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Interview mit Herrn Wolfgang T. Kehl und Robert Nabenhauer

von Robert Nabenhauer

Robert Nabenhauer: Herr Kehl, es freut mich sehr, heute mit Ihnen dieses Interview führen zu können. Zu Beginn würde ich Sie nun gerne bitten, sich unseren Lesern kurz vorzustellen.

Wolfgang T. Kehl: Geboren wurde ich in der von Herbert Grönemeyer besungenen Stadt Bochum. Mein erstes Lebensziel hieß: Studium Elektrotechnik. Die berufliche Karriere begann in Erlangen, verbunden mit dem zweiten Lebensziel. Ich wollte die Welt kennenlernen. In der Verantwortung für internationales Marketing erreichte ich dieses Ziel. Spannende Projekte führten mich um den Globus, um dann im Saarland zu landen. Leider noch immer ein Geheimtipp.

Meinem dritten Ziel strebe ich zur Zeit entgegen. In den vergangenen Jahren entwickelte ich mit meinen Kunden das goaling system für die zielgerichtete Unternehmensentwicklung. Viele Unternehmen profitierten schon davon und brachten ihre Gewinnsituation in eine neue Dimension. goaling ist das gemeinsame Dach vieler Module. So können alle Projekte aus ganzheitlicher Sicht angegangen werden.

Robert Nabenhauer: Sie sind Diplom-Ingenieur und Unternehmer. Mit welchem Projekt beschäftigen Sie sich derzeit? Was treibt Sie an und um?

Wolfgang T. Kehl: Es gibt mehrere Projekte. Eines davon ist die Entwicklung von Prozess-Bewusstsein speziell in der Schüttgüterindustrie. Hier, wie auch in anderen Branchen, nimmt der Arbeitsdruck zu. Die Gesundheit der Mitarbeiter steht auf dem Spiel und damit baut sich ein Entwicklungsstau auf.  Die gestressten Mitarbeiter haben nicht mehr die Energie, um neue Projekte erfolgreich anzugehen. In den Unternehmen und im Gesundheitswesen gehen dreistellige Milliardenbeträge verloren.

Robert Nabenhauer: Betriebs-Abläufe sind ein heikles Thema. Wie offen sind Unternehmer Ihnen gegenüber? Sind wirklich alle bereit, etwas zu verändern?

Wolfgang T. Kehl: In den letzten zehn bis fünfzehn Jahren beschleunigten die Technologien die Arbeitsabläufe enorm. Dabei hat man vergessen, dass es nicht nur hochentwickelte Software, sondern auch von Menschen geführte Betriebsabläufe gibt. Früher musste man sich darüber keine Gedanken machen. In einem Arbeitsleben passierte da nicht viel. Den meisten Unternehmern sind diese Zusammenhänge nicht bewusst. Sie wissen auch nicht, wie sie das angehen sollen. Techniken zur Gestaltung von Betriebsabläufen sind nicht verbreitet. Ich habe da in der letzten Zeit einige Programme entwickelt.

Robert Nabenhauer: Wie würden Sie den Begriff der Betriebsblindheit umschreiben? Welche Faktoren führen zu solch einem Zustand?

Wolfgang T. Kehl: Die Betriebsblindheit ist ein Geschenk der Natur. Jede Tätigkeit, die wir öfter wiederholen, wird zur Routine und wir brauchen nur einen Bruchteil der Energie, als wenn wir immer bewusst arbeiten würden. Der Vorteil ist gleichzeitig der Nachteil. Haben wir uns eine unzweckmäßige Routine angewöhnt, muss sie „umprogrammiert“ werden. Ein neuer Ablauf wird erst dann wirksam, wenn er zu einem neuen Verhalten wurde.

Robert Nabenhauer: Mit welchen Methoden und Argumenten versuchen Sie, widerwillige Führungskräfte von einer Umstrukturierung zu überzeugen?

