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Gastbeiträge

Linkbuilding für Startups und kleinere Unternehmen

Linkbuilding für Startups und kleinere Unternehmen - ein altbekanntes Thema und immer wieder heiß in der Diskussion. In diesem Artikel möchte ich aus meinen Erfahrungen berichten und euch konkrete Action-Steps sowie Tipps und Tricks mit auf den Weg geben, wie ihr das organische Suchmaschinenranking eurer Unternehmenswebseite langfristig und nachhaltig steigern könnt.

Direkt am Anfang des Artikels möchte ich jedoch betonen, dass diese Art der Linkbuilding Strategie im Prinzip für jede Art von Webseite geeignet ist. Selbst im hart umkämpften Affiliate-Markt sollte man heutzutage vom 0815-Linkaufbau weggekommen sein und nicht mehr auf Gästebucheinträge oder Social Bookmarks setzen. Startups und kleinere Unternehmen haben aber ein paar individuelle Vorteile, die es auszunutzen gilt.

 

Bevor wir mit dem Linkaufbau beginnen:

 

Gerade für Unternehmen oder eben auch Startups ist der Zusammenhang zwischen Suchmaschinenoptimierung und Reputationsmanagement sehr groß. Wir wollen für alle Zeit so viel Kontrolle wie möglich über die organischen Suchergebnisse haben.

Um auf dem laufenden Stand über unsere Marke zu sein, sollten wir zuerst einen Google Alert einstellen. Dazu solltet ihr, sofern ihr auch als Personenmarke agiert, sowohl einen Alert für das Unternehmen, als auch für die einzelnen Personen einstellen. Wie das funktioniert, zeigt der folgende Screenshot.

Die Google Suchoperatoren werden bei einigen Linkbuilding-Taktiken noch eine große Rolle spielen, deswegen sollte sie jeder beherrschen. In diesem Fall erstelle ich einen Alert für alle neuen Berichte des Unternehmens Zalando, klammere aber die Seite Zalando an sich komplett aus. Beachtet jedoch, dass nicht alle Beiträge, die im Zusammenhang mit dem Unternehmen stehen, angezeigt werden. Verlinkungen mit weichen Ankertexten (“auf dieser Webseite”), werden zum Beispiel nicht erwähnt. Dafür habt ihr jedoch ein Backlink-Tool wie ahrefs oder majestics.

Bevor konkrete Linkbuilding-Maßnahmen getroffen werden, sollte jedoch eine klare Zielsetzung vorhanden sein. Diese allgemein zu formulieren gestaltet sich schwer, da jedes Startup andere Ziele verfolgt und auch die Zielsetzung von Unternehmen kann stark variieren.

Eine Zielsetzung sollte jedoch für alle Unternehmen, die Linkbuilding durchführen, klar sein: Mehr organische Besucher bekommen. Wie schnell Fortschritte zu erkennen sind, hängt stark von den abgestellten Ressourcen ab. Wenn ich als Unternehmen nicht unbedingt auf organische Besucher angewiesen bin, kann ich mir etwas mehr Zeit nehmen. Nicht selten steht eine Linkbuilding-Kampagne auch im direkten Zusammenhang mit der PR-Arbeit. Da jedoch kaum ein kleineres Unternehmen aktive, strategische PR durchführt, lasse ich diesen Aspekt außen vor. Wichtig ist, dass überhaupt ein Marketing-Budget vorhanden ist und aktiv Marketing über verschiedene Kanäle betrieben wird.

Die folgenden Linkbuilding-Strategien beziehen sich vor allem auf Unternehmen, Einzelunternehmer, Startups, welche gerade dabei sind, sich einen positiven Cashflow aufzubauen und mit dem vorhandenen Geld so effizient wie möglich umgehen müssen.

Auf Fragen wie: “Woran erkenne ich die Qualität eines guten Backlinks?” werde ich in diesem Artikel nicht eingehen, da das den Umfang sprengen würde.

Linkbuilding-Methode #1 - Unternehmensprofile anlegen

Diese erste Methode ist besonders dann wirkungsvoll, wenn euer Unternehmen oder eure Webseite gerade erst gelauncht wurde und praktisch bei null Backlinks startet. Aber auch, wenn ihr lokale Dienstleistungen oder Produkte verkauft, können Branchenverzeichnisse oder Webkataloge sinnvoll sein.

Dabei sollten aber nur spezielle Unternehmensverzeichnisse ausgewählt werden, die eine gewisse Reputation besitzen, im besten Fall viele tägliche Besucher bekommen und die mit ihren Unterseiten ein gutes organisches Ranking sowie gute Linkmetriken besitzen. Hauptziel dabei ist, die Stärke der Firmendomain so schnell wie möglich zu steigern. Das ist gerade am Anfang das größte Problem. Am interessantesten sind sicherlich jene Unternehmensverzeichnisse, welche sich auf die jeweilige Branche, auf das jeweilige Produkt oder die jeweilige Dienstleistung der Firma spezialisiert haben.

Durch die Einträge in diesen Verzeichnissen schafft man sich als Unternehmen auch einen gewissen Puffer was das Reputationsmanagement angeht. Viele der Firmenverzeichnisse ranken auf guten Positionen in Google. Wichtig sind jedoch, dass man unique Firmenbeschreibungen verwendet, das NAP Konzept muss jedoch einheitlich sein.

Linkbuilding-Methode #2 - Linkable Assets erschaffen

Es gibt kaum eine effektivere Methode um hochwertige Backlinks zu generieren, als hochwertige Inhalte zu publizieren. Bei diesen Inhalten gibt es jedoch eine ganze Menge zu beachten. Bei Unternehmen in eher traditionellen Branchen sehe ich diesen Fehler immer wieder: Die Unternehmen nutzen ihren Blog, um Neuigkeiten und News rund um ihre eigene Firma zu publizieren.

An sich ist an dieser Vorgehensweise nichts wirklich verkehrt, nur wird kein Mensch jemals auf die Idee kommen, auf solche Inhalte zu verlinken. Häufig ist es sogar so, dass es überhaupt niemand interessiert.

Stattdessen solle viel mehr Wert auf die Probleme der Zielgruppe gelegt werden. Wer es als Unternehmen schafft, sich einen Expertenstatus aufzubauen und eine Wolke an Informationen zum Kernprodukt oder zur Kerndienstleistung aufzubauen, der wird langfristig mit hohen Besucherzahlen und natürlichen Backlinks belohnt.

Oftmals haben gerade kleinere Unternehmen eine Menge fachspezifisches Know-How, welches sie wunderbar aufbereiten und dann auf dem eigenen Firmemblog oder in bekannten Blogs oder Magazinen der jeweiligen Branche veröffentlichen könnten. Auf die letztere der beiden Methoden gehe ich gleich noch näher ein. Letztlich sollen diese Inhalte nicht dazu dienen, Geld zu verdienen, sondern um verlinkt und besucht zu werden.

Tolle Beispiele für solche, einzigartige Inhalte hatte ich sogar bei einem meiner ersten Kunden entdeckt. Die Firma besaß durch die Zusammenarbeit mit Studenten eine Reihe von wissenschaftlichen Informationen zum Kernthema, hatte dieser allerdings nur sehr versteckt auf der Webseite eingebunden. Solche Informationen sind gerade in eher traditionellen Branchen sehr wichtig, schaffen Vertrauen und generieren Links. Fallstudien sind ein sehr gutes Instrument, um ebenfalls für Aufmerksamkeit in der Branche zu bekommen.

Es sollte beim Erstellen der Inhalte nicht nur auf die populärsten Keywords der Branche optimiert werden, sondern auch Longtail-Keywords in Betracht gezogen werden. Auf diese Taktik bin ich in hier näher eingegangen. Auf die Vorteile von KMU’s gegenüber Big Brands kommt Alexander Rus in diesem Video zu sprechen.

Diese Art von Content kann als “Hero-Content” bezeichnet werden und geht einher mit dem sogenannten Cornerstone-Content, welcher eher auf das Grundlagenwissen auszielt.

