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Content Marketing – Welcher Content?

Es sind viele Artikel im Umlauf, die beschreiben, was man alles mit gutem Content machen kann. Eine – und zwar die ganz entscheidende – Frage wird dabei oft gar nicht behandelt: Was ist guter Content?

In vielen Gesprächen mit Marketingverantwortlichen , unabhängig von der Unternehmensgröße, kann man feststellen, dass viel Zeit darauf verwendet wird die Platzierung von Werbebannern und Werbebotschaften zu besprechen und das Budget zu verteilen. Damit agieren viele Unternehmen immer noch nach traditionellen Mustern und bewerben ihre Produkte und Lösungen nach dem Gießkannenprinzip.

Erfolgreiches Content Marketing setzt voraus, dass man sich intensiv mit seinen Kunden und deren Bedürfnissen auseinandersetzt. Um eine gute Basis für die Auswahl des Contents zu schaffen gilt es eine elementare Frage zu stellen:

Wer sind meine Kunden?

Die Zielgruppenanalyse ist immer noch – und wird es wohl auch immer bleiben – eines der wichtigsten Werkzeuge in Marketing und Vertrieb. Durch eine sorgfältige Einteilung und Charakterisierung meiner Kunden kann ich meine Inhalte ganz gezielt auf eine Gruppe ausrichten. Dabei wird die Zielgruppe in der Literatur vornehmlich nach folgenden Kriterien eingeteilt:

  • sozidemografischen Merkmalen (Z.B. Alter, Geschlecht, Alter)
  • sozioökonomischen Merkmalen (Z.B. Einkommen, Bildungsstand
  • psychografischen Merkmalen (Z.B. Einstellung, Bedürfniskategorie) und
  • Merkmalen nach dem Kaufverhalten (Z.B. Preisempfindlichkeit, Spontankauf)

Sind die verschiedenen Kundengruppen identifiziert, kann der aufzubereitende Content beispielsweise ganz gezielt an den einzelnen Kategorien der Bedürfnispyramide nach Maslow ausgerichtet werden. Geht es in erster Linie um die reine Befriedigung der Grundbedürfnisse (Kauf von Toilettenpapier) oder möchte ich mir einen lange gehegten Wunsch erfüllen (Buchung einer Traumreise).

Eine weitere zentrale Frage fügt sich dann nahtlos an die Zielgruppenanalyse an:

Wie oder was suchen meine Kunden?

Bekannter ist diese Fragestellung wahrscheinlicher durch die Keywordanalyse. Jeder, der schon mal mit Google Adwords gearbeitet hat stand vor genau dieser Entscheidungsfindung. Welche Wörter und Phrasen geben die Kunden bei Suchmaschinen ein, um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten? Durch die ständige Weiterentwicklung des Suchalgorithmus von Google zu einer semantischen Suche wird der Informationsgehalt immer wichtiger. Denn, Google möchte qualitativ hochwertige Ergebnisse präsentieren.

Guter Content entsteht aus der richtigen Mixtur von Zielgruppenanalyse, Leistungsangebot meines Unternehmens, erweitert um Umkreisinformationen und den recherchierten Keywords.

Mit der Abarbeitung der Hausaufgaben ist die Basis für einen professionellen Redaktionsplan gelegt. Mit dem eigenen USP kombiniert kann man sich klar als Experte für das besetzte Thema präsentieren und als Leuchtturm Orientierung geben.

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