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Social Networks weiter auf dem Vormarsch?

von Robert Nabenhauer

Liebe Leser.

Social Networks sind inzwischen wichtiger als jemals zuvor: Die gesellschaftliche Bedeutung spiegelt sich nicht nur darin wieder, dass es inzwischen fast Zwang ist, in den großen Netzwerken Mitglied zu sein um am gesellschaftlichen und beruflichen Leben vollständig teilnehmen zu können, auch große Printmedien berichten regelmäßig über die Entwicklung von Facebook, Twitter und Co.

 

Der Aufstieg des Riesen Facebooks scheint dabei langsam seinen Zenit erreicht zu haben. Obwohl das Unternehmen erst in diesem Jahr eine Milliarde Nutzer verzeichnen konnte, krankt die Aktie an der Börse. Trotz der beeindruckenden Zahlen trauen viele dem Netzwerk nicht mehr all zu viel zu. Andauernde Kritik von Datenschützern, vergleichsweise geringe Werbeeinnahmen und die Probleme des Partners und Spielentwicklers Zynga führen dazu, dass viele Experten der Meinung sind, das Facebooks Stern nicht weiter steigen wird. Dennoch verbringen deutsche Internetnutzer im Schnitt immerhin 5 Stunden monatlich auf dem Social Network und ein gelungener Firmenauftritt dort gilt inzwischen als Voraussetzung für moderne Marketingstrategien. Kundenbindung und Informationsbeschaffung sind nicht nur leicht realisierbar, sondern erfordern lediglich Zeit und etwas Know-How.

 

Erwartungsvoll wird hingegen der Microblogging-Dienst Twitter betrachtet: Zwar sind die Benutzerzahlen wesentlich geringer, dafür versteht der Dienst, den so wichtigen Werbemarkt der mobilen Endgeräte zu nutzen: Die generierten Umsätze übertreffen inzwischen sogar den Mitbewerber Facebook. Kritik gegen den Dienst wird nur selten laut und letztlich lebt das Social Network auch von der Qualität seiner Nutzer.

 

GooglePlus blieb weitestgehend hinter den Erwartungen zurück: Zwar erfreute sich der Dienst gerade in den Anfangszeiten großer Beliebtheit, inzwischen wird jedoch deutlich, dass Mitglieder wesentlich weniger Zeit dort verbringen als bei anderen Social Networks. Auch die Werbeeinnahmen bleiben dadurch hinter den Erwartungen zurück. Allerdings lässt sich das Netzwerk besser für die Pflege beruflicher Kontakte nutzen als Facebook oder Twitter.

 

Zwei Trends sind jedoch universell: Egal welches Netzwerk genutzt wird, das mobile Internet gewinnt stetig an Bedeutung. Social Networks stellen eine einfache Möglichkeit dar, auch Smartphone-Nutzer zu erreichen. Zusätzlich nehmen soziale Netzwerke einen immer größeren Stellenwert bei der Rekrutierung talentierter und fähiger Arbeitnehmer ein. Findige Arbeitgeber nutzen Netzwerke nicht nur zur Kundenbetreuung, sondern entdecken ebenfalls interessante Talente oder bleiben mit diesen über die Social Networks in Kontakt.

 

Herzliche Grüße

Ihr

Robert Nabenhauer

Nabenhauer Consulting für Vertrieb und Marketing  

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