Hat das Unternehmen einen Mitarbeiter mit einem sehr spezifischen Skill, so können beispielsweise auch kleine Tools für den Besucher programmiert werden, die einen hohen Mehrwert bieten und gerne verlinkt oder geteilt werden. Eine weitere Möglichkeit ist es, sich vor allem auf die Produktion von Content mit regionaler Bedeutung zu fokussieren. Um Ideen für neuen Content zu erschaffen, lohnt oft auch ein Blick nach Amerika. Inspiration für Inhalte gibt auch dieser Artikel. Auf generelle “Mindsets” und Vorteile von kleinen Organisationen, geht der bekannte SEO Rand Fishkin in diesem Video ein. Zwar hängt eine Keyword-Research beispielsweise nicht direkt mit dem Linkbuilding-Prozess zusammen, ohne hochwertigen, einzigartigen Content ist der Aufbau von guten Links jedoch wesentlich schwieriger, vor allem wenn kein großes Budget vorhanden ist.

Linkbuilding-Methode #3 - Outreach

Dieser Teil des Linkbuildings ist eher der kreativiere unter den Möglichkeiten und kann sehr gute Ergebnisse liefern. Je größer das Unternehmen und je breit gefächerter die Produkte oder Dienstleistungen sind, desto mehr Möglichkeiten gibt es.

Prinzipiell geht es beim Outreach darum, Influencer oder Autoritäten in der jeweiligen Nische zu kontaktieren. Ein kleines Beispiel: Verkaufe ich in meinem Unternehmen z.B. Maschinen im Bereich der Landwirtschaft, so kann ich mir Blogs über Landwirtschaft oder kleinere Branchenzeitschriften für Gastbeiträge aussuchen.

Wichtiges Kriterium bei diesen Magazinen, Blogs oder Zeitschriften sollte zum einen der geschätzte Traffic oder generell die Interaktivität auf der Seite sein. Es bringt mir ungleich mehr, wenn die Seite nicht nur den Backlink liefert, sondern Besucher gleich mit. Deshalb sollte nicht nur das Linkprofil der ausgesuchten Seite analysiert werden, sondern auch der Traffic und die Beliebtheit. Insbesondere für das Brand-Building des eigenen Unternehmens sind diese Faktoren essentiell.

Wie finde ich gute Seiten für einen Gastartikel?

Prinzipiell gibt es mehrere Arten, passende Magazine, Blogs oder sonstige Portale für einen Gastartikel zu finden. Je nach Nische sollte man jedoch unbedingt bei den Low Hanging Fruits anfangen. Mit folgenden Suchoperatoren lassen sich häufig gute Möglichkeiten finden.

“Keyword” + inurl:”gastartikel”

“Keyword” + intitle:”gastartikel”

“Keyword” + “intitle:”gastbeitrag”

Zum Outreach zähle ich auch Testimonials von Lieferanten, Partnern, Zulieferern oder sonstigen Geschäftspartnern. Leider wird auch hier in der Regel jede Menge Potenzial verschenkt. Jedes Unternehmen mit regionalem Bezug sollte auch in guten Connections zu lokalen Redakteuren stehen. Diese Connections bringen nicht nur Aufmerksamkeit, sondern häufig auch Links, welche für die Konkurrenz schwer nachzubauen sind.

Linkbuilding-Methode #4 - Vorhandene Erwähnungen nutzen

Ein Punkt, den ich nur kurz anreißen möchte, der aber in einigen Fällen für viele Möglichkeiten. Für frisch gegründete Startups ist dieser Ansatz vielleicht vorerst nicht so interessant, etablierte Unternehmen können stärker davon profitieren. Oftmals haben sich im Laufe der letzten Jahre durchaus einige Erwähnungen im Internet aufgebaut, viele davon ohne Link zur Webseite oder mit einem veralteten Profil.

Beliebte Beispiele sind z.B. Auflistungen in vergangenen Messeveranstaltungen oder Events im allgemeinen. Bei Startups werden sogar teilweise Artikel in größeren Magazinen oder Zeitschriften veröffentlicht, ein Link wird allerdings nicht immer eingebaut. Durch die eingerichteten Google Alerts werden wir automatisch auch auf neue Erwähnungen unserer Marke oder unseres Unternehmens aufmerksam gemacht.

Fazit - Wo soll ich anfangen?

Nachdem ich euch nun die vier Möglichkeiten näher vorgestellt habe, wird sicherlich der ein oder andere überfordert sein. Das ist völlig normal. Leider gibt es auch nicht den “goldenen Weg”, der für jedes Unternehmen oder jedes Startup passt. Viel hängt auch vom vorhanden Budget ab. Letztlich ist SEO ein Geduldsspiel und absolut nichts für schwache Nerven. Entscheidet euch für wenige Strategien und setzt diese mit vollem Fokus um. Versucht nicht, gleichzeitig eine hohe Reichweite in den Sozialen Netzwerken und im organischen Suchbereich aufzubauen, wenn ihr da nötige Personal nicht hab. Gerade für kleine, regionale Unternehmen kann es sich mehr als auszahlen, ein gewisses Budget in eine gute SEO-Agentur zu investieren und die Arbeit komplett abzugeben.

Über den Autor:

Jannik Lindner ist seit 2015 im Online Marketing tätig. Er ist nicht nur mit seiner eigenen Agentur für Kunden tätig, sondern betreibt auch einen kleinen Blog. Zudem ist er Mitbegründer von der Verbraucherplattform kaufberater.io, welche es sich zum Ziel gesetzt hat, Käufer bei Ihrer Kaufentscheidung sinnvoll zu unterstützen.

 

 

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Gastbeiträge

Die Gewerbesteuer: Höhe und Anmeldung

Viele Unternehmer müssen in Deutschland Gewerbesteuer bezahlen. Das gilt für Kapitalgesellschaften, Personengesellschaften und Einzelunternehmer. Freiberufler nimmt der Gesetzgeber von der Steuerpflicht aus. Wer sich selbstständig machen will, sollte sich informieren, ob er unter die Steuerpflicht fällt und welcher Steuersatz vor Ort gilt. Die Fachleute von gruendercheck.com weisen darauf hin, dass diese Tatsache die Finanzplanung beeinflusst. Die Gewerbesteuer reduziert den Ertrag und damit die liquiden Mittel.

Wie sich die Gewerbesteuer berechnet

Bei der Gewerbesteuer handelt es sich um eine Ertragssteuer. Das ist insbesondere für Gründer eine gute Nachricht: Die meisten erzielen zu Beginn keinen oder nur einen geringen Gewinn, ihnen bürdet der Staat keine oder zumindest keine hohen Steuern auf. Einzelunternehmer und Personengesellschaften profitieren dauerhaft von einem Freibetrag über 24.500 Euro. Zur Berechnung zieht die zuständige Behörde bei allen Unternehmen den Ertrag nach dem Einkommens- oder Körperschaftsrecht heran. Er ändert sich durch Hinzurechnungen und Kürzungen. Ein Teil der Finanzierungsaufswendungen kommt zum Beispiel hinzu, der Einheitswert betrieblicher Grundstücke wird abgezogen. Diverse Zuschüsse wie die Förderung vom Arbeitsamt für die Existenzgründung spielen keine Rolle. Den Gewerbeertrag multipliziert die Behörde mit der Steuermesszahl von 3,5 %, daraus ergibt sich der Messbetrag. Es folgt eine Multiplikation mit dem lokal festgelegten Hebesatz, der mindestens 200 % beträgt. In einzelnen Gemeinden liegt er deutlich über 400 %.

Anmeldung bei der Kommune

Jeder, der ein Gewerbe betreibt, muss dieses bei der Kommune anmelden. Die zuständige Stelle kann unter anderem Gewerbeamt oder Ordnungsamt heißen, das differiert regional. Mit der generellen Anmeldung des Gewerbes erfasst die Gemeinde den Betrieb auch steuertechnisch. Fortan geben Unternehmen jährlich eine Gewerbesteuererklärung ab. Die Behörde legt die Steuerlast und die Vorauszahlungen fest.

