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E-Book bei Google

von Robert Nabenhauer

Liebe Leser.

Google beginnt den Verkauf von E-Books in Deutschland. Bücher bekannter Verlage wie, Springer Science+Business Media, Random House (Blanvalet, DVA, Goldmann, Heyne), Lübbe, CH Beck, Hoffmann & Campe, Klett-Cotta, außerdem die Münchner Verlagsgruppe, sind vertreten. Nicht im Sortiment sind Ausgaben der Verlage, EpubliGRIN, Walhalla and GmeinerBonnier– und  der Holtzbrinck-Gruppe.

Autoren die dort vertreten sind, sind u.a. Charlotte Link, Siegfried Lenz, Andrea Maria Schenkel, Wolfgang Hohlbein und Richard David Precht. Insgesamt seien hunderttausende deutschsprachige Titel im Programm. Zusammen mit internationalen und  gemeinfreien Titeln umfasst das Programm über 2 Mio Titel.

SPIEGEL ONLINE schreibt, in der Praxis ist das Angebot aber eher  dürftig , von 20 Romanen und Sachbüchern aus den aktuellen Top-Ten der SPIEGEL-Bestsellerliste seien bei Google nur sechs Werke als E-Book erhältlich. Zum Vergleich:  Amazon und Libreka hätten 15 von 20 Bestseller als E-Book-Ausgabe, Apple sogar 18 der 20 Bestseller.

Der Launch des E-Book-Stores erfolgt nicht überraschend, nachdem Google schon im Winter mit Verträgen bei den deutschen Verlagen angeklopft hatte – aus Sicht der Verlaget, mit vergleichsweise unattraktiven Konditionen.

Warum sich der Start verzögert hat

Auf Anfrage, warum sich der Deutschland-Start verzögert habe, erklärte de la Mora(Google-Manager) heute, es sei eben schwieriger, eine offene Plattform zu starten (Subtext: als eine geschlossene wie bei Apple).

Sein E-Book-Angebot hat Google bisher neben Deutschland und Italien nur in den USA, in Kanada, Großbritannien und Australien in „Google Play“ integriert. Nutzer finden Apps, Musik, Filme und E-Books in einem integrierten Angebot (in Deutschland aktuell nur Apps und Bücher) – zuvor waren diese Inhalte getrennt im Android Market, bei Google Music und im Google E-Book-Store zu finden. Hoffnung: Rückt das gesamte Content-Angebot – nach dem Vorbild von Apple und Amazon – ins Blickfeld der Kunden, werden mehr Inhalte gekauft.

Im Gegensatz zu Apple – das Unternehmen bedient nur die eigene iOS-Plattform – setzt Google darauf, dass die Leser ihre Bücher auf möglichst vielen Geräten und Plattformen lesen können:

  • auf der Google Play-Website
  • in den Google Play-Apps, die auf Android-Handys und -Tablet-PCs sowie iPhones und iPads installiert werden können.
  • auf rund 80 E-Readern (Download im PDF- oder Epub-Format).

 

Fazit

Google ist natürlich ein Branchenriese, und spricht viele potentielle Kunden an. Allerdings scheint es so zu sein  das Google hier horrende Preise für das einstellen verlangt, und auch sonst versucht auf irgendeine Weise Druck auf die Anbieter macht. Es wäre vielleicht hilfreich, erst mal die Konditionen, bzw. Vertragsbedingungen anzufordern. Erst dann kann man sagen ob das ganze Lohnenswert ist.

Meine Meinung ist, wer Fachbücher sucht, wird erst bei anderen Anbietern reinsehen.

Somit kostet Google evtl. viel Geld, bringt aber am Ende nicht sehr viel, da die Klienetel die an bestimmten Werken interessiert ist erst in anderen Portalen sucht. (Fachleute)

Herzliche Grüße

Robert Nabenhauer

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