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LinkedIn vs. XING – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

von Robert Nabenhauer

Liebe Leser.

LinkedIn und XING sind die momentanen Marktführer im Bereich der beruflichen Netzwerke. LinkedIn ist das amerikanische Modell, während XING seinen Ursprung im Hamburg hat. Es gibt zahlreiche Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Portalen, allerdings auch ein paar kleine, aber feine Unterschiede, über die Sie Bescheid wissen sollten, ehe Sie sich entscheiden, wo Sie Ihren Account anlegen.

 

Nutzerzahlen: Unterschiedliche Dimensionen

 

LinkedIn hat weltweit inzwischen 187 Millionen Mitglieder vorzuweisen, wohingegen XING im dritten Quartal 2012 auf 12,6 Millionen Mitglieder kam. Da aber bei XING 5,9 Millionen der Nutzer aus dem deutschsprachigen Raum kommen, während es bei LinkedIn knapp drei Millionen sind, kann erstere Plattform trotzdem für deutsche, österreichische und schweizer Mitglieder interessanter sein. Es kommt eben immer darauf an, was man sucht: Für mich, die ich im deutschsprachigen Raum journalistische Arbeiten anbiete, ist XING perfekt. 184 Millionen Nutzer, die kein Interesse an deutschsprachigen Artikeln haben, bieten für mich keinen Mehrwert. Ein ehemaliger Kollege aber, der gerade dabei ist, seine Firma in den Big Apple auszuweiten, ist bei LinkedIn perfekt aufgehoben: Sowohl Arbeitskräfte wie auch neue Geschäftspartner kann er hier auftun.

 

LinkedIn und XING richtig nutzen

 

Sowohl LinkedIn als auch XING bieten ihren Nutzern unterschiedliche Möglichkeiten: Sie können kostenlose Basisaccounts anlegen, bei denen sie ihren Namen, ihre Funktion und ihre Qualifikationen angeben und gleichzeitig erklären, warum sie auf der Plattform sind: Suchen sie nach einem Job oder nach Mitarbeitern? Profile einzelner Personen lassen sich ebenso erstellen wie Profile für Unternehmen. Der Basisaccount bietet Nutzer die Möglichkeit, sich mit anderen Nutzern zu vernetzen und nach Namen, Unternehmen und Ort zu suchen. Bei beiden Netzwerken besteht für Basisnutzer die Möglichkeit, mit Menschen in ihrem eigenen Netzwerk zu kommunizieren und Gruppen beizutreten. Der kostenpflichtige Premiumaccount erweitert die Bandbreite der Möglichkeiten: Kommunikation über Nachrichten ist auch mit Fremden möglich, und außerdem kann man sich anzeigen lassen, welcher Nutzer das eigene Profil betrachtet hat. Ebenfalls kostenpflichtige Recruiter- und Salesaccounts bieten den Unternehmen bzw. Headhuntern die Möglichkeit, gezielt nach Personen in gewissen Positionen respektive nach neuen Geschäftskunden Ausschau halten.

 

Was lohnt sich für welches Interessengebiet?

 

Da XING vorwiegend im deutschsprachigen Raum tätig und für viele User einfacher zu überschauen ist als LinkedIn, eignet es sich speziell für Menschen bzw. Unternehmen, die ebenfalls nur im deutschsprachigen Raum Interessen haben. Wer grenzüberschreitende Pläne hegt, sollte sich lieber bei LinkedIn anmelden, da sich hier die Chancen auf passende Kontakte vervielfältigen. Zahlreiche sehr große deutsche Unternehmen haben allerdings auch einen Account auf LinkedIn. Die Suche neuer Mitarbeiter über das Berufsportal durch Unternehmen ist tatsächlich bei LinkedIn weiter verbreitet, da dies für die Seitenbetreiber die vornehmliche Einnahmequelle ist. XING hingegen hat sich zu dem Portal schlechthin für Freiberufliche gemausert, die mit wenig finanziellem und zeitlichem Aufwand eine Seite erstellen können, auf der sie rasch gefunden werden können. Wer ganz sichergehen möchte, dass er nichts verpasst, erstellt sich einfach auf beiden Seiten einen Account – in der Basisversion ist dieser ja umsonst, und der Nutzer kann nur gewinnen. Letzten Endes sind die Gemeinsamkeiten beider beruflichen Netzwerke für die Kunden aber sowieso größer als ihre Unterschiede.

 

Herzliche Grüße

Ihr

Robert Nabenhauer

 

Nabenhauer Consulting – Unternehmensauszeichnungen 



XING - Das professionelle Netzwerk

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