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Und plötzlich ist der Manager weg

von Robert Nabenhauer

Das Chaos ist perfekt, wenn kurzfristig eine Führungskraft ausfällt – womöglich sogar der Geschäftsführer! Kommt nicht vor, denken Sie jetzt?

Die Wirtschaft verliert jedes Jahr sechsstellige Beträge durch Ausfälle von Mitarbeitern. Führungskräfte sind besonders teuer und besonders schwer zu ersetzen. Die Rekrutierung dauert oft Monate, die Einarbeitung danach auch. Geschäftsführer können natürlich auch ausfallen, weil ein anderes Angebot lohnender war – und der Ersatz ist noch nicht einsatzbereit, weil anderweitig vertraglich gebunden. Dann entsteht eine Lücke, die irgendwie gefüllt werden muss.

Ich versuche mich an dieser Stelle mal an einem Bild, um es ganz deutlich zu machen: Ein Schnitt im Finger, nicht tief, aber blutend, beeinträchtigt Sie zunächst etwas. Was Sie ganz bestimmt tun werden: Kurzfristig etwas suchen, mit dem Sie die Blutung stoppen können. Erst dann machen Sie sich auf die Suche nach Verbandswerkzeug oder wenn es doch schlimmer ist, auf den Weg zu einem Arzt. Genauso, wie Sie eine Wunde nicht einfach offen lassen, können Sie einen offenen Geschäftsführerposten nicht unbesetzt lassen.

Die Lücke füllen, aber wie?

Nicht irgendwie, sondern richtig: Interims-Manager und Management auf Zeit sind die richtigen, um die entstandene Lücke zu füllen. Sofort einsatzbereite Spitzenkräfte, die für einen begrenzten Zeitrahmen die anfallenden Aufgaben übernehmen. Wie ein Druckverband, wenn wir bei dem Bild von eben bleiben wollen.

Was also macht so ein Manager auf Zeit? Beispielsweise Verhandlungen führen mit Geschäftspartnern und Lieferanten. Oder auf Kongressen und Messen dem Unternehmen ein Gesicht geben. Der laufende Betrieb darf nicht zu kurz kommen, deshalb sind die meisten Manager auf Zeit auch wahre Künstler, was die schnelle Einarbeitung und die Strukturierung von Problemen angeht. Ein Feuerwehrmann, der sich um die gröbsten Brände kümmert. Wenn große Veränderungen im Unternehmen anstehen, kann Management auf Zeit die passende Antwort sein, um die auch durchzusetzen. Der neu angeworbene Geschäftsführer übernimmt dann, wenn die Prozesse neu strukturiert und das Unternehmen auf Fahrt gebracht ist.

Viel zu teuer, oder?

Klassische Geschäftsführer lassen sich nicht auf befristete Verträge ein, ich jedenfalls würde das nicht mitmachen. Höchstens auf Zielvereinbarungen, die in einem definierten Turnus neu verhandelt werden. Da geht es dann aber um zusätzliche Vergütungen, weniger um das eigentliche Grundgehalt. Das darf schon gern fünfstellig sein, wie verschiedene Gehaltsstudien zeigen. Das hat auch alles seine Richtigkeit, ist aber immer mit dem Risiko behaftet: Was ist, wenn der neue Geschäftsführer nicht zum Unternehmen passt? Wenn er wegen Krankheit ausfällt?

Das ist also ein großer Posten in der Kalkulation. Ein Interims-Manager dagegen kostet: weniger. Denn hier wird nur die reine Gehaltszahlung fällig, um Sozialbeiträge und Versicherungen kümmert sich der Manager auf Zeit natürlich selbst. Kalkulierbar sind die Beträge auch, schließlich wird schon in der Verhandlung festgelegt, wie lange der Geschäftsführer auf Zeit gebraucht wird. In der Branche üblich sind 6 Monate, teils wird auch nach erreichten Zielen das Geschäftsverhältnis beendet.

Warum steht das jetzt in meinem Blog? Ich selbst finde dieses Themengebiet so spannend, dass ich mich ebenfalls auf das Management auf Zeit Gebiet begebe.

Hier gibt es weitere Informationen dazu. Sie können mich ab sofort als Geschäftsführer auf Zeit buchen – für Ihr Unternehmen.

Herzliche Grüße

Ihr

Robert Nabenhauer

Nabenhauer Consulting – Preisträger von Auszeichnungen 

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