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Was ist Social Media Marketing?

von Robert Nabenhauer

Die Entwicklung von sozialen Internet-Netzwerken hat sich in den letzten Jahren enorm beschleunigt. Millionenfach werden dort tagtäglich Daten ausgetauscht. Noch nie haben User so viele Informationen über sich veröffentlicht, wie in sozialen Netzwerken. Für Marketingexperten ist diese Entwicklung ein wahres Eldorado, da die Netzwerke enorme Potenziale beinhalten, um bestimmte Zielgruppen zu erreichen. Schnell wurde dieser neuartigen Werbeform auch ein Name gegeben. Das Social Media Marketing (SMM) war geboren.

Social Media Marketing befasst sich hauptsächlich mit der Nutzung von sozialen Netzwerken für Marketing-Kampagnen. Unternehmen versuchen hier gezielt, die Aufmerksamkeit der User auf ihre Produkte zu lenken und/oder Marken zu platzieren. Gleichzeitig soll durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit das Vertrauen zum Unternehmen gestärkt werden. Social-Media-Plattformen wie Facebook, XING oder Linkedin und andere, bieten Nutzern und Unternehmen die Möglichkeit, miteinander zu kommunizieren und zu agieren. Intelligente, interaktive Kommunikations-Strategien haben beispielsweise die Aufgabe, Informationen über das Kaufverhalten oder Interessen von Zielgruppen zu gewinnen.

Ein großer Vorteil des Social Media Marketing ist, dass trotz geringer Werbekosten sehr viele User mit der Werbebotschaft erreicht werden. Da das Social Media Marketing im vertrauenswürdigen Umfeld von sozialen Netzwerken stattfindet, ist die Kundenakzeptanz hier wesentlich größer als bei althergebrachten Werbeformen wie zum Beispiel der klassischen Zeitungswerbung. Oftmals ist es sogar so, dass Marketing-Kampagnen vom Kunden gar nicht als solche wahrgenommen werden. Kaufbarrieren lassen sich so auf ein Minimum reduzieren.

Gutes Social Media Marketing beginnt mit einer sorgfältigen Planung, Analyse und Auswertung der gewonnenen Daten. Dadurch ist es möglich, Zielgruppen und ihre Bedürfnisse wesentlich besser zu erfassen und das Marketing genau darauf abzustimmen. Das ist im Endeffekt auch sehr kundenfreundlich. Wenn sich z.B. ein potentieller Kunde für Fußball Bundesliga Tickets von Schalke interessiert, nützt es wenig, ihn mit Onlinewerbung für Fanartikel von Borussia Dortmund zu überhäufen. Diese Werbung wäre hier eher kontraproduktiv. Wesentlich besser ist es, Kundenwünsche zu erkennen und die Werbung darauf abzustimmen.

Ein wichtiges Ziel des Social Media Marketing ist auch, durch Empfehlungsmarketing virale Effekte zu erzeugen. Mit wenigen Klicks können hier User Erfahrungen und Meinungen an andere weitergeben. Empfehlungsmarketing gehört zu einen der besten Marketingformen und ist sehr effizient. Produkte die zufriedene Kunden an Kunden weiterempfehlen, genießen einen großen Vertrauensvorsprung und werden deswegen gerne gekauft. Bekannte Social Media Plattformen wie Facebook, XING, Linkedin und viele andere haben diesen Trend zum Viralen Marketing längst erkannt und bieten ihren Usern viele Möglichkeiten, Informationen an andere User schnell und einfach weiterzugeben.

Wer eine SMM- Kampagne plant, sollte sich im Vorfeld umfangreich informieren. Empfehlenswert ist hier die Beauftragung einer Social Media Agentur. Sie verfügt in der Regel über vielfältige Kontakte und das nötige Fachwissen, um die Werbebotschaft gezielt in geeigneten Portalen zu platzieren und die richtigen Zielgruppen zu erreichen. Wichtig ist hier jedoch noch anzumerken, dass ich persönlich eher den Wert darauf lege die ganze Blickweise aus der Sicht des Verkaufens zu sehen. Was nützt es mir ein Social Media Bekanntheitsstar zu sein – wenn ich letztlich keinen Umsatz erziele. Kritiker an dieser Aussage vertreten dann oftmals den Standpunkt, aber fürs Verkaufen sind diese Plattformen doch gar nicht da. Das mag aus privater Sicht soweit auch stimmen. Aber als Unternehmen, welches etwas verkaufen „muß“, eben nicht. Aldi macht ja auch keine Filialen auf, damit die Leute etwas zum anschauen haben. Mir ist klar, dass ich mit meinen Aussagen polarisieren werde. Wie ich oftmals schon erwähnt habe: Dieter Bohlen polarisiert mehr als Thomas Anders – er verdient letztlich aber auch mehr. Und ob er unterm Strich Dieter B. letztlich weniger Anhänger als Thomas A. hat, das wage ich zu bezweifeln. Zumindest hat er ein klareres Profil dadurch.

Hier geht es übrigens zur Social Network Marketing Gruppe auf XING zum weiter diskutieren.

Gruß

Robert Nabenhauer

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