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Interview mit Frau Gitta Schweitzer

von Robert Nabenhauer

Robert Nabenhauer: Frau Schweitzer, stellen Sie sich bitte erst einmal vor. Wer sind Sie und was bewegt Sie?

 

Gitta Schweitzer: Nun, ich bin eine Frau mit vielen Interessen, von denen ich einige in meiner Vergangenheit zu Berufen gemacht habe. Durchgehend bin ich seit 1990 in der Finanzbranche tätig, seit einigen Jahren im Bereich Privat Banking.

Ich habe in der Schule schon gerne Geschichten geschrieben, das Schreiben als solches aber erst in diesem Jahr wieder aufgegriffen.

Die Idee zu meinem Buch „Der Traumfraucode“ kam mir bei einer Sendung, in der nach einem Erstkontakt zwischen suchenden Singles die ersten Dates von einem Filmteam begleitet wurden. Obwohl manche dieser „Paare“ durchaus Chancen gehabt hätten, hat Mann es gründlich verhauen. Ich will damit nicht sagen, dass Frauen keine Fehler machen, aber hier spielte die falsche Vorgehensweise der Männer, die mir auch hinlänglich bekannt und vertraut ist, die wesentliche Rolle. Es kam zu keinem zweiten Date. In diesem Moment beschloss ich, den Männern doch mal ein wenig die Augen zu öffnen.

 
Robert Nabenhauer: Ihr Buch „Der Traumfrau Code“ verspricht Männern, sich für Frauen absolut unwiderstehlich zu machen. Verraten Sie uns die 3 wichtigsten Erkenntnisse aus Ihrem Buch für den Mann?

 

Gitta Schweitzer:

  1. Die richtige Ansprache, das Verhalten beim ersten Kontakt entscheidet schon über ein mögliches Kennenlernen oder eine Abfuhr. Authentisch sein spielt hier auch eine große Rolle.

 

  1. „Mann“ muss sich interessant machen, indem er seine Auserwählte auflaufen lässt. Er muss sie dazu bringen, dass sie sich mit ihm beschäftigt, ihn haben will.

 

 

  1. Unwiderstehlich macht er sich, wenn er ihr z.B. zum richtigen Zeitpunkt vermittelt, dass er sich zwar mit ihr wohl fühlt, eine Beziehung aber für ihn aus diversen Gründen jetzt nicht in Frage kommt. Das ist Manipulation und klingt vielleicht nicht fair. Nur –  wir Frauen wenden diese in so vielen Situationen bei Männern an, ohne dass diese es bemerken.

 

Warum sollte Mann nicht mal das tun, womit wir Frauen am wenigsten rechnen. Es funktioniert!  Dazu gibt es etliche Beispiele in meinem Buch.

Noch eine wichtige Bemerkung am Rande: Manipulation ist nur dann als negativ zu bewerten, wenn man anderen damit Schaden zufügt.

 

Robert Nabenhauer: Auf welche Strategien setzen Sie momentan, um Ihr Buch bekannter zu machen?

 

Gitta Schweitzer: Das Thema Vermarktung ist nicht mein Metier, deshalb tue ich mich damit auch ein wenig schwer. Der Windsor Verlag, der mein Buch veröffentlicht hat, hat schon einige Werbemassnahmen durchgeführt. Ich selbst habe einige Zeitungsredakteure kontaktiert, um mein Buch vorstellen zu lassen, sowie einen Artikel auf einer Social Media Plattform veröffentlicht.

 

Robert Nabenhauer: Könnten Sie sich vorstellen, eine eigene Gruppe in einem sozialen Netzwerk zu betreiben, die sich ausschließlich mit der Beratung von Männern beschäftigt?

 

Gitta Schweitzer: Wenn es nicht in einen Fulltime Job ausarten würde, wäre ich sicher gerne bereit, den einen oder anderen Rat zu erteilen.