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Wie Sie Ihre Produktivität um bis zu 50 % steigern können

Die Produktivität am Büroarbeitsplatz um bis zu 50 % zu steigern, das halten Sie für übertrieben oder gar für Marktschreierisch? Ganz im Gegenteil. Bei den Arbeitsabläufen
im Büro schlummern erhebliche Potenziale, die nur geweckt werden müssen.

Wenn es bei Ihnen so, oder so ähnlich aussieht, dann sind 50 % Produktivitäts-steigerung überhaupt nicht utopisch.

Das erreichen Sie bereits, wenn Sie die Unterlagen ordnen, strukturieren und jedem Gegenstand EINEN, nämlich SEINEN Platz geben.

Nur „Aufräumen“ ist verschwendete Zeit

Da sehe ich Sie heftig mit dem Kopf nicken. Aufräumen ist lästig und Sie denken, das frisst viel zu viel Zeit. Aufräumen ist für Sie nicht effektiv.

Da haben wir schon das erste Stickwort „effektiv“. Das nächste Schlagwort wäre „effizient“. Sie fragen sich nun, worin liegt der Unterschied zwischen effektiv und effizient. Ist das nicht nur eine Wortklauberei? Ich möchte Ihnen das so erklären:

In Ihrem Garten steht ein alter Baum ziemlich nah am Haus. Sie befürchten, dass der
Baum beim nächste Sturm auf das Hausdach krachen und das Dach zerstören könnte.
So weit wollen Sie es nicht kommen lassen. Deshalb beschließen Sie, den Baum zu fällen. Diese Überlegung ist effektiv.

Nun gibt es unterschiedliche Möglichkeiten einen Baum zu fällen. Sie können den
Baum mit einem Werkzeug aus der Steinzeit fällen. Dazu benötigen Sie enorm viel
Zeit, vielleicht fast ein Jahr. Mit diesem Steinzeit-Werkzeug arbeiten Sie effektiv,
im Sinne des Ziels - Baum fällen.

Wollen Sie dagegen den Baum so schnell wie möglich fällen, werden Sie zu einem modernen Arbeitsgerät greifen, beispielsweise zu einer Motorsäge. Dann ist diese
Arbeit in wenigen Minuten erledigt.
Das bedeutet:
Mit der Motorsäge arbeiten Sie nicht nur effektiv sondern, im Sinne des gewünschten Ergebnisses effizient.

  • Effektiv arbeite ich, wenn ich etwas mache, das zu einem gewünschten
    Ergebnis oder Ziel führt
  • Effizient arbeite ich, wenn das gewünschte Ergebnis oder das gewünschte
    Ziel mit möglichst geringem Aufwand oder in kürzester Zeit oder mit den
    geringsten Mitteln erreicht wird.

Effizientes Arbeiten ist dann möglich, wenn mir die entsprechenden Mittel zur Verfügung stehen und ich diese auch anwende.

Wie gut sind Sie organisiert?

Dazu möchte ich Ihnen ein paar Fragen stellen.

  1. Finden Sie alle Dokumente, auch E-Mails innerhalb einer Minute?
  2. Liegen auf Ihrem Schreibtisch nur die Unterlagen an denen Sie jetzt
    gerade arbeiten?
  3. Benutzen Sie ein zuverlässiges Wiedervorlagesystem?
  4. Finden sich Kollegen an Ihrem Arbeitsplatz zurecht, wenn Sie krank sind?

Wenn Sie auch nur 1 Frage mit NEIN beantworten, sollten Sie unbedingt überlegen,
wie Sie sich effizienter organisieren können.

Stellen Sie alle Arbeitsvorgänge auf den Prüfstand und überlegen Sie:

  • Warum erledige ich das so und nicht anders?
  • Wie lange brauche ich für den Arbeitsvorgang?
  • Welche anderen Möglichkeiten gibt es?
  • Wie könnte ich diesen Vorgang rationeller, schneller erledigen?

So bekommen Sie alle Informationen blitzschnell in den Griff

 

1.   Sofort-Ordnungbeginnt sofort, wenn der Vorgang entsteht
2.   Sachgerechte Einheiten
bilden
Fassen Sie alle Dokumente und Infos zu logischen Einheiten zusammen
3.   Eindeutig KennzeichnenKlares Kennzeichnen der Einheiten ermöglicht den ständigen, direkten Zugriff
4.   Stehende OrganisationSie haben beste Übersicht und nutzen den vorhandenen Raum optimal
5.   Sichere Lose-Blatt-AblageSchneller Zugriff und keine unnötigen Arbeitsschritte wie Lochen, Abheften, Ordner schleppen. Das bringt Ihnen eine enorme Zeitersparnis.
6.   Einheitliche OrganisationNutzen Sie ein durchgängiges Verfahren vom Bearbeiten bis zum Archiv, arbeitsplatzübergreifend und abteilungsübergreifend.

 

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So optimieren Sie Arbeitsplatz, Arbeitsabläufe

Was ist zu tun, um nur noch einmal aufräumen zu müssen und dann nie wieder. Ich schlage eine 7-Schritte-Methode vor, mit der ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe.

  1. Ordnung schaffen auf dem Schreibtisch, in Schubladen und in Schränken
    alles hat EINEN, nämlich SEINEN Platz
  2. Den unsortierten Posteingang nicht nur sichten, sondern sofort systematisch bearbeiten. Sie entscheiden beim Öffnen der Post:
  • Erledigung sofort, handschriftlich per Fax, E-Mail oder Telefon
    heute erledigen
  • termingebundener Vorgang, den legen Sie auf Wiedervorlage bzw. Termin
    B. Rechnungen, Ausschreibungen, Angebote, Anfragen etc.
  • Rücksprache mit Kollegen oder Vorgesetzten
    heute erledigen oder Termin
  • der verbleibende Rest ist im Papierkorb richtig
    B. Kuverts, Werbung. - Ihr Papierkorb wird zuerst voll sein.
  1. Termine überwachen mit einem rollierenden
    Wiedervorlage-System bei Papier-Dokumenten kombiniert mit
  2. Terminplanung digital z.B. in Outlook
  3. den Arbeitstag schriftlich planen zum Beispiel mit Outlook.
  4. Keine To-Do-Listen mehr ohne Zeitvorgabe für jede Tätigkeit.
  5. Digitale Notizen verwenden – Schluss mit der „Post-It“-Zettelwirtschaft.

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Ihre Vorteil - ein geordneter Arbeitsplatz

Auf Ihrem Schreibtisch befinden sich nur noch die Gegenstände die wirklich täglich gebraucht werden.

Es liegt nur der Vorgang auf Ihrem Schreibtisch an dem Sie jetzt gerade arbeiten.

Sie werden nicht mehr durch andere Dinge abgelenkt.

  • Sie müssen nie mehr SUCHEN
  • Nichts wird mehr übersehen oder zu spät abgegeben
  • Sie werden nicht mehr durch Stapel unerledigter Vorgänge abgelenkt
  • Sie sind sich sicher, dass Sie alle Vorgänge im Griff haben
  • Sie haben viel mehr Freude an der Arbeit
  • Stress ist für Sie zum Fremdwort geworden

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Was ergibt sich aus diesen Maßnahmen?

Eine Studie des Fraunhofer-Instituts stellt fest:

Durchschnittlich 32 % der Büro-Arbeitszeit werden allgemein mit Suchen,
Warten und überholten Arbeitsweisen verschwendet.

Das sind 70 Tage pro Mitarbeiter und pro Jahr.

Das Ergebnis kann ich aus meiner Erfahrung bestätigen.
Hier verbirgt sich ein riesiges Einspar-Potenzial.

Mit effizienter Arbeitsweise erhöht sich die Leistung Ihrer Mitarbeiter deutlich,
bei spürbar weniger Stress.

