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Die Tücken der Informationsgesellschaft

von Robert Nabenhauer

Liebe Leser.

Noch nie in der Geschichte waren die Menschen einer solchen Fülle von Informationen, Nachrichten und Medieninhalten ausgesetzt wie heutzutage. Diese (Über)fülle von Informationen birgt manches Risiko, auf der anderen Seite aber auch erhebliche Chancen. Wie Sie die Risiken minimieren oder ganz ausschalten, dafür aber die sich bietenden Chancen so gut wie möglich nutzen, soll im folgenden Text kurz aufgezeigt werden.

 

Die Ausgangslage: Millionen von Informationen pro Tag
Der Mensch ist heute Millionen von Informationen pro Tag ausgesetzt. Eine Vielzahl davon dringt nicht in das Bewusstsein der Personen, da das menschliche Gehirn mit einem natürlichen Filter ausgestattet ist, der Teile der Informationen vorab aussortiert. Doch auch die Informationen, die das Bewusstsein erreichen, sind groß an Zahl und sehr vielfältig. Sie sehen sich also jeden Tag mit dieser Menge an Informationen konfrontiert und müssen nun so schnell und effizient wie möglich diese aufnehmen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Besonders anspruchsvoll ist diese Aufgabe im Berufsleben.

 

Die Wahl der richtigen Kanäle
Eine grundsätzliche, aber nichtsdestoweniger ebenso schwierige, Herangehensweise ist die Auswahl der richtigen Nachrichtenkanäle. Man muss sich also überlegen, welche Informationen aus welchen Bereichen für einen interessant sind und daran anschließend die relevanten Kanäle für diese Informationen identifizieren. Zur Verdeutlichung ein einfaches Beispiel: Wer an Sport interessiert ist, wird versuchen die Auswahl an Informationsquellen aus Internet, TV und Printmedien so zu wählen, dass die Sportarten und Vereine, die ihn interessieren, mit seiner Auswahl gut abgedeckt sind. Wenn jemand also an Leichtathletik und Golfen Interesse hat, wird ihm die regelmäßige Lektüre des „Kickers“ nicht begeistern. Ist er jedoch eingefleischter Fußball-Fan, so wird der durch diese Zeitschrift das Optimum an Informationen für dieses Gebiet erhalten.

 

Priorisierung – Der Schlüssel zum Erfolg
Schon der ehemalige US-Präsident Eisenhower wusste, dass der richtige und adäquate Umgang mit Informationen (kriegs)entscheidend sein kann. Zwei Kriterien waren für ihn bei der Beurteilung von Informationen ausschlaggebend: Wichtigkeit und Dringlichkeit. War eine Information wichtig und dringend zugleich so erhielt sie Priorität A und wurde von ihm sofort verarbeitet. Bei einer Information, die zwar dringend aber eher unwichtig war, wurde die Bearbeitung derselben an seinen Stab delegiert. Erreichte Eisenhower eine Nachricht, die zwar wichtig aber nicht dringend war, so hob er sich die Bearbeitung für später auf. Neuigkeiten, die weder wichtig noch dringend waren, wurden von ihm sogleich im Papierkorb entsorgt. Wenn Sie sich an dieser Methode orientieren, können Sie im Umgang mit Informationen einiges an Zeit sparen und verpassen trotzdem nichts wichtiges.

 

Sonderfall – Werbung, Marketing und Kundenkommunikation
Ein wichtiger Sonderfall für Unternehmen ist die Kommunikation mit (potenziellen) Kunden, die Werbung und Marketingmaßnahmen. Auch auf Kunden prasselt ein ausdauernder Hagel an Werbung, Kaufanreizen und Marketingmaßnahmen nieder. Die Informationsanzahl ist enorm groß und die Bewusstsseinschwelle der Kunden muss erst einmal überschritten werden. Dies gelingt besonders gut durch zwei Eigenschaften. Zum einen ist es günstig, wenn eine Firma, ein Produkt einen hohen Wiedererkennungswert hat und im Idealfall zu einer Marke geworden ist. Zum anderen sind Komsumenten sehr empfänglich für Werbung, die auch ihnen mit qualitativ hochwertigen Informationen einen Mehrwert verschafft.

 

Herzliche Grüße

Ihr

Robert Nabenhauer

Nabenhauer Consulting – Umsatz per Autopilot 

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