Robert Nabenhauer: Sie versprechen den Lesern Ihres Buches Erfolg auf ganzer Linie. Bestimmt lassen sich diese Anregungen von der Partnerebene auch auf berufliches Vorwärtskommen übertragen?

 

Gitta Schweitzer: Ganz sicher sogar, denn in unserem Leben spielt die eigene Einstellung zu allem, ob auf privater oder geschäftlicher Ebene,  die entscheidende Rolle über Erfolg oder Misserfolg. Diesem wichtigen Thema habe ich auch ein Kapitel in meinem Buch gewidmet.

 

Robert Nabenhauer: Sie fahren zweigleisig, arbeiten sowohl in der Banking Branche als auch als Autorin. Welche Automatismen und Prozesse nutzen Sie, um für beides gleichermaßen Zeit zu haben?

 

Gitta Schweitzer: Von Automatismen kann hier nicht die Rede sein. Das Schreiben selbst kann man nicht nach Uhrzeit planen, ich zumindest nicht. Es gab Momente, in denen ich vor einem leeren Blatt saß, Schreibblockade nennt man das wohl. Dann wieder konnte ich gar nicht so schnell schreiben, wir mir die Gedanken kamen. Ich hatte auch überall Schreibutensilien greifbar, damit mir im Arbeitsalltag keine Ideen abhanden kommen konnten. Jetzt natürlich nehme ich mir gezielt Zeit, um Ideen für die Vermarktung umzusetzen. Das lässt sich terminlich gut einrichten.

 

Robert Nabenhauer: Welche Tools möchten Sie meinen Lesern vor allem ans Herz legen, um mit dem Internet Geld zu verdienen?

 

Gitta Schweitzer: Da bin ich leider überfragt. Das wüsste ich auch gerne.

 

Robert Nabenhauer: Sex sells, das ist eigentlich ein alter Hut im Online-Marketing. Wie bringen Sie frischen Wind in eingefahrene Marketing-Situationen?

 

Gitta Schweitzer: Den frischen Wind bringe ich in mein Buch, indem ich ein altes Thema aus der Sicht der Frau aufgegriffen habe. Es gibt etliche Ratgeber dazu im Netz, die von Männern geschrieben wurden. Hier gewinnt man zum größten Teil den Eindruck, dass es sich um eine Art Sport handelt, so viele Frauen wie möglich ins Bett zu bekommen. Das verkauft sich sicher besser.  Aber ich möchte primär die Männer ansprechen, die auf der Suche nach der geeigneten Partnerin sind, auch wenn die Tipps genau so anwendbar sind für einen netten Flirt oder ein wenig Abwechslung.

Robert Nabenhauer: Welche Schwierigkeiten begegnen Ihnen bei der Vermarktung Ihrer Bücher, bezogen auf Werbung und Marketing?

 

Gitta Schweitzer: Nun, wie zuvor schon gesagt, da ich mich in diesem Metier auf fremdem Terrain befinde, wäre ich eher dankbar für ein paar Tipps.

 

Robert Nabenhauer: Verraten Sie mir 3 Tipps, wie sich Ihr Erfolgskonzept sofort im Alltag meiner Leser einbauen lässt?

 

Gitta Schweitzer: 1. Der erste Schritt ist die Überprüfung der eigenen Einstellung, um sich ggfs. mit dem  „Gesetz der Anziehung“ vertraut zu machen. Hat man einmal verstanden, welche Macht die eigenen Gedanken haben, kann sich das Leben in allen Bereichen positiv verändern.

2. Das richtige Ansprechen an Frauen üben, die für den individuellen, persönlichen Geschmack des jeweiligen Mannes nicht dem Bild seiner „Traumfrau“ entsprechen. So gewinnt er Sicherheit und kann die Taktik von Mal zu Mal verfeinern.

3. Die Kunst der Manipulation, wie von mir beschrieben, lernen, verinnerlichen und sofort umsetzen.

Ich bedanke mich bei Frau Gitta Schweitzer für dieses Interview

Robert Nabenhauer

Nabenhauer Consulting – Homepage 

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