Wolfgang T. Kehl: Nur, wenn ein entsprechender Schmerz vorhanden ist, kommen die meisten Menschen ins Handeln. Bei den Abläufen, wie auch auf anderen Gebieten, scheint der Schmerz noch nicht sehr groß zu sein. Wir machen es den Unternehmern bewusst, dass ein Mitarbeiter nur so wertvoll ist, wie sein Arbeitsumfeld. Was bedeutet das? Verkäufer haben oft ein derartig belastendes Umfeld, dass sie kaum mehr als 25% Verkaufsarbeit leisten können. Unsere Kunden, die die goaling Ablauf-Gestaltung einsetzen, berichten von fantastischen Ergebnissen. Es ist so, als wenn man einen Stein ins Wasser wirft. Die Aktion zieht Kreise durch das gesamte Unternehmen.

Robert Nabenhauer: Viele Unternehmer haben die Umsätze und Gewinne fest im Blick, die Betriebskosten weniger. Wie schätzen Sie das Einsparpotenzial eines mittelständischen Betriebs ein?

Wolfgang T. Kehl: Bei nicht gestalteten Betriebsabläufen geht mindestens ein Drittel der Personalaufwendungen verloren. Bei einer ganzheitlichen Betrachtung ist der Verlust viel größer. Überall geht es zäh. Verbesserungspotenziale werden nicht erkannt. Die Kunden bemängeln den schlechten Service und sind unzufrieden. Die Umsatzrendite der meisten Unternehmen vervielfacht sich, wenn die Abläufe gestaltet werden.

Robert Nabenhauer: Sie beraten zahlreiche Unternehmen. Wie würden Sie Ihre Zielgruppe umschreiben? Gibt es Branchenschwerpunkte? Wer kann sich an Sie wenden?

Wolfgang T. Kehl: Die goaling Ablauf-Gestaltung wird branchenneutral eingesetzt. Die Unternehmensgröße geht von einem bis tausend Mitarbeitern. Für den Einstieg gibt es das Schnupperpaket. Innerhalb eines Tages ist ein Ablauf gestaltet und trainiert. Damit holt sich jeder Know how ins Unternehmen und die Erfolgsspirale startet. Wer sich für die goaling Ablauf-Gestaltung interessiert ruft an 06805 221-91 oder sendet eine Mail an kontakt@goaling.de. Die neue Domain www.goaling-abläufe.de bietet viele Informationen.

Robert Nabenhauer: Wie helfen Sie Firmen ganz konkret? Analysieren Sie zunächst die Arbeitsabläufe, befragen Sie Mitarbeiter und Führungskräfte? Wie muss ich mir das vorstellen?

Wolfgang T. Kehl: Wir gehen engpasskonzentriert vor. Wir beginnen dort, wo der Schuh am meisten drückt, z.B. beim Service. Mit langen Analysen halten wir uns nicht auf. Im Mittelpunkt steht das Produkt eines Ablaufes und sein Nutzen. Der Ablauf wird dann „rückwärts“ aufgebaut. Alles wird nach den Methoden von Vera F. Birkenbihl gehirngerecht dokumentiert. Sehr schnell hat der Mitarbeiter seinen neuen Ablauf gelernt, die Vorteile erkannt und ein neues Verhalten entwickelt. Die Menschen fühlen sich sofort entlastet und können wieder ihr volles Potenzial einsetzen.

Robert Nabenhauer: Sie sind nicht nur Diplom-Ingenieur, sondern auch Marketingexperte. Sie haben Ihr umfangreiches Wissen in vielen Ländern der Welt eingebracht. Was zeichnet Ihrer Meinung nach ein effektives Marketing aus?

Wolfgang T. Kehl: Voraussetzung ist es, kontinuierlich an seiner Positionierung zu arbeiten. Der persönliche Dialog mit der Zielgruppe ist dabei unverzichtbar. Spürt man eine wachsende Resonanz, kommuniziert man seine Botschaft über alle verfügbaren Kanäle. Besonders bei einem neuen Thema, wie der Ablauf-Gestaltung, muss man herausfinden, welchen Nutzen die Zielgruppe als zwingend empfindet.

Robert Nabenhauer: Wie beurteilen Sie vor diesem Hintergrund das PreSales Marketing? Erfüllt es die Voraussetzungen, die eine effektive und effiziente Strategie charakterisieren?

Wolfgang T. Kehl: An PreSales Marketing kommt niemand vorbei. Auch die goaling Ablauf-Gestaltung erreicht ihre Zielgruppe durch Presales Marketing.

Vielen Dank für das spannende Gespräch, Herr Kehl.

Robert Nabenhauer

Nabenhauer Consulting – Social Media Beratung 

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