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Klein- und mittelständischen Unternehmern,
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Gastbeiträge

ZUM KÖNIG BEIM KUNDEN WERDEN

UM KÖNIG BEIM KUNDEN WERDEN

WARUM IHNEN HÖHERE PREISE NICHT NUR MEHR GELD, SONDERN AUCH MEHR KOMPETENZ UND WERTSCHÄTZUNG BRINGEN

Vor kurzem ist mir ein Facebook-Posting eines Trainers untergekommen, in dem er sich darüber auslässt, dass er von seinen Kunden im Training oft nicht gut behandelt wird.
Dass man ihn nicht schätzt. Begonnen mit einem viel zu kleinen Trainingsraum über die Abwesenheit von Getränken bis hin zu anderen unliebsamen Bedingungen. Das ist nicht nur nicht nett, sondern in höchstem Maße unangenehm, vor allem auch für die anwesenden Teilnehmer. Und es zeugt von einer mangelnden Wertschätzung.

Natürlich gibt es Kunden, die keine Ahnung haben, welche Rahmenbedingungen es für ein vernünftiges Training braucht und wie wichtig diese sind. Da ist es schon sinnvoll, vorab ein Informationsblatt zu schicken. So mancher Trainer wagt es aber gar nicht erst,  Forderungen zu stellen, um nicht eventuell unverschämt zu wirken.

Doch wie kommt das zustande?

Wer billig ist wird billig behandelt

Später habe ich festgestellt, was für einen geringen Honorarsatz dieser Trainer hat. Erschreckend gering. Und ich war nicht überrascht. Denn für mich ist klar, dass eine solche wenig wertschätzende Behandlung oft sehr stark mit der Höhe des geforderten Honorars zu tun hat. 

Es ist nicht nur so, dass wir für Wertvolles mehr bezahlen. Umgekehrt  wird etwas, wofür wir mehr bezahlen in unseren Köpfen wertvoller. Und mit Wertvollem gehen wir anders um als mit Billigem.

Das ist auch bei Trainern, Beratern und Coaches so. Wenn eine Firma pro Tag ein paar tausend Euro für z.B. einen Verkaufstrainer bzw. ein Verkaufstraining ausgibt, will man diese Investition auch optimal nutzen. Und fast immer geht damit auch eine bessere Behandlung des Trainers einher. Wenn jemand um ein paar hundert Euro ein Verkaufstraining durchführt darf er sich über schlechte Behandlung nicht wundern. So nebenbei erwähnt, finde ich, dass  gerade ein Verkaufstrainer, der sich billig anbietet, die Aufgabe nicht verstanden hat und fehl am Platz ist.

 werden sie zum (SUPER)STAR

Kurz gesagt: Höhere Honorare gehen sehr oft mit höherer Wertschätzung einher. Nicht umsonst wird für die Superstars im barsten Sinne des Wortes der rote Teppich ausgerollt.
Immerhin zahlt man ja einiges, damit sie erscheinen.

Gerade für Dienstleister ist es demzufolge eine äußerst effektive Strategie, die Preise zu erhöhen, denn damit geht automatisch eine höhere Kompetenzwirkung und mehr Wertschätzung von Kunden und Kollegen einher. Ist das menschlich betrachtet fair? Nein, kaum. Und doch funktioniert es so.

DIE ANORMAL ELASTISCHE NACHFRAGE

Dieser Effekt hat auch eine betriebswirtschaftliche Grundlage. Man spricht von einer anormal elastischen Nachfrage, ein Phänomen, das man aus der der Wirtschaft kennt.

 

Und wenn Sie meinen, eine Preiserhöhung sei in Ihrer Marktsituation nicht möglich, dann gehen Sie einen anderen, kreativeren Weg. Eine Unzahl von Ideen dazu finden Sie in meinem neuen Buch „Nicht um jeden Preis – Mehr Gewinn, mehr Wert, mehr Freude im Business!“ Holen Sie sich hier eine Leseprobe.

HÖHERES HONORAR = HÖHERER SELBSTWERT

Und wenn Sie sich überwinden, mehr zu verlangen, dann seien Sie nicht überrascht, wenn sich das auch auf Sie selbst auswirkt. Es könnte durchaus sein, dass auch Sie selbst sich für wertvoller und kompetenter halten, wenn Sie mehr verlangen. Das hat mit dem „Fake it till you make it – Effekt“ zu tun.

„Was nichts kostet ist nichts wert.“ So spricht der Volksmund und wie so oft ist hier mehr als ein Körnchen Wahrheit drinnen.

Geben Sie sich einen Ruck, nutzen Sie Ihre Chance, erhalten auch Sie mehr Wertschätzung, höhere Honorare und ein besseres Ansehen.
Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg!

Ihr

Roman Kmenta

Unternehmer, Autor und Keynote Speaker

Mag. Roman Kmenta ist als Keynote Speaker und Redner international tätig. Er berät Unternehmen und Unternehmer zu den Themen Verkaufs- und Marketingstrategien für höhere Preise, Honorare und Deckungsbeiträge.
Roman Kmenta folgen auf FacebookTwitter, XINGGoogle+LinkedIn

Fotos: Roman Kmenta, Unsplash

 

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Gastbeiträge

Wenn Ziele fehlen, fehlt das Selbstwertgefühl. Ziele erreichen steigert das Selbstwertgefühl.

Wenn Ziele fehlen, fehlt das Selbstwertgefühl. Ziele erreichen steigert das Selbstwertgefühl.

Ziele richtig zu setzen ist eine Fertigkeit, die man lernen kann und gar nicht so schwer ist, wenn man einige Dinge beachtet.

Schon Mark Twain erkannte: „Wer nicht weiß, wohin er will, darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt!“

Die meisten Menschen leben ohne klare Ziele.

Egal woher du kommst, wichtig ist wohin du willst. Viele haben Angst, sich überhaupt Ziele zu setzen. Entweder, weil sie dann frustriert sein könnten, wenn sie diese vielleicht nicht erreichen, oder weil sie schon schlechte Erfahrungen damit gemacht haben.

Andere schreiben die Ziele auf, schauen aber den Zettel nie mehr an, weil sie dann ihr Leben ändern müssten. Das heißt, der Preis ist ihnen zu hoch.

Es gibt keine auf  Dauer erfolgreichen Menschen ohne Ziele. In den vergangenen Jahren habe ich mich intensiv mit den Biografien außergewöhnlich  erfolgreicher  Menschen  beschäftigt.  Ausnahmslos alle haben sich in ihrem Leben Ziele gesetzt. Viele Unternehmer und Selbstständige haben längst Zieleseminare besucht oder Bücher dazu gelesen. Einige sind jedoch inzwischen enttäuscht und frustriert, weil sie ihre Ziele nicht erreicht haben. Sie haben manchmal beschlossen, sich mit der Zukunft nicht mehr groß zu beschäftigen. Lieber im Hier und Jetzt leben und sich dem Fluss des Lebens hingeben, sagen sie sich. Das ist ein schwerer Fehler. Ich kann die Enttäuschung gut verstehen, wenn Ziele verfehlt wurden. Die Frage ist: Warum werden Ziele verfehlt? Nach meiner Erfahrung liegt es fast immer daran, dass die gesetzten Ziele nicht zu den Träumen, Werten, Talenten, Energien, Anrieben der jeweiligen Person gepasst haben.

Ziele müssen ressourcengerecht und selbstgesetzt sein. Im Geschäftsleben kommt es immer wieder zu fremdbestimmten Zielsetzungen. Nur selbst gesetzte Ziele entzünden ein Feuer der Begeisterung. Sie sind die Garantie für ein selbstbestimmtes Leben und steigern das Selbstwertgefühl. Richtig gesetzte Ziele wirken wie ein Magnet. Sie fühlen sich zu Ihren Zielen hingezogen, ohne dass Sie ständig etwas dafür tun müssen. Ziele richtig zu setzen ist eine Fertigkeit, die man erlernen kann wie ein Handwerk. Es gibt dabei einfach einige Kniffe, die Sie beherrschen sollten. Unten sind zehn Gebote, um wichtige Ziele zu setzen. Zusammen genommen sind sie wie das Handwerkszeug, das Sie beherrschen sollten, um kraftvolle Ziele zu haben. Die zehn Gebote stellen eine einfache, praktische und verlässliche Methode dar.

10 Gebote für Ziele:

  1. Schreibe deine Ziele auf!
  2. Wisse den Preis jedes Ziels!
  3. Lege den Zeitpunkt fest!
  4. Formuliere in der Gegenwartsform!
  5. Schaue auf das Machbare und bleibe dir treu!
  6. Formuliere positiv und motivierend!
  7. Sorge für Prüf- und Messbarkeit!
  8. Plane konkret und genau!
  9. Denke groß!
  10. Habe ein klares Bild!

Zehn oder zwölf große Ziele sind zu viel – zwei bis drei gerade richtig.

Hilfreich bei der Zielsetzung ist es, sein Leben einmal nach unterschiedlichen Bereichen zu betrachten. Welche Lebensbereiche gibt es und wo überall lassen sich Ziele verfolgen?

Bewährt hat sich die folgende Einteilung in fünf Lebensbereiche:

  1. Familie – Freunde - Partnerschaft, Kinder, Enkel, Geschwister, Eltern, Verwandte, Freundeskreis, Beziehungen, Netzwerke
  2. Beruf – Persönlichkeitsentwicklung - Karriere, Firma, Marktstellung, Projekte, Charakterentwicklung, persönliches Wachstum, Weiterbildung, Fähigkeiten
  3. Freizeit - Hobby, Urlaub, Freizeitaktivitäten
  4. Gesundheit – körperlich-seelisches Gleichgewicht – Spiritualität - Sport, Fitness, Ernährung, Gewicht, Körperpflege, Aussehen, seelisches Gleichgewicht, Glaube, Gottesbeziehung, Überzeugungen, Übernatürliches, geistliches Wachstum
  5. Finanzen – Besitz - Einkommen, Spenden, Ersparnisse, Vorsorge, Investitionen, Traumhaus, Traumauto

 

Betrachten Sie einmal die fünf Lebensbereiche. Finden Sie sich darin wieder? Wenn es Ihnen sehr wichtig ist, eine andere Einteilung vorzunehmen, oder Sie bereits länger mit anderen Kategorien arbeiten, dann können Sie die Lebensbereiche auch anders ordnen oder weitere hinzufügen. Es sollten jedoch nicht mehr als insgesamt sieben sein.

Müssen Ziele wirklich immer schriftlich fixiert werden? Reicht es nicht, wenn wir unsere Ziele im Kopf haben? Nicht umsonst heißt es: »Wer schreibt, der bleibt.« Was aufgeschrieben wird, entfaltet eine ganz andere Kraft als ein bloßer Gedanke.

Gratis Webinar von Wolfgang Allgäuer Der „BEGEISTERUNGS-CODE“ verrät Ihnen die ganze Wahrheit über das (Nicht) Erreichen Ihrer Ziele und Wünsche. Reservieren Sie Ihren Platz!►►►

 

Über den Autor

                              Wolfgang Allgäuer

Wolfgang Allgäuer weckt das Feuer der Begeisterung in den Menschen. Er liefert die Antwort auf die Frage: „Wie kann das Feuer der Begeisterung in Unternehmen entfacht werden?“ Wolfgang Allgäuer zeigt so den Weg, wie jedes Unternehmen mit einer Begeisterungskultur in jedem Markt bestehen kann. Wolfgang Allgäuer zeigt in seinen Vorträgen und Seminaren, wie jeder das Feuer der Begeisterung in sich findet und entzündet. Die Teilnehmer seiner Vorträge und Seminare erfahren, wie sie ihre Potentiale erkennen und entfalten. Seine Methoden helfen dem Geschäftsführer genauso, wie seiner Assistentin:  http://www.wolfgangallgaeuer.com/start/

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Die Revolution des Conversational Commerce hat bereits begonnen, auch in Deutschland!

Seit dem Beginn des digitalen Zeitalters befindet sich Kommunikation im stetigen Wandel. Während mit Aufkommen von Facebook das Versenden von E-Mails sich auf einmal unfortschrittlich angefühlt hat, so sind es nun die Messenger, die die digitale Kommunikation dominieren. In Deutschland zumindest im Privaten.

Nutzung von Messenger als Kanal zum Kunden

Aber seit letztem Jahr ist nun auch endlich im Bereich B2C Messenger Kommunikation Bewegung im Markt. Erste Unternehmen wagen sich auf das neue Terrain und bieten ihren Nutzern nun auch die Option, sie über Whatsapp zu erreichen. Hierfür sind eine Reihe an Anbietern, wie z.B. WhatsBroadcast, aus dem Boden geschossen und ermöglichen die Anbindung von Whatsapp an bestehende CRM Systeme.

Dabei war die B2C Kommunikation über Whatsapp bis vor kurzem noch verboten und vielen Projekten und Unternehmen wurde Reihenweise die Nummer gesperrt. Doch mit Ablaufen der vereinbarten werblichen Schonfrist für Whatsapp zückt Facebook nun sein nächstes Ass aus dem Ärmel. Und so ist seit September 2016 nun offiziell die kommerzielle Nutzung von Whatsapp für Dritte erlaubt.

Doch in dieser Bewegung steckt weit mehr als die reine Kommunikation zwischen Unternehmen und Nutzer. Es geht um Conversational Commerce.

Die Potenziale von Conversational Commerce

Conversational Commerce beschreibt den nächsten Schritt in der digitalen Evolution. So war einst das freie Internet Anlaufstelle für Informationssuche und Produktberatung. Mittlerweile findet das schon vermehrt auf sozialen Plattformen statt und mit Hilfe des Facebook Messenger und Whatsapp möchte Facebook diese Aktivitäten nun vermehrt in ihr Ökosystem integrieren.

So kann zum Beispiel ein Nutzer für Produkte über Whatsapp beraten werden. Möchte er etwas kaufen, muss er hierfür nicht über einen Link in den Online Shop navigieren und sich dort registrieren, sondern kann ganz einfach den Kaufabschluss inklusive Zahlungsabwicklung direkt über den Messenger vollziehen.

In Asien ist dies schon gängige Praxis. So präsentieren in WeChat – der dominierenden Messaging App in Asien – schon Millionen von Shops ihre Produkte und die Nutzer schicken einfach im Messenger ihren Einkaufswagen ab.

Skalierung dank Chatbots

Das große Problem beim Messenger als Kanal ist die Tatsache, dass sich ein Unternehmen auf individueller Ebene mit den Nutzern auseinandersetzen muss. Während in einem Online-Shop der Nutzer relativ einfach sich via Suche oder Navigation zum gewünschten Produkt navigiert, muss er im Messenger Mit Hilfe von Text und Bildern in Form von Nachrichten individuell beraten werden. Hier kommen Chatbots ins Spiel.

Chatbots versprechen eine intelligente Automatisierung der Kommunikation mit dem Nutzer. Diese Intelligenz reicht von einfacher regelbasierten Logik bis hin zu selbstlernenden Algorithmen. Soweit zur Theorie.

In der Praxis kehrt derzeit allerdings breite Ernüchterung ein. So lassen sich zwar einfache Aufgabe, wie zum Beispiel der Versand von Fluginformationen oder Fußballergebnissen über einen regelbasierten Chatbot abbilden. Bei komplexeren Anwendungen und Anfragen ist derzeit aber noch sehr schnell Ende der Fahnenstange. Auch wenn Facebook verkündet hat, dass schon mehrere 10.000 Entwickler an entsprechenden Chatbots entwickeln.

Beratung für Geschenkideen

Wir finden das Thema Conversational Commerce dennoch sehr spannend und haben uns daher Mitte letzten Jahres dazu entschieden einen Whatsapp Geschenke Berater für unseren Geschenke Blog auszuprobieren.

Wer einmal im Internet nach Geschenkideen sucht, der wird schnell feststellen, dass es gar nicht so einfach ist hier eine gute Beratung oder Inspiration zu finden. Gleichzeitig ist das Thema aber stark beratungsintensiv, da die Nutzer meist auf der Suche nach einem noch unbekannten Produkt sind. Daher ist das Thema Beratung für Geschenkideen unserer Meinung nach ideal, um die Potenziale im Bereich Conversational Commerce auszutesten.

Da die Anfragen der Nutzer aber nur sehr schwer zu standardisieren sind haben wir das Thema Chatbots zunächst hinten angestellt. Zwar bieten Tools, wie zum Beispiel Chatfuel schon tolle Möglichkeiten aber die Aufgabenstellung ist derzeit einfach noch zu komplex, um automatisiert einen wirklichen Mehrwert für unsere Nutzer zu bieten.

Trotzdem wollten wir diesen neuen Kanal frühzeitig erschließen. Und wir sind begeistert!

Erste Schritte beim Aufbau einer Whatsapp Beratung

Es braucht nicht viel um eine erste einfache Lösung auf Whatsapp anbieten zu können. Neben einer neuen Nummer, ist vor allem die Vermarktung wichtig. So bewerben wir unseren Geschenkideen Service zum Beispiel auch auf all unseren Social Media Kanälen und bekommen hierüber auch Anfragen. Aufgrund der Tatsache, dass das ganze Thema Conversational Commerce noch vergleichsweise neu in Deutschland, hat uns unser Geschenke Berater auch zu Sat. 1 und bigFM gebracht. Letztlich erlaubt uns der Service als Geschenk Assistenten eine sehr persönliche Beratung anbieten zu können und dementsprechend haben wir mittlerweile auch unsere Positionierung dahingehend angepasst.

Auch das Backend ist im ersten Schritt sehr einfach aufgesetzt. Wir nutzen einfach das Web Interface von Whatsapp. Hierfür kann man unter web.whatsapp.com einen QR-Code scannen (auch auf mehreren PCs gleichzeitig) und hat Zugriff auf alle Nachrichten. Wichtig ist, dass das Smartphone immer im WLAN eingeloggt sein muss, um das Webinterface nutzen zu können. Dafür geht sowohl schreiben als auch das Einfügen von Bildern und Links wesentlich leichter von der Hand. Für die Kommunikation selbst arbeiten wir mit dynamischen Textbausteinen, sodass der Betreuungsaufwand doch wesentlich geringer ausfällt, als man das vielleicht auf den ersten Blick einschätzt.

Insights zu unserem Whatsapp Geschenke Berater

Generell ist für uns sehr beeindruckend, wie geduldig und dankbar unsere Whatsapp Nutzer im Vergleich zu Nutzern auf unserem Blog sind. Ist auf unserer Webseite nach einem ersten „abscannen“ nichts dabei, sind viele Nutzer schnell wieder weg. Auf Whatsapp scheint es dagegen persönlicher zuzugehen, denn die Geschenksuche erfolgt natürlich im Dialog und der Nutzer hakt meist nach, wenn noch nicht das richtige Geschenk dabei war. Und auch wenn unsere Antwort erst 5 Stunden später kommt, ist das für die Meisten kein Problem. Im Gegenteil! Fast alle äußern explizit ihre Dankbarkeit für unsere Hilfe, auch wenn wir mal nichts Passendes finden können.

Letztlich hat man bei Whatsapp analog zum Stationärhandel einen viel größeren Einfluss darauf den Nutzer von einem Produkt zu überzeugen als es auf einer klassischen Webseite der Fall ist. Und man kann die eigenen USPs und Mehrwerte viel besser rüberbringen, als es passiv auf einer Webseite möglich ist.

Interessant ist auch der Aspekt, dass der Nutzer unsere Nummer in seinem Smartphone speichern muss, um uns schreiben zu können. Damit ist schon die erste Kundenbindung gesetzt, denn schafft man es den Nutzer initial zu überzeugen, ist der Weg zurück zu uns ganz einfach über die letzten Whatsapp Nachrichten oder das Telefonbuch auf dem Smartphone.

Unser Affiliate-basiertes Geschäftsmodell ist natürlich aber auch besonders gut für den Einsatz im Messenger geeignet, da unser Job nach Inspiration und Beratung mit einem Link zum Produkt endet. Bis ein Kaufabschluss innerhalb von Whatsapp möglich sein wird, werden wohl noch Jahre vergehen.

Wir sind jeden Falls positiv überrascht von der Nutzung unseres Geschenke Beraters und können einen solchen Test nur empfehlen.

Wir wünschen viel Spaß beim Chatten mit Ihren Kunden!

 

Kurzprofil zu uns

Daniel Bichler ist seit mehr als fünf Jahren für die Otto Group als E-Commerce und Online Marketing Berater tätig. Derzeit baut er zusammen mit seiner Ehefrau per Bootstrapping einen Blog für Geschenkideen (ohphoria.de) auf, der auch einen  Whatsapp Geschenke Berater umfasst. In diesem Gastartikel teilt er seine Erfahrungen mit diesem Service und erklärt die wichtigsten Aspekte des Conversational Commerce.

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Gastbeiträge

Transparenz zu Online-Content schaffen – Beispiel: ControllingToGo.com

Controlling to go

Täglich entsteht Wissen – rund um neue Technologien, neue Trends, neue Erkenntnisse. Hierauf aufbauend können Firmen Content generieren, der für Aufmerksamkeit in der Online Community und bei deren Zielgruppen sorgt.

Im gleichen Maße wie umfangreicher Content im Internet geschaffen wird, benötigen Internetnutzer eine Orientierung, welcher Content für sie zielführend ist bzw. welche Lektüre ihre Zeit Wert ist. Das Ranking von Google ist ein wertvoller Indikator, aber optimal wäre es, wenn ein Fachmann Empfehlungen ausspricht und zu den vielen Content-Angeboten im Internet eine kurze Info bieten kann.

Nehmen wir an, Sie arbeiten in der Versicherungsbranche, Sie stoßen auf einen Link zur Studie „Versicherung 2025 - Ein Zukunftsszenario für die Gewinner von morgen“ von OliverWyman. Sollen Sie das lesen? Lohnt sich das?

Eine solche Orientierung fällt deutlich einfacher, wenn Sie für verschiedene Content-Angebote jeweils eine Kurzrezension haben, etwa so: „Die Studie von OliverWyman stellt die Veränderungsdynamiken in der Versicherungsbranche sowie korrespondierende strategische Überlegungen vor. Die Versicherungsbranche steht unter starkem Veränderungsdruck. Regulatorische Vorgaben zur Vertriebsvergütung führen dazu, dass von den 245.000 Vermittlern/Maklern bis 2025 etwa 100.000 aus dem Markt scheiden. Das Provisionsvolumen sinkt um 40 bis 50%. Die Beratung OliverWyman erwartet in dem Strategiepapier, dass nur noch wenige große Marktteilnehmer in 2025 das komplette Spektrum an Produkt- und Serviceangeboten bieten können. Es kommt zu einer stärkeren Differenzierung der Geschäftsmodelle. 42 Seiten.“

Hier erfährt der Leser in kompakter Form, welche Inhalte er erwarten kann und wie umfangreich das Content-Angebot ist (42 Seiten). Genau diese Transparenz schafft das Wissensportal www.controllingtogo.com für die Zielgruppe der Finanzer & Controller. Auf dem Portal werden aktuelle Publikationen mit Kurzrezensionen vorgestellt, alle verschlagwortet. Es gibt zudem Empfehlungen der Fachredaktion für Tutorials zu bestimmten Kompetenzbereichen: Controller und Finanzer können sich so systematisch in Kompetenzfelder einarbeiten. Außerdem gibt es eine Datenbank mit Interim Experten, kostenfreie Webinare, FreeWare und mehr.

Das Angebot stammt von www.softwaretogo.de, einem IT-Dienstleister mit Fokus auf IT-Lösungen im Bereich Finanzen & Controlling.

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Gastbeiträge

Offline-Marketing ist noch am Leben

Besonders in den letzten Jahren hat das Online Marketing aufgrund des steilen Aufstieges des Web 2.0 einen drastischen Zuwachs erlebt. Kaum ein Unternehmen investiert nicht in Online-Maßnahmen und versucht so am Zahn der Zeit zu bleiben. Dabei vergessen viele bewusst auf die bereits bewährten Werbemöglichkeiten welche sich in den vergangenen Jahren ihren guten Ruf hart erarbeitet haben. Die Rede ist von klassischen Werbemitteln wie Fernseh- und Radiowerbung, Plakaten oder Give-Aways bzw. generell alle Werbemittel welche abseits des World Wide Web auf Kundenbindung und Verkauf ausgelegt sind.

Offline-Marketing erlebt harte Zeiten

Die Abkehr von diesen Marketingstrategien scheint bei einem näheren Blick auf die Zahlen eine logische Schlussfolgerung zu sein. Denn im Vergleich zu Online Aktivitäten sind zum Beispiel Fernseh- und Radiospots sowie Plakate wesentlich aufwändiger in der Gestaltung und auch im Bereich der Distribution wesentlich kostenintensiver. Auch klassische Give-Aways genießen mittlerweile nicht mehr den Ruhm, eine Marke so präsentieren zu können wie es damals der Fall war. Mit Streuverlusten und einer ungenauen Zielgruppenansprache spricht eine weitere wichtige Komponente gegen den Einsatz von Offline-Marketingstrategien. Doch trotz dieser auf den ersten Blick ernüchternden Aussagen, sollten Unternehmen welche in Zukunft erfolgreich am Markt wirtschaften wollen, auf den Einsatz von Offline-Marketingaktivitäten nicht verzichten, da nach wie vor ein äußerst großes Potential darin schlummert.

Die richtige Sichtweise verstehen

So dürfen Unternehmen das Online- und Offline-Marketing nicht als zwei komplett verschiedene Strategien betrachten, welche um die Aufmerksamkeit der Marke kämpfen. Ein Ringkampf welcher entscheidet welche Sparte in der Gunst des Werbebudgets liegt, würde auch keinen Sinn machen. Vielmehr sollte man die beiden Strategien als eine Art Ying und Yang sehen, welche sich gegenseitig unterstützen und durch den richtigen Einsatz für die optimale Markenpräsentation sorgen können.

So genießen zum Beispiel laut einer Studie Fernseh- und Radiowerbespots, trotz des offensichtlichen Werbecharakters, noch immer hohes Ansehen bei den Konsumenten und auch die Reichweite kann sich trotz der oben erwähnten Streuverluste sehen lassen. Generell ist es jedoch bei solchen Spots wichtig mit den richtigen Mitteln auf sich Aufmerksam zu machen. Werden zum Beispiel Radio- und Fernsehspots mit weiteren Kampagnenaktivitäten im World Wide Web kombiniert, so schafft man es ganz nach dem Motto "always-on" dem Kunden rund um die Uhr nahe zu sein, wodurch die Streuverluste durch die Web 2.0 Aktivitäten kompensiert und die hohe Nutzungsdauer der Medien Radio und Fernsehen genutzt werden können.

Werbemittel richtig nützen

Natürlich ist dies vor allem für Unternehmen welche über ein geringes Budget verfügen wie zum Beispiel Start-Ups schwer, da eben die Ausgaben dafür nicht getätigt werden können. Doch auch hier kann zum Beispiel mit Give-Aways für Abhilfe geschaffen werden. Laut einer Umfrage genießen klassische Werbeartikel

wie Kugelschreiber, Feuerzeuge oder Schlüsselanhänger hohes Vertrauen und vor allem hohen Nutzen bei Kunden. Somit kann trotz geringem Budgets auch in der realen Welt Werbung gemacht werden und dies zahlt sich in erster Linie bei der älteren Generation aus, welche noch über keine so ausgeprägte Internetaffinität, wie zum Beispiel die Digital Natives, verfügt. Auch wenn es um die Präsentation der eigenen Marke in der Region geht, so bieten sich Give-Aways besonders gut an, da oftmals bei Werbungen im Internet die wirkliche Nähe zum Unternehmen verloren gehen und eine virtuelle Distanz entstehen kann. Durch den direkten Kontakt mit Mitarbeitern und dem Überreichen von Werbeartikeln wird so ein persönlicher Bezug aufgebaut. Mit besonderen Geschenken wie zum Beispiel Geschenkkörben oder edlen Weinflaschen können Unternehmen mit Werbemitteln sogar noch einen Schritt weiter gehen und nicht nur Beziehungen aufbauen, sondern diese auch vertiefen und festigen, wodurch eine starke Kundentreue entsteht.

Doch auch hier gilt wie bereits erwähnt, dass es zusätzlich Online-Marketingaktivitäten bedarf um erfolgreich ein Image aufbauen zu können, da mit Werbemitteln ein Produkt bzw. eine Leistung nicht wirklich präsentiert werden kann. Eine Vertrauensbasis kann eben nicht nur über Geschenke aufgebaut werden, sondern muss auch über Informationen und Taten verfügen, welche sich wesentlich leichter im Web 2.0 umsetzen lassen.

Kugelschreiber mit Touch Pen

Fazit

Generell kann man sagen, dass das Offline-Marketing rund um Fernseh- und Radiospots sowie Plakate und Werbeartikel eine harte Zeit durchleben hat müssen, aber noch lange nicht tot ist. Wer das Potential des oben angeführten Ying und Yang Prinzips versteht und beide Strategien richtig einsetzt, hat beste Chancen erfolgreich am Markt zu existieren.

Beispiel eines Unternehmens für Werbeartikel:

Ebetshuber

Vorstellung Gastautor:

Mein Name ist Günther Wiesinger und neben meinem Job im Online-Marketing studiere ich Kommunikationswirtschaft mit dem Schwerpunkt Werbung. In meiner Freizeit verbringe ich auch viel Zeit mit dem Thema der Werbung und freue mich meine Eindrücke teilen zu können.

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Gastbeiträge

E-Mailarchivierung

E-Mailarchivierung Infrastruktur

Das tägliche Sortieren und Ordnen von E-Mails zum Aufbewahren bedeutet hohen unproduktiven Zeitaufwand. Und kostet jeden Tag eine Menge Geld. Einschlägige Studien belegen, dass das E-Mail-Aufkommen pro Mitarbeiter durchschnittlich 100 E-Mails täglich beträgt. Selbst wenn nur die Hälfte dieser Mails wichtig wären, so dass sie aufgehoben werden sollen, entsteht Aufwand für das Ablegen und spätere Suchen der Mails. E-Mails sind heute aus der Unternehmenskommunikation nicht mehr wegzudenken. Ob Rechnungen, Bestellungen oder interner Informationsaustausch, alles kann digital per E-Mail versendet werden. Jeder kennt die Situation. Ein Anwender hat eine wichtige E-Mail versehentlich oder zu früh gelöscht. Nun muss die Information unter erheblichem Aufwand aus alten Backups wieder hergestellt werden. Oft werden auch ganze Postfächer beim Ausscheiden eines Mitarbeiters aus dem Unternehmen gelöscht. Für die IT ist das rasante Wachstum der E-Mail-Kommunikation eine große Herausforderung. Damit E-Mail günstig bleibt, bedarf es einer Infrastruktur, die dem steigenden Volumen gewachsen ist.

Professionelle E-Mail Archivierung ist eine gesetzliche Anforderung und bringt auch klare Vorteile in der Unternehmenseffektivität. Spätestens, wenn ein Geschäftspartner versandte oder erhaltene Nachrichten zur Klarstellung vertraglicher Verpflichtungen anfordert, reduzieren sich die Aufwände zur Informationsbeschaffung durch das überragende Suchsystem im Mailarchiv. Auch wenn Finanzbeamte Sie zur Buchprüfung besuchen, sind Sie froh, wenn die E-Mail Kommunikation effizient, rechtssicher und schnell aus dem Archiv verfügbar sind. Für Unternehmen gewinnt die E-Mail-Archivierung zunehmend an Bedeutung. Die Anforderungen an Dokumentenmanagement-Systeme (DMS) wachsen: E-Mail-Verwaltung und E-Mail-Archivierung sollen nicht nur den Mailserver entlasten, sondern die Datensicherung muss revisionssicher sein. Zudem soll das Archivieren möglichst automatisch erfolgen. Die serverbasierte E-Mail-Archivierung bietet über frei konfigurierbare Regelwerke umfangreiche Möglichkeiten zur Automatisierung. So lassen sich wichtige Inhalte aus ein- und ausgehenden E-Mails gezielt und vorgangsbezogen in die laufenden Geschäftsabläufe einbeziehen.

Wenn es um die Aufbewahrung der elektronischen Kommunikation geht, gilt es zahlreiche Aspekte zu beachten. Beginnend bei gesetzlichen Vorgaben, wie HGB, GDPdU oder Abgabenordnung, bis hin zu betrieblichen Erfordernissen. Nur ein zentraler Prozess, der alle für die Archivierung notwendigen Schritte eng koppelt, sorgt für die notwendige Durchgängigkeit und erforderliche Rechtssicherheit. Im Vordergrund stehen Aspekte wie Unveränderbarkeit, Zugriffsfähigkeit und Aufbewahrungsfristen. Dabei sind nicht selten Zeiträume von zehn Jahren oder länger verpflichtend. Zusätzlich gilt es, archivierungspflichtige Inhalte von unerwünschten Daten, wie z.B. privater Kommunikation oder Spam, zu trennen. Damit einmal archivierte Daten zügig wiedergefunden werden können, spielt zudem das effiziente Auffinden von E-Mails eine maßgebliche Rolle. Wirtschaftsprüfer setzen insbesondere auf diesen Punkt verstärkt ihr Augenmerk.

Sichern Sie sich die Vorteile von E-Mailarchivierung für Ihr Unternehmen und profitieren auch Sie von den zahlreichen Vorteilen:

- nach der Archivierung können E-Mails auf Wunsch regelbasiert aus den Postfächern gelöscht werden

- Archivierung von Microsoft Exchanger Server, beliebiger E-Mail-Server, dezentral gespeicherten E-Mails und E-Mail-Dateien

- bei der Archivierung werden vom Anwender angelegte Ordnerstrukturen übernommen

- bestehende Postfächer, öffentliche Ordner, automatische Archivierung aller ein- und ausgehenden E-Mails

- ein administrativer Zugriff auf den E-Mail-Server ist nicht erforderlich

- an der Konfiguration des E-Mail-Servers werden keine Änderungen vorgenommen.

 

Über Net Design AG

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Wir bei Net-Design sind ihre kompetenten, schnellen und zuverlässigen Experten und Dienstleister für vernetzte Systeme in Informatik und Elektrotechnik. Ihre Zufriedenheit ist der Massstab für unsere Qualität. Wir kommunizieren ehrlich und vertrauensvoll miteinander. Durch profitables Wirtschaften sichern wir unsere Arbeitsplätze und streben mit unseren Kunden, Mitarbeitern und Partnern langfristige Zusammenarbeiten an. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen ist für uns sehr wichtig. Respektvoller Umgang und Hilfsbereitschaft sind bei uns die Grundlage für den gemeinsamen Erfolg.

http://www.net-design.ch

Wir erbringen für Sie Dienstleistungen in der Informatik in Luzern

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Gastbeiträge

Datensicherung für alle

Swiss Data Backup

Jeder, der mit elektronischen Medien arbeitet, sollte sich mit dem Thema Datensicherung auseinandersetzen. Es passiert immer wieder, dass durch Hardwaredefekte, Systemfehler oder Benutzerfehler (die häufigste Art) Daten unwiederbringlich verlorengehen. Durch eine regelmäßige Datensicherung kann der Totalverlust der Daten verhindert werden. Insbesondere vor tiefgreifenden Änderungen am System, wie z.B. dem Partitionieren, ist eine Datensicherung Pflicht. Bei der Datensicherung ist es sehr wichtig, eine gute Dokumentation zu führen, da von ihr der Erfolg und die Geschwindigkeit der Datensicherung sowie der Wiederherstellung abhängen können.

Da es also sehr unterschiedliche Arten von Daten mit unterschiedlichen Anforderungen an die Sicherungsstrategie gibt, ist es zweckmäßig diese Daten schon im Vorfeld auf verschiedene Speicherorte (Festplatten, Partitionen) zu trennen. Für jeden Speicherort kann dann die optimale Strategie gewählt werden. Zusätzlich existieren unfallgeschützte Datenspeicher. Bei der Online-Datenspeicherung werden die Daten in den meisten Fällen in einem Rechenzentrum aufbewahrt. In der Regel reicht es aus, nur einmal die benötigten Verzeichnisse anzugeben. Danach kann automatisch ein tägliches Backup laufen. Als Alternative empfiehlt sich ein Online-Backup gegen ein geringes Entgelt. Bei einigen Anbietern gibt es gleich ein Datensicherung-Software-Paket mit dazu, bei dem die Daten auch gleich noch verschlüsselt werden.

Mit einem Backup beziehungsweise einer Datensicherung eures Systems könnt ihr eure persönlichen Daten schützen und eure Sicherungskopie eures Systems erstellen. Wenn ihr in regelmäßigen Abständen ein Backup eurer verschiedenen Geräte anlegt, vermeidet ihr dadurch viel Stress und Ärger im Ernstfall, wenn das Smartphone oder der Computer beispielsweise verloren oder defekt ist.

Wenn Sie jedoch keine Datensicherung haben, ist Ihre Arbeit weg. Für immer.

Eine Datensicherung bewahrt die Ergebnisse Ihrer Arbeit vor Verlust: Dokumente, Fotos, Zeichnungen. Die einzelnen Dateien sind meist nicht groß: Für 400 Fotos, 250 MP3-Dateien oder den Inhalt eines 10 m hohen Bücherstapels genügt ein Gigabyte. Bei vernünftiger Organisation reicht die Speicherkapazität einer CD oder DVD für ein Daten-Backup aus. Eine häufige Sicherung sollte deshalb kein Problem sein.

Eine Systemsicherung ermöglicht eine schnelle Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, wenn das Betriebssystem Schaden genommen hat. Dabei sind vier Probleme zu überwinden. Ganz bestimmt ist es sinnvoll, MP3-Dateien, Filme und andere sehr große Dateien in einer Archiv-Partition oder in speziellen Partitionen zu sammeln. Außerdem kommt auch alles andere ins Archiv, was man notfalls wiederbeschaffen oder erneut aus dem Internet herunterladen kann. Dadurch wird die Datenpartition relativ klein und man kann sie mit nur geringem Zeitaufwand regelmäßig auf CD oder DVD brennen. Die Archivpartition wird nur selten gesichert, wenn überhaupt.

 

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Wir bei Net-Design sind ihre kompetenten, schnellen und zuverlässigen Experten und Dienstleister für vernetzte Systeme in Informatik und Elektrotechnik. Ihre Zufriedenheit ist der Massstab für unsere Qualität. Wir kommunizieren ehrlich und vertrauensvoll miteinander. Durch profitables Wirtschaften sichern wir unsere Arbeitsplätze und streben mit unseren Kunden, Mitarbeitern und Partnern langfristige Zusammenarbeiten an. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen ist für uns sehr wichtig. Respektvoller Umgang und Hilfsbereitschaft sind bei uns die Grundlage für den gemeinsamen Erfolg.

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