügige Umsetzung realistisch macht. Sie fehlt bei Neugründungen, da Jungunternehmer in der Regel nur über sehr bescheidene Eigenmittel verfügen. Zumal gilt es zu bedenken, dass sich in vielen Branchen ein harter Verdrängungswettbewerb abspielt, was die Selbständigkeit zu einem schwer kalkulierbaren Risiko macht.

Unternehmensübernahme bietet Finanzierungsvorteil

Vorteilhaft erweist sich die Unternehmensübernahme auch bei der Kauffinanzierung. Anders als bei einer Neugründung fließen hier kontinuierlich Gelderträge aus dem Betrieb. Einen Teil davon können Neuunternehmer verwenden, um den Kaufpreis nach und nach in Raten abzubezahlen. Sie müssen bei einer Nachfolge also nicht die gesamte Kaufsumme auf einmal aufbringen. Auch die Anzahlung ist für ein laufendes Unternehmen deutlich einfacher zu finanzieren, da Bilanzen und betriebswirtschaftliche Auswertungen vorhanden sind, welche die Werthaltigkeit des Unternehmens belegen.

M&A-Berater helfen bei der Weichenstellung für langfristigen Unternehmenserfolg

Bei dem Schritt in die berufliche Selbständigkeit steht viel auf dem Spiel. Umso wichtiger ist es für alle Seiten, dabei alles richtig zu machen. Als Unterstützung bietet sich ein erfahrener M&A-Berater an. Durch seine Fachkompetenz, fundiertes Branchenwissen und eines während vieler Transaktionen erworbenen Erfahrungsschatzes ist er in der Lage, das zum Verkauf stehende Unternehmen objektiv auf Chancen und Risiken zu prüfen. Daneben begleitet er den gesamten Transaktionsprozess, von der Fördermittelberatung über die Auswahl und Qualifizierung möglicher Übernahmekandidaten bis hin zur Vertragsverhandlung und schließlich zum Abschluss.

Udo Goetz ist Vorstand der axanta AG , einer unabhängigen M&A-Beratungsgesellschaft. Er beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit dem Thema Existenzgründung durch Übernahme. Die axanta AG unterstützt und berät kleine und mittelständische Unternehmen bei Nachfolgeregelungen, Beteiligungen sowie Unternehmenskäufen und –verkäufen.

Kontakt:
Dietmar Müller
Tel.: 0441-9498833-0
E-Mail: dietmar.mueller@axanta.com
Huntestr. 12
26135 Oldenburg



 